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	<title>Fütterung Archive - Dr. Rogalla + Dr. Rummel</title>
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	<description>Das Wohlergehen Ihrer kleinen und großen Tiere liegt uns am Herzen</description>
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		<title>Was frisst eigentlich die Landschildkröte?</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/was-frisst-eigentlich-die-landschildkroete/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2015 22:01:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landschildkröte]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Futter]]></category>
		<category><![CDATA[Fütterung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fehlernährung ist eines der häufigsten Gründe warum eine Schildkröte erkrankt. Egal welche Art von Landschildkröte sie besitzen, die Ernährung ist bei allen Arten gleich. Europäische Landschildkröten sind reine Pflanzenfresser! In ihrer Heimat haben sie nur ein mageres Nahrungsangebot, werden sie bei uns zu reichlich gefüttert, so können sie leicht verfetten mit entsprechenden Folgeerkrankungen. Leider ist es so, dass selbst Fertigfutter, die im Zoohandel angeboten werden, ungeeignet zur Ernährung der europäischen Landschildkröte sein können. Alle Futtermittel die tierische Zutaten enthalten (Trockenfleisch , Fischmehl) sowie einen Rohproteingehalt über 20% in der Trockenmasse aufweisen, sind abzulehnen. Tierisches Eiweiß führt bei unseren Schildkröten zu Nierenerkrankung, bei einer Überversorgung mit Proteinen wächst das Tier zu schnell und es kommt zu Panzerdeformationen. Die Schildkrötendarmflora ist nicht für Obst und Brot vorbereitet und Durchfälle sind oft die Folge. Unterliegen Sie nicht dem Irrglauben, dass das Tier schon von alleine weiß, was ihm gut tut. Auch Schildkröten naschen gerne ungesunde Nahrung wie Brot oder Hackfleisch. Landschildkröten ernähren Sie am besten mit frischen Wildkräutern, wenig Salat und viel Heu. Sie wünschen sich Abwechselung im Speisezettel, so dass Sie stets gefordert sind. Obst füttern sie bitte wenig und selten. Da der Panzer aus Kalzium aufgebaut wird, brauchen die Schildkröten große Mengen an Kalzium, das in Form von Sepiaschulp (Zoogeschäft) oder Eierschale angeboten werden kann. Wasser muss ausreichend und immer frisch zur Verfügung stehen. Am liebsten setzen sich die Schildkröten zum Trinken in die Schale, d.h., sie muss flach sein; ein schwerer Blumenuntersetzer ist gut geeignet. Auch ist es ratsam, der Schildkröte ab und zu ein warmes Bad zu gönnen, da das Wasser auch über die Haut aufgenommen wird. Auch wenn die Tiere genügsam sind, so fordern sie doch unser Engagement heraus. Schildkröten können 80 – 100 Jahre alt werden. Sie haben eine große Verantwortung, wenn Sie ein solches Tier in Ihrer Familie aufnehmen!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Fehlernährung ist eines der häufigsten Gründe warum eine Schildkröte erkrankt.<br />
Egal welche Art von Landschildkröte sie besitzen, die Ernährung ist bei allen Arten gleich.</p>
<p><b><span style="text-decoration: underline;">Europäische Landschildkröten sind reine Pflanzenfresser!<br />
</span></b><br />
In ihrer Heimat haben sie nur ein mageres Nahrungsangebot, werden sie bei uns zu reichlich gefüttert, so können sie leicht verfetten mit entsprechenden Folgeerkrankungen.<br />
Leider ist es so, dass selbst Fertigfutter, die im Zoohandel angeboten werden, ungeeignet zur Ernährung der europäischen Landschildkröte sein können. Alle Futtermittel die tierische Zutaten enthalten<br />
(Trockenfleisch , Fischmehl) sowie einen Rohproteingehalt über 20% in der Trockenmasse aufweisen, sind abzulehnen.<br />
Tierisches Eiweiß führt bei unseren Schildkröten zu Nierenerkrankung, bei einer Überversorgung mit Proteinen wächst das Tier zu schnell und es kommt zu Panzerdeformationen.<br />
Die Schildkrötendarmflora ist nicht für Obst und Brot vorbereitet und Durchfälle sind oft die Folge.<br />
Unterliegen Sie nicht dem Irrglauben, dass das Tier schon von alleine weiß, was ihm gut tut. Auch Schildkröten naschen gerne ungesunde Nahrung wie Brot oder Hackfleisch.</p>
<p><b>Landschildkröten ernähren Sie am besten mit frischen Wildkräutern, wenig Salat und viel Heu. Sie wünschen sich Abwechselung im Speisezettel, so dass Sie stets gefordert sind. Obst füttern sie bitte wenig und selten.<br />
</b><br />
Da der Panzer aus Kalzium aufgebaut wird, brauchen die Schildkröten große Mengen an Kalzium, das in Form von Sepiaschulp (Zoogeschäft) oder Eierschale angeboten werden kann.</p>
<p><b>Wasser muss ausreichend und immer frisch zur Verfügung stehen.</b> Am liebsten setzen sich die Schildkröten zum Trinken in die Schale, d.h., sie muss flach sein; ein schwerer Blumenuntersetzer ist gut geeignet.<br />
Auch ist es ratsam, der Schildkröte ab und zu ein warmes Bad zu gönnen, da das Wasser auch über die Haut aufgenommen wird.</p>
<p>Auch wenn die Tiere genügsam sind, so fordern sie doch unser Engagement heraus.<br />
<b>Schildkröten können 80 – 100 Jahre alt werden. Sie haben eine große Verantwortung, wenn Sie ein solches Tier in Ihrer Familie aufnehmen!</b></p>
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		<title>Haltung und Fütterung der Maus</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/haltung-und-fuetterung-der-maus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2015 18:40:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Maus]]></category>
		<category><![CDATA[Fütterung]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mäuse sind sehr gesellige Tiere, die in der freien Natur in großen Gruppen leben. Deshalb sollten Mäuse in der Heimtierhaltung auch nie als Einzeltiere, sondern in Gruppen oder zumindest paarweise gehalten werden. Mäuse sind sehr bewegungsfreudig Der Käfig sollte stets groß genug sein (Mindestgröße 60 Breite, 30 Höhe, 40 Tiefe), Glasterrarien sind ungeeignet, da es in diesen Behältern zu Hitzestau kommen kann. Trinkflasche, ein standfestes Näpfchen fürs Futter und ein Schlafhäuschen sind obligat. Als Einstreu kann das handelsübliche Kleintierstreu benutzt werden, Heu und Zellstoff dient als Nistmaterial. Mäuse sind extrem verspielt und aktiv Stets muß ausreichend Beschäftigungsmaterial vorhanden sein: Holzspielzeug, Stricke und Äste zum Klettern, Papierrollen zum Verstecken und Zerfetzen. Mehrere Etagen zum Klettern sind äußerst beliebt. Mäuse sind sehr saubere Tiere Sie freuen sich über die tägliche Reinigung der Trink- und Futtergefäße, verschmutzte Einstreu und Futterreste müssen täglich entfernt werden. Mindestens 1 x / pro Woche muß die gesamte Einstreu ausgewechselt werden. Fütterung Mäuse ernähren sich granivor; d.h. sie brauchen Körnerfutter, Nüsse, Sonnenblumenkerne, Obst (Apfel, Birne, Banane, Beerenfrüchte), Gemüse (Gurke, Möhren, Chicoree, Tomaten). Außerdem benötigen sie zusätzlich vitamin- und mineralstoffsupplementierte Pellets ( in der Regel ist das in dem handelsüblichen Futter erhalten). Der Bedarf an tierischem Eiweiß sollte gedeckt werden mit der gelegentlichen Fütterung von Mehlwürmern, hartgekochten Eiern, Käse und Quark. Die Mäuse sollten reguliert gefüttert werden, da sie sonst verfetten. Das Wasser in den Trinkfläschchen muß stets frisch sein. Mäuse müssen nagen Obstbaumäste, Nüsse und hartes Brot befriedigen den Nagetrieb. Anatomische Besonderheiten Die Zähne sind orange-gelb und die Schneidezähne des Unterkiefers gegeneinander verschieblich, sie wachsen ein Leben lang nach, die Backenzähne nicht. Mäuse fressen den eigenen Kot, was für die Vitaminversorgung wichtig ist. Hinter dem Auge liegen die Harderschen Drüsen. Sie sondern ein Sekret ab, das im medialen Augenwinkel austritt. Dieses Sekret dient der Wärmeregulation und wird bei hohen Temperaturen als Isolationsschicht im Fell verteilt, es ist von rötlicher Farbe. Sind die Mäuse in ihrem Allgemeinbefinden gestört wird das rötliche Sekret als Augen- oder Nasensekret sichtbar und darf nicht mit Blut verwechselt werden. Vermehrung Um unkontrollierte Vermehrung zu vermeiden, sollten die männlichen Mäuse kastriert werden. Mit der Geschlechtsreife wird auch das Rangordnungsverhalten deutlich: es kann zu schweren Beißereien kommen, wenn die unterlegenen Mäuse nicht ausweichen können; in der freien Natur verlassen sie häufig den Verband und gründen neue „Familien“. Das Aggressionsverhalten wird mit der Kastration deutlich verringert. Siehe auch Fall des Monats : April 2003</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mäuse sind sehr gesellige Tiere, die in der freien Natur in großen Gruppen leben.<br />
Deshalb sollten Mäuse in der Heimtierhaltung auch nie als Einzeltiere, sondern in Gruppen oder zumindest paarweise gehalten werden.</p>
<h3>Mäuse sind sehr bewegungsfreudig</h3>
<p>Der Käfig sollte stets groß genug sein (Mindestgröße 60 Breite, 30 Höhe, 40 Tiefe), Glasterrarien sind ungeeignet, da es in diesen Behältern zu Hitzestau kommen kann.<br />
Trinkflasche, ein standfestes Näpfchen fürs Futter und ein Schlafhäuschen sind obligat.<br />
Als Einstreu kann das handelsübliche Kleintierstreu benutzt werden, Heu und Zellstoff dient als Nistmaterial.</p>
<h3>Mäuse sind extrem verspielt und aktiv</h3>
<p>Stets muß ausreichend Beschäftigungsmaterial vorhanden sein: Holzspielzeug, Stricke und Äste zum Klettern, Papierrollen zum Verstecken und Zerfetzen.<br />
Mehrere Etagen zum Klettern sind äußerst beliebt.</p>
<h3>Mäuse sind sehr saubere Tiere</h3>
<p>Sie freuen sich über die tägliche Reinigung der Trink- und Futtergefäße, verschmutzte Einstreu und Futterreste müssen täglich entfernt werden. Mindestens 1 x / pro Woche muß die gesamte Einstreu ausgewechselt werden.</p>
<h3>Fütterung</h3>
<p>Mäuse ernähren sich granivor; d.h. sie brauchen Körnerfutter, Nüsse, Sonnenblumenkerne, Obst (Apfel, Birne, Banane, Beerenfrüchte), Gemüse (Gurke, Möhren, Chicoree, Tomaten).<br />
Außerdem benötigen sie zusätzlich vitamin- und mineralstoffsupplementierte Pellets ( in der Regel ist das in dem handelsüblichen Futter erhalten).<br />
Der Bedarf an tierischem Eiweiß sollte gedeckt werden mit der gelegentlichen Fütterung von Mehlwürmern, hartgekochten Eiern, Käse und Quark.<br />
Die Mäuse sollten reguliert gefüttert werden, da sie sonst verfetten.<br />
Das Wasser in den Trinkfläschchen muß stets frisch sein.</p>
<h3>Mäuse müssen nagen</h3>
<p>Obstbaumäste, Nüsse und hartes Brot befriedigen den Nagetrieb.</p>
<h3>Anatomische Besonderheiten</h3>
<p>Die Zähne sind orange-gelb und die Schneidezähne des Unterkiefers gegeneinander verschieblich, sie wachsen ein Leben lang nach, die Backenzähne nicht.<br />
Mäuse fressen den eigenen Kot, was für die Vitaminversorgung wichtig ist.<br />
Hinter dem Auge liegen die Harderschen Drüsen. Sie sondern ein Sekret ab, das im medialen Augenwinkel austritt. Dieses Sekret dient der Wärmeregulation und wird bei hohen Temperaturen als Isolationsschicht im Fell verteilt, es ist von rötlicher Farbe.<br />
<b>Sind die Mäuse in ihrem Allgemeinbefinden gestört wird das rötliche Sekret als Augen- oder Nasensekret sichtbar und darf nicht mit Blut verwechselt werden.</b></p>
<h3>Vermehrung</h3>
<p>Um unkontrollierte Vermehrung zu vermeiden, sollten die männlichen Mäuse kastriert werden. Mit der Geschlechtsreife wird auch das Rangordnungsverhalten deutlich: es kann zu schweren Beißereien kommen, wenn die unterlegenen Mäuse nicht ausweichen können; in der freien Natur verlassen sie häufig den Verband und gründen neue „Familien“. Das Aggressionsverhalten wird mit der Kastration deutlich verringert.</p>
<p><b>Siehe auch <a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kastration-maennlicher-maeuse-april-2003/">Fall des Monats : April 2003</a></b></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/haltung-und-fuetterung-der-maus/">Haltung und Fütterung der Maus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Frettchenernährung &#8211; Was muss bei der Fütterung beachtet werden?</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/frettchenernaehrung-was-muss-bei-der-fuetterung-beachtet-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2015 15:23:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frettchen]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Frettchenernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Fütterung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon das Gebiss des Frettchens verrät uns, dass es ein Raubtier ist. Die großen, gebogenen Canini sind zum Ergreifen und Zerreißen von Beutetieren gemacht. Der Magen hat wie bei allen Raubtieren, die nicht täglich Beute finden, ein großes Dehnungsvermögen, so dass innerhalb kürzester Zeit viel Futter verschlungen werden kann. Auch wenn Frettchen pflanzliche Nahrung verdauen können, sind sie hauptsächlich Fleischfresser. Die Darmpassage ist sehr schnell und die Kapazität zur Verdauung komplexer Kohlenhydrate und Faserstoffe limitiert. Sie müssten enorm viel rohfaserreiche Nahrung aufnehmen, um ihren Energiebedarf zu decken. Frettchen sind genauso wie Katzen auf die Zufuhr von TAURIN angewiesen. Als Heimtier kann das Frettchen entweder mit kommerziellem Alleinfutter für Frettchen oder mit Katzenfutter ernährt werden, wobei ein ausreichender Eiweiß- und Fettgehalt garantiert sein muss: empfohlen werden 30 % Rohprotein und mindestens 18 % Rohfett in der Trockensubstanz (TS). Der Bedarf steigert sich im Wachstum und der Trächtigkeit. Frettchen brauchen ausreichend Mineralstoffe und Vitamine. Bei zu geringer Kalziumaufnahme kann eine Osteodystrophia fibrosa (Knochenerweichung) entstehen. Obst und Gemüse kann zugefüttert werden, aber nie mehr als einen Teelöffel / Tag. Das Frettchen sollte 2 – 3 Mahlzeiten am Tag erhalten und Trockenfutter sollte zur freien Aufnahme immer vorhanden sein. Wasser muß ausreichen zur Verfügung stehen. Bei zu geringer Wasseraufnahme neigen Frettchen ebenso wie die Katze zur Harnsteinbildung (hpts. Struvitsteine. siehe auch: Blasensteine beim Hund und FLUTD bei der Katze). Ein Frettchen braucht je nach Trockenfutterangebot 70 – 100 ml Wasser / Tag. Um eine ausreichende Wasseraufnahme zu forzieren, ist es ratsam, das Futter mit Wasser anzureichern, sowie es sich auch für Katzen empfiehlt. Frettchen verstecken zu viel Futter gerne im Einstreu oder Schlafhaus als Vorrat, gerade in der warmen Jahreszeit muss das Gehege daraufhin untersucht werden. Futterreste müssen täglich entfernt werden, um Krankheiten zu vermeiden. Frettchen geraten sehr schnell ohne Fressen in Unterzucker (Hypoglykämie), sechs Stunden Nahrungskarenz sind schon ausreichend. Deswegen sollen Frettchen vor Narkosen nie länger als 4 Stunden ohne Futter bleiben.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/frettchenernaehrung-was-muss-bei-der-fuetterung-beachtet-werden/">Frettchenernährung &#8211; Was muss bei der Fütterung beachtet werden?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon das Gebiss des Frettchens verrät uns, dass es ein Raubtier ist. Die großen, gebogenen Canini sind zum Ergreifen und Zerreißen von Beutetieren gemacht.<br />
Der Magen hat wie bei allen Raubtieren, die nicht täglich Beute finden, ein großes Dehnungsvermögen, so dass innerhalb kürzester Zeit viel Futter verschlungen werden kann.<br />
<b>Auch wenn Frettchen pflanzliche Nahrung verdauen können, sind sie hauptsächlich Fleischfresser. </b><br />
Die Darmpassage ist sehr schnell und die Kapazität zur Verdauung komplexer Kohlenhydrate und Faserstoffe limitiert. Sie müssten enorm viel rohfaserreiche Nahrung aufnehmen, um ihren Energiebedarf zu decken.</p>
<p><b>Frettchen sind genauso wie Katzen auf die Zufuhr von TAURIN angewiesen.</b><br />
Als Heimtier kann das Frettchen entweder mit kommerziellem Alleinfutter für Frettchen oder mit Katzenfutter ernährt werden, wobei ein ausreichender Eiweiß- und Fettgehalt garantiert sein muss: empfohlen werden 30 % Rohprotein und mindestens 18 % Rohfett in der Trockensubstanz (TS). Der Bedarf steigert sich im Wachstum und der Trächtigkeit.</p>
<p><b>Frettchen brauchen ausreichend Mineralstoffe und Vitamine</b>. Bei zu geringer Kalziumaufnahme kann eine Osteodystrophia fibrosa<br />
(Knochenerweichung) entstehen.<br />
Obst und Gemüse kann zugefüttert werden, aber nie mehr als einen Teelöffel / Tag.</p>
<p><b>Das Frettchen sollte 2 – 3 Mahlzeiten am Tag erhalten und Trockenfutter sollte zur freien Aufnahme immer vorhanden sein.<br />
Wasser muß ausreichen zur Verfügung stehen</b>. Bei zu geringer Wasseraufnahme neigen Frettchen ebenso wie die Katze zur Harnsteinbildung (hpts. Struvitsteine. siehe auch: <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/blasensteine-beim-hund-urolithiasis/">Blasensteine beim Hund</a> und <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/flutd-erkrankung-der-harnableitenden-organe-bei-der-katze/">FLUTD bei der Katze</a>).<br />
Ein Frettchen braucht je nach Trockenfutterangebot 70 – 100 ml Wasser / Tag. Um eine ausreichende Wasseraufnahme zu forzieren, ist es ratsam, das Futter mit Wasser anzureichern, sowie es sich auch für Katzen empfiehlt.</p>
<p>Frettchen verstecken zu viel Futter gerne im Einstreu oder Schlafhaus als Vorrat, gerade in der warmen Jahreszeit muss das Gehege daraufhin untersucht werden. Futterreste müssen täglich entfernt werden, um Krankheiten zu vermeiden.</p>
<p>Frettchen geraten sehr schnell ohne Fressen in Unterzucker (<a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kleiner-welpe-im-unterzucker-november-2009/">Hypoglykämie</a>), sechs Stunden Nahrungskarenz sind schon ausreichend.<br />
<b><span style="text-decoration: underline;">Deswegen sollen Frettchen vor Narkosen nie länger als 4 Stunden ohne Futter bleiben.</span></b></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/frettchenernaehrung-was-muss-bei-der-fuetterung-beachtet-werden/">Frettchenernährung &#8211; Was muss bei der Fütterung beachtet werden?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
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