<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Maus Archive - Dr. Rogalla + Dr. Rummel</title>
	<atom:link href="https://www.rogalla-rummel.de/haustiere/maus/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link></link>
	<description>Das Wohlergehen Ihrer kleinen und großen Tiere liegt uns am Herzen</description>
	<lastBuildDate>Mon, 11 Jan 2016 22:59:11 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>Neu: Verbesserter Impfstoff gegen Leptospirose</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/neu-verbesserter-impfstoff-gegen-leptospirose/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2015 15:37:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Maus]]></category>
		<category><![CDATA[Ratte]]></category>
		<category><![CDATA[Leptospirose]]></category>
		<category><![CDATA[Verbesserter Impfstoff]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.rogalla-rummel.de/?post_type=wissenswertes&#038;p=4416</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#160; Seit August 2013 steht uns ein neuer, verbesserter Impfstoff für die Leptospirose-Impfung von Hunden zur Verfügung, der einen umfassenderen und dadurch deutlich besseren Impfschutz gegen diese Erkrankung bietet. Was ist Leptospirose? Leptospirose ist eine bakterielle Erkrankung, die durch Leptospiren hervorgerufen wird. Es gibt verschiedene Arten von Leptospiren, doch alle dringen über Wunden und Schleimhäute in den Körper ein und schädigen zunächst das Blut und dann die inneren Organe wie Leber Milz und insbesondere die Nieren. Die Krankheitssymptome sind vielfältig, meist zeigt sich eine starke Störung des Allgemeinbefindens mit hohem Fieber, doch vor allem werden die Organe Leber und Nieren in ihrer Funktion geschädigt. Es kann zu akutem Organversagen führen. Leptospirose ist eine schwerwiegende Erkrankung, die im schlimmsten Fall tödlich verläuft! Die Impfung gegen Leptospirose ist eine so genannte &#8222;Core-Vakzine&#8220;. Die StIKo-Vet (Ständige Impfkommission Veterinär), ein unabhängiges Expertengremium, bezeichnet die Impfungen gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose und Leptospirose als sogenannte &#8222;Core-Vakzine&#8220;. Das sind Impfungen, die in jedem Fall regelmäßig durchgeführt werden sollen, da sie die den Hund effektiv vor schwerwiegenden bzw. tödlichen Erkrankungen schützen. Wo kommen Leptospiren vor und wie können sich Hunde infizieren? Leptospiren kommen außer beim Hund auch bei Haus – und Wildschweinen, bei Ratten, Mäusen und anderen Nagetieren vor. Leptospiren werden von den infizierten Tieren vor allem über den Urin ausgeschieden. Die Ausscheidung von ansteckenden Bakterien kann auch dann noch monatelang anhalten, wenn das Tier bereits wieder gesund erscheint. Hunde infizieren sich meistens indirekt beim Baden oder Trinken an Gewässern, in denen sich der Urin infizierter Tiere befindet. Ist die Leptospirose auch für Menschen gefährlich? Leptospiren können auch den Menschen infizieren. Bei der Leptospirose handelt es sich also um eine Zoonose, eine Erkrankung, die vom Tier auf den Menschen übertragbar ist – die Leptospirose-Impfung schützt daher nicht nur den Hund, sondern indirekt auch Sie als Besitzer/In. Leptospirose ist aufgrund ihrer Gefährlichkeit für den Menschen daher auch eine meldepflichtige Erkrankung! Kommt die Leptospirose heute noch in Deutschland vor? Wir haben es geschafft, in Deutschland die Tollwut zu besiegen durch sehr strikte Impfprogramme und gesetzliche Regelungen. Tollwut ist in den letzten Jahren bei uns nicht mehr aufgetreten. Bei der Leptospirose ist das anders, Leptospirose immer noch relativ weit verbreitet und statistisch nehmen die Fälle von Leptospirose sogar wieder zu. Die Impfung gegen Leptospirose ist also absolut wichtig, auch wenn Sie mit Ihrem Hund nicht oder nur innerhalb Deutschlands verreisen! Warum ist der neue Impfstoff besser als der bisher verwendete? Der alte Impfstoff richtet sich gegen die früher am meisten in Deutschland verbreiteten Serovare Icterohaemorrhagica und Canicola. Dank der Impfungen unserer Haustiere sind diese Unterarten mittlerweile aber seltener geworden. Am häufigsten treten nun die Serovare Grippotyphosa und Australis auf. Der neue Impfstoff bietet jetzt neu zusätzlich zu den alten Komponenten auch Schutz vor der Infektion durch diese beiden Unterarten. Wie kann ich meinen Hund mit dem neuen Impfstoff schützen? Der neue Impfstoff richtet sich gegen vier Unterarten von Leptospiren, nämlich gegen die Serovare Icterohaemorrhagica, Canicola, Grippotyphosa und Australis. Bei Welpen erfolgt die Grundimmunisierung wie bisher zusammen mit der Grundimmunisierung gegen die übrigen Infektionskrankheiten in der 8., 12. und 16. Lebenswoche. Danach erfolgt eine jährliche Auffrischungsimpfung. Erwachsene Hunde, die bisher nur mit dem alten Impfstoff geimpft wurden, sollten ebenfalls eine Grundimmunisierung mit dem neuen Impfstoff erhalten, um optimal gegen eine Infektion mit den zusätzlich im neuen Impfstoff enthaltenen Serovaren geschützt zu sein. Das bedeutet, dass im ersten Jahr, in dem Ihr Hund mit dem neuen Impfstoff geimpft wird, nach etwa 4 bis 6 Wochen noch einmal eine Auffrischungsimpfung erfolgen muß. Danach wird weiterhin wie bisher einmal jährlich gegen die Leptospirose geimpft. Achtung! Der Impfschutz gegen Leptospirose hält nur maximal ein Jahr! Das ist anders als bei den Impfungen gegen die Viruserkrankungen Staupe, Hepatitis, Parvovirose und Tollwut . Hunde müssen daher jährlich gegen Leptospirose geimpft werden, um wirkungsvoll geschützt zu sein! Merke Leptospirose ist eine schwerwiegende Erkrankung, die beim Hund tödlich verlaufen kann Leptospirose ist eine Zoonose, das heißt, auch der Mensch kann sich anstecken Leptospirose kommt auch hier bei uns vor die Ansteckung erfolgt meist durch Baden oder Trinken an Gewässern Regelmäßige Impfungen bieten Schutz vor Leptospirose Der neue Impfstoff schützt vor der Infektion mit den vier bei uns am häufigsten vorkommenden Leptospiren-Arten!</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/neu-verbesserter-impfstoff-gegen-leptospirose/">Neu: Verbesserter Impfstoff gegen Leptospirose</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><span class="rot">Seit August 2013 steht uns ein neuer, verbesserter Impfstoff für die Leptospirose-Impfung von Hunden zur Verfügung, der einen umfassenderen und dadurch deutlich besseren Impfschutz gegen diese Erkrankung bietet.</span></p>
<h2>Was ist Leptospirose?</h2>
<p>Leptospirose ist eine bakterielle Erkrankung, die durch Leptospiren hervorgerufen wird. Es gibt verschiedene Arten von Leptospiren, doch alle dringen über Wunden und Schleimhäute in den Körper ein und schädigen zunächst das Blut und dann die inneren Organe wie Leber Milz und insbesondere die Nieren.</p>
<p>Die Krankheitssymptome sind vielfältig, meist zeigt sich eine starke Störung des Allgemeinbefindens mit hohem Fieber, doch vor allem werden die Organe Leber und Nieren in ihrer Funktion geschädigt. Es kann zu akutem Organversagen führen.<br />
<b>Leptospirose ist eine schwerwiegende Erkrankung, die im schlimmsten Fall tödlich verläuft! </b></p>
<p><b>Die Impfung gegen Leptospirose ist eine so genannte &#8222;Core-Vakzine&#8220;.<br />
</b>Die StIKo-Vet (Ständige Impfkommission Veterinär), ein unabhängiges Expertengremium, bezeichnet die Impfungen gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose und Leptospirose als sogenannte &#8222;Core-Vakzine&#8220;.<br />
<b>Das sind Impfungen, die in jedem Fall regelmäßig durchgeführt werden sollen, da sie die den Hund effektiv vor schwerwiegenden bzw. tödlichen Erkrankungen schützen.</b></p>
<h2>Wo kommen Leptospiren vor und wie können sich Hunde infizieren?</h2>
<p>Leptospiren kommen außer beim Hund auch bei Haus – und Wildschweinen, bei Ratten, Mäusen und anderen Nagetieren vor.<br />
Leptospiren werden von den infizierten Tieren vor allem über den Urin ausgeschieden. Die Ausscheidung von ansteckenden Bakterien kann auch dann noch monatelang anhalten, wenn das Tier bereits wieder gesund erscheint.<br />
Hunde infizieren sich meistens indirekt beim Baden oder Trinken an Gewässern, in denen sich der Urin infizierter Tiere befindet.</p>
<h2>Ist die Leptospirose auch für Menschen gefährlich?</h2>
<p>Leptospiren können auch den Menschen infizieren. Bei der Leptospirose handelt es sich also um eine Zoonose, eine Erkrankung, die vom Tier auf den Menschen übertragbar ist – die Leptospirose-Impfung schützt daher nicht nur den Hund, sondern indirekt auch Sie als Besitzer/In.</p>
<p><b>Leptospirose ist aufgrund ihrer Gefährlichkeit für den Menschen daher auch eine meldepflichtige Erkrankung!<br />
</b></p>
<h2>Kommt die Leptospirose heute noch in Deutschland vor?</h2>
<p>Wir haben es geschafft, in Deutschland die Tollwut zu besiegen durch sehr strikte Impfprogramme und gesetzliche Regelungen. Tollwut ist in den letzten Jahren bei uns nicht mehr aufgetreten. Bei der Leptospirose ist das anders, Leptospirose immer noch relativ weit verbreitet und statistisch nehmen die Fälle von Leptospirose sogar wieder zu.</p>
<p><b>Die Impfung gegen Leptospirose ist also absolut wichtig, auch wenn Sie mit Ihrem Hund nicht oder nur innerhalb Deutschlands verreisen!</b></p>
<h2>Warum ist der neue Impfstoff besser als der bisher verwendete?</h2>
<p>Der alte Impfstoff richtet sich gegen die früher am meisten in Deutschland verbreiteten Serovare<i> Icterohaemorrhagica</i> und <i>Canicola</i>. Dank der Impfungen unserer Haustiere sind diese Unterarten mittlerweile aber seltener geworden.<br />
Am häufigsten treten nun die Serovare Grippotyphosa und Australis auf. Der neue Impfstoff bietet jetzt neu zusätzlich zu den alten Komponenten auch Schutz vor der Infektion durch diese beiden Unterarten.</p>
<h2>Wie kann ich meinen Hund mit dem neuen Impfstoff schützen?</h2>
<p>Der neue Impfstoff richtet sich gegen vier Unterarten von Leptospiren, nämlich gegen die Serovare <i>Icterohaemorrhagica, Canicola, Grippotyphosa</i> und <i>Australis</i>. Bei <b>Welpen</b> erfolgt die Grundimmunisierung wie bisher zusammen mit der Grundimmunisierung gegen die übrigen Infektionskrankheiten in der 8., 12. und 16. Lebenswoche. Danach erfolgt eine jährliche Auffrischungsimpfung.<br />
<b>Erwachsene Hunde</b>, die bisher nur mit dem alten Impfstoff geimpft wurden, sollten ebenfalls eine Grundimmunisierung mit dem neuen Impfstoff erhalten, um optimal gegen eine Infektion mit den zusätzlich im neuen Impfstoff enthaltenen Serovaren geschützt zu sein. Das bedeutet, dass im ersten Jahr, in dem Ihr Hund mit dem neuen Impfstoff geimpft wird, <b>nach etwa 4 bis 6 Wochen</b> noch einmal eine <b>Auffrischungsimpfung</b> erfolgen muß.<br />
Danach wird weiterhin wie bisher einmal jährlich gegen die Leptospirose geimpft.</p>
<p><span class="rot"><b>Achtung!</b><br />
Der Impfschutz gegen Leptospirose hält nur maximal ein Jahr!<br />
Das ist anders als bei den Impfungen gegen die Viruserkrankungen Staupe, Hepatitis, Parvovirose und Tollwut .<br />
Hunde müssen daher jährlich gegen Leptospirose geimpft werden, um wirkungsvoll geschützt zu sein! </span></p>
<h2>Merke</h2>
<ul>
<li>Leptospirose ist eine schwerwiegende Erkrankung, die beim Hund tödlich verlaufen kann Leptospirose ist eine <b>Zoonose</b>, das heißt, auch der Mensch kann sich anstecken</li>
<li>Leptospirose <b>kommt auch hier bei uns vor</b></li>
<li>die Ansteckung erfolgt meist durch Baden oder Trinken an Gewässern</li>
<li>Regelmäßige Impfungen bieten Schutz vor Leptospirose</li>
</ul>
<p><span class="rot">Der neue Impfstoff schützt vor der Infektion mit den vier bei uns am häufigsten vorkommenden Leptospiren-Arten! </span></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/neu-verbesserter-impfstoff-gegen-leptospirose/">Neu: Verbesserter Impfstoff gegen Leptospirose</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Haltung und Fütterung der Maus</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/haltung-und-fuetterung-der-maus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2015 18:40:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Maus]]></category>
		<category><![CDATA[Fütterung]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.rogalla-rummel.de/?post_type=wissenswertes&#038;p=4436</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mäuse sind sehr gesellige Tiere, die in der freien Natur in großen Gruppen leben. Deshalb sollten Mäuse in der Heimtierhaltung auch nie als Einzeltiere, sondern in Gruppen oder zumindest paarweise gehalten werden. Mäuse sind sehr bewegungsfreudig Der Käfig sollte stets groß genug sein (Mindestgröße 60 Breite, 30 Höhe, 40 Tiefe), Glasterrarien sind ungeeignet, da es in diesen Behältern zu Hitzestau kommen kann. Trinkflasche, ein standfestes Näpfchen fürs Futter und ein Schlafhäuschen sind obligat. Als Einstreu kann das handelsübliche Kleintierstreu benutzt werden, Heu und Zellstoff dient als Nistmaterial. Mäuse sind extrem verspielt und aktiv Stets muß ausreichend Beschäftigungsmaterial vorhanden sein: Holzspielzeug, Stricke und Äste zum Klettern, Papierrollen zum Verstecken und Zerfetzen. Mehrere Etagen zum Klettern sind äußerst beliebt. Mäuse sind sehr saubere Tiere Sie freuen sich über die tägliche Reinigung der Trink- und Futtergefäße, verschmutzte Einstreu und Futterreste müssen täglich entfernt werden. Mindestens 1 x / pro Woche muß die gesamte Einstreu ausgewechselt werden. Fütterung Mäuse ernähren sich granivor; d.h. sie brauchen Körnerfutter, Nüsse, Sonnenblumenkerne, Obst (Apfel, Birne, Banane, Beerenfrüchte), Gemüse (Gurke, Möhren, Chicoree, Tomaten). Außerdem benötigen sie zusätzlich vitamin- und mineralstoffsupplementierte Pellets ( in der Regel ist das in dem handelsüblichen Futter erhalten). Der Bedarf an tierischem Eiweiß sollte gedeckt werden mit der gelegentlichen Fütterung von Mehlwürmern, hartgekochten Eiern, Käse und Quark. Die Mäuse sollten reguliert gefüttert werden, da sie sonst verfetten. Das Wasser in den Trinkfläschchen muß stets frisch sein. Mäuse müssen nagen Obstbaumäste, Nüsse und hartes Brot befriedigen den Nagetrieb. Anatomische Besonderheiten Die Zähne sind orange-gelb und die Schneidezähne des Unterkiefers gegeneinander verschieblich, sie wachsen ein Leben lang nach, die Backenzähne nicht. Mäuse fressen den eigenen Kot, was für die Vitaminversorgung wichtig ist. Hinter dem Auge liegen die Harderschen Drüsen. Sie sondern ein Sekret ab, das im medialen Augenwinkel austritt. Dieses Sekret dient der Wärmeregulation und wird bei hohen Temperaturen als Isolationsschicht im Fell verteilt, es ist von rötlicher Farbe. Sind die Mäuse in ihrem Allgemeinbefinden gestört wird das rötliche Sekret als Augen- oder Nasensekret sichtbar und darf nicht mit Blut verwechselt werden. Vermehrung Um unkontrollierte Vermehrung zu vermeiden, sollten die männlichen Mäuse kastriert werden. Mit der Geschlechtsreife wird auch das Rangordnungsverhalten deutlich: es kann zu schweren Beißereien kommen, wenn die unterlegenen Mäuse nicht ausweichen können; in der freien Natur verlassen sie häufig den Verband und gründen neue „Familien“. Das Aggressionsverhalten wird mit der Kastration deutlich verringert. Siehe auch Fall des Monats : April 2003</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/haltung-und-fuetterung-der-maus/">Haltung und Fütterung der Maus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mäuse sind sehr gesellige Tiere, die in der freien Natur in großen Gruppen leben.<br />
Deshalb sollten Mäuse in der Heimtierhaltung auch nie als Einzeltiere, sondern in Gruppen oder zumindest paarweise gehalten werden.</p>
<h3>Mäuse sind sehr bewegungsfreudig</h3>
<p>Der Käfig sollte stets groß genug sein (Mindestgröße 60 Breite, 30 Höhe, 40 Tiefe), Glasterrarien sind ungeeignet, da es in diesen Behältern zu Hitzestau kommen kann.<br />
Trinkflasche, ein standfestes Näpfchen fürs Futter und ein Schlafhäuschen sind obligat.<br />
Als Einstreu kann das handelsübliche Kleintierstreu benutzt werden, Heu und Zellstoff dient als Nistmaterial.</p>
<h3>Mäuse sind extrem verspielt und aktiv</h3>
<p>Stets muß ausreichend Beschäftigungsmaterial vorhanden sein: Holzspielzeug, Stricke und Äste zum Klettern, Papierrollen zum Verstecken und Zerfetzen.<br />
Mehrere Etagen zum Klettern sind äußerst beliebt.</p>
<h3>Mäuse sind sehr saubere Tiere</h3>
<p>Sie freuen sich über die tägliche Reinigung der Trink- und Futtergefäße, verschmutzte Einstreu und Futterreste müssen täglich entfernt werden. Mindestens 1 x / pro Woche muß die gesamte Einstreu ausgewechselt werden.</p>
<h3>Fütterung</h3>
<p>Mäuse ernähren sich granivor; d.h. sie brauchen Körnerfutter, Nüsse, Sonnenblumenkerne, Obst (Apfel, Birne, Banane, Beerenfrüchte), Gemüse (Gurke, Möhren, Chicoree, Tomaten).<br />
Außerdem benötigen sie zusätzlich vitamin- und mineralstoffsupplementierte Pellets ( in der Regel ist das in dem handelsüblichen Futter erhalten).<br />
Der Bedarf an tierischem Eiweiß sollte gedeckt werden mit der gelegentlichen Fütterung von Mehlwürmern, hartgekochten Eiern, Käse und Quark.<br />
Die Mäuse sollten reguliert gefüttert werden, da sie sonst verfetten.<br />
Das Wasser in den Trinkfläschchen muß stets frisch sein.</p>
<h3>Mäuse müssen nagen</h3>
<p>Obstbaumäste, Nüsse und hartes Brot befriedigen den Nagetrieb.</p>
<h3>Anatomische Besonderheiten</h3>
<p>Die Zähne sind orange-gelb und die Schneidezähne des Unterkiefers gegeneinander verschieblich, sie wachsen ein Leben lang nach, die Backenzähne nicht.<br />
Mäuse fressen den eigenen Kot, was für die Vitaminversorgung wichtig ist.<br />
Hinter dem Auge liegen die Harderschen Drüsen. Sie sondern ein Sekret ab, das im medialen Augenwinkel austritt. Dieses Sekret dient der Wärmeregulation und wird bei hohen Temperaturen als Isolationsschicht im Fell verteilt, es ist von rötlicher Farbe.<br />
<b>Sind die Mäuse in ihrem Allgemeinbefinden gestört wird das rötliche Sekret als Augen- oder Nasensekret sichtbar und darf nicht mit Blut verwechselt werden.</b></p>
<h3>Vermehrung</h3>
<p>Um unkontrollierte Vermehrung zu vermeiden, sollten die männlichen Mäuse kastriert werden. Mit der Geschlechtsreife wird auch das Rangordnungsverhalten deutlich: es kann zu schweren Beißereien kommen, wenn die unterlegenen Mäuse nicht ausweichen können; in der freien Natur verlassen sie häufig den Verband und gründen neue „Familien“. Das Aggressionsverhalten wird mit der Kastration deutlich verringert.</p>
<p><b>Siehe auch <a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kastration-maennlicher-maeuse-april-2003/">Fall des Monats : April 2003</a></b></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/haltung-und-fuetterung-der-maus/">Haltung und Fütterung der Maus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
