<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Jahreszeit Archive - Dr. Rogalla + Dr. Rummel</title>
	<atom:link href="https://www.rogalla-rummel.de/haustiere/jahreszeit/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link></link>
	<description>Das Wohlergehen Ihrer kleinen und großen Tiere liegt uns am Herzen</description>
	<lastBuildDate>Tue, 30 Jan 2018 20:43:35 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>Was Sie über Flöhe wissen sollten</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/was-sie-ueber-floehe-wissen-sollten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2015 15:17:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Flöhe]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.rogalla-rummel.de/?post_type=wissenswertes&#038;p=4404</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es gibt wohl kaum einen Hund und nur wenige Wohnungskatzen, die noch nie Flöhe hatten. &#8222;Igittigitt!&#8220; möchten Sie jetzt vielleicht sagen, &#8222;Aber wir pflegen doch unser Tier! Und unsauber sind wir auch nicht&#8230;&#8220;Natürlich nicht. Der Flohbefall von Hund und Katze hat damit auch gar nichts zu tun. Auch das gepflegteste Tier kann von diesen Untermietern befallen werden. Und das funktioniert so: Nehmen wir einmal an, irgendein Wirtstier (ein Igel im Garten, ein fremder Hund auf der Wiese, ein Wildkaninchen, sogar Vögel) hätte einige Flöhe. Die Flöhe verlassen es nicht, denn sie sind wirtstreu. Aber ein einziges Flohweibchen produziert täglich etwa 30 Eier, im Schnitt also bis ca. 3.000 Eier im Verlauf eines Flohlebens. Diese Eier fallen nun aus dem Fell des befallenen Tieres herunter, denn sie sind ja nicht klebrig und können sich auch sonst nicht festhalten. Sie fallen also herunter, auf den Rasen, auf die Wiese, wohin auch immer. Daraus entwickeln sich Flohlarven, dann Puppen und schließlich neue Flöhe. Und was glauben Sie, was die tun? Genau, sie warten hungrig und sehnsüchtig darauf, dass Ihr Tier vorbeikommt. Sie springen auf das neue Wirtstier, nehmen die erste Blutmahlzeit und beginnen sofort mit dem Eierlegen. Diese Eier fallen aus dem Fell herunter, auf den Rasen, auf die Wiese, auf den Teppichboden &#8230; Und der ganze Spuk beginnt von neuem. Natürlich werden Sie die Flöhe, wenn sie einmal da sind, bekämpfen. Ihr Tier bekommt ein Flohhalsband, wird eingesprüht oder ähnliches. Und dennoch, ist Ihre Wohnung erst einmal mit Floheiern infiziert, scheint der Alptraum häufig kein Ende nehmen zu wollen. Immer neue Flohgenerationen wachsen heran und manches Mal bedarf es größerer Anstrengungen und noch größerer Mengen von Sprays und sonstiger Mittelchen, um solch eine Wohnung wieder flohfrei zu bekommen. Aber Vorsicht, alle diese Mittel sind mehr oder weniger toxisch! Wenn man sie denn schon benutzen muss, dann ist es wichtig, es effektiv und kontrolliert zu tun. So, dass mit einer möglichst unbedenklichen Menge des Wirkstoffes die maximale Wirkung erzielt wird. Noch besser ist es freilich, wenn es zu einer Flohinfestation (also zu einer Verseuchung Ihrer Wohnung mit Floheiern) gar nicht erst kommt. Unsere Empfehlung daher: Möglichst bereits im zeitigen Frühjahr mit einer vorbeugenden Strategie beginnen. Monatliche Gaben einer Tablette bei Hunden und einer Suspension bei Katzen sorgen dafür, dass die Flöhe, die Ihr Tier eventuell befallen, unfruchtbar werden. Dieses Mittel ist für Ihr Tier und für seine Menschen unschädlich. Es tötet adulte Flöhe allerdings nicht ab, sondern wirkt vielmehr wie eine Art &#8222;Floh-Antibabypille&#8220;. Es sorgt jedoch giftfrei dafür, dass sich in Ihrer Wohnung keine Flöhe vermehren können. Von Zeit zu Zeit, besonders im Sommer, wird es wahrscheinlich trotzdem nötig sein, Ihr Tier auch vor erwachsenen Flöhen zu schützen. Bei der Wahl eines geeigneten Mittels sollten allerdings die Rasse, die Lebensgewohnheiten, das Alter und der Gesundheitszustand des Tieres berücksichtigt werden ebenso wie die Jahreszeit, das Vorhandensein von Kindern in der Familie und schließlich die Art und Beschaffenheit der Bodenbeläge der Wohnung. Es gibt also viel zu bedenken dabei, will man sich und sein Tier nicht unnötig giftigen Stoffen aussetzen. Und weil gerade diese Materie gar nicht so einfach ist, wie man vielleicht denkt, sollten Sie sich unbedingt kompetent beraten lassen. Wir sind für Sie und Ihr Tier da. Auch wenn es um Flöhe geht.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/was-sie-ueber-floehe-wissen-sollten/">Was Sie über Flöhe wissen sollten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt wohl kaum einen Hund und nur wenige Wohnungskatzen, die noch nie Flöhe hatten. &#8222;Igittigitt!&#8220; möchten Sie jetzt vielleicht sagen, &#8222;Aber wir pflegen doch unser Tier! Und unsauber sind wir auch nicht&#8230;&#8220;Natürlich nicht. Der Flohbefall von Hund und Katze hat damit auch gar nichts zu tun. Auch das gepflegteste Tier kann von diesen Untermietern befallen werden. Und das funktioniert so:</p>
<p>Nehmen wir einmal an, irgendein Wirtstier (ein Igel im Garten, ein fremder Hund auf der Wiese, ein Wildkaninchen, sogar Vögel) hätte einige Flöhe. Die Flöhe verlassen es nicht, denn sie sind wirtstreu. Aber ein einziges Flohweibchen produziert täglich etwa 30 Eier, im Schnitt also bis ca. 3.000 Eier im Verlauf eines Flohlebens. Diese Eier fallen nun aus dem Fell des befallenen Tieres herunter, denn sie sind ja nicht klebrig und können sich auch sonst nicht festhalten. Sie fallen also herunter, auf den Rasen, auf die Wiese, wohin auch immer. Daraus entwickeln sich Flohlarven, dann Puppen und schließlich neue Flöhe. Und was glauben Sie, was die tun? Genau, sie warten hungrig und sehnsüchtig darauf, dass Ihr Tier vorbeikommt. Sie springen auf das neue Wirtstier, nehmen die erste Blutmahlzeit und beginnen sofort mit dem Eierlegen. Diese Eier fallen aus dem Fell herunter, auf den Rasen, auf die Wiese, auf den Teppichboden &#8230; Und der ganze Spuk beginnt von neuem.</p>
<p>Natürlich werden Sie die Flöhe, wenn sie einmal da sind, bekämpfen. Ihr Tier bekommt ein Flohhalsband, wird eingesprüht oder ähnliches. Und dennoch, ist Ihre Wohnung erst einmal mit Floheiern infiziert, scheint der Alptraum häufig kein Ende nehmen zu wollen. Immer neue Flohgenerationen wachsen heran und manches Mal bedarf es größerer Anstrengungen und noch größerer Mengen von Sprays und sonstiger Mittelchen, um solch eine Wohnung wieder flohfrei zu bekommen.</p>
<p>Aber Vorsicht, alle diese Mittel sind mehr oder weniger toxisch! Wenn man sie denn schon benutzen muss, dann ist es wichtig, es effektiv und kontrolliert zu tun. So, dass mit einer möglichst unbedenklichen Menge des Wirkstoffes die maximale Wirkung erzielt wird.</p>
<p>Noch besser ist es freilich, wenn es zu einer Flohinfestation (also zu einer Verseuchung Ihrer Wohnung mit Floheiern) gar nicht erst kommt.</p>
<p>Unsere Empfehlung daher:<br />
Möglichst bereits im zeitigen Frühjahr mit einer vorbeugenden Strategie beginnen. Monatliche Gaben einer Tablette bei Hunden und einer Suspension bei Katzen sorgen dafür, dass die Flöhe, die Ihr Tier eventuell befallen, unfruchtbar werden. Dieses Mittel ist für Ihr Tier und für seine Menschen unschädlich. Es tötet adulte Flöhe allerdings nicht ab, sondern wirkt vielmehr wie eine Art &#8222;Floh-Antibabypille&#8220;. Es sorgt jedoch giftfrei dafür, dass sich in Ihrer Wohnung keine Flöhe vermehren können.</p>
<p>Von Zeit zu Zeit, besonders im Sommer, wird es wahrscheinlich trotzdem nötig sein, Ihr Tier auch vor erwachsenen Flöhen zu schützen. Bei der Wahl eines geeigneten Mittels sollten allerdings die Rasse, die Lebensgewohnheiten, das Alter und der Gesundheitszustand des Tieres berücksichtigt werden ebenso wie die Jahreszeit, das Vorhandensein von Kindern in der Familie und schließlich die Art und Beschaffenheit der Bodenbeläge der Wohnung. Es gibt also viel zu bedenken dabei, will man sich und sein Tier nicht unnötig giftigen Stoffen aussetzen.</p>
<p>Und weil gerade diese Materie gar nicht so einfach ist, wie man vielleicht denkt, sollten Sie sich unbedingt kompetent beraten lassen.</p>
<p>Wir sind für Sie und Ihr Tier da. Auch wenn es um Flöhe geht.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/was-sie-ueber-floehe-wissen-sollten/">Was Sie über Flöhe wissen sollten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Achtung vor Hitzschlag bei Haustieren</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/achtung-vor-hitzschlag-bei-haustieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2015 08:51:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Hitze]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzschlag]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.rogalla-rummel.de/?post_type=wissenswertes&#038;p=4375</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es ist heiß, diese hochsommerlichen Temperaturen sind eine große Gefahr für unsere Haustiere. Hitzschläge, mitunter auch mit Todesfolge, sind bei Temperaturen über 25 Grad Celsius nicht ungewöhnlich. Ganz besonders gefährlich ist der Aufenthalt in Auto. Bei dieser Hitze genügen oft nur wenige Minuten, um ein vorbelastetes Tier in eine gefährliche Situation zu bringen. Es reicht nicht aus, die Fenster zu öffnen! Selbst im Schatten kann es im Auto zu gefährlichen Wärmestaus kommen. Denken Sie daran, dass die Tiere nicht schwitzen. Sie können nicht wie wir über Transpiration die Wärme ableiten! Betroffen sind nicht nur Hunde und Katzen, sondern auch andere Kleintiere, z.B. Meerschweinchen, Häschen und auch Vögel. Um einen gefährlichen Wärmestau im Körper des Haustieres zu vermeiden, sollten Sie dafür Sorge tragen, dass dem Vierbeiner ein Schattenplatz und genügend Trinkwasser zur Verfü?gung stehen. Besonders gefährdet sind herzkranke, hochträchtige, ältere oder auch sehr junge Tiere. Gehen Sie bei dieser Hitze nur am frühen Morgen und am kühleren Abend mit diesen Hunden spazieren, mittags reicht es völlig aus, wenn Ihr Liebling kurz das Nötigste erledigt. Auch kräftig wirkende Tiere sind gegen einen Hitzschlag nicht gefeit. Sie sollten auf jeden Fall bei Symptomen wie weit heraushängende Zunge mit gestrecktem Hals, Unruhe oder Taumeln beim Ihrem Tier aufmerksam werden und es genau beobachten. Dies könnten Anzeichen für einen Hitzschlag sein. In einem solchen Fall empfiehlt es sich, das Tier mit feucht-kalten Tüchern zu bedecken, die Beine zu kühlen und umgehend eine tierärztliche Praxis aufzusuchen. Zu den häufigsten Hitzeopfern zählen übrigens Ziervögel, Kaninchen und Meerschweinchen. Diese sind in ihrem Bewegungsradius auf ihren Käfig oder Gehege beschränkt und sind im Ernstfall der sengenden Sonne wehrlos ausgesetzt. Bei diesen Temperaturen reicht als Schutz auch nicht der Sonnenschirm auf dem Balkon. Holen Sie notfalls die Tiere tagsüber in die Wohnung uns verbringen Sie sie erst später am Nachmittag wieder ins Freie! Was passiert beim Hitzschlag? Tiere können nicht wie wir Menschen schwitzen, sie leiten die Hitze nur über das Hecheln ab. Dabei kommt es zusätzlich zu einem erheblichen Flüssigkeitsverlust, die Tiere dehydrieren. Das begünstigt die Hyperthermie, d.h., die Körpertemperatur steigt noch weiter an! Ab 40 ° treten erhebliche Kreislaufbeschwerden auf, lebenswichtige Organe werden nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt, was zum Schock führen kann. Steigt die innere Temperatur noch weiter an, gerinnt das körpereigene Eiweiß, Bewusstlosigkeit ist die Folge. Das Tier kollabiert und stirbt nach einem qualvollen Kampf letztendlich an Herzversagen!</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/achtung-vor-hitzschlag-bei-haustieren/">Achtung vor Hitzschlag bei Haustieren</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist heiß, diese hochsommerlichen Temperaturen sind eine große Gefahr für unsere Haustiere. Hitzschläge, <b>mitunter auch mit Todesfolge</b>, sind bei Temperaturen über 25 Grad Celsius nicht ungewöhnlich.</p>
<p>Ganz besonders gefährlich ist der Aufenthalt in Auto. Bei dieser Hitze genügen oft nur wenige Minuten, um ein vorbelastetes Tier in eine gefährliche Situation zu bringen. <b>Es reicht nicht aus, die Fenster zu öffnen!</b></p>
<p>Selbst im Schatten kann es im Auto zu gefährlichen Wärmestaus kommen. Denken Sie daran, dass die Tiere nicht schwitzen. Sie können nicht wie wir über Transpiration die Wärme ableiten!</p>
<p>Betroffen sind nicht nur Hunde und Katzen, sondern auch andere Kleintiere, z.B. Meerschweinchen, Häschen und auch Vögel. Um einen gefährlichen Wärmestau im Körper des Haustieres zu vermeiden, sollten Sie dafür Sorge tragen, dass dem Vierbeiner ein Schattenplatz und genügend Trinkwasser zur Verfü?gung stehen.</p>
<p>Besonders gefährdet sind herzkranke, hochträchtige, ältere oder auch sehr junge Tiere. Gehen Sie bei dieser Hitze nur am frühen Morgen und am kühleren Abend mit diesen Hunden spazieren, mittags reicht es völlig aus, wenn Ihr Liebling kurz das Nötigste erledigt.</p>
<p>Auch kräftig wirkende Tiere sind gegen einen Hitzschlag nicht gefeit. Sie sollten auf jeden Fall bei Symptomen wie weit heraushängende Zunge mit gestrecktem Hals, Unruhe oder Taumeln beim Ihrem Tier aufmerksam werden und es genau beobachten. Dies könnten Anzeichen für einen Hitzschlag sein. In einem solchen Fall empfiehlt es sich, das Tier mit feucht-kalten Tüchern zu bedecken, die Beine zu kühlen <b>und umgehend eine tierärztliche Praxis aufzusuchen</b>.</p>
<p>Zu den häufigsten Hitzeopfern zählen übrigens Ziervögel, Kaninchen und Meerschweinchen. Diese sind in ihrem Bewegungsradius auf ihren Käfig oder Gehege beschränkt und sind im Ernstfall der sengenden Sonne wehrlos ausgesetzt. Bei diesen Temperaturen reicht als Schutz auch nicht der Sonnenschirm auf dem Balkon.</p>
<p>Holen Sie notfalls die Tiere tagsüber in die Wohnung uns verbringen Sie sie erst später am Nachmittag wieder ins Freie!</p>
<h2>Was passiert beim Hitzschlag?</h2>
<p>Tiere können nicht wie wir Menschen schwitzen, sie leiten die Hitze nur über das Hecheln ab. Dabei kommt es zusätzlich zu einem erheblichen Flüssigkeitsverlust, die Tiere dehydrieren. Das begünstigt die Hyperthermie, d.h., die Körpertemperatur steigt noch weiter an! Ab 40 ° treten erhebliche Kreislaufbeschwerden auf, lebenswichtige Organe werden nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt, was zum Schock führen kann. Steigt die innere Temperatur noch weiter an, gerinnt das körpereigene Eiweiß, Bewusstlosigkeit ist die Folge. Das Tier kollabiert und stirbt nach einem qualvollen Kampf letztendlich an Herzversagen!</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/achtung-vor-hitzschlag-bei-haustieren/">Achtung vor Hitzschlag bei Haustieren</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vorsicht Pfoten</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/vorsicht-pfoten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2015 19:04:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jahreszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Pfoten]]></category>
		<category><![CDATA[Salz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.rogalla-rummel.de/?post_type=wissenswertes&#038;p=4458</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Winter hat begonnen, wir packen uns warm ein und schützen uns vor der rauhen Kälte mit Handschuhen und Fettcreme. Unsere Tiere legen sich ein Winterfell zu, bei vielen ist der Fellwechsel schon längst abgeschlossen. Bei einigen Rassen wie z.B. dem Schäferhund oder Neufundländer ist der Wechsel deutlich, indem wieder Unterwolle aufgebaut wird, bei anderen wird das Fell, unmerklich für unsere Augen, nur dichter, unsere Vierbeiner schützen sich so gegen die Kälte mit einem Wärmepolster, das die Natur aufbaut. Extrem kurzhaarige Rassen, können genau wie wir, wenn wir zu dünn gekleidet sind, draußen frieren und sich dann erkälten. Halsschmerzen, Mandelentzündung , Husten Schnupfen, Blasenentzündung sind Erkrankungen , die auch unsere vierbeinigen Freunde sehr leicht ereilen können. Kälte schädigt die Haut und hier werden im Winter die Pfoten insbesondere angegriffen. Der kalte ,vereiste Boden schädigt die Ballenhaut , sie wird spröde und rissig. Jetzt kann leicht Schmutz eindringen und zu schmerzhaften Ballen – oder Krallenbettentzündungen führen. Besonders schlimm wird es, wenn die Hunde auf salzgestreutem Untergrund laufen. Es brennt und verletzt die Haut, reinigen die Hunde ihre Pfoten selbst durch Ablecken, so können Magen – Darmentzündung mit Erbrechen und Durchfall folgen. Das muß nicht sein. Sie können unsere Vierbeiner schützen, indem sie die Pfoten vor den Spaziergängen mit einer einfachen Fettsalbe einreiben. Wichtig ist, dass die Creme leicht von der Ballenhaut aufgenommen wird ( z.B. Vaseline, Glycerin): dicke Kindercreme oder gar Waffenöl sind gänzlich ungeeignet. In der Zeit, in der Salz gestreut wird , sollten Sie die Pfoten nach jedem Spaziergang in ein kleines Wasserschüsselchen stellen und auswaschen. Bei den langhaarigen Hunden setzen sich kleine Eisbällchen in den Zwischenzehenbereichen fest, die manchmal mit der Schere gelöst werden müssen. Bei Schnee ist es generell besser, wenn die Haare zwischen den Zehen weggeschnitten werden, nur so kann der Schnee sich nicht unter den Pfoten zu Eis verklumpen. Bei Entzündungen sollen Sie jedoch immer mit Ihrem Hund in die Praxis kommen, sie müssen in der Regel antibiotisch versorgt und unter Verband gelegt werden. Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit Ihren Vierbeinern in diesem Winter. Dr.M.Rogalla &#38; Dr.G.Rummel</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/vorsicht-pfoten/">Vorsicht Pfoten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Winter hat begonnen, wir packen uns warm ein und schützen uns vor der rauhen Kälte mit Handschuhen und Fettcreme.<br />
Unsere Tiere legen sich ein Winterfell zu, bei vielen ist der Fellwechsel schon längst abgeschlossen. Bei einigen Rassen wie z.B. dem Schäferhund oder Neufundländer ist der Wechsel deutlich, indem wieder Unterwolle aufgebaut wird, bei anderen wird das Fell, unmerklich für unsere Augen, nur dichter, unsere Vierbeiner schützen sich so gegen die Kälte mit einem Wärmepolster, das die Natur aufbaut.<br />
Extrem kurzhaarige Rassen, können genau wie wir, wenn wir zu dünn gekleidet sind, draußen frieren und sich dann erkälten.<br />
Halsschmerzen, Mandelentzündung , Husten Schnupfen, Blasenentzündung sind Erkrankungen , die auch unsere vierbeinigen Freunde sehr leicht ereilen können.</p>
<p><b>Kälte schädigt die Haut und hier werden im Winter die Pfoten insbesondere angegriffen.</b><br />
Der kalte ,vereiste Boden schädigt die Ballenhaut , sie wird spröde und rissig. Jetzt kann leicht Schmutz eindringen und zu schmerzhaften Ballen – oder Krallenbettentzündungen führen.<br />
Besonders schlimm wird es, wenn die Hunde auf salzgestreutem Untergrund laufen.<br />
Es brennt und verletzt die Haut, reinigen die Hunde ihre Pfoten selbst durch Ablecken, so können <b>Magen – Darmentzündung mit Erbrechen und Durchfall</b> folgen.<br />
Das muß nicht sein. Sie können unsere Vierbeiner schützen, indem sie die Pfoten vor den Spaziergängen mit einer einfachen Fettsalbe einreiben.<br />
Wichtig ist, dass die Creme leicht von der Ballenhaut aufgenommen wird ( z.B. Vaseline, Glycerin): dicke Kindercreme oder gar Waffenöl sind gänzlich ungeeignet.<br />
In der Zeit, in der Salz gestreut wird , sollten Sie die Pfoten nach jedem Spaziergang in ein kleines Wasserschüsselchen stellen und auswaschen. Bei den langhaarigen Hunden setzen sich kleine Eisbällchen in den Zwischenzehenbereichen fest, die manchmal mit der Schere gelöst werden müssen. Bei Schnee ist es generell besser, wenn die Haare zwischen den Zehen weggeschnitten werden, nur so kann der Schnee sich nicht unter den Pfoten zu Eis verklumpen.<br />
Bei Entzündungen sollen Sie jedoch immer mit Ihrem Hund in die Praxis kommen, sie müssen in der Regel antibiotisch versorgt und unter Verband gelegt werden.<br />
Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit Ihren Vierbeinern in diesem Winter.<br />
Dr.M.Rogalla &amp; Dr.G.Rummel</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/vorsicht-pfoten/">Vorsicht Pfoten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schneefressen</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/schneefressen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2015 19:10:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jahreszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>
		<category><![CDATA[Schneefressen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.rogalla-rummel.de/?post_type=wissenswertes&#038;p=4462</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schneefressen ist nicht gesund für unsere Hunde, trotzdem scheinen viele es zu lieben. Schnee unterkühlt kurzfristig den Magen und reizt ihn somit, außerdem können die spitzen Eisnadeln des Schnees die empfindliche Magenschleimhaut verletzen, sodass die natürliche Magensäure nun die Magenwand „verätzt“. Der Magen ist jetzt gereizt und empfindlicher, auch gegen Keime. Sie können sich nun leichter in der Magenschleimhaut ausbreiten und Infektionen des Magen- Darmtraktes sind die Folge. Nicht wenige Hunde entwickeln einen Reizmagen mit Erbrechen und eine Darminfektion mit Durchfall Sie sollten darauf achten, dass Ihr Liebling nicht zu viel Schnee frisst: Ist es dennoch passiert, so verabreichen Sie ihm noch am gleichen Tag eine Reisdiät. Kommt es jedoch zu wiederholtem Erbrechen, suchen Sie bitte sofort die Praxis auf, damit Ihr Hund behandelt wird. Denn wiederholtes Erbrechen schädigt die Magenschleimhaut noch weiter und verschlimmert so sehr schell den Zustand. Sie sollten einer Infektion keine Möglichkeit bieten, sich auszubreiten. Bei passionierten Schneefressern sollten sie einen Maulkorb anlegen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/schneefressen/">Schneefressen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schneefressen ist nicht gesund für unsere Hunde, trotzdem scheinen viele es zu lieben.<br />
Schnee unterkühlt kurzfristig den Magen und reizt ihn somit, außerdem können die spitzen Eisnadeln des Schnees die empfindliche Magenschleimhaut verletzen, sodass die natürliche Magensäure nun die Magenwand „verätzt“.<br />
Der Magen ist jetzt gereizt und empfindlicher, auch gegen Keime. Sie können sich nun leichter in der Magenschleimhaut ausbreiten und Infektionen des Magen- Darmtraktes sind die Folge. Nicht wenige Hunde entwickeln einen Reizmagen mit Erbrechen und eine Darminfektion mit Durchfall</p>
<p>Sie sollten darauf achten, dass Ihr Liebling nicht zu viel Schnee frisst: Ist es dennoch passiert, so verabreichen Sie ihm noch am gleichen Tag eine Reisdiät.<br />
Kommt es jedoch zu wiederholtem Erbrechen, suchen Sie bitte sofort die Praxis auf, damit Ihr Hund behandelt wird.<br />
Denn wiederholtes Erbrechen schädigt die Magenschleimhaut noch weiter und verschlimmert so sehr schell den Zustand. Sie sollten einer Infektion keine Möglichkeit bieten, sich auszubreiten.<br />
Bei passionierten Schneefressern sollten sie einen Maulkorb anlegen.<b><br />
</b></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/schneefressen/">Schneefressen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Achtung Zecken &#8211; Überträger von Borreliose und FSME und Anaplasmose</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/achtung-zecken-uebertraeger-von-borreliose-und-fsme-und-anaplasmose/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2015 14:51:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Anaplasmose]]></category>
		<category><![CDATA[Borreliose]]></category>
		<category><![CDATA[FSME]]></category>
		<category><![CDATA[Zecken]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.rogalla-rummel.de/?post_type=wissenswertes&#038;p=4388</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Frühling naht und damit werden die Zecken als gefährliche Krankheitsüberträger für Mensch und Tier wieder aktiv. Im Gegensatz zum Flohbefall, der bei uns ganzjährig erfolgt, kommt es zum Zeckenbefall hauptsächlich von März bis Juni und dann wieder von September bis Oktober, weil die Zecken abhängig sind von einer feuchten Umgebungstemperatur von 17 – 25°. In den ganz trockenen, heißen Monaten sind sie weniger aktiv, in der Regel nur am frühen Vormittag und am frühen Abend. Deswegen sind diese Zeiten für Spaziergänge in gefährdeten Gebieten zu vermeiden. Mit dem Klimawandel ist das Zeckenproblem größer geworden, in wärmeren Wintern sind sie inzwischen sogar ganzjährig zu finden. Zecken leben je nach Entwicklungsstufe in unterschiedlichen Höhen im Gras oder Gestrüpp der Wälder oder Parkanlagen. Sie entwickeln sich aus den Eiern, welche die vollgesogenen Zeckenweibchen zu Hunderten ablegen (das Gelege einer Zecke umfasst ungefähr 3000 Eier!) über ein Larven- und Nymphenstadium zur adulten Zecke. In jedem Stadium wird Blut gesaugt. Die Entwicklung kann sehr schnell in wenigen Wochen oder auch langsam bis zu 3 Jahren erfolgen. Das ist abhängig davon, ob die Zecke einen geeigneten Wirt zum Blutsaugen findet. Zecken sind sehr gefährliche Krankheitsüberträger. Hauptüberträger ist der gemeine Holzbock (ixodes ricinus), den es bei uns in Europa am häufigsten gibt. &#160; Es werden drei verschiedene Infektionskrankheiten durch diese Zeckenart übertragen. Am längsten bekannt ist die FSME (Frühsommermeningoenzephalitis), die übertragen wird durch Viren, die sich im Speichel der Zecke befinden. Am weitesten verbreitet ist allerdings die Borreliose (Lyme &#8211; Desease). In Deutschland erkranken pro Jahr 60.000 -100.000 Menschen neu. Die Borrelien (spiralförmige Bakterien) werden ebenfalls beim Saugakt der Zecke mit ihrem Speichel übertragen. Sie leben im Darm der Zecke. Erst in jüngster Zeit entdeckt wurde, dass die Anaplasmose (Ehrlichiose) auch von dieser Zeckenart übertragen wird. Der Erreger ist die Rickettsie Anaplasma phagozytophilia. 8 -20 Tage nach dem Zeckenbiß treten die ersten Symptome auf. Wird die Krankheit bei Ausbruch nicht sofort behandelt, kann sie zum Tod führen. FSME (Gehirnhautentzündung) tritt nur in bestimmten Gebieten Deutschlands auf. Nur für Menschen gibt es zur Vorbeugung gegen diese Art der Zeckenkrankheit eine Schutzimpfung, Ihren Liebling können Sie aber durch Zeckenprophylaxe schützen. Symptome sind neurologische Störungen wie Verhaltensänderungen, Aggressionen oder Anfälle. Borrelliose Beim Menschen tritt nach dem Biß einer infizierten Zecke eine Hautrötung / Wanderröte auf, dieses Symptom ist eindeutig und beweisend für eine Infektion. Beim Hund ist das nicht der Fall und die Erkrankung geht einher mit unspezifischen Symptomen wie gestörtes Allgemeinbefinden, Appetitlosigkeit, Fieber. Gelenkentzündungen mit wechselnden Lahmheiten zeigen sich häufig. Später treten schwerwiegebde Schäden am Nervensystem, Herz oder Nieren auf Problematisch ist, dass sich die Krankheit erst nach Monaten entwickelt, so dass der Zusammenhang zwischen Zeckenbiß und Symptom oft vergessen ist. Die Borreliose ist sehr schwierig zu diagnostizieren. Die Diagnose erfolgt über Bluttests und / oder Untersuchungen von Gelenkflüssigkeit und Rückenmarksliquor. Je frühzeitiger die Borrelliose erkannt ist, umso wirkungsvoller lässt sie sich mit Antibiotika bekämpfen. Insofern sollten Sie bei unspezifischen Lahmheiten nicht zögern, Ihren Hund in unserer Praxis vorzustellen. Für den Hund gibt es eine wirkungsvolle Schutzimpfung gegen Borreliose. Anaplasmose (Ehrlichiose) Der Erreger gelangt mit dem Speichel ins Blut und zerstört die weißen Blutkörperchen, zusätzlich befällt er Lymphknoten, Milz und Leber, von dort aus kann er auch andere Organe befallen. Klinisch zeigen sich dicke Lymphknoten, hohes Fieber, Veränderungen im Blutbild. Mit einer strikten Behandlung mit Antibiotika lassen sich die Erregen abtöten. Wie schütze ich mein Tier vor Zecken? Borreliose -Impfung: Seit vielen Jahren wird eine vorbeugende Impfung beim Hund angewandt. Es ist gelungen, einen Impfstoff zu entwickeln, der zu 80 &#8211; 90 % gegen die bei uns wichtigen Borrelienstämme schützt. Durch die Impfung werden Antikörper im Blut des Hundes gebildet, die die Borrelien daran hindern aus dem Darm der Zecke, indem sie wohnen, in den Speichel der Zecke hochzuwandern. So können sie beim Biß nicht in das Blut des Hundes wandern. Die Antikörper bauen sich jedoch mit der Zeit ab, sodass es wichtig ist die Impfung regelmäßig zu wiederholen.Schema der Borrelien &#8211; Impfung: Grundimmunisierung: zweimalige Impfung ab 12. Lebenswoche und 2-3 Wochen später 1. Wiederholungsimpfung: 6 Monate nach der Grundimmunisierung 2. Wiederholungsimpfung: 6 Monate nach der ersten Wiederholungsimpfung 3. Jährliche Wiederholungsimpfungen Spot-on-Präparate: Die Mittel, die hierfür auf dem Markt sind, haben sich bewährt und sind für das Tier gut verträglich. Wir empfehlen spot- on &#8211; Präparate, wenige Tropfen einer Lösung werden auf die Haut aufgetragen, innerhalb eines Tages dringt der Wirkstoff in die tieferen Schichten ein und wirkt dort bis zu 4 Wochen. Sie können Ihren Liebling weiterhin unbedenklich streicheln und auch ein Regenguß oder gelegentliches Bad hebt die Wirkung nicht auf. Diese Präparate haben eine abschreckende Wirkung und Zecken, die sich trotzdem verbeißen, sterben ab innerhalb der ersten 24-48 Stunden ab.Es ist ratsam, diese Präparate in der Praxis zu erwerben, denn schließlich haben wir TierärztInnen die besten Erfahrungen, welche neuen Mittel unbedenklich eingesetzt werden können.Der sicherste Weg zum Schutz unserer lieben Vierbeiner ist daher die Borreliose Schutzimpfung verbunden mit einer guten regelmäßigen Zeckenprophylaxe vor der Zeckensaison. Auch Katzen benötigen eine Zeckenprophylaxe. Siehe auch Artikel Borreliose Schutz-Impfung</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/achtung-zecken-uebertraeger-von-borreliose-und-fsme-und-anaplasmose/">Achtung Zecken &#8211; Überträger von Borreliose und FSME und Anaplasmose</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Frühling naht und damit werden die Zecken als gefährliche Krankheitsüberträger für Mensch und Tier wieder aktiv.<br />
Im Gegensatz zum Flohbefall, der bei uns ganzjährig erfolgt, kommt es zum Zeckenbefall hauptsächlich von März bis Juni und dann wieder von September bis Oktober, weil die Zecken abhängig sind von einer feuchten Umgebungstemperatur von 17 – 25°.<br />
In den ganz trockenen, heißen Monaten sind sie weniger aktiv, in der Regel nur am frühen Vormittag und am frühen Abend. Deswegen sind diese Zeiten für Spaziergänge in gefährdeten Gebieten zu vermeiden.<br />
Mit dem Klimawandel ist das Zeckenproblem größer geworden, in wärmeren Wintern sind sie inzwischen sogar ganzjährig zu finden.</p>
<p>Zecken leben je nach Entwicklungsstufe in unterschiedlichen Höhen im Gras oder Gestrüpp der Wälder oder Parkanlagen.</p>
<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/03/akt_jahr_zecken.jpg" alt="Zecken" width="131" height="221" align="left" border="0" hspace="20" />Sie entwickeln sich aus den Eiern, welche die vollgesogenen Zeckenweibchen zu Hunderten ablegen<br />
(das Gelege einer Zecke umfasst ungefähr 3000 Eier!) über ein Larven- und Nymphenstadium zur adulten Zecke.<br />
In jedem Stadium wird Blut gesaugt. Die Entwicklung kann sehr schnell in wenigen Wochen oder auch langsam bis zu 3 Jahren erfolgen. Das ist abhängig davon, ob die Zecke einen geeigneten Wirt zum Blutsaugen findet.</p>
<p><b>Zecken sind sehr gefährliche Krankheitsüberträger.<br />
Hauptüberträger ist der gemeine Holzbock (ixodes ricinus), den es bei uns in Europa am häufigsten gibt.</b></p>
<p><br style="clear: both;" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Es werden drei verschiedene Infektionskrankheiten durch diese Zeckenart übertragen.</b></p>
<ol>
<li><b>Am längsten bekannt ist die FSME<br />
(<span class="rot">F</span>rüh<span class="rot">s</span>ommer<span class="rot">m</span>eningo<span class="rot">e</span>nzephalitis)</b>, die übertragen wird durch Viren, die sich im Speichel der Zecke befinden.</li>
<li><b>Am weitesten verbreitet ist allerdings die Borreliose<br />
(Lyme &#8211; Desease)</b>. In Deutschland erkranken pro Jahr 60.000 -100.000 Menschen neu. Die <span class="rot">Borrelien</span> (spiralförmige Bakterien) werden ebenfalls beim Saugakt der Zecke mit ihrem Speichel übertragen. Sie leben im Darm der Zecke.</li>
<li><b>Erst in jüngster Zeit entdeckt wurde, dass die Anaplasmose<br />
(Ehrlichiose) auch von dieser Zeckenart übertragen wird.<br />
</b>Der Erreger ist die Rickettsie Anaplasma phagozytophilia.<br />
8 -20 Tage nach dem Zeckenbiß treten die ersten Symptome auf. Wird die Krankheit bei Ausbruch nicht sofort behandelt, kann sie zum Tod führen.</li>
</ol>
<h2>FSME (Gehirnhautentzündung)</h2>
<p>tritt nur in bestimmten Gebieten Deutschlands auf. <b>Nur für Menschen gibt es zur Vorbeugung gegen diese Art der Zeckenkrankheit eine Schutzimpfung</b>, Ihren Liebling können Sie aber durch Zeckenprophylaxe schützen. Symptome sind neurologische Störungen wie Verhaltensänderungen, Aggressionen oder Anfälle.</p>
<h2>Borrelliose</h2>
<ul>
<li>Beim Menschen tritt nach dem Biß einer infizierten Zecke eine Hautrötung / Wanderröte auf, dieses Symptom ist eindeutig und beweisend für eine Infektion.</li>
<li>Beim Hund ist das nicht der Fall und die Erkrankung geht einher mit unspezifischen Symptomen wie gestörtes Allgemeinbefinden, Appetitlosigkeit, Fieber.</li>
<li>Gelenkentzündungen mit wechselnden Lahmheiten zeigen sich häufig.</li>
<li>Später treten schwerwiegebde Schäden am Nervensystem, Herz oder Nieren auf</li>
<li>Problematisch ist, dass sich die Krankheit erst nach Monaten entwickelt, so dass der Zusammenhang zwischen Zeckenbiß und Symptom oft vergessen ist.</li>
<li>Die Borreliose ist sehr schwierig zu diagnostizieren. Die Diagnose erfolgt über Bluttests und / oder Untersuchungen von Gelenkflüssigkeit und Rückenmarksliquor. Je frühzeitiger die Borrelliose erkannt ist, umso wirkungsvoller lässt sie sich mit Antibiotika bekämpfen.</li>
<li>Insofern sollten Sie bei unspezifischen Lahmheiten nicht zögern, Ihren Hund in unserer Praxis vorzustellen.</li>
<li><b><b>Für den Hund gibt es eine wirkungsvolle Schutzimpfung gegen Borreliose.</b></b></li>
</ul>
<h2>Anaplasmose (Ehrlichiose)</h2>
<p>Der Erreger gelangt mit dem Speichel ins Blut und zerstört die weißen Blutkörperchen, zusätzlich befällt er Lymphknoten, Milz und Leber, von dort aus kann er auch andere Organe befallen. Klinisch zeigen sich dicke Lymphknoten, hohes Fieber, Veränderungen im Blutbild. Mit einer strikten Behandlung mit Antibiotika lassen sich die Erregen abtöten.</p>
<h2>Wie schütze ich mein Tier vor Zecken?</h2>
<ol>
<li><b>Borreliose -Impfung:<br />
</b>Seit vielen Jahren wird eine vorbeugende Impfung beim Hund angewandt. Es ist gelungen, einen Impfstoff zu entwickeln, der zu 80 &#8211; 90 % gegen die bei uns wichtigen Borrelienstämme schützt. Durch die Impfung werden Antikörper im Blut des Hundes gebildet, die die Borrelien daran hindern aus dem Darm der Zecke, indem sie wohnen, in den Speichel der Zecke hochzuwandern. So können sie beim Biß nicht in das Blut des Hundes wandern.<br />
Die Antikörper bauen sich jedoch mit der Zeit ab, sodass es wichtig ist die Impfung regelmäßig zu wiederholen.<b>Schema der Borrelien &#8211; Impfung:</b></p>
<table border="0" cellspacing="2" cellpadding="5">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" bgcolor="#ffa001"><span style="color: #000000;"><b>Grundimmunisierung:</b></span></td>
<td valign="top" bgcolor="#ffa001"><span style="color: #000000;"><b>zweimalige Impfung<br />
ab 12. Lebenswoche und 2-3 Wochen später</b></span></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" nowrap="nowrap" bgcolor="#21c1eb"><span style="color: #000000;"><b>1. Wiederholungsimpfung:</b></span></td>
<td valign="top" bgcolor="#21c1eb"><span style="color: #000000;"><b>6 Monate nach der Grundimmunisierung</b></span></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" bgcolor="#21c1eb"><span style="color: #000000;"><b>2. Wiederholungsimpfung:</b></span></td>
<td valign="top" bgcolor="#21c1eb"><span style="color: #000000;"><b>6 Monate nach der ersten Wiederholungsimpfung</b></span></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" valign="top" bgcolor="#eb1515"><span style="color: #000000;"><b>3. Jährliche Wiederholungsimpfungen</b></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</li>
<li><b>Spot-on-Präparate:</b><br />
Die Mittel, die hierfür auf dem Markt sind, haben sich bewährt und sind für das Tier gut verträglich. Wir empfehlen spot- on &#8211; Präparate, wenige Tropfen einer Lösung werden auf die Haut aufgetragen, innerhalb eines Tages dringt der Wirkstoff in die tieferen Schichten ein und wirkt dort bis zu 4 Wochen. Sie können Ihren Liebling weiterhin unbedenklich streicheln und auch ein Regenguß oder gelegentliches Bad hebt die Wirkung nicht auf. Diese Präparate haben eine abschreckende Wirkung und Zecken, die sich trotzdem verbeißen, sterben ab innerhalb der ersten 24-48 Stunden ab.Es ist ratsam, diese Präparate in der Praxis zu erwerben, denn schließlich haben wir TierärztInnen die besten Erfahrungen, welche neuen Mittel unbedenklich eingesetzt werden können.<b>Der sicherste Weg zum Schutz unserer lieben Vierbeiner ist daher die Borreliose Schutzimpfung verbunden mit einer guten regelmäßigen Zeckenprophylaxe vor der Zeckensaison.<br />
Auch Katzen benötigen eine Zeckenprophylaxe.</b></li>
</ol>
<p><b>Siehe auch Artikel<br />
<a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/borreliose-schutz-impfung/">Borreliose Schutz-Impfung</a></b></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/achtung-zecken-uebertraeger-von-borreliose-und-fsme-und-anaplasmose/">Achtung Zecken &#8211; Überträger von Borreliose und FSME und Anaplasmose</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
