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	<title>Welpe Archive - Dr. Rogalla + Dr. Rummel</title>
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	<description>Das Wohlergehen Ihrer kleinen und großen Tiere liegt uns am Herzen</description>
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		<title>Kleiner Welpe im Unterzucker &#8211; November 2009</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kleiner-welpe-im-unterzucker-november-2009/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 01:23:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Unterzucker]]></category>
		<category><![CDATA[Unterzuckerung]]></category>
		<category><![CDATA[Welpe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frau Menzel, das Frauchen von Gismo, dem fünf Monate altem Chihuahua – Welpen, stand frühmorgens mit ihm völlig aufgelöst in der Praxis, Gismo war auf einmal umgefallen und regte sich kaum noch, auf der Fahrt in die Praxis ging es ihm immer schlechter, er lag auf der Seite, atmete flach und selbst das Köpfchen zu heben, schaffte er nicht mehr. Frau Menzel bangte ängstlich um Gismo. Es fing damit an, dass er zu Hause nicht mehr koordiniert laufen konnte und umfiel, auf dem Weg in die Praxis erlitt er Zitteranfälle und Krämpfe, er schien blind zu sein, reagierte auf gar nichts mehr und lag jetzt dort wie im Koma. Dr. Rogalla startete die Notbehandlung und behandelte ihn sofort auf den Verdacht einer idiopathischen Hypoglykämie der Welpen, von der insbesondere kleine Rassen betroffen sind. In die Minibeinchen wurde eine Babykanüle in die Vene geschoben, einige Tröpfchen Blut für das Sofortlabor entnommen und während die Blutwerte noch analysiert wurden, tropfte schon die Glukose-Infusionslösung zur Kreislaufstabilisierung in das kleine Kerlchen. Auch Sauerstoff wurde ihm über eine Maske zugeführt. Der Verdacht, den wir hatten, bestätigte sich durch die Blutuntersuchung: Gismo hatte Unterzucker. Dr. Rogalla berechnete die erforderliche Menge Glukose für Gismo und fügte diese Menge der Infusion zu. Damit wurde aus der schwach konzentrierten Lösung eine hochkonzentrierte Zuckerlösung. Es war wie ein Wunder, innerhalb von Sekunden öffnete Gismo seine Augen, hob den Kopf und wedelte freudig mit dem Schwänzchen. Das sind die Momente, wo uns das Herz aufgeht und wir alle wissen, warum wir in diesem Beruf arbeiten. Sinah kümmerte sich noch weiterhin um den kleinen Kerl, er bekam eine Wärmeflasche, wurde in ein warmes Deckchen gewickelt und nach einer ? Stunde legte wir ihn fröhlich wedelnd in die Arme seines Frauchens. Frau Menzel weinte vor Freude. Kurze Zeit später konnte Frau Menzel- ausgerüstet mit einer Glukoselösung zur oralen Verabreichung – mit Gismo nach Hause entlassen werden. Gismo schien von nichts zu wissen, er hüpfte schon wieder fröhlich an der Leine. Für uns begann jetzt ein wenig verspätet der Operationstagesplan. Der eigentlich erste Patient auf dem Plan, der Neufundländer Odin, dessen Tatze so groß ist wie der ganze kleine Gismo, wurde nun in Narkose gelegt. Sein Frauchen, die im Wartezimmer den Notfall miterlebt hatte, hatte großes Verständnis für die Verspätung und freute sich mit Frau Menzel, dass noch einmal alles gut gegangen ist. Am Nachmittag wurde Gismo nochmals untersucht, er war ausgelassen und verspielt wie immer, musste aber noch brav seine Zuckerlösung trinken, um einen Rückfall zu vermeiden. Das war ihm egal, sie schmeckte ihm gut, doch seinem Frauchen saß der Schreck und die Angst noch in den Gliedern. Doch auch die Untersuchung am nächsten Tag verlief gut und erst jetzt konnte sich Frau Menzel wieder richtig über den munteren Kerl freuen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kleiner-welpe-im-unterzucker-november-2009/">Kleiner Welpe im Unterzucker &#8211; November 2009</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2009/11/akt_fall_200911_01.jpg" alt="" width="150" height="222" align="left" border="0" hspace="20" />Frau Menzel, das Frauchen von Gismo, dem fünf Monate altem Chihuahua – Welpen, stand frühmorgens mit ihm völlig aufgelöst in der Praxis, Gismo war auf einmal umgefallen und regte sich kaum noch, auf der Fahrt in die Praxis ging es ihm immer schlechter, er lag auf der Seite, atmete flach und selbst das Köpfchen zu heben, schaffte er nicht mehr.<br />
Frau Menzel bangte ängstlich um Gismo. Es fing damit an, dass er zu Hause nicht mehr koordiniert laufen konnte und umfiel, auf dem Weg in die Praxis erlitt er Zitteranfälle und Krämpfe, er schien blind zu sein, reagierte auf gar nichts mehr und lag jetzt dort wie im Koma.</p>
<p>Dr. Rogalla startete die Notbehandlung und behandelte ihn sofort auf den Verdacht einer <b>idiopathischen Hypoglykämie der Welpen</b>, von der insbesondere kleine Rassen betroffen sind.</p>
<p>In die Minibeinchen wurde eine Babykanüle in die Vene geschoben, einige Tröpfchen Blut für das Sofortlabor entnommen und während die Blutwerte noch analysiert wurden, tropfte schon die Glukose-Infusionslösung zur Kreislaufstabilisierung in das kleine Kerlchen. Auch Sauerstoff wurde ihm über eine Maske zugeführt.<br />
Der Verdacht, den wir hatten, bestätigte sich durch die Blutuntersuchung:<br />
<b>Gismo hatte Unterzucker</b>. Dr. Rogalla berechnete die erforderliche Menge Glukose für Gismo und fügte diese Menge der Infusion zu. Damit wurde aus der schwach konzentrierten Lösung eine hochkonzentrierte Zuckerlösung.<br />
Es war wie ein Wunder, innerhalb von Sekunden öffnete Gismo seine Augen, hob den Kopf und wedelte freudig mit dem Schwänzchen.<br />
Das sind die Momente, wo uns das Herz aufgeht und wir alle wissen, warum wir in diesem Beruf arbeiten.<br />
Sinah kümmerte sich noch weiterhin um den kleinen Kerl, er bekam eine Wärmeflasche, wurde in ein warmes Deckchen gewickelt und nach einer ? Stunde legte wir ihn fröhlich wedelnd in die Arme seines Frauchens. Frau Menzel weinte vor Freude. Kurze Zeit später konnte Frau Menzel- ausgerüstet mit einer Glukoselösung zur oralen Verabreichung – mit Gismo nach Hause entlassen werden. Gismo schien von nichts zu wissen, er hüpfte schon wieder fröhlich an der Leine.</p>
<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2009/11/akt_fall_200911_02.jpg" alt="" width="144" height="181" align="left" border="0" hspace="20" />Für uns begann jetzt ein wenig verspätet der Operationstagesplan. Der eigentlich erste Patient auf dem Plan, der Neufundländer Odin, dessen Tatze so groß ist wie der ganze kleine Gismo, wurde nun in Narkose gelegt.</p>
<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2009/11/akt_fall_200911_03.jpg" alt="" width="121" height="78" border="0" /></p>
<p>Sein Frauchen, die im Wartezimmer den Notfall miterlebt hatte, hatte großes Verständnis für die Verspätung und freute sich mit Frau Menzel, dass noch einmal alles gut gegangen ist.<br />
Am Nachmittag wurde Gismo nochmals untersucht, er war ausgelassen und verspielt wie immer, musste aber noch brav seine Zuckerlösung trinken, um einen Rückfall zu vermeiden. Das war ihm egal, sie schmeckte ihm gut, doch seinem Frauchen saß der Schreck und die Angst noch in den Gliedern.<br />
Doch auch die Untersuchung am nächsten Tag verlief gut und erst jetzt konnte sich Frau Menzel wieder richtig über den munteren Kerl freuen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kleiner-welpe-im-unterzucker-november-2009/">Kleiner Welpe im Unterzucker &#8211; November 2009</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Fremdkörper im Magen eines Welpen &#8211; Dezember 2007</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/fremdkoerper-im-magen-eines-welpen-dezember-2007/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 19:58:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdkörper im Magen]]></category>
		<category><![CDATA[Welpe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Familie Nägele kam mit ihrem kleinen 10 Wochen alten Cockerspanielwelpen besorgt zu Dr. Rummel in die Nachmittagssprechstunde. Der Kleine war von Arm gefallen und lahmte mit den Hinterbeinchen. Um sicher zu sein, dass er vom Sturz keinen Schaden erlitten hat, wurde er ein Röntgenbild angefertigt. Auf dem Röntgenbild zeigte sich ein große Überraschung. Zwar war sein Bewegungsapparat vollkommen in Ordnung, aber in seinem Magen befand sich eine höchst verdächtige röntgendichte Struktur. Röntgendicht, d.h., weiß, erscheinen auf dem Röntgenfilm nur Strukturen, durch die keine Strahlung hindurchgeht, wie z.B. Metall. Was konnte das sein? Dr. Rummel zeigte die Aufnahme den Besitzern und durch Nachfragen stellte sich heraus, dass der Sunny unter dem Tisch Geld gefunden hatte. Das verschaffte Klarheit. Dr. Rummel konnte nun auf dem Röntgenbild drei Geldstücke im Magen des Kleinen ausmachen – zum Glück waren sie noch nicht in den Darm befördert worden. Ihm ging es damit erstaunlich gut, er war munter und fröhlich wie immer. So wurde als erstes versucht durch Einleiten von Erbrechen, die Geldstücke wieder aus dem Magen heraus zu befördern. Das klappte nicht, zwar konnte sich der Kleine übergeben, aber die Geldstücke blieben im Magen stecken. So wurde ein Operationstermin besprochen. Sonny durfte einen Tag lang nichts fressen und kam dann zur Operation. Familie Nägele war froh, dass wir den Termin festgelegt hatten, denn gerade an diesem Morgen machte sich das Geld im Magen des Kleinen doch bemerkbar, denn er war nicht mehr ganz so fröhlich wie sonst . Die Narkose bei so kleinen Welpen ist immer ein besonderes Risiko, da so kleine Tiere noch unausgereift sind und die Medikamente anders verstoffwechselt werden (metabolisieren) als beim erwachsenen Tier. Doch wir haben für Sunny eine ganz schonende Prämedikation zum Einschlafen vorbereitet. Dann wurde er schnell an die Inhalationsnarkose und Überwachungsgeräte angeschlossen und Dr. Rogalla öffnete mit einen kleinen Schnitt den Magen. Ein wenig suchen musste sie die Geldstücke schon, denn sie hatten sich genau am Übergang von Speiseröhre in den Magen festgesetzt, alle Geldstücke klebten wie eine Geldrolle aneinander. Nach der Operation kam Sunny auf die Aufwachstation. Er erholte sich schnell, aber hielt erst mal einen tiefen Erholungsschlaf. Kaum erwacht, hielt er uns in Trab, denn er wollte keineswegs mehr alleine in der Box bleiben und weinte nach Frauchen und Herrchen. Natürlich erweichte der kleine Kerl unsere Herzen und so durfte er in einen Körbchen mit Nadine, die ihn beruhigte und streichelte, auf Familie Nägele warten. Das gefiel ihm sehr gut! Als Familie Nägele kam, war die Freude auf beiden Seiten groß . Frau Nägele war froh, Sunny wieder gesund im Arm zu halten und Sunny wäre am liebsten an Ihnen hoch gesprungen, aber das dürfen kleine frisch operierte Patienten nicht! Damit er nicht an seiner frischen Wunde knabbert, wurde ihm ein kleiner Halskragen aufgesetzt. Zu Ihrer Information hat Dr. Rogalla noch einen Artikel über Narkose geschrieben.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/fremdkoerper-im-magen-eines-welpen-dezember-2007/">Fremdkörper im Magen eines Welpen &#8211; Dezember 2007</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Familie Nägele kam mit ihrem kleinen 10 Wochen alten Cockerspanielwelpen besorgt zu Dr. Rummel in die Nachmittagssprechstunde. Der Kleine war von Arm gefallen und lahmte mit den Hinterbeinchen. Um sicher zu sein, dass er vom Sturz keinen Schaden erlitten hat, wurde er ein Röntgenbild angefertigt.</p>
<div style="width: 226px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2007/12/akt_fall_200712_01.jpg" alt="" width="216" height="159" align="left" border="0" hspace="5" /><p class="wp-caption-text">Sunny ein Tag nach der Operation, keck wie zuvor!</p></div>
<p>Auf dem Röntgenbild zeigte sich ein große Überraschung. Zwar war sein Bewegungsapparat vollkommen in Ordnung, aber in seinem Magen befand sich eine höchst verdächtige röntgendichte Struktur.<br />
Röntgendicht, d.h., weiß, erscheinen auf dem Röntgenfilm nur Strukturen, durch die keine Strahlung hindurchgeht, wie z.B. Metall. Was konnte das sein?<br />
Dr. Rummel zeigte die Aufnahme den Besitzern und durch Nachfragen stellte sich heraus, dass der Sunny unter dem Tisch Geld gefunden hatte. Das verschaffte Klarheit.</p>
<div style="width: 188px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2007/12/akt_fall_200712_02.jpg" alt="" width="178" height="125" border="0" /><p class="wp-caption-text">Geldstücke (weiß) im Magen</p></div>
<div style="width: 211px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2007/12/akt_fall_200712_03.jpg" alt="" width="201" height="126" border="0" /><p class="wp-caption-text">Kontrolle nach der Operation, das Geld ist entfernt</p></div>
<p>Dr. Rummel konnte nun auf dem Röntgenbild drei <a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/darmresektion-november-2004/">Geldstücke im Magen</a> des Kleinen ausmachen – zum Glück waren sie noch nicht in den Darm befördert worden.<br />
Ihm ging es damit erstaunlich gut, er war munter und fröhlich wie immer. So wurde als erstes versucht durch Einleiten von Erbrechen, die Geldstücke wieder aus dem Magen heraus zu befördern. Das klappte nicht, zwar konnte sich der Kleine übergeben, aber die Geldstücke blieben im Magen stecken.<br />
So wurde ein Operationstermin besprochen. Sonny durfte einen Tag lang nichts fressen und kam dann zur Operation. Familie Nägele war froh, dass wir den Termin festgelegt hatten, denn gerade an diesem Morgen machte sich das Geld im Magen des Kleinen doch bemerkbar, denn er war nicht mehr ganz so fröhlich wie sonst .</p>
<div style="width: 208px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2007/12/akt_fall_200712_05.jpg" alt="" width="198" height="145" border="0" hspace="5" vspace="5" /><p class="wp-caption-text">Die Geldstücke aus dem kleinen Welpenmagen</p></div>
<p>Die <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/narkose/">Narkose</a> bei so kleinen Welpen ist immer ein besonderes Risiko, da so kleine Tiere noch unausgereift sind und die Medikamente anders verstoffwechselt werden (metabolisieren) als beim erwachsenen Tier. Doch wir haben für Sunny eine ganz schonende Prämedikation zum Einschlafen vorbereitet. Dann wurde er schnell an die <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/narkose/">Inhalationsnarkose</a> und Überwachungsgeräte angeschlossen und Dr. Rogalla öffnete mit einen kleinen Schnitt den Magen. Ein wenig suchen musste sie die Geldstücke schon, denn sie hatten sich genau am Übergang von Speiseröhre in den Magen festgesetzt, alle Geldstücke klebten wie eine Geldrolle aneinander.</p>
<div style="clear:both;"></div>
<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2007/12/akt_fall_200712_06.jpg" alt="" width="180" height="144" align="right" border="0" hspace="5" vspace="5" /><br />
Nach der Operation kam Sunny auf die Aufwachstation. Er erholte sich schnell, aber hielt erst mal einen tiefen Erholungsschlaf. Kaum erwacht, hielt er uns in Trab, denn er wollte keineswegs mehr alleine in der Box bleiben und weinte nach Frauchen und Herrchen.</p>
<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2007/12/akt_fall_200712_07.jpg" alt="" width="191" height="238" align="left" border="0" hspace="5" vspace="5" /></p>
<p>Natürlich erweichte der kleine Kerl unsere Herzen und so durfte er in einen Körbchen mit Nadine, die ihn beruhigte und streichelte, auf Familie Nägele warten. Das gefiel ihm sehr gut! Als Familie Nägele kam, war die Freude auf beiden Seiten groß . Frau Nägele war froh, Sunny wieder gesund im Arm zu halten und Sunny wäre am liebsten an Ihnen hoch gesprungen, aber das dürfen kleine frisch operierte Patienten</p>
<p>nicht! Damit er nicht an seiner frischen Wunde knabbert, wurde ihm ein kleiner Halskragen aufgesetzt.<br />
Zu Ihrer Information hat Dr. Rogalla noch einen Artikel über Narkose geschrieben.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/fremdkoerper-im-magen-eines-welpen-dezember-2007/">Fremdkörper im Magen eines Welpen &#8211; Dezember 2007</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nabelbruch beim Hundewelpen &#8211; Dezember 2005</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/nabelbruch-beim-hundewelpen-dezember-2005/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 2005 12:42:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nabelbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Welpe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://Kirby%20ist%20im%20Juli%20geboren,%20ein%20quirliger,%20putzmunterer%20kleiner%20Welpe</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kirby ist im Juli geboren, ein quirliger, putzmunterer kleiner Welpe. Frau Jasik, seinem Frauchen, ist aufgefallen, dass er eine kleine Verdickung im Nabelbereich hatte und stellte Kirby zur Überprüfung bei Dr. Rummel vor. Die Vorwölbung war kirschgroß, leicht nach innen verschieblich und weich. Kirby hatte einen kleinen Nabelbruch. Das ist die Nahtstelle an der Bauchwand, wo die Nabelschnur sitzt. Diese schließt sich in den ersten Lebenswochen bindegewebig. Bei Kirby hat sich dieses kleine Loch nicht geschlossen und durch die Lücke waren Anteile des großen Netzes gefallen. Das genaue Abtasten zeigte, dass die Bruchpforte größer als ein Finger war und der Bruchinhalt sich nur begrenzt in den Bauchraum zurückschieben ließ. Dr. Rummel besprach mit den Besitzern die Notwendigkeit einer Nabelbruchoperation. Denn mit zunehmendem Alter kann sich die Bruchpforte vergrößern und dann könnten ganze Darmanteile in den Bruchsack fallen und dort abgeklemmt werden. Der Eingriff ist für den kleinen Welpen leicht zu bewältigen. Es wurde sehr schnell ein Operationstermin vereinbart, zu dem Kirby von Frau Janik nüchtern gebracht wurde. Mit einer kleinen Sedationsspritze schlief er im Arm von Frau Janik ein. Dann wurde der kleine Kerl in den Operationvorbereitungsraum gebracht und mit einem Tubus und einer Infusion versorgt. Natürlich erfolgte die Operation wegen des geringeren Narkoserisikos unter Inhalationsnarkose. Dr. Rogalla eröffnete den Bruchsack, präparierte das verklebte Gewebe frei und lagerte das Netz in den Bauchraum zurück. Dann wurde die Bauchdecke mit feinem Nahtmaterial wieder verschlossen . Wenig später konnte der kleine Kerl wieder zurück in die Arme von Frau Janik gebracht werden. Erst jetzt konnte Frau Janik wieder lachen, zuvor war sie aus Angst um Ihren Schatz viel zu aufgeregt und angespannt. Kirby hingegen hat inzwischen sein erstes großes Abenteuer gut überstanden, die Haare sind nachgewachsen und die kleine Naht kaum noch zu sehen. Kirby hat seine Operation gut überstanden. Siehe auch: Wissenswertes: Nabelbruch (Hernie Umbilicalis)</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/nabelbruch-beim-hundewelpen-dezember-2005/">Nabelbruch beim Hundewelpen &#8211; Dezember 2005</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b><br />
<img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2005/12/akt_fall_200512_01.jpg" alt="" width="232" height="273" align="left" border="0" hspace="5" /></b>Kirby ist im Juli geboren, ein quirliger, putzmunterer kleiner Welpe.<br />
Frau Jasik, seinem Frauchen, ist aufgefallen, dass er eine kleine Verdickung im Nabelbereich hatte und stellte Kirby zur Überprüfung bei Dr. Rummel vor.<br />
Die Vorwölbung war kirschgroß, leicht nach innen verschieblich und weich. Kirby hatte einen kleinen Nabelbruch. Das ist die Nahtstelle an der Bauchwand, wo die Nabelschnur sitzt. Diese schließt sich in den ersten Lebenswochen bindegewebig.<br />
Bei Kirby hat sich dieses kleine Loch nicht geschlossen und durch die Lücke waren Anteile des großen Netzes gefallen.</p>
<div style="width: 316px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2005/12/akt_fall_200512_02.jpg" alt="" width="306" height="212" align="right" border="0" hspace="5" /><p class="wp-caption-text">(Foto aus Chirurgiebuch)</p></div>
<p>Das genaue Abtasten zeigte, dass die Bruchpforte größer als ein Finger war und der Bruchinhalt sich nur begrenzt in den Bauchraum zurückschieben ließ. Dr. Rummel besprach mit den Besitzern die Notwendigkeit einer Nabelbruchoperation. Denn mit zunehmendem Alter kann sich die Bruchpforte vergrößern und dann könnten ganze Darmanteile in den Bruchsack fallen und dort abgeklemmt werden.<br />
Der Eingriff ist für den kleinen Welpen leicht zu bewältigen. Es wurde sehr schnell ein Operationstermin vereinbart, zu dem Kirby von Frau Janik nüchtern gebracht wurde.</p>
<p>Mit einer kleinen Sedationsspritze schlief er im Arm von Frau Janik ein. Dann wurde der kleine Kerl in den Operationvorbereitungsraum gebracht und mit einem Tubus und einer Infusion versorgt.<br />
Natürlich erfolgte die Operation wegen des geringeren Narkoserisikos unter Inhalationsnarkose. Dr. Rogalla eröffnete den Bruchsack, präparierte das verklebte Gewebe frei und lagerte das Netz in den Bauchraum zurück. Dann wurde die Bauchdecke mit feinem Nahtmaterial wieder verschlossen .</p>
<div style="clear:both;"></div>
<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2005/12/akt_fall_200512_03.jpg" alt="" width="156" height="262" align="left" border="0" hspace="5" />Wenig später konnte der kleine Kerl wieder zurück in die Arme von Frau Janik gebracht werden. Erst jetzt konnte Frau Janik wieder lachen, zuvor war sie aus Angst um Ihren Schatz viel zu aufgeregt und angespannt.<br />
Kirby hingegen hat inzwischen sein erstes großes Abenteuer gut überstanden, die Haare sind nachgewachsen und die kleine Naht kaum noch zu sehen.</p>
<p>Kirby hat seine Operation gut überstanden.</p>
<div style="clear:both;"></div>
<p><b><br />
</b></p>
<p><b>Siehe auch:<br />
<a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/nabelbruch-hernie-umbilicalis/">Wissenswertes: Nabelbruch (Hernie Umbilicalis)</a></b></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/nabelbruch-beim-hundewelpen-dezember-2005/">Nabelbruch beim Hundewelpen &#8211; Dezember 2005</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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