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	<title>ältere Katze Archive - Dr. Rogalla + Dr. Rummel</title>
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	<description>Das Wohlergehen Ihrer kleinen und großen Tiere liegt uns am Herzen</description>
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		<title>Altersbedingte Veränderungen bei der Katze</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/altersbedingte-veraenderungen-bei-der-katze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2015 14:37:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ältere Katze]]></category>
		<category><![CDATA[altersbedingte Veränderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im folgenden geben wir Ihnen einen kurzen Überblick, wie sich die einzelnen Funktionssysteme des Organismus mit dem Alter verändern. Blutsystem Das Blutbildungssystem (Hämatopoese) wird durchs Alter kaum beeinflusst, doch die Fähigkeit auf größere Anforderungen zu reagieren ist im Alter herabgesetzt. Das ist besonders wichtig in bezug auf niereninsuffiziente Katzen, bei denen auch die Fähigkeit, rote Blutzellen zu bilden, abnimmt. Anämie (Mangel an roten Blutkörperchen)in Senior-Katzen ist nicht selten und kann sehr verschiedene Ursachen haben, denen nachgegangen werden muss. Bluthochdruck ist bei den Katzen i.d.R. eine Folge von Nierenerkrankung oder Schilddrüsenüberfunktion. 65% der Katzen mit Niereninsuffizienz leiden auch an Bluthochdruck, was bedeutet, das diese Patienten dauerhaft auch mit blutdrucksenkenden Mitteln behandelt werden müssen, Patienten mit Schilddrüsenüberfunktion benötigen diese Mittel selten, da der Blutdruck sich mit der Behandlung der Schilddrüse wieder normalisiert. Nichtbehandelter Bluthochdruck kann zu Blindheit führen, irreversible Schäden am Herzen und Gehirn hervorrufen. Immunsystem Verglichen mit jüngeren Katzen ist das Immunsystem weniger stark, was bedeutet, dass unsere Senioren anfälliger sind für Krankheiten. Insofern ist es für unsere älteren Patienten besonders wichtig, den Impfschutz regelmäßig aufzufrischen und regelmäßige Kot – und Parasitenkontrollen durchzuführen. Haut Die Haut des älteren Katzen ist dünner, weniger elastisch und weniger durchblutet. Aufgrund dieser Veränderungen können krankmachende Faktoren leichter in den Körper eindringen. Haut ist eine natürliche Barriere gegenüber pathogenen (krankmachenden) Faktoren. Außerdem putzen sich ältere Katzen weniger als junge Tiere, so dass sie häufig verfilzte Stellen haben und stärker riechen. Die Krallen sind in der Regel brüchig und sehr lang, da sie nicht mehr abgewetzt werden. Sie brauchen mehr Fellpflege durch die Besitzer. Sie sind auch anfälliger für Parasiten und Pilzerkrankungen und leiden häufiger an Dermatitis (Entzündung der Haut). Gehirn Veränderungen im Gehirn (z.B. cerebrale Atrophie, weniger Neuronenaktivität&#8230;) führen wie beim Menschen zu Gedächtnisverlust und Persönlichkeitsveränderung, was sich bei unseren Stubentigern zeigt in vermehrtem Umherwandern, ekzessivem Miauen, Desorientierung, Zurückziehen&#8230;. &#160; Augen Altersveränderungen der Augen führen bei der Katze zu keinen wesentlichen Beeinträchtigungen. Veränderungen der Netzhaut sind oft Folge von anderen Erkrankungen, die mit erhöhtem Blutdruck (siehe Artikel1 &#124; Artikel 2) einhergehen. Maulhöhle Die Maulhöhle muss bei älteren Katzen routinemäßig untersucht werden. Schlechter Geruch, weniger Fressen sind oft die Folge von abgebrochenen Zähnen, Wurzelentzündungen, Zahnstein, kariösen Zähnen, Zahnfleischentzündungen, Tumoren. Zahnfleischentzündungen entstehen z.T. aufgrund zugrundeliegender Erkrankungen wie Niereninsuffizienz und führen auf Dauer zu schweren Erkrankungen wie Hepatitis, Herzerkrankung und Septikämie (Blutvergiftung). Die regelmäßige Zahnsanierung / Zahnpflege ist ein sehr wichtiger Faktor fürs Wohlbefinden unseres kleinen Lieblings, da all diese Erkrankungen hochgradig schmerzhaft sind und auf Dauer tatsächlich das Katzenleben verkürzen können. Die Zahnsanierung erfolgt in Narkose . Die Angst, eine alte Katze in Narkose zu legen, ist unbegründet. Es sterben viel mehr Katzen, wenn nicht rechtzeitig – auch unter Narkose – eingegriffen wird, als an der Narkose. Natürlich muss das Risiko so gering wie möglich gehalten werden. Bei uns werden alle Senioren intubiert, um bei Atemstillstand sofort künstlich beatmen zu können. Sie erhalten eine angewärmte intravenöse Infusion, um die nötige Durchblutung aller Organe aufrechtzuerhalten , insbesondere der sehr labilen Niere. Gegen den Wärmeverlust in der Narkose liegen sie auf einem Wärmebett. Die gewählten Medikamente entsprechen den Anforderungen des alten Patienten, da wir bestens über den Metabolismus (Abbau des Medikamentes durch die Organe) informiert sind. Alle Patienten werden auf der Station überwacht und wie in der Klinik mit Herzmonitor, Blutdruckmessgerät und Pulsoxymeter gemonitort, bis sie sich wieder in einem stabilen Zustand befinden. Herz Kardiovaskuläre Probleme (siehe Artikel &#124; Fall des Monats) sind nicht selten bei älteren Katzen und bedürfen einer eingehenden Untersuchung mittels Röntgen, EKG und Ultraschalldiagnostik. Lunge Die Lunge ist im Alter weniger elastisch. Das Ausatmungsvolumen und der Hustenreflex sind vermindert. Auf den Röntgenbildern zeigt sich oft eine vermehrte Dichte des Lungengewebes, die allerdings nicht pathologisch (Zeichen für eine Erkrankung) ist. Katzen leiden selten an primären Lungenerkrankungen. Magen &#8211; Darmtrakt In älteren Katzen beobachtet man ähnlich wie beim Menschen verminderte Darmaktivität, verminderte Wasserabsorption und verminderte Aufnahme der Vitamine , Elektrolyte und Mineralien aus dem Futter durch den Darm. Das bedeutet, dass Magen – Darmerkrankungen bedeutend größere Auswirkungen haben auf das Gesamtsystem der Katze als beim jüngeren Tier. Qualitätsfutter für ältere Katzen entsprechen dem veränderten Bedarf. Auf jeden Fall ist darauf zu achten, dass unsere Senioren ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Es sollten sich gut erreichbar mehrere, breite Wasserschüsseln im Haus befinden, manche Katzen lieben fließendes Wasser, was mit einem kleine Brunnen unterstützt werden kann. Sie können aber auch das normale Wasser „aromatisieren“ mit kleinen Eiswürfeln aus Hühner – oder Fischsud, womit übrigens auch das Futter schmackhafter gemacht werden kann. Zwischen dem 6. und 8. Lebensjahr neigen unsere Stubentiger dazu an Gewicht zuzulegen. Übergewicht ist aber gesundheitlich gefährlich_ es besteht ein höheres Risiko für Muskel- , Skeletterkrankungen, Diabetes mellitus (siehe Artikel &#124; Fall des Monats) (Zuckerkrankheit), hepatische Lipidose (Leberverfettung), Herzerkrankungen. Die Gefahr, kein hohes Lebensalter zu erreichen, ist groß. Wir helfen Ihnen mit einem gezielten Diätplan ihren Liebling wieder in Form zu bringen. Nach dem 10. Lebensjahr verlieren Katzen häufig zu viel an Körpergewicht. Die Katze braucht mindestens 4g Protein / kg Körpergewicht pro Tag. Bei den regelmäßigen Untersuchungen registrieren wir auch immer das Gewicht unserer Patienten, sodass wir bei einer unverhältnismäßigen Gewichtsabnahme sofort eingreifen können. Ältere Katzen leiden auch häufiger an IBD (= Inflammatory Bowel Disease), einer chronische Darmentzündung, deren einziges Anzeichen oft nur Appetitlosigkeit und / oder Gewichtsverlust ist. Harntrakt Es ist ein normaler Alterungsprozess, dass die Nierendurchblutung, die glomuläre Filtrationsrate und die Nierengröße abnimmt. Kaliummangel tritt häufiger bei alten Katzen auf und hat große Auswirkungen auf das Muskelsystem und auf das Herz. Typisches Zeichen ist ein stark gebeugter Hals. Dieser Blutparameter wird immer routinemäßig mitgemessen. &#160; Unsere Senioren neigen auch zur Bildung von Harngrieß, Harnsteinen, was zu tödlichen Nierenversagen führen kann. In der Regel sind es Kalziumoxalate, die durch eine gezielte Diät wieder abgebaut werden können. Im Gegensatz zum Hund bekommen unsere Katzen im Alter keine Inkontinenzprobleme, selbst Katzen mit Polyurie (stark vermehrter Harnabsatz) benutzen i.d.R. die Katzentoilette vorbildlich. Niereninsuffizienz (langsames Versagen der Nieren) ist leider eine häufige Erkrankung der älteren Katze. Auch bei dieser Erkrankung ist es so, dass unsere Katzen zunächst lange Zeit äußerlich</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im folgenden geben wir Ihnen einen kurzen Überblick, wie sich die einzelnen Funktionssysteme des Organismus mit dem Alter verändern.</p>
<h2>Blutsystem</h2>
<p>Das Blutbildungssystem (Hämatopoese) wird durchs Alter kaum beeinflusst, doch die Fähigkeit auf größere Anforderungen zu reagieren ist im Alter herabgesetzt. Das ist besonders wichtig in bezug auf <a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/niereninsuffizienz-bei-der-katze-september-2002/">niereninsuffiziente Katzen</a>, bei denen auch die Fähigkeit, rote Blutzellen zu bilden, abnimmt.<br />
<b>Anämie</b> (Mangel an roten Blutkörperchen)in Senior-Katzen ist nicht selten und kann sehr verschiedene Ursachen haben, denen nachgegangen werden muss.<br />
<b>Bluthochdruck ist bei den Katzen i.d.R. eine Folge von <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/chronische-niereninsuffizienz-cni-bei-der-katze/">Nierenerkrankung</a> oder Schilddrüsenüberfunktion.<br />
</b>65% der Katzen mit Niereninsuffizienz leiden auch an Bluthochdruck, was bedeutet, das diese Patienten dauerhaft auch mit blutdrucksenkenden Mitteln behandelt werden müssen, Patienten mit Schilddrüsenüberfunktion benötigen diese Mittel selten, da der Blutdruck sich mit der Behandlung der Schilddrüse wieder normalisiert.<br />
<b>Nichtbehandelter Bluthochdruck kann zu Blindheit führen, irreversible Schäden am Herzen und Gehirn hervorrufen.<br />
</b></p>
<h2>Immunsystem</h2>
<p>Verglichen mit jüngeren Katzen ist das Immunsystem weniger stark, was bedeutet, dass unsere Senioren anfälliger sind für Krankheiten. Insofern ist es für unsere älteren Patienten besonders wichtig, den <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/schutzimpfungen-der-katze/">Impfschutz</a> regelmäßig aufzufrischen und regelmäßige Kot – und Parasitenkontrollen durchzuführen.</p>
<h2>Haut</h2>
<p>Die <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/hauterkrankungen/">Haut</a> des älteren Katzen ist dünner, weniger elastisch und weniger durchblutet. Aufgrund dieser Veränderungen können krankmachende Faktoren leichter in den Körper eindringen. Haut ist eine natürliche Barriere gegenüber pathogenen (krankmachenden) Faktoren. Außerdem putzen sich ältere Katzen weniger als junge Tiere, so dass sie häufig verfilzte Stellen haben und stärker riechen. Die Krallen sind in der Regel brüchig und sehr lang, da sie nicht mehr abgewetzt werden. Sie brauchen mehr Fellpflege durch die Besitzer.<br />
Sie sind auch anfälliger für Parasiten und <a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/dermatophytose-pilzinfektion-bei-der-katze-dezember-2004/">Pilzerkrankungen</a> und leiden häufiger an <a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/nasengranulom-bei-einer-katze-oktober-2004/">Dermatitis</a> (Entzündung der Haut).</p>
<h2>Gehirn</h2>
<p>Veränderungen im Gehirn (z.B. cerebrale Atrophie, weniger Neuronenaktivität&#8230;) führen wie beim Menschen zu Gedächtnisverlust und Persönlichkeitsveränderung, was sich bei unseren Stubentigern zeigt in vermehrtem Umherwandern, ekzessivem Miauen, Desorientierung, Zurückziehen&#8230;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Augen</h2>
<p>Altersveränderungen der Augen führen bei der Katze zu keinen wesentlichen Beeinträchtigungen. Veränderungen der Netzhaut sind oft Folge von anderen Erkrankungen, die mit erhöhtem Blutdruck (siehe <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/cardiomyopathie-bei-katzen/">Artikel1</a> | <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/chronische-niereninsuffizienz-cni-bei-der-katze/">Artikel 2</a>) einhergehen.</p>
<h2>Maulhöhle</h2>
<p>Die Maulhöhle muss bei älteren Katzen routinemäßig untersucht werden. Schlechter Geruch, weniger Fressen sind oft die Folge von abgebrochenen Zähnen, Wurzelentzündungen, Zahnstein, kariösen Zähnen, Zahnfleischentzündungen, Tumoren.<br />
Zahnfleischentzündungen entstehen z.T. aufgrund zugrundeliegender Erkrankungen wie <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/chronische-niereninsuffizienz-cni-bei-der-katze/">Niereninsuffizienz</a> <b>und führen auf Dauer zu schweren Erkrankungen wie Hepatitis, <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/cardiomyopathie-bei-katzen/">Herzerkrankung</a> und Septikämie<br />
(Blutvergiftung</b>).<br />
Die regelmäßige Zahnsanierung / Zahnpflege ist ein sehr wichtiger Faktor fürs Wohlbefinden unseres kleinen Lieblings, da all diese Erkrankungen hochgradig schmerzhaft sind und auf Dauer tatsächlich das Katzenleben verkürzen können.<br />
Die Zahnsanierung erfolgt in Narkose .<br />
<b>Die Angst, eine alte Katze in Narkose zu legen, ist unbegründet.</b> Es sterben viel mehr Katzen, wenn nicht rechtzeitig – auch unter Narkose – eingegriffen wird, als <b>an der Narkose</b>. Natürlich muss das Risiko so gering wie möglich gehalten werden.<br />
Bei uns werden alle Senioren intubiert, um bei Atemstillstand sofort künstlich beatmen zu können.<br />
Sie erhalten eine angewärmte intravenöse Infusion, um die nötige Durchblutung aller Organe aufrechtzuerhalten , insbesondere der sehr labilen Niere.<br />
Gegen den Wärmeverlust in der Narkose liegen sie auf einem Wärmebett.<br />
Die gewählten Medikamente entsprechen den Anforderungen des alten Patienten, da wir bestens über den Metabolismus (Abbau des Medikamentes durch die Organe) informiert sind.<br />
Alle Patienten werden auf der Station überwacht und wie in der Klinik mit Herzmonitor, Blutdruckmessgerät und Pulsoxymeter gemonitort, bis sie sich wieder in einem stabilen Zustand befinden.</p>
<h2>Herz</h2>
<p>Kardiovaskuläre Probleme (<a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/cardiomyopathie-bei-katzen/">siehe Artikel</a> | <a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/herzerkrankung-der-katze-august-2004/">Fall des Monats</a>) sind nicht selten bei älteren Katzen und bedürfen einer eingehenden Untersuchung mittels Röntgen, EKG und Ultraschalldiagnostik.</p>
<h2>Lunge</h2>
<p>Die Lunge ist im Alter weniger elastisch. Das Ausatmungsvolumen und der Hustenreflex sind vermindert. Auf den Röntgenbildern zeigt sich oft eine vermehrte Dichte des Lungengewebes, die allerdings nicht pathologisch<br />
(Zeichen für eine Erkrankung) ist. Katzen leiden selten an primären Lungenerkrankungen.</p>
<h2>Magen &#8211; Darmtrakt</h2>
<p>In älteren Katzen beobachtet man ähnlich wie beim Menschen verminderte Darmaktivität, verminderte Wasserabsorption und verminderte Aufnahme der Vitamine , Elektrolyte und Mineralien aus dem Futter durch den Darm.<br />
Das bedeutet, dass Magen – Darmerkrankungen bedeutend größere Auswirkungen haben auf das Gesamtsystem der Katze als beim jüngeren Tier.<br />
Qualitätsfutter für ältere Katzen entsprechen dem veränderten Bedarf.<br />
Auf jeden Fall ist darauf zu achten, dass unsere Senioren ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Es sollten sich gut erreichbar mehrere, breite Wasserschüsseln im Haus befinden, manche Katzen lieben fließendes Wasser, was mit einem kleine Brunnen unterstützt werden kann. Sie können aber auch das normale Wasser „aromatisieren“ mit kleinen Eiswürfeln aus Hühner – oder Fischsud, womit übrigens auch das Futter schmackhafter gemacht werden kann.<br />
Zwischen dem 6. und 8. Lebensjahr neigen unsere Stubentiger dazu an Gewicht zuzulegen. Übergewicht ist aber gesundheitlich gefährlich_ es besteht ein höheres Risiko für Muskel- , Skeletterkrankungen, Diabetes mellitus (<a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/diabetes-mellitus-hyperglykaemie-zuckerkrankheit/">siehe Artikel</a> | <a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/diabetes-mellitus-februar-2005/">Fall des Monats</a>)<br />
(Zuckerkrankheit), hepatische Lipidose (Leberverfettung), <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/cardiomyopathie-bei-katzen/">Herzerkrankungen</a>.<br />
Die Gefahr, kein hohes Lebensalter zu erreichen, ist groß.<br />
Wir helfen Ihnen mit einem gezielten Diätplan ihren Liebling wieder in Form zu bringen.<br />
Nach dem 10. Lebensjahr verlieren Katzen häufig zu viel an Körpergewicht. Die Katze braucht mindestens 4g Protein / kg Körpergewicht pro Tag.<br />
Bei den regelmäßigen Untersuchungen registrieren wir auch immer das Gewicht<br />
unserer Patienten, sodass wir bei einer unverhältnismäßigen Gewichtsabnahme sofort eingreifen können.<br />
Ältere Katzen leiden auch häufiger an IBD (= Inflammatory Bowel Disease), einer chronische Darmentzündung, deren einziges Anzeichen oft nur Appetitlosigkeit und / oder Gewichtsverlust ist.</p>
<p><a id="harntrakt" name="harntrakt"></a></p>
<h2>Harntrakt</h2>
<p>Es ist ein normaler Alterungsprozess, dass die Nierendurchblutung, die glomuläre Filtrationsrate und die Nierengröße abnimmt.<br />
Kaliummangel tritt häufiger bei alten Katzen auf und hat große Auswirkungen auf das Muskelsystem und auf das Herz. Typisches Zeichen ist ein stark gebeugter Hals. Dieser Blutparameter wird immer routinemäßig mitgemessen.</p>
<div style="width: 198px" class="wp-caption alignleft"><img src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/01/wiss_alter_katze.jpg" alt="Infusion" width="188" height="293" border="0" /><p class="wp-caption-text">Leopold erhält seine intravenöse Infusion, da seine Nieren nicht mehr richtig arbeiten.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unsere Senioren neigen auch zur Bildung von <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/flutd-erkrankung-der-harnableitenden-organe-bei-der-katze/">Harngrieß</a>, Harnsteinen, was zu tödlichen Nierenversagen führen kann. In der Regel sind es <a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/erkrankung-der-harnableitenden-organe-flutd-april-2004/">Kalziumoxalate</a>, die durch eine gezielte Diät wieder abgebaut werden können.<br />
Im Gegensatz zum Hund bekommen unsere Katzen im Alter keine Inkontinenzprobleme, selbst Katzen mit Polyurie (stark vermehrter Harnabsatz) benutzen i.d.R. die Katzentoilette vorbildlich.<br />
<a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/chronische-niereninsuffizienz-cni-bei-der-katze/">Niereninsuffizienz</a> (langsames Versagen der Nieren) ist leider eine häufige Erkrankung<br />
der älteren Katze. Auch bei dieser Erkrankung ist es so, dass unsere Katzen zunächst<br />
lange Zeit äußerlich gesund erscheinen, da der Organismus über ein hohes Kompensationsvermögen verfügt.<b><i><br />
</i></b></p>
<div style="clear:both;"></div>
<p>Gerade in dieser Situation ist es wichtig, die Störungen über regelmäßige Kontrollen so früh wie möglich zu entdecken. Unsere Labortest haben da frühzeitige Warnsysteme entwickelt.<br />
Wir möchten an dieser Stelle nochmals ganz besonders auf die Notwendigkeit der halbjährigen Untersuchung bei unseres Senioren<br />
hinweisen, da gerade die Alterserkrankungen sich in einer relativ kurzen Zeitspanne entwickeln.<br />
Rechtzeitig mit der Behandlung begonnen, kann für Ihren Liebling auch bei dieser unheilbaren Krankheit durchaus eine Lebensverlängerung von ein bis zwei Jahren bedeuten.</p>
<h2>Endokrinologie</h2>
<p>Schildrüsenüberfunktion (<a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/hyperthyreose-bei-der-katze-ueberfunktion-der-schilddruese/">Hyperthyreose</a>) ist eine häufige Begleiterscheinung bei der älteren Katze, die sich über die Blutuntersuchung leicht feststellen lässt.<br />
Die Überfunktion der Schilddrüse bedingt eine erhöhte Nierendurchblutung und eine erhöhte glomuläre Nierenfiltrationsrate.<br />
Wird die Schilddrüsenüberfunktion nun mit Medikamenten wieder normalisiert, so muss nach einem Monat Therapie die Funktion der Nieren überprüft werden, da die Schilddrüsenerkrankung eine Nierenerkrankung maskiert haben kann.<br />
<b><a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/diabetes-mellitus-hyperglykaemie-zuckerkrankheit/">Diabetes Mellitus</a> (Blutzuckerkrankheit)</b> ist auch eine Erkrankung, die vorwiegend bei der älteren Katze auftritt.</p>
<h2>Krebs</h2>
<p>Mit zunehmenden Alter leiden unsere Katzen auch an Krebserkrankungen.<br />
Doch auch in der Katzenonkologie sind die Fortschritte in den letzten Jahren immens, sodass es durchaus möglich ist, in einigen Fällen eine Ausheilung zu erreichen (oft ist das natürlich mit einem chirurgischem Eingriff verbunden) und / oder lange krankheitsfreie Zeiten zu gewinnen.<br />
Auf jeden Fall gelingt es uns, durch krebsbegleitende Therapien den betroffenen Patienten noch eine schmerzfreie Lebensphase zu erhalten.</p>
<p>Medizinisch haben wir viele Möglichkeiten, Ihrem kleinen Senior zu Hause einen beschwerdefreien Lebensabend zu bereiten.<br />
<b>Alter ist keine Krankheit und die normal auftretenden Altersbeschwerden können wir in guter Zusammenarbeit mit Ihnen weitgehend kontrollieren.</b> Viele Beschwerden können wir vermeiden, wenn Sie uns die Möglichkeit der Vorsorgeuntersuchung geben. Für unsere alten Patienten haben wir eine Checkliste ausgearbeitet, mit der Sie selbst Veränderungen an Ihrer Katze rechtzeitig feststellen können, sodass wir die Möglichkeit einer rechtzeitigen Therapie nutzen können, auf dass Sie sehr lange Freude an Ihrer Katze haben.</p>
<p>Die älteste Katze in unserer Praxis erreichte ein Lebensalter von 25 Jahren ! Ihr Besitzer hatte sie zu seinem 60. Geburtstag von seiner Frau als Geschenk erhalten. Sie war das letzte Geschenk seiner Frau, die leider kurze Zeit später verstarb. Das Kätzchen von ihr war ihm all die Jahre ein geliebter, ganz besonderer Begleiter.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vorsorgeuntersuchungen bei der älteren Katze</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/vorsorgeuntersuchungen-bei-der-aelteren-katze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2015 19:27:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ältere Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorgeuntersuchunge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Amerikanische Untersuchungen weisen darauf hin, dass in den letzten 13 Jahren sich die Population der Katzen, die über 6 Jahre alt sind, verdoppelt hat – eine Tendenz, die auch wir in Deutschland und in unserer Praxis beobachten: unsere Katzenlieblinge werden immer älter. Unsere Senioren erreichen ein Durchschnittsalter von 15 – 20 Jahren, das ist eine lange Zeit, die sie uns begleiten und die Bindung und Freundschaft zu unseren Lieblingen ist sehr eng geworden. Dass unsere Lieblinge ein so hohes Alter auch möglichst beschwerdefrei erreichen, erfordert allerdings eine enge Zusammenarbeit zwischen Ihnen als Besitzer und uns als Tierärztinnen. Alter an sich ist keine Krankheit, doch der Alterungsprozess bedingt eine Reihe von komplexen physiologischen Veränderungen, die das Verhalten und die Gesundheit unserer geriatrischen Patienten beeinflussen. Ihre Katze altert fast unmerklich an Ihrer Seite. Die ersten Anzeichen sind minimal, es gibt leichte Verhaltensänderungen wie anderes Fress – oder Trinkverhalten, plötzlich wird die Katzentoilette anders benutzt, manchmal auch daneben gemacht, ihr Liebling ist fauler geworden etc&#8230;.. Sie haben sich daran gewöhnt und schieben solche Veränderungen unweigerlich aufs Alter. Doch man darf nicht alles aufs Alter schieben, viele Veränderungen sind Anzeichen einer ernsthaften Erkrankung und können wieder verbessert werden und somit wird die Lebensqualität Ihrer Katze erheblich gesteigert. Unabdingbare Voraussetzung dafür ist allerdings, dass rechtzeitig und natürlich auch angemessen medizinisch interveniert wird. Katzen zeigen ihre Altersveränderungen zwischen dem 7. bis 10. Lebensjahr, viele aber auch erst ab dem 12. Lebensjahr. Die älteren Katzen medizinisch zu monitoren ist eine große Herausforderung, denn unsere Patienten leiden an chronischen Krankheiten , z.B. Niereninsuffizienz , die sich nicht heilen, aber doch verbessern lassen, und zusätzlich haben sie i.d.R. mehr als ein medizinisches Problem, so dass wir die Risiken und Vorteile der Behandlung sorgfältig abwägen müssen. Außerdem verarbeitet das alte Tier Medikamente anders als eine junge Katze. Das ist besonders der Fall, wenn das Medikament über das erkrankte Organ abgebaut wird. Hier müssen die Dosierungen genau auf das erkrankte Tier berechnet werden, da normale Dosen durchaus toxisch wirken können. Wir orientieren uns in unserer Praxis an den Richtlinien der AAFP (Amerikanische Vereinigung der Felinen (Katzen-) Praktiker). Dieser Standard sollte in der Betreuung aller älteren Katzen gewahrt werden. Ziel ist es, die gesundheitlichen Risikofaktoren zu erkennen und zu kontrollieren, Krankheiten schon in der vorklinischen Phase zu entdecken, diese gesundheitlichen Fehlfunktionen wieder zu korrigieren und eventuelle verbleibende Funktionsstörungen zu behandeln, auf dass unsere Seniorpatienten weiterhin ein langes Leben mit hoher Lebensqualität führen können. Es wird empfohlen, dieses Gesundheitsvorsorgeprogramm je nach Zustand der Katze zwischen dem 7. bis 11. Lebensjahr zu beginnen. Natürlich werden die Untersuchungen von uns je nach individueller Situation verändert und angepasst und mit Ihnen abgestimmt. Diese Richtlinien garantieren ein Maximum an medizinischem Standard. Bei den Untersuchungen muss natürlich unterschieden werden zwischen Senior- Katzen mit klinischen Symptomen und ohne klinische Symptome. Die Grunduntersuchung ist gleich, doch je nach Symptomatik entscheiden wir dann, in welche Richtung weitere Untersuchungen erfolgen müssen. So kann durchaus eine ausführliche Herzuntersuchung mit EKG und / oder Ultraschall erforderlich werden, oder bei einem anderen Patienten ist eine Röntgenuntersuchung und / oder ein Ultraschall des Bauchraumes nötig. Gesundheitsvorsorge bei Senior – Katzen Ausführliche klinische Untersuchung und Aufnahme aller Verhaltensänderungen (z.B. Änderung der Futteraufnahme, vermehrte Lautäußerungen in der Nacht) des kleinen Patienten – oft sind es Kleinigkeiten, die uns Tierärztinnen hellhörig machen Gewichtskontrolle Möglichst eine Vorstellung des Patienten in der Praxis 2x jährlich Ausgewählte diagnostische Tests zumindest 1x jährlich Ausführliche Blutuntersuchung Bestimmung der Schilddrüsenwerte Große Urinanalyse Blutdruckmessung evtl. Leukose und FIV – Test bei Risikokatzen falls erforderlich weiterführende Untersuchungen wie Röntgen, Ultraschall, EKG, Herzultraschall mit Farbdoppler, Biopsien &#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/05/sarangha.jpg" rel="attachment wp-att-5062"><img loading="lazy" class="alignleft size-medium wp-image-5062" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/05/sarangha-300x225.jpg" alt="sarangha" width="300" height="225" srcset="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/05/sarangha-300x225.jpg 300w, https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/05/sarangha-768x576.jpg 768w, https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/05/sarangha.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Amerikanische Untersuchungen weisen darauf hin, dass in den letzten 13 Jahren sich die Population der Katzen, die über 6 Jahre alt sind, verdoppelt hat – eine Tendenz, die auch wir in Deutschland und in unserer Praxis beobachten: unsere Katzenlieblinge werden immer älter.<br />
Unsere Senioren erreichen ein Durchschnittsalter von 15 – 20 Jahren, das ist eine lange Zeit, die sie uns begleiten und die Bindung und Freundschaft zu unseren Lieblingen ist sehr eng geworden.<br />
Dass unsere Lieblinge ein so hohes Alter auch möglichst beschwerdefrei erreichen, erfordert allerdings eine enge Zusammenarbeit zwischen Ihnen als Besitzer und uns als Tierärztinnen.</p>
<p><b>Alter an sich ist keine Krankheit, doch der Alterungsprozess bedingt eine Reihe von komplexen <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/altersbedingte-veraenderungen-bei-der-katze/">physiologischen Veränderungen</a>, die das Verhalten und die Gesundheit unserer geriatrischen Patienten beeinflussen.<br />
</b>Ihre Katze altert fast unmerklich an Ihrer Seite. Die ersten Anzeichen sind minimal, es gibt leichte Verhaltensänderungen wie anderes Fress – oder Trinkverhalten, plötzlich wird die Katzentoilette anders benutzt, manchmal auch daneben gemacht, ihr Liebling ist fauler geworden etc&#8230;..<br />
Sie haben sich daran gewöhnt und schieben solche Veränderungen unweigerlich aufs Alter.</p>
<p><b>Doch man darf nicht alles aufs Alter schieben, viele Veränderungen sind Anzeichen einer ernsthaften Erkrankung und können wieder verbessert werden und somit wird die Lebensqualität Ihrer Katze erheblich gesteigert.<br />
</b>Unabdingbare Voraussetzung dafür ist allerdings, dass rechtzeitig und natürlich auch angemessen medizinisch interveniert wird.<br />
Katzen zeigen ihre Altersveränderungen zwischen dem 7. bis 10. Lebensjahr, viele aber auch erst ab dem 12. Lebensjahr.</p>
<p><b>Die älteren Katzen medizinisch zu monitoren ist eine große Herausforderung</b>, denn unsere Patienten leiden an chronischen Krankheiten , z.B. <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/chronische-niereninsuffizienz-cni-bei-der-katze/">Niereninsuffizienz</a> , die sich nicht heilen, aber doch verbessern lassen, und zusätzlich haben sie i.d.R. mehr als ein medizinisches Problem, so dass wir die Risiken und Vorteile der Behandlung sorgfältig abwägen müssen.<br />
Außerdem verarbeitet das alte Tier Medikamente anders als eine junge Katze. Das ist besonders der Fall, wenn das Medikament über das erkrankte Organ abgebaut wird. Hier müssen die Dosierungen genau auf das erkrankte Tier berechnet werden, da normale Dosen durchaus toxisch wirken können.<br />
Wir orientieren uns in unserer Praxis an den Richtlinien der AAFP (Amerikanische Vereinigung der Felinen (Katzen-) Praktiker).<br />
Dieser Standard sollte in der Betreuung aller älteren Katzen gewahrt werden.</p>
<p><b>Ziel ist es, die gesundheitlichen Risikofaktoren zu erkennen und zu kontrollieren, Krankheiten schon in der vorklinischen Phase zu entdecken, diese gesundheitlichen Fehlfunktionen wieder zu korrigieren und eventuelle verbleibende Funktionsstörungen zu behandeln, auf dass unsere Seniorpatienten weiterhin ein langes Leben mit hoher Lebensqualität führen können.<br />
</b>Es wird empfohlen, dieses Gesundheitsvorsorgeprogramm je nach Zustand der Katze zwischen dem 7. bis 11. Lebensjahr zu beginnen. Natürlich werden die Untersuchungen von uns je nach individueller Situation verändert und angepasst und mit Ihnen abgestimmt.<br />
<b>Diese Richtlinien garantieren ein Maximum an medizinischem Standard.</b></p>
<p>Bei den Untersuchungen muss natürlich unterschieden werden zwischen Senior- Katzen mit klinischen Symptomen und ohne klinische Symptome.<br />
Die Grunduntersuchung ist gleich, doch je nach Symptomatik entscheiden wir dann, in welche Richtung weitere Untersuchungen erfolgen müssen.<br />
So kann durchaus eine ausführliche Herzuntersuchung mit EKG und / oder Ultraschall erforderlich werden, oder bei einem anderen Patienten ist eine Röntgenuntersuchung und / oder ein Ultraschall des Bauchraumes nötig.</p>
<h3>Gesundheitsvorsorge bei Senior – Katzen</h3>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li>Ausführliche klinische Untersuchung und Aufnahme aller Verhaltensänderungen (z.B. Änderung der Futteraufnahme, vermehrte Lautäußerungen in der Nacht) des kleinen Patienten – oft sind es Kleinigkeiten, die uns Tierärztinnen hellhörig machen</li>
<li>Gewichtskontrolle</li>
<li>Möglichst eine Vorstellung des Patienten in der Praxis 2x jährlich</li>
<li>Ausgewählte diagnostische Tests zumindest 1x jährlich
<ul style="list-style-type: circle;">
<li>Ausführliche Blutuntersuchung</li>
<li>Bestimmung der Schilddrüsenwerte</li>
<li>Große Urinanalyse</li>
<li>Blutdruckmessung</li>
<li>evtl. <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/katzenleukaemie-oder-leukose/">Leukose und FIV – Test</a> bei Risikokatzen</li>
<li>falls erforderlich weiterführende Untersuchungen wie Röntgen, Ultraschall, EKG, Herzultraschall mit Farbdoppler, Biopsien &#8230;</li>
</ul>
</li>
</ul>
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