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	<title>Frettchen Archive - Dr. Rogalla + Dr. Rummel</title>
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	<description>Das Wohlergehen Ihrer kleinen und großen Tiere liegt uns am Herzen</description>
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	<item>
		<title>Fortpflanzungsverhalten bei den Frettchen</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/fortpflanzungsverhalten-bei-den-frettchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2015 22:09:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frettchen]]></category>
		<category><![CDATA[Fortpflanzung]]></category>
		<category><![CDATA[Fortpflanzungsverhalten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frettchen sind nur zu einer bestimmten Jahreszeit paarungsbereit. Die Welpen werden zur warmen Jahreszeit (Frühling, Sommer) geboren, ein Schutzmechanismus, der das Überleben der Jungtiere in freier Natur sichert: es ist ausreichend Wasser und Futter vorhanden und die Kleinen haben es ausreichend warm. In der Ranze wird von der Hirnanhangdrüse das Follikel-Stimulierende-Hormon (FSH) ausgeschüttet, das in den Eierstöcken die Eizellen heranreifen lässt. Zusammen mit einem weiteren Hormon, dem Luteinisierendem Hormon (LH) werden die Eierstöcke zur Östrogenproduktion angeregt, was die Veränderung der inneren und äußeren Geschlechtshormone bedingt: Innerlich erfolgt dieVergrößerung der Gebärmutter mit Anschwellen der Schleimhaut zur Vorbereitung der Ei-einnistung und äußerlich schwillt die Vulva bis zur Größe einer Kirsche an, sie ist dann von dunkelroter bis bläulicher Farbe. Dabei wird eine klebrige Flüssigkeit abgesondert, die Hinterbeine und Schwanzunterseite benetzt. In dieser Zeit riechen auch die weiblichen Frettchen sehr intensiv. Das Verhalten der Fähe ändert sich in der Ranze kaum. Die Ranze (Hitze) dauert ungefähr 7 Tage an. Der Eisprung erfolgt durch den Deckakt (provozierte Ovulation) und erfolgt 35 – 40 Stunden nach der Ovulation. Danach schwillt die Vulva sehr schnell ab. Der Brunstzyklus wiederholt sich während der Fortpflanzungsperiode alle 36 – 42 Tage. Werden die Fähen nicht gedeckt, so passiert es häufig, dass die Tiere eine Dauerbrunst entwickeln, und zwar während der gesamten Reproduktionsphase. Dabei steigt der Östrogenspiegel im Blut stark an. Wird die vermehrte Östrogenproduktion (Hyperöstrogenismus = Dauerbrunst) nicht gestoppt, so kommt es zur Knochenmarkshypoplasie mit tödlichem Ausgang. Sind die Tiere zur Zucht vorgesehen, müssen sie sofort hormonell behandelt werden mit Gonadotropin- Releasinghormon oder mit Human- Choriogonadotropin. Dadurch erfolgt wie beim normalen Deckakt dann die Ovulation nach 35 –40 Stunden. Soll die Fähe nicht werfen, so muß das Tier kastriert werden. Erfolgt keine Behandlung, so sind die Tiere bewegungsunlustig und sie magern ab. Die Schleimhäute sind blaß, das Haarkleid wird dünn und struppig, die Unterwolle ist oft gräulich verfärbt. Die Vulva ist stark geschwollen, aber statt normal dunkelrot bis bläulich, porzellanfarbig blaß. Der hohe Östrogenspiegel führt zum Knochenmarksversagen mit in der Regel tödlichem Ausgang. Nach neustem wissenschaftlichem Untersuchungsstand (2010) kann die Kastration mit einem Hormonchip, der unter die Haut implantiert wird und eine zwei- bis dreijährige Wirkung entfaltet, diskutiert werden. Informieren Sie sich darüber bei uns in der Praxis. Siehe auch Fall des Monats : Juni 2003</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/fortpflanzungsverhalten-bei-den-frettchen/">Fortpflanzungsverhalten bei den Frettchen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Frettchen sind nur zu einer bestimmten Jahreszeit paarungsbereit. Die Welpen werden zur warmen Jahreszeit (Frühling, Sommer) geboren, ein Schutzmechanismus, der das Überleben der Jungtiere in freier Natur sichert: es ist ausreichend Wasser und Futter vorhanden und die Kleinen haben es ausreichend warm.</p>
<p>In der Ranze wird von der Hirnanhangdrüse das <b>F</b>ollikel-<b>S</b>timulierende-<b>H</b>ormon (<b>FSH</b>) ausgeschüttet, das in den Eierstöcken die Eizellen heranreifen lässt.<br />
Zusammen mit einem weiteren Hormon, dem <b>L</b>uteinisierendem <b>H</b>ormon (<b>LH</b>) werden die Eierstöcke zur Östrogenproduktion angeregt, was die Veränderung der inneren und äußeren Geschlechtshormone bedingt: Innerlich erfolgt dieVergrößerung der Gebärmutter mit Anschwellen der Schleimhaut zur Vorbereitung der Ei-einnistung und äußerlich schwillt die Vulva bis zur Größe einer Kirsche an, sie ist dann von dunkelroter bis bläulicher Farbe.<br />
Dabei wird eine klebrige Flüssigkeit abgesondert, die Hinterbeine und Schwanzunterseite benetzt.</p>
<p>In dieser Zeit riechen auch die weiblichen Frettchen sehr intensiv. Das Verhalten der Fähe ändert sich in der Ranze kaum. Die Ranze (Hitze) dauert ungefähr 7 Tage an.<br />
Der Eisprung erfolgt durch den Deckakt (<b>provozierte Ovulation</b>) und erfolgt 35 – 40 Stunden nach der Ovulation. Danach schwillt die Vulva sehr schnell ab.<br />
Der Brunstzyklus wiederholt sich während der Fortpflanzungsperiode alle 36 – 42 Tage.</p>
<p>Werden die Fähen nicht gedeckt, so passiert es häufig, dass die Tiere eine <b>Dauerbrunst</b> entwickeln, und zwar während der gesamten Reproduktionsphase.<br />
Dabei steigt der Östrogenspiegel im Blut stark an. Wird die vermehrte Östrogenproduktion (<b>Hyperöstrogenismus = Dauerbrunst</b>) nicht gestoppt, so kommt es zur <b>Knochenmarkshypoplasie</b> mit <b>tödlichem Ausgang</b>.</p>
<p>Sind die Tiere zur Zucht vorgesehen, müssen sie sofort hormonell behandelt werden mit Gonadotropin- Releasinghormon oder mit Human- Choriogonadotropin. Dadurch erfolgt wie beim normalen Deckakt dann die Ovulation nach 35 –40 Stunden.</p>
<p><b>Soll die Fähe nicht werfen, so muß das Tier kastriert werden</b>.</p>
<p>Erfolgt keine Behandlung, so sind die Tiere bewegungsunlustig und sie magern ab.<br />
Die Schleimhäute sind blaß, das Haarkleid wird dünn und struppig, die Unterwolle ist oft gräulich verfärbt. Die Vulva ist stark geschwollen, aber statt normal dunkelrot bis bläulich, porzellanfarbig blaß.<br />
<b>Der hohe Östrogenspiegel führt zum Knochenmarksversagen mit in der Regel tödlichem Ausgang</b>.</p>
<p>Nach neustem wissenschaftlichem Untersuchungsstand (2010) kann die Kastration mit einem Hormonchip, der unter die Haut implantiert wird und eine zwei- bis dreijährige Wirkung entfaltet, diskutiert werden. Informieren Sie sich darüber bei uns in der Praxis.</p>
<p><b>Siehe auch <a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kastration-des-weiblichen-frettchens-juni-2003/">Fall des Monats : Juni 2003</a></b></p>
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		<title>Frettchenernährung &#8211; Was muss bei der Fütterung beachtet werden?</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/frettchenernaehrung-was-muss-bei-der-fuetterung-beachtet-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2015 15:23:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frettchen]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Frettchenernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Fütterung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.rogalla-rummel.de/?post_type=wissenswertes&#038;p=4408</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schon das Gebiss des Frettchens verrät uns, dass es ein Raubtier ist. Die großen, gebogenen Canini sind zum Ergreifen und Zerreißen von Beutetieren gemacht. Der Magen hat wie bei allen Raubtieren, die nicht täglich Beute finden, ein großes Dehnungsvermögen, so dass innerhalb kürzester Zeit viel Futter verschlungen werden kann. Auch wenn Frettchen pflanzliche Nahrung verdauen können, sind sie hauptsächlich Fleischfresser. Die Darmpassage ist sehr schnell und die Kapazität zur Verdauung komplexer Kohlenhydrate und Faserstoffe limitiert. Sie müssten enorm viel rohfaserreiche Nahrung aufnehmen, um ihren Energiebedarf zu decken. Frettchen sind genauso wie Katzen auf die Zufuhr von TAURIN angewiesen. Als Heimtier kann das Frettchen entweder mit kommerziellem Alleinfutter für Frettchen oder mit Katzenfutter ernährt werden, wobei ein ausreichender Eiweiß- und Fettgehalt garantiert sein muss: empfohlen werden 30 % Rohprotein und mindestens 18 % Rohfett in der Trockensubstanz (TS). Der Bedarf steigert sich im Wachstum und der Trächtigkeit. Frettchen brauchen ausreichend Mineralstoffe und Vitamine. Bei zu geringer Kalziumaufnahme kann eine Osteodystrophia fibrosa (Knochenerweichung) entstehen. Obst und Gemüse kann zugefüttert werden, aber nie mehr als einen Teelöffel / Tag. Das Frettchen sollte 2 – 3 Mahlzeiten am Tag erhalten und Trockenfutter sollte zur freien Aufnahme immer vorhanden sein. Wasser muß ausreichen zur Verfügung stehen. Bei zu geringer Wasseraufnahme neigen Frettchen ebenso wie die Katze zur Harnsteinbildung (hpts. Struvitsteine. siehe auch: Blasensteine beim Hund und FLUTD bei der Katze). Ein Frettchen braucht je nach Trockenfutterangebot 70 – 100 ml Wasser / Tag. Um eine ausreichende Wasseraufnahme zu forzieren, ist es ratsam, das Futter mit Wasser anzureichern, sowie es sich auch für Katzen empfiehlt. Frettchen verstecken zu viel Futter gerne im Einstreu oder Schlafhaus als Vorrat, gerade in der warmen Jahreszeit muss das Gehege daraufhin untersucht werden. Futterreste müssen täglich entfernt werden, um Krankheiten zu vermeiden. Frettchen geraten sehr schnell ohne Fressen in Unterzucker (Hypoglykämie), sechs Stunden Nahrungskarenz sind schon ausreichend. Deswegen sollen Frettchen vor Narkosen nie länger als 4 Stunden ohne Futter bleiben.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/frettchenernaehrung-was-muss-bei-der-fuetterung-beachtet-werden/">Frettchenernährung &#8211; Was muss bei der Fütterung beachtet werden?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon das Gebiss des Frettchens verrät uns, dass es ein Raubtier ist. Die großen, gebogenen Canini sind zum Ergreifen und Zerreißen von Beutetieren gemacht.<br />
Der Magen hat wie bei allen Raubtieren, die nicht täglich Beute finden, ein großes Dehnungsvermögen, so dass innerhalb kürzester Zeit viel Futter verschlungen werden kann.<br />
<b>Auch wenn Frettchen pflanzliche Nahrung verdauen können, sind sie hauptsächlich Fleischfresser. </b><br />
Die Darmpassage ist sehr schnell und die Kapazität zur Verdauung komplexer Kohlenhydrate und Faserstoffe limitiert. Sie müssten enorm viel rohfaserreiche Nahrung aufnehmen, um ihren Energiebedarf zu decken.</p>
<p><b>Frettchen sind genauso wie Katzen auf die Zufuhr von TAURIN angewiesen.</b><br />
Als Heimtier kann das Frettchen entweder mit kommerziellem Alleinfutter für Frettchen oder mit Katzenfutter ernährt werden, wobei ein ausreichender Eiweiß- und Fettgehalt garantiert sein muss: empfohlen werden 30 % Rohprotein und mindestens 18 % Rohfett in der Trockensubstanz (TS). Der Bedarf steigert sich im Wachstum und der Trächtigkeit.</p>
<p><b>Frettchen brauchen ausreichend Mineralstoffe und Vitamine</b>. Bei zu geringer Kalziumaufnahme kann eine Osteodystrophia fibrosa<br />
(Knochenerweichung) entstehen.<br />
Obst und Gemüse kann zugefüttert werden, aber nie mehr als einen Teelöffel / Tag.</p>
<p><b>Das Frettchen sollte 2 – 3 Mahlzeiten am Tag erhalten und Trockenfutter sollte zur freien Aufnahme immer vorhanden sein.<br />
Wasser muß ausreichen zur Verfügung stehen</b>. Bei zu geringer Wasseraufnahme neigen Frettchen ebenso wie die Katze zur Harnsteinbildung (hpts. Struvitsteine. siehe auch: <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/blasensteine-beim-hund-urolithiasis/">Blasensteine beim Hund</a> und <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/flutd-erkrankung-der-harnableitenden-organe-bei-der-katze/">FLUTD bei der Katze</a>).<br />
Ein Frettchen braucht je nach Trockenfutterangebot 70 – 100 ml Wasser / Tag. Um eine ausreichende Wasseraufnahme zu forzieren, ist es ratsam, das Futter mit Wasser anzureichern, sowie es sich auch für Katzen empfiehlt.</p>
<p>Frettchen verstecken zu viel Futter gerne im Einstreu oder Schlafhaus als Vorrat, gerade in der warmen Jahreszeit muss das Gehege daraufhin untersucht werden. Futterreste müssen täglich entfernt werden, um Krankheiten zu vermeiden.</p>
<p>Frettchen geraten sehr schnell ohne Fressen in Unterzucker (<a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kleiner-welpe-im-unterzucker-november-2009/">Hypoglykämie</a>), sechs Stunden Nahrungskarenz sind schon ausreichend.<br />
<b><span style="text-decoration: underline;">Deswegen sollen Frettchen vor Narkosen nie länger als 4 Stunden ohne Futter bleiben.</span></b></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/frettchenernaehrung-was-muss-bei-der-fuetterung-beachtet-werden/">Frettchenernährung &#8211; Was muss bei der Fütterung beachtet werden?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
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