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	<title>Niereninsuffizienz Archive - Dr. Rogalla + Dr. Rummel</title>
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	<description>Das Wohlergehen Ihrer kleinen und großen Tiere liegt uns am Herzen</description>
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		<title>Niereninsuffizienz beim Hund &#8211; Januar 2007</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/niereninsuffizienz-beim-hund-januar-2007/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jan 2007 11:42:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Niereninsuffizienz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute geht es um Seppi, eigentlich Franz Josef, der Liebling der Familie Gabel, den wir schon seit mehreren Jahren betreuen. Inzwischen ist Seppi stattliche 16 Jahre alt und für sein Alter und insbesondere seine „Altersbeschwerden“ immer noch sehr munter. Den Familienzuwachs, die kleine Johanna, inzwischen schon 2 Jahre alt, hat er liebevoll begrüßt, in sein Hundeleben aufgenommen und teilt treu sein Körbchen mit ihr. Wir haben Seppi vor 4 Jahren kennen gelernt. Er war damals „erst“ flotte 12 Jahre alt und natürlich wurde er als Senior vollkommen durchgecheckt. Die Blutuntersuchung zur Überprüfung seiner Organe wie z.B. Leber und Niere ergab keine Auffälligkeiten, doch sein Herz zeigte sich im Herz-Ultraschall mit Doppler stark geschwächt, sodass er sofort auf Herzmedikamente eingestellt wurde. Mit diesen Medikamenten blühte Seppi wieder auf und Familie Gabel erfreute sich aufs Neue langer Spaziergänge mit Seppi, ohne dass er immer wieder stehen bleiben musste, um nach Luft zu schnappen. Nachfragen ergaben, dass er auch ab und zu mehr trank und Magen-Darmprobleme hatte, was aber immer wieder von alleine aufhörte. Seine Nieren waren sicherlich nicht mehr tip-top, aber das Herzmittel, das wir verordneten, schützt auch die Nieren. Ein Jahr später, im März 2004, stellten wir dann bei der jährlichen Routineuntersuchung (mit Ultraschall lässt sich die Prostata sehr leicht untersuchen) eine sehr große Zyste in der Prostata fest. Seppi musste deswegen kastriert werden und überstand die Operation sehr gut. Während der gesamten Operation wurde Seppis Blutdruck und Herz überwacht, eine Infusion erhielt er natürlich auch zur Stabilisierung seines Kreislaufs. Seppi zeigte sich so stabil, dass er am nächsten Tag schon nach Hause konnte. Natürlich musste er noch zur Blutkontrolle in die Praxis kommen, aber auch 2 Tage nach der Operation waren all seine Blutwerte in Ordnung. Wir untersuchen bei unseren älteren und insbesondere herzkranken Patienten postoperativ immer die Nieren, um rechtzeitig Veränderungen festzustellen. Seppi ging es leider nach einer Woche schlechter, er musste plötzlich erbrechen. Zum Glück hatte Familie Gabel gut zugehört, wartete nicht ab, sondern stellte Seppi sofort erneut bei Dr. Rogalla vor. Seppi hatte ein akutes Nierenversagen, seine Blutwerte hatten sich drastisch verschlechtert, das Erbrechen war keine Magenverstimmung, sondern der hohe Harnstoffgehalt im Blut löste Erbrechen aus (Harnstoff wird bei normal funktionierenden Nieren über den Harn ausgeschieden und nur, wenn die Nieren nicht mehr richtig arbeiten können, bleibt dieser giftige Stoff im Blut). Seppl wurde sofort an lebensrettende Infusionen angeschlossen, um die Giftstoffe aus dem Blut auszuwaschen und schon nach einem Tag ging es ihm etwas besser. Natürlich erhielt er zusätzlich noch unterstützende Medikamente gegen die Übelkeit und das Erbrechen. Nach einer Woche Behandlung hatte es Seppi geschafft, seine Nieren arbeiteten wieder zufriedenstellend, die Blutwerte befanden sich alle wieder in der Norm. Trotzdem musste Seppi nun regelmäßig zur Kontrolle kommen. Es ist nämlich so, dass unsere Nieren sehr lange auch mit halber Kraft noch sehr gut arbeiten und die Blutwerte leider erst Alarm schlagen, wenn über 75 % der Nieren geschädigt sind. Nach 2 Monaten hatte Seppi einen verheerenden Rückfall, wieder ging es ihm schlecht und seine Nierenwerte hatten sich drastisch verschlechtert. Aber Seppi wurde nicht aufgegeben, erneut bekam er eine Intensivtherapie und seine Nieren erholten sich wieder. Nun sind schon wieder 2 Jahre vergangen und Seppi erfreut sich immer noch eines lustigen Lebens und ist immer wieder zu Streichen aufgelegt. Wir freuen uns immer sehr, wenn er zu seinen Blutkontrollen kommt. Dr. Rogalla sagt nur: „ Seppi- und jetzt die Dackelrolle “, und schon wirft Seppi sich auf die Seite und streckt sein Beinchen zur Blutentnahme hin. Familie Gabel hat gelernt, ihm regelmäßig Infusionslösung zur besseren Nierenbewässerung unter die Haut zu spritzen und dank der regelmäßigen unterstützenden Akupunkturen durch Dr. Rogalla haben alle noch große Freude an unserem Senior, für Johanna ist er der geduldigste und verständnisvollste Spielkamerad. (Siehe auch: Wissenswertes: Niereninsuffizienz beim Hund)</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/niereninsuffizienz-beim-hund-januar-2007/">Niereninsuffizienz beim Hund &#8211; Januar 2007</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b></b><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2007/01/akt_fall_200701_01.jpg" alt="" width="180" height="239" align="left" border="0" hspace="5" />Heute geht es um Seppi, eigentlich Franz Josef, der Liebling der Familie Gabel, den wir schon seit mehreren Jahren betreuen. Inzwischen ist Seppi stattliche 16 Jahre alt und für sein Alter und insbesondere seine „Altersbeschwerden“ immer noch sehr munter. Den Familienzuwachs, die kleine Johanna, inzwischen schon 2 Jahre alt, hat er liebevoll begrüßt, in sein Hundeleben aufgenommen und teilt treu sein Körbchen mit ihr.<b></b></p>
<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2007/01/akt_fall_200701_02.jpg" alt="" width="220" height="159" align="right" border="0" hspace="5" />Wir haben Seppi vor 4 Jahren kennen gelernt. Er war damals „erst“ flotte 12 Jahre alt und natürlich wurde er als Senior vollkommen durchgecheckt. Die Blutuntersuchung zur Überprüfung seiner Organe wie z.B. Leber und Niere ergab keine Auffälligkeiten, doch sein Herz zeigte sich im <a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/niereninsuffizienz-beim-hund-januar-2007/#">Herz-Ultraschall</a> mit Doppler stark geschwächt, sodass er sofort auf Herzmedikamente eingestellt wurde. Mit diesen Medikamenten blühte Seppi wieder auf und Familie Gabel erfreute sich aufs Neue langer Spaziergänge mit Seppi, ohne dass er immer wieder stehen bleiben musste, um nach Luft zu schnappen. Nachfragen ergaben, dass er auch ab und zu mehr trank und Magen-Darmprobleme hatte, was aber immer wieder von alleine aufhörte. Seine Nieren waren sicherlich nicht mehr tip-top, aber das Herzmittel, das wir verordneten, schützt auch die Nieren.</p>
<p>Ein Jahr später, im März 2004, stellten wir dann bei der jährlichen Routineuntersuchung (mit Ultraschall lässt sich die Prostata sehr leicht untersuchen) eine sehr große Zyste in der Prostata fest. Seppi musste deswegen <a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kastration-des-rueden-maerz-2006/">kastriert</a> werden und überstand die Operation sehr gut. Während der gesamten Operation wurde Seppis Blutdruck und Herz überwacht, eine Infusion erhielt er natürlich auch zur Stabilisierung seines Kreislaufs. Seppi zeigte sich so stabil, dass er am nächsten Tag schon nach Hause konnte. Natürlich musste er noch zur Blutkontrolle in die Praxis kommen, aber auch 2 Tage nach der Operation waren all seine Blutwerte in Ordnung. Wir untersuchen bei unseren älteren und insbesondere herzkranken Patienten postoperativ immer die Nieren, um rechtzeitig Veränderungen festzustellen.</p>
<p>Seppi ging es leider nach einer Woche schlechter, er musste plötzlich erbrechen. Zum Glück hatte Familie Gabel gut zugehört, wartete nicht ab, sondern stellte Seppi sofort erneut bei Dr. Rogalla vor.</p>
<p>Seppi hatte ein <b><a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/niereninsuffizienz-bei-hunden/">akutes Nierenversagen</a></b>, seine Blutwerte hatten sich drastisch verschlechtert, das Erbrechen war keine Magenverstimmung, sondern der hohe Harnstoffgehalt im Blut löste Erbrechen aus</p>
<p>(Harnstoff wird bei normal funktionierenden Nieren über den Harn ausgeschieden und nur, wenn die Nieren nicht mehr richtig arbeiten können, bleibt dieser giftige Stoff im Blut).</p>
<p>Seppl wurde sofort an lebensrettende Infusionen angeschlossen, um die Giftstoffe aus dem Blut auszuwaschen und schon nach einem Tag ging es ihm etwas besser. Natürlich erhielt er zusätzlich noch unterstützende Medikamente gegen die Übelkeit und das Erbrechen. Nach einer Woche Behandlung hatte es Seppi geschafft, seine Nieren arbeiteten wieder zufriedenstellend, die Blutwerte befanden sich alle wieder in der Norm.</p>
<div style="clear:both;"></div>
<div style="width: 208px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2007/01/akt_fall_200701_03.jpg" alt="" width="198" height="177" border="0" /><p class="wp-caption-text">Seppi wartet auf seine Akupunktur</p></div>
<p>Trotzdem musste Seppi nun regelmäßig zur Kontrolle kommen. Es ist nämlich so, dass unsere Nieren sehr lange auch mit halber Kraft noch sehr gut arbeiten und die Blutwerte leider erst Alarm schlagen, wenn über 75 % der Nieren geschädigt sind.</p>
<div style="clear:both;"></div>
<p>Nach 2 Monaten hatte Seppi einen verheerenden Rückfall, wieder ging es ihm schlecht und seine Nierenwerte hatten sich drastisch verschlechtert. Aber Seppi wurde nicht aufgegeben, erneut bekam er eine Intensivtherapie und seine Nieren erholten sich wieder.</p>
<p>Nun sind schon wieder 2 Jahre vergangen und Seppi erfreut sich immer noch eines lustigen Lebens und ist immer wieder zu Streichen aufgelegt.</p>
<div style="clear:both;"></div>
<div>
<div style="width: 327px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2007/01/akt_fall_200701_04.jpg" alt="" width="317" height="195" border="0" /><p class="wp-caption-text">Seppi räumt auf oder will er tapezieren?</p></div>
</div>
<p>Wir freuen uns immer sehr, wenn er zu seinen Blutkontrollen kommt. Dr. Rogalla sagt nur: „ Seppi- und jetzt die Dackelrolle “, und schon wirft Seppi sich auf die Seite und streckt sein Beinchen zur Blutentnahme hin.</p>
<p>Familie Gabel hat gelernt, ihm regelmäßig Infusionslösung zur besseren Nierenbewässerung unter die Haut zu spritzen und dank der regelmäßigen unterstützenden <a href="https://www.rogalla-rummel.de/schwerpunkte/akupunktur/">Akupunkturen</a> durch Dr. Rogalla</p>
<p>haben alle noch große Freude an unserem Senior, für Johanna ist er der geduldigste und verständnisvollste Spielkamerad.</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="228"><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2007/01/akt_fall_200701_06.jpg" alt="" width="216" height="180" border="0" /></td>
<td width="215">
<div style="width: 217px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2007/01/akt_fall_200701_07.jpg" alt="" width="207" height="118" border="0" /><p class="wp-caption-text">Mit einem Freund an der Seite schläft sich doppelt so gut</p></div></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>(<b><a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/niereninsuffizienz-bei-hunden/">Siehe auch: Wissenswertes: Niereninsuffizienz beim Hund</a></b>)</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/niereninsuffizienz-beim-hund-januar-2007/">Niereninsuffizienz beim Hund &#8211; Januar 2007</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Niereninsuffizienz bei der Katze &#8211; September 2002</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/niereninsuffizienz-bei-der-katze-september-2002/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Sep 2002 19:35:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Niereninsuffizienz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Merlin ist ein wunderschöner Heiliger Birma im Alter von 2 Jahren. Schon von Welpenalter an wird er von Frau Dr. Rummel betreut, unserer Expertin für Katzen. Er entwickelte sich ganz normal und ist der gesamte Stolz von seiner Besitzerin, Frau Katscher aus Ostheim. Gemeinsam mit seiner Schwester, eine ebenso hübsche Heilige Birma,führt er ein ausgeglichenes Katzenleben. Gesundheitlich war er nie auffällig, er hat all seine Impfungen erhalten. Hin und wieder, aber in zeitlich sehr großen Abständen hat er manchmal erbrochen. Im letzten Monat brachte ihn Frau Katscher in unsere Praxis. Merlin habe keinen guten Appetit mehr, das Näpfchen wird nicht mehr ganz ausgeschleckt und große Lust mit seiner Schwester zu spielen verspüre er auch nicht. Außerdem habe er wieder erbrochen. Da das Symptom Vomitus (= Erbechen) immer wieder in seiner Geschichte aufgetaucht ist, wurde er nicht symptomatisch auf eine &#8220; Magenverstimmung behandelt, sondern Dr. Rummel besprach mitFrau Katscher die Vielfalt der Ursachen für das Symptom &#8220; Vomitus&#8220; . Erbrechen ist immer nur eine Erscheinung einer Erkrankung, die viele Gründe haben kann, die von einer einfachen Magenverstimmung, leichten Magenschleimhautentzündung bis zu einer ernsten Organerkrankung (Leber, Nierenschädigung) oder gar Magen-/ Darm- Tumor reichen kann. In sorgfältiger Reihenfolge wurden die diagnostischen Schritte ausgewählt. Die Röntgenaufnahme zeigt keine Anomalitäten im abdominalen Bereich. Die Blutuntersuchung , die sofort in unserem Praxis-Labor durchgeführt wurde, ergab jedoch , daß die Filtration und Ausscheidung harnpflichtiger Stoffe bei Merlin nicht mehr 100% funktioniert. Die Indikationswerte UREA und CREATININ sind im Blut erhöht. (Siehe den Bericht von Dr. Rogalla zur Niereninsuffizienz unter der Rubrik Wissenswertes) Merlin ist an Chronischen Niereninsuffizienz erkrankt. Merlin mit seinen 2 Jahren ist kein typischer Fall für die CNI, ältere Katzen sind in der Regel davon betroffen. So entscheiden wir uns für weiterführende Untersuchungen, wozu auch der Ultraschall der Niere gehört. Zum Glück finden wir im Ultraschall auch keine Anomalien : Herz und Niere sind normal! Merlin ist mit seinen 2 Jahren schon ein schwer erkranktes Kätzchen. Doch zum Glück hat seine Besitzerin das sporadische Unwohlsein von Merlin nicht auf die leichte Schulter genommen und ihn in der Praxis vorgestellt. Nur so konnten wir zu einem sehr frühen Zeitpunkt schon seine Erkrankung diagnostizieren. Im Akutstadium wurde er stationär aufgenommen . Es wurde ein Venenverweilkatheter angelegt, so daß Merlin mehrmals täglich infundiert werden konnte. Diese Dauerinfusion ist eine &#8220; Blutwäsche&#8220;. Die harnpflichtigen Stoffe werden ausgespült und die Organe können sich erholen ( im Blut sind diese Stoffe toxisch und greifen die Organe an ). Über die Infusion werden Merlin die notwendigen Medikamente sofort ins Blut verabreicht, die Wirkung ist schneller. So war ihm am nächsten Tag schon nicht mehr übel und die angebotene Nahrung fraß er mit gutem Appetit. Der erste Schritt im Kampf gegen die Erkrankung war gewonnen und das gesamte TEAM freute sich über die leergeputzten Näpfchen. Nach einer Woche ergab die Blutkontrolluntersuchung eine Verbesserung der Werte und Merlin konnte nach Hause entlassen werden. Er ist nicht gesund , aber es geht ihm gut, er ist im Verhalten von seinem gesunden Schwesterchen nicht zu unterscheiden. &#160; Die zukünftige Therapie zielt darauf ab, Merlin optimal zu unterstützen.Dazu gehören bei uns nicht nur Medikamente, sondern Merlin wird auch ganzheitlich unterstützt mit Akupunktur. Durch die Früherkennung wird Merlin sicherlich ein längeres, symptomfreies, angenehmes Leben führen können und seine Besitzerin, Frau Katscher, kann sich noch lange an ihrem &#8222;gesundem &#8222;Liebling&#8220; freuen. Natürlich wird Merlin in Zukunft regelmäßig auf seinen Gesundheitszustand überprüft. Dazu gehören neben der ausführlichen Allgemeinuntersuchung und Gewichtskontrolle auch stets eine Überprüfung der blutchemischen Werte und des roten Blutbildes. Siehe auch Wissenswertes: Niereninsuffizienz</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/niereninsuffizienz-bei-der-katze-september-2002/">Niereninsuffizienz bei der Katze &#8211; September 2002</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Merlin ist ein wunderschöner Heiliger Birma im Alter von 2 Jahren. Schon von Welpenalter an wird er von Frau Dr. Rummel betreut, unserer Expertin für Katzen. Er entwickelte sich ganz normal und ist der gesamte Stolz von seiner Besitzerin, Frau Katscher aus Ostheim. Gemeinsam mit seiner Schwester, eine ebenso hübsche Heilige Birma,führt er ein ausgeglichenes Katzenleben.<br />
Gesundheitlich war er nie auffällig, er hat all seine Impfungen erhalten. Hin und wieder, aber in zeitlich sehr großen Abständen hat er manchmal erbrochen.<br />
Im letzten Monat brachte ihn Frau Katscher in unsere Praxis. Merlin habe keinen guten Appetit mehr, das Näpfchen wird nicht mehr ganz ausgeschleckt und große Lust mit seiner Schwester zu spielen verspüre er auch nicht. Außerdem habe er wieder erbrochen.<br />
<img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2002/09/akt_fall200209_1.jpg" alt="" width="300" height="288" align="right" border="0" />Da das Symptom Vomitus (= Erbechen) immer wieder in seiner Geschichte aufgetaucht ist, wurde er nicht symptomatisch auf eine &#8220; Magenverstimmung behandelt, sondern Dr. Rummel besprach mitFrau Katscher die Vielfalt der Ursachen für das Symptom &#8220; Vomitus&#8220; .<br />
Erbrechen ist immer nur eine Erscheinung einer Erkrankung, die viele Gründe haben kann, die von einer einfachen Magenverstimmung, leichten Magenschleimhautentzündung bis zu einer ernsten Organerkrankung (Leber, Nierenschädigung) oder gar Magen-/ Darm- Tumor reichen kann.<br />
In sorgfältiger Reihenfolge wurden die diagnostischen Schritte ausgewählt.<br />
Die <b>Röntgenaufnahme</b> zeigt keine Anomalitäten im abdominalen Bereich.<br />
Die <b>Blutuntersuchung</b> , die sofort in unserem Praxis-Labor durchgeführt wurde, ergab jedoch , daß die Filtration und Ausscheidung harnpflichtiger Stoffe bei Merlin nicht mehr 100% funktioniert.<br />
Die Indikationswerte <b>UREA</b> und <b>CREATININ</b> sind im Blut erhöht. (Siehe den <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/chronische-niereninsuffizienz-cni-bei-der-katze/">Bericht von Dr. Rogalla zur Niereninsuffizienz</a> unter der Rubrik Wissenswertes)</p>
<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2002/09/akt_fall_200209_2.jpg" alt="" width="200" height="206" align="right" border="0" />Merlin ist an Chronischen Niereninsuffizienz erkrankt.<br />
Merlin mit seinen 2 Jahren ist kein typischer Fall für die CNI, ältere Katzen sind in der Regel davon betroffen.<br />
So entscheiden wir uns für weiterführende Untersuchungen, wozu auch der <b>Ultraschall</b> der Niere gehört. Zum Glück finden wir im Ultraschall auch keine Anomalien : Herz und Niere sind normal!<br />
Merlin ist mit seinen 2 Jahren schon ein schwer erkranktes Kätzchen. Doch zum Glück hat seine Besitzerin das sporadische Unwohlsein von Merlin nicht auf die leichte Schulter genommen und ihn in der Praxis vorgestellt. Nur so konnten wir zu einem sehr frühen Zeitpunkt schon seine Erkrankung diagnostizieren.</p>
<p>Im Akutstadium wurde er stationär aufgenommen . Es wurde ein Venenverweilkatheter angelegt, so daß Merlin mehrmals täglich infundiert werden konnte. Diese Dauerinfusion ist eine &#8220; Blutwäsche&#8220;. Die harnpflichtigen Stoffe werden ausgespült und die Organe können sich erholen ( im Blut sind diese Stoffe toxisch und greifen die Organe an ). Über die Infusion werden Merlin die notwendigen Medikamente sofort ins Blut verabreicht, die Wirkung ist schneller. So war ihm am nächsten Tag schon nicht mehr übel und die angebotene Nahrung fraß er mit gutem Appetit. Der erste Schritt im Kampf gegen die Erkrankung war gewonnen und das gesamte TEAM freute sich über die leergeputzten Näpfchen.<br />
Nach einer Woche ergab die Blutkontrolluntersuchung eine Verbesserung der Werte und Merlin konnte nach Hause entlassen werden.<br />
Er ist nicht gesund , aber es geht ihm gut, er ist im Verhalten von seinem gesunden Schwesterchen nicht zu unterscheiden.</p>
<div style="width: 250px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2002/09/akt_fall_200209_3.jpg" alt="" width="240" height="165" border="0" /><p class="wp-caption-text">Merlins gesunde Schwester</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die zukünftige Therapie zielt darauf ab, Merlin optimal zu unterstützen.Dazu gehören bei uns nicht nur Medikamente, sondern Merlin wird auch ganzheitlich unterstützt mit Akupunktur.<br />
Durch die Früherkennung wird Merlin sicherlich ein längeres, symptomfreies, angenehmes Leben führen können und seine Besitzerin, Frau Katscher, kann sich noch lange an ihrem &#8222;gesundem &#8222;Liebling&#8220; freuen.<br />
Natürlich wird Merlin in Zukunft regelmäßig auf seinen Gesundheitszustand überprüft.</p>
<p>Dazu gehören neben der ausführlichen Allgemeinuntersuchung und Gewichtskontrolle auch stets eine Überprüfung der blutchemischen Werte und des roten Blutbildes.</p>
<div style="clear:both;"></div>
<p><strong>Siehe auch Wissenswertes: <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/chronische-niereninsuffizienz-cni-bei-der-katze/">Niereninsuffizienz</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/niereninsuffizienz-bei-der-katze-september-2002/">Niereninsuffizienz bei der Katze &#8211; September 2002</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
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