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	<title>Allgemein Archive - Dr. Rogalla + Dr. Rummel</title>
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	<description>Das Wohlergehen Ihrer kleinen und großen Tiere liegt uns am Herzen</description>
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	<item>
		<title>Borreliose Schutz-Impfung</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/borreliose-schutz-impfung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2015 14:58:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Borreliose]]></category>
		<category><![CDATA[Impfung]]></category>
		<category><![CDATA[Schutz-Impfung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.rogalla-rummel.de/?post_type=wissenswertes&#038;p=4392</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Impfung ist empfehlenswert bei Hunden, die ein großes Zeckenrisiko haben. d .h., finden Sie auf Ihrem Hund viele Zecken, so gehört er in die Risikogruppe. 30% der Zecken beherbergen den Borreliose – Erreger und übertragen ihn durch den Biß auf Ihren Hund. Die Impfung schützt Ihren Liebling vor diesen Erregern – das sind Schraubenbakterien (Borrelien), die zu einer schweren Erkrankung führen. Sie geht einher mit unspezifischen Symptomen wie gestörtes Allgemeinbefinden, Appetitlosigkeit, Fieber und Gelenkentzündungen mit wechselnden Lahmheiten. Oft wird auch eine schwere Nierenentzündung ausgelöst. Problematisch ist, dass sich die Krankheit erst nach Monaten entwickelt, so dass der Zusammenhang zwischen Zeckenbiss und Symptom oft vergessen ist. Durch die Impfung entwickelt das Abwehrsystem des Hundes Antikörper gegen den Erreger. Mit dem Saugen des Blutes gelangen diese Antikörper in den Magen – Darmtrakt der Zecke und töten die Erreger dort ab ? Ihr Hund wird also nicht mehr mit Borrelien infiziert. Leider sind die Borrelien eine große Familie mit vielen Unterstämmen. Bis heute ist es der Forschung leider noch nicht gelungen gegen alle Stämme einen wirksamen Impfschutz aufzubauen, allerdings wirkt die Impfung gegen den Stamm Borrelia burgdorferi, mit dem 10% unserer heimischen Zecken befallen sind. Vor der Impfung sollte mit einem Bluttest abgeklärt werden, ob Ihr Hund nicht bereits infiziert ist, ohne dass sich schon eine Symptomatik ausgeprägt hat. In einem solchen Fall muss er natürlich behandelt werden. Wie wird geimpft? Erstimpfung vor Beginn der Zeckensaison im Frühjahr Da nach der ersten Impfung der Schutz noch nicht vollständig ist, muss nach 3 – 4 Wochen eine Zweitimpfung erfolgen, um den Schutz zu vervollständigen. Auffrischungsimpfung danach im Idealfall alle 6 Monate , aber spätestens einmal jährlich. Nebenwirkungen? Wie bei allen anderen Impfungen auch kann eine leichte Schwellung an der Impfstelle oder leichtes Fieber auftreten. Ernsthaft erkrankt sind bisher nur Tiere, die zum Zeitpunkt der Impfung schon mit Borrelien befallen waren. Eine bestehende Erkrankung kann jedoch über einen Bluttest festgestellt werden. Siehe auch Artikel Achtung Zecken: Überträger von Borreliose und FSME</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Impfung ist empfehlenswert bei Hunden, die ein großes Zeckenrisiko haben. d .h., finden Sie auf Ihrem Hund viele Zecken, so gehört er in die Risikogruppe.<br />
30% der Zecken beherbergen den Borreliose – Erreger und übertragen ihn durch den Biß auf Ihren Hund.<br />
Die Impfung schützt Ihren Liebling vor diesen Erregern – das sind Schraubenbakterien (Borrelien), die zu einer schweren Erkrankung führen. Sie geht einher mit unspezifischen Symptomen wie gestörtes Allgemeinbefinden, Appetitlosigkeit, Fieber und Gelenkentzündungen mit wechselnden Lahmheiten. Oft wird auch eine schwere Nierenentzündung ausgelöst. Problematisch ist, dass sich die Krankheit erst nach Monaten entwickelt, so dass der Zusammenhang zwischen Zeckenbiss und Symptom oft vergessen ist.<br />
Durch die Impfung entwickelt das Abwehrsystem des Hundes Antikörper gegen den Erreger. Mit dem Saugen des Blutes gelangen diese Antikörper in den Magen – Darmtrakt der Zecke und töten die Erreger dort ab ? Ihr Hund wird also nicht mehr mit Borrelien infiziert.<br />
Leider sind die Borrelien eine große Familie mit vielen Unterstämmen. Bis heute ist es der Forschung leider noch nicht gelungen gegen alle Stämme einen wirksamen Impfschutz aufzubauen, allerdings wirkt die Impfung gegen den Stamm Borrelia burgdorferi, mit dem 10% unserer heimischen Zecken befallen sind.<br />
Vor der Impfung sollte mit einem Bluttest abgeklärt werden, ob Ihr Hund nicht bereits infiziert ist, ohne dass sich schon eine Symptomatik ausgeprägt hat. In einem solchen Fall muss er natürlich behandelt werden.</p>
<h2>Wie wird geimpft?</h2>
<ul>
<li>Erstimpfung vor Beginn der Zeckensaison im Frühjahr</li>
<li>Da nach der ersten Impfung der Schutz noch nicht vollständig ist, muss nach 3 – 4 Wochen eine Zweitimpfung erfolgen, um den Schutz zu vervollständigen.</li>
<li>Auffrischungsimpfung danach im Idealfall alle 6 Monate , aber spätestens einmal jährlich.</li>
</ul>
<h2>Nebenwirkungen?</h2>
<ul>
<li>Wie bei allen anderen Impfungen auch kann eine leichte Schwellung an der Impfstelle oder leichtes Fieber auftreten.</li>
<li>Ernsthaft erkrankt sind bisher nur Tiere, die zum Zeitpunkt der Impfung schon mit Borrelien befallen waren. Eine bestehende Erkrankung kann jedoch über einen Bluttest festgestellt werden.</li>
</ul>
<p><b>Siehe auch Artikel<br />
<a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/achtung-zecken-uebertraeger-von-borreliose-und-fsme-und-anaplasmose/">Achtung Zecken: Überträger von Borreliose und FSME</a></b></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Conjunctivitis Follicularis</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/conjunctivitis-follicularis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2015 15:03:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bindehautentzündung]]></category>
		<category><![CDATA[Conjunctivitis Follicularis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.rogalla-rummel.de/?post_type=wissenswertes&#038;p=4394</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Konjunktivitis follicularis ist eine besondere Form der Bindehautentzündung. Sie ist gekennzeichnet dadurch, dass sich auf der Innenfläche der Nickhaut stecknadelkopfgroße, harte, glasige Bläschen bilden, die wie Sand auf der Hornhaut kratzen und das Auge ständig reizen. Starker Tränenfluß, Rötung und Zwinkern sind die Folge. (Die Bindehaut des Auges ist spiegelglatt und garantiert die Gleitfähigkeit der Lider, das 3. Augenlid, über das wir Menschen nicht verfügen, ist eine Knorpel gestärkte Membran und bildet einen zusätzlichen mechanischen Schutz für den Augapfel) So eine Follikularis entsteht aus einer chronischen Bindehautentzündung. Sie ist häufig bei den Hunden anzutreffen und es wird vermutet, dass sie konstitutionell bedingt ist. Histologisch gesehen besteht sie aus einer Anhäufung von Lymphozyten und Plasmazellen im subepithelialem Gewebe. Die Follikel müssen einer energischen Sonderbehandlung unterzogen werden. Die Nickhaut wird vorgeklappt und mit einem scharfen Löffel werden unter Lupenkontrolle die Bläschen abgeschabt (Kürretage). Anschließend wird das Gewebe mit einer Speziallösung touchiert und gespült. Die Entzündung muß noch für einige Tage mit einem Antibiotikum lokal behandelt werden. Es kann passieren, dass ein einmaliger Eingriff zur Beseitigung der Follikel nicht ausreicht. Insofern ist es obligat nach einem solchen Eingriff eine Kontrolluntersuchung nach 2 Wochen durchzuführen. In der Regel erfolgt dieser Eingriff in Vollnarkose mit lokaler Betäubung des Auges. Bei ganz besonders lieben , ruhigen und vor allem nervenstarken Hunden kann die Kürretage auch manchmal nur mit lokaler Betäubung durchgeführt werden. Zu bedenken ist immer, dass nur bei einer vollständigen Entfernung der Follikel die Rezidivgefahr vermindert wird. Siehe auch Fall des Monats : August 2003</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Konjunktivitis follicularis ist eine besondere Form der Bindehautentzündung.<br />
Sie ist gekennzeichnet dadurch, dass sich auf der Innenfläche der Nickhaut stecknadelkopfgroße, harte, glasige Bläschen bilden, die wie Sand auf der Hornhaut kratzen und das Auge ständig reizen. Starker Tränenfluß, Rötung und Zwinkern sind die Folge.</p>
<p>(Die Bindehaut des Auges ist spiegelglatt und garantiert die Gleitfähigkeit der Lider, das<br />
3. Augenlid, über das wir Menschen nicht verfügen, ist eine Knorpel gestärkte Membran und bildet einen zusätzlichen mechanischen Schutz für den Augapfel)</p>
<p>So eine Follikularis entsteht aus einer chronischen Bindehautentzündung. Sie ist häufig bei den Hunden anzutreffen und es wird vermutet, dass sie konstitutionell bedingt ist.</p>
<p><b>Histologisch</b> gesehen besteht sie aus einer Anhäufung von Lymphozyten und Plasmazellen im subepithelialem Gewebe.</p>
<p>Die Follikel müssen einer energischen Sonderbehandlung unterzogen werden. Die Nickhaut wird vorgeklappt und mit einem scharfen Löffel werden unter Lupenkontrolle die Bläschen abgeschabt (Kürretage). Anschließend wird das Gewebe mit einer Speziallösung touchiert und gespült.<br />
Die Entzündung muß noch für einige Tage mit einem Antibiotikum lokal behandelt werden.<br />
Es kann passieren, dass ein einmaliger Eingriff zur Beseitigung der Follikel nicht ausreicht. Insofern ist es obligat nach einem solchen Eingriff eine Kontrolluntersuchung nach 2 Wochen durchzuführen.<br />
In der Regel erfolgt dieser Eingriff in Vollnarkose mit lokaler Betäubung des Auges.<br />
Bei ganz besonders lieben , ruhigen und vor allem nervenstarken Hunden kann die Kürretage auch manchmal nur mit lokaler Betäubung durchgeführt werden. Zu bedenken ist immer, dass nur bei einer vollständigen Entfernung der Follikel die Rezidivgefahr vermindert wird.</p>
<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/03/akt_fall_200308_2.jpg" alt="" width="321" height="266" border="0" /></p>
<p><b> Siehe auch <a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/conjunctivitis-follicularis-august-2003/">Fall des Monats : August 2003</a></b></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Darmparasit Giardia lamblia – eine Gefahr für Mensch und Tier</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/der-darmparasit-giardia-lamblia-eine-gefahr-fuer-mensch-und-tier/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2015 15:09:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Darmparasit]]></category>
		<category><![CDATA[Giardia lamblia]]></category>
		<category><![CDATA[Giardien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.rogalla-rummel.de/?post_type=wissenswertes&#038;p=4398</guid>

					<description><![CDATA[<p>Giardien sind weitverbreitete Darmparasiten, die bei zahlreichen Tieren – auch beim Hund – und beim Menschen vorkommen. Dieser Parasit ist ein Zoonose- Erreger, d.h., er ist von Tier auf den Menschen übertragbar. Giardien sind bei Hunden &#8211; selbst bei besten Haltungsbedingungen zu 10% vertreten, bei Junghunden bis zu 70% und bei Katzen sogar bis 75%. Giardien sind in unseren westlichen Industrieländern die häufigsten Darmparasiten beim Menschen. Man schätzt, dass Erwachsene zwischen 2-10% und Kinder sogar bis zu 25% befallen sind. Eine Infektion führt zu heftigen Durchfällen, Erbrechen und auf Dauer, insbesondere bei kleinen Kindern, zu Mangelernährung und Wachstumsstörung. Ansteckung durch Giardien Die Giardien parasitieren als Flagellaten (Trophozoit) im Dünndarm, die sich durch Zweiteilung explosionsartig vermehren. Im Enddarm entsteht dann aus jedem Flagellaten eine hochinfektiöse Zyste, die mit dem Kot ausgeschieden wird. Bei kühlem und feuchtem Wetter bleiben diese Zysten Wochen bis Monate ansteckungsfähig. Es reichen ungefähr nur 10 Zysten aus, um infiziert zu werden. Ein infizierter Hund kann rund 100.000 Zysten / pro Gramm Kot ausscheiden! Infiziert wird sich fäkal – oral, d.h. Schnüffeln am Kot eines anderen Hundes reicht aus oder trinken aus einer kontaminierten Pfütze. Ein infiziertes Tier scheidet 4-5 Wochen lang Zysten aus, steckt es sich zwischenzeitlich erneut an, so verlängert sich die Ausscheidungsphase entsprechend. Anzeichen der Erkrankung Welpen und Jungtiere (Hunde und Katzen) leiden an chronischen, oftmals schleimüberzogenen Durchfällen, auch blutiger Kot ist möglich, und Erbrechen. Die Nahrung wird schlecht verwertet, sie kümmern ein wenig, aber der Appetit ist in der Regel erhalten. Ältere Hunde und Katzen zeigen selten Symptome, sie können aber als Dauerausscheider andere Tiere und auch Menschen infizieren. Was können wir dagegen tun? Wir weisen diese Parasiten mit einer ganz speziellen Kotuntersuchung routinemäßig in unserem Labor nach. Um einer Übertragung vom Hund auf den Mensch vorzubeugen, sollte Ihr Hund dann auch gegen Giardien behandelt werden. &#160; Nicht mit allen Wurmmitteln kann dieser Parasit bekämpft werden. Zugelassen für die Giardienbehandlung sind in Deutschland bei Hund / Katze Medikamente aus der Wirkstoffgruppe der Nitroimidazole (Metronidazol) und für de Hund aus der Wirkstoffgruppe Benzimidazole (Fenbendazol) Bitte beachten Sie immer streng die tierärztlichen Dosierungsanweisungen. Da der Wirkstoff (Fenbendazol) auch gegen andere Würmer wirkt, kann Ihr Hund und auch Ihre Katze mit diesem Mittel optimal entwurmt werden. Doch aufgrund der kurzen Präpatenz der Giardien ist es wichtig, den Behandlungserfolg nach 5-7 Tagen zu überprüfen, um eine Reinfektion zu vermeiden ! Präpatenz bedeutet die Zeitspanne von der Aufnahme der infektiösen Parasiten- (in diesem Fall Giardien) stadien bis zum Auftreten der ersten Geschlechtsprodukte (Eier oder Larven) im Kot, Urin oder Blut, an denen sich dann wieder neu infiziert werden kann. &#160; Denken Sie an Ihre eigene Sicherheit und lassen Sie den Kot Ihrer Lieblinge in der Praxis regelmäßig untersuchen und gezielt – entsprechend des Parasitenbefalls – entwurmen. Hygiene – Tipps bei Giardienbefall Folgende Hygienemaßnahmen sind einzuhalten, um die Tiere vor einer Reinfektion zu schützen: Aufsammeln und Entsorgen des Kotes im geschlossenem Beutel Sehr gründliche Desinfektion aller Oberflächen, die mit Kot in Berührung kommen, das ist besonders wichtig bei Katzen, die ja oftmals auch Schrankoberflächen als Ruheplatz nehmen Decken und Kissen bei &#62; 65° waschen Spielzeug ebenfalls bei &#62; 65° waschen Die Katzentoiletten täglich mit kochendem Wasser säubern Die Kratzbäume absaugen und desinfizieren Die Futternäpfe immer mit kochendem wasser säubern Der Afterbereich der Tiere muss sauber gehalten werden – evtl shampoonieren mit chlorhexidingluconathaltigen Produkten, die Sie in der Praxis erhalten – und die langen Haare in diesem Bereich sind zu kürzen Geeignet sind alle Desinfektionsmittel, die eine Wirksamkeit gegen Kokkzidien ausweisen</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/der-darmparasit-giardia-lamblia-eine-gefahr-fuer-mensch-und-tier/">Der Darmparasit Giardia lamblia – eine Gefahr für Mensch und Tier</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Giardien sind weitverbreitete Darmparasiten, die bei zahlreichen Tieren – auch beim Hund – und beim Menschen vorkommen. Dieser Parasit ist ein <b>Zoonose- Erreger, d.h., er ist von Tier auf den Menschen übertragbar</b>.<br />
Giardien sind bei Hunden &#8211; selbst bei besten Haltungsbedingungen zu 10% vertreten, bei Junghunden bis zu 70% und bei Katzen sogar bis 75%.<br />
Giardien sind in unseren westlichen Industrieländern die häufigsten Darmparasiten beim Menschen. Man schätzt, dass Erwachsene zwischen 2-10% und Kinder sogar bis zu 25% befallen sind.<br />
Eine Infektion führt zu heftigen Durchfällen, Erbrechen und auf Dauer, insbesondere bei kleinen Kindern, zu Mangelernährung und Wachstumsstörung.</p>
<h2>Ansteckung durch Giardien</h2>
<p>Die Giardien parasitieren als Flagellaten (Trophozoit) im Dünndarm, die sich durch Zweiteilung explosionsartig vermehren. Im Enddarm entsteht dann aus jedem Flagellaten eine hochinfektiöse Zyste, die mit dem Kot ausgeschieden wird. Bei kühlem und feuchtem Wetter bleiben diese Zysten <b>Wochen bis Monate ansteckungsfähig</b>. Es reichen ungefähr nur 10 Zysten aus, um infiziert zu werden. <b>Ein infizierter Hund kann rund 100.000 Zysten / pro Gramm Kot ausscheiden!</b><br />
<b>Infiziert wird sich fäkal – oral, d.h. Schnüffeln am Kot eines anderen Hundes reicht aus oder trinken aus einer kontaminierten Pfütze. Ein infiziertes Tier scheidet 4-5 Wochen lang Zysten aus, steckt es sich zwischenzeitlich erneut an, so verlängert sich die Ausscheidungsphase entsprechend</b>.</p>
<h2>Anzeichen der Erkrankung</h2>
<p>Welpen und Jungtiere (Hunde und Katzen) leiden an chronischen, oftmals schleimüberzogenen Durchfällen, auch blutiger Kot ist möglich, und Erbrechen.<br />
Die Nahrung wird schlecht verwertet, sie kümmern ein wenig, aber der Appetit ist in der Regel erhalten.<br />
Ältere Hunde und Katzen zeigen selten Symptome, sie können aber als <b>Dauerausscheider </b>andere Tiere und auch Menschen infizieren.</p>
<h2>Was können wir dagegen tun?</h2>
<div style="width: 152px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/03/wiss_darmparasit_01.jpg" alt="Zysten im Kot unter dem Mikroskop" width="142" vspace="5" hspace="10" height="144" border="0" align="left"><p class="wp-caption-text">Zysten im Kot unter dem Mikroskop. (Quelle für Foto: Institut für vergleichende Tropenmedizin / Werbung Intervet)</p></div>
<p><b>Wir weisen diese Parasiten mit einer ganz speziellen Kotuntersuchung routinemäßig in unserem Labor nach.<br />
</b>Um einer Übertragung vom Hund auf den Mensch vorzubeugen, sollte Ihr Hund dann auch gegen Giardien behandelt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Nicht mit allen Wurmmitteln kann dieser Parasit bekämpft werden</b>.<br />
Zugelassen für die Giardienbehandlung sind in Deutschland bei Hund / Katze<br />
Medikamente aus der Wirkstoffgruppe der Nitroimidazole (Metronidazol) und für de Hund aus der Wirkstoffgruppe Benzimidazole (Fenbendazol)<br />
Bitte beachten Sie immer streng die tierärztlichen Dosierungsanweisungen.</p>
<p>Da der Wirkstoff (Fenbendazol) auch gegen andere Würmer wirkt, <b>kann Ihr Hund und auch Ihre Katze mit diesem Mittel optimal entwurmt werden</b>.</p>
<p><strong>Doch aufgrund der kurzen Präpatenz der Giardien ist es wichtig, den Behandlungserfolg nach 5-7 Tagen zu überprüfen, um eine Reinfektion zu vermeiden !</strong></p>
<p>Präpatenz bedeutet die Zeitspanne von der Aufnahme der infektiösen Parasiten- (in diesem Fall Giardien) stadien bis zum Auftreten der ersten Geschlechtsprodukte (Eier oder Larven) im Kot, Urin oder Blut, an denen sich dann wieder neu infiziert werden kann.</p>
<p><br style="clear: both;"></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Denken Sie an Ihre eigene Sicherheit und lassen Sie den Kot Ihrer Lieblinge in der Praxis regelmäßig untersuchen und gezielt – entsprechend des Parasitenbefalls – entwurmen</b>.</p>
<p><br style="clear: both;"></p>
<h2>Hygiene – Tipps bei Giardienbefall</h2>
<p>Folgende Hygienemaßnahmen sind einzuhalten, um die Tiere vor einer Reinfektion zu schützen:</p>
<ul>
<li>Aufsammeln und Entsorgen des Kotes im geschlossenem Beutel</li>
<li>Sehr gründliche Desinfektion aller Oberflächen, die mit Kot in Berührung kommen, das ist besonders wichtig bei Katzen, die ja oftmals auch Schrankoberflächen als Ruheplatz nehmen</li>
<li>Decken und Kissen bei &gt; 65° waschen</li>
<li>Spielzeug ebenfalls bei &gt; 65° waschen</li>
<li>Die Katzentoiletten täglich mit kochendem Wasser säubern</li>
<li>Die Kratzbäume absaugen und desinfizieren</li>
<li>Die Futternäpfe immer mit kochendem wasser säubern</li>
<li>Der Afterbereich der Tiere muss sauber gehalten werden – evtl shampoonieren mit chlorhexidingluconathaltigen Produkten, die Sie in der Praxis erhalten – und die langen Haare in diesem Bereich sind zu kürzen</li>
<li>Geeignet sind alle Desinfektionsmittel, die eine Wirksamkeit gegen Kokkzidien ausweisen</li>
</ul>
<p><b><br />
</b><b><br />
</b></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/der-darmparasit-giardia-lamblia-eine-gefahr-fuer-mensch-und-tier/">Der Darmparasit Giardia lamblia – eine Gefahr für Mensch und Tier</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Diabetes mellitus (Hyperglykämie) &#8211; &#8222;Zuckerkrankheit&#8220;</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/diabetes-mellitus-hyperglykaemie-zuckerkrankheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2015 20:14:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes mellitus]]></category>
		<category><![CDATA[Hyperglykämie]]></category>
		<category><![CDATA[Zuckerkrankheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://&nbsp;[caption%20id=%20align=alignleft%20width=248]%20Molly%20ist%20Zuckerkrank%20und%20erhält%20ihr%20Insulin[/cap</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#160; &#160; Nicht nur wir Menschen, sondern auch unsere Haustiere können an Diabetes mellitus – der Zuckerkrankheit leiden. Wir wissen aber auch, dass diese Krankheit behandelbar ist, und Mensch und Tier mit ihr alt werden können. Dafür müssen allerdings einige Dinge im alltäglichen Leben Ihrer Lieblinge geändert werden – genau wie beim zuckerkranken Menschen. Ihr Liebling wird sich dann genauso wohlfühlen und herumtollen wie seine gesunden Freunde. &#160; Was ist Diabetes mellitus? Die Zuckerkrankheit ist eine hormonelle Störung, und zwar eine Störung des Nahrungsstoffwechsels, die durch einen Mangel des Hormons Insulin ausgelöst wird. Insulin wird natürlicherweise in der Bauchspeicheldrüse produziert. Das Insulin ist dafür verantwortlich, dass der aus der Nahrung gewonnene Zucker , die Glukose (= Blutzucker ) aus dem Blut in die Körperzellen gelangt. Die Zellen brauchen die Glukose als Energielieferant, ohne Energie können sie ihre Arbeit nicht verrichten. Deswegen hat ihr zuckerkrankes Tier auch immer Hunger. Es frisst viel mehr, nimmt aber trotzdem ab. Das hängt damit zusammen, dass den Körperzellen nur noch wenig oder schlimmstenfalls gar keine Energie zugeführt werden kann. Dieses Energiedefizit versucht Ihr Tier nun durch eine gesteigerte Futteraufnahme auszugleichen, was natürlich aufgrund des Insulinmangels nicht gelingt. So verliert Ihr Liebling immer mehr an Gewicht! Der mit der Nahrung aufgenommene Zucker verbleibt in der Blutbahn – das Tier hat nun einen erhöhten Blutzuckerspiegel &#8212;&#62; Hyperglykämie. Um den überschüssigen Zucker mit dem Blut über die Nieren ausscheiden zu können, braucht der Körper sehr viel Flüssigkeit. Deshalb trinkt Ihr zuckerkrankes Tier auch viel mehr als vorher! Symptome bei Diabetes Verstärkten Durst Häufiges Wasserlassen Bauchschmerzen Schwäche Viel Appetit oder aber er fehlt völlig Im fortgeschrittenem Stadium Linsentrübung, die auch zur plötzlichen Blindheit führen kann Katzen sacken mit den Hinterpfoten ein (sog. Fersengang) Ursachen Es liegt immer eine Schädigung der Bauchspeicheldrüse zugrunde. Begünstigende Faktoren für die Erkrankung können sein: Übergewicht, erbliche Veranlagung, minderwertiges Futter, Stress, bestimmte Medikamente &#8230; Auch das Geschlecht kann eine Rolle spielen: bei Hunden sind eher die weiblichen Tiere, bei Katzen hingegen eher männliche Tiere betroffen. Diagnose Die Blutuntersuchung macht eine eindeutige Aussage über den Blutzuckerspiegel, manchmal finden wir auch schon bei der Harnuntersuchung Hinweis auf diese Erkrankung. Bei erhöhtem Blutzucker ist oft eine Nüchtern – Blutuntersuchung nötig. Häufig wird das Blut noch zur weiteren Untersuchung ins Labor versandt. (Katzen z.B. haben in der Praxis bei der Blutentnahme häufig erhöhte Werte aufgrund von Stress) Wird im Labor auch noch ein erhöhter Fructosaminspiegel festgestellt, ist der Diabetes eindeutig diagnostiziert. Therapie Es gibt keine Heilung, aber wie beim Menschen kann diese Krankheit mit Insulininjektionen, einer speziellen Diät und angepasster Bewegung gemeistert werden. Mit einer solchen Behandlung wird Ihr Liebling ein langes, zufriedenes Leben führen. Als erstes werden wir mit Ihnen gemeinsam den spezifischen Insulinbedarf feststellen. Das ist bei Hunden oft einfacher als bei Katzen. Zunächst muss herausgefunden werden, auf welches Insulin Ihr Tier anspricht. Es ist leider so, dass unsere Tiere manchmal nicht mit den gängigen Insulinarten auf dem Markt zurechtkommen ( siehe Fall des Monats Februar 2005 ). Wir müssen eine Glukosekurve über mehrere Tage erstellen. Dazu ist es möglich, Ihr Tier auch bei uns stationär aufzunehmen. Ihr Tier muss ab jetzt regelmäßig gefüttert werden: 2x täglich gleiche Futtermengen immer zur selben Zeit. Bei Katzen hingegen wird häufig die freie Futteraufnahme bevorzugt. Empfehlenswert ist eine Umstellung auf ein speziell für zuckerkranke Tiere entwickeltes Futter. Das erhalten Sie selbstverständlich bei uns in der Praxis, wobei ein übergewichtiges Tier natürlich ein anderes Futter erhalten muss als ein schon viel zu magerer Patient. Tips und Tricks wie Sie Ihren kleinen Freund an das neue Futter gewöhnen können, geben wir Ihnen auch mit auf den Weg. Haben wir die nötige Insulinmenge berechnet, so müssen Sie Ihren Liebling zuhause täglich regelmäßig ein- bis zweimal diese Insulinmenge unter die Haut spritzen, und zwar immer die gleiche Dosis nach der Fütterung, bei Katzen, die ad libitum Futter aufnehmen immer zum gleichen Zeitpunkt. Denken Sie immer daran: Insulin ist für Ihren Liebling lebensnotwendig. Wir zeigen Ihnen ganz genau, wie das geht und üben mit Ihnen. Die anfängliche Angst vor dem Spritzen, weicht ganz schnell der Routine. Sie lernen das alles sehr schnell! Auch müssen Sie in der ersten Zeit Ihr Tier mit einem Blutzuckermessgerät zuhause mitkontrollieren. Wir zeigen Ihnen selbstverständlich, wie Blutentnahme und Blutzuckermessung am einfachsten durchzuführen sind. Das ist nötig, da sich am Anfang aufgrund des Futterwechsels, unangepasster Bewegung, Stress, und vieles mehr der Insulinbedarf ändern kann. Ist das alles geschafft, überprüfen wir die Einstellung regelmäßig bei uns in der Praxis. Es ist auch nötig bei Zuckerpatienten in regelmäßigen Abständen vorbeugend eine Urinkontrolle durchzuführen, da Diabetespatienten dazu neigen, Harnwegsinfektionen zu entwickeln. Was tun bei Unterzucker (Hypergykämie)? Auch wenn Sie alle Anweisungen befolgt und noch so sorgfältig gehandelt haben, kann es manchmal zu einer Unterzuckerung kommen; z.B., wenn Ihr Tier seine Mahlzeit nicht ganz auffrisst oder es sehr viel getobt (zu viel Leistung ‡ hoher Energieverbrauch) hat. Keine Angst – eine Unterzuckerung merken Sie Ihrem Tier an: es wird unruhig, zittert, kann sich nicht mehr koordiniert bewegen, Katzen laufen oft im Kreis immer an der Wand lang. Ganz zum Schluss werden sie bewusstlos. Tritt ein solcher Fall ein, müssen Sie ruhig und besonnen handeln, regen Sie sich nicht auf! Ist Ihr Tier noch ansprechbar, geben Sie ihm etwas zu fressen, am besten Honig. Kann es nicht mehr fressen, verabreichen Sie Ihm eine Zuckerlösung mit der Spritze ins Maul. Faustregel: 1 Gramm Zucker / pro Kilogramm Körpergewicht Traubenzuckerdragees in die Lefzentaschen geben oder ins Zahnfleisch einmassieren. Danach stellen Sie Ihr Tier unbedingt bei uns in der Praxis vor! Wichtig: bei allen Verhaltensänderungen und Abweichungen nehmen Sie bitte sofort Kontakt mit uns auf! Es ist durchaus möglich, dass Ihr Tier neu eingestellt werden muss. (Siehe auch Fall des Monats Februar 2005)</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/diabetes-mellitus-hyperglykaemie-zuckerkrankheit/">Diabetes mellitus (Hyperglykämie) &#8211; &#8222;Zuckerkrankheit&#8220;</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div style="width: 258px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/03/wiss_diabet_01.jpg" alt="" width="248" height="339" border="0" /><p class="wp-caption-text">Molly ist Zuckerkrank und erhält ihr Insulin</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nicht nur wir Menschen, sondern auch unsere Haustiere können an Diabetes mellitus – der Zuckerkrankheit leiden.<br />
Wir wissen aber auch, dass diese Krankheit behandelbar ist, und Mensch und Tier mit ihr alt werden können.<br />
Dafür müssen allerdings einige Dinge im alltäglichen Leben Ihrer Lieblinge geändert werden – genau wie beim zuckerkranken Menschen. Ihr Liebling wird sich dann genauso wohlfühlen und herumtollen wie seine gesunden Freunde.</p>
<div style="clear:both;"></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Was ist Diabetes mellitus?<b><span style="text-decoration: underline;"><br />
</span></b></h2>
<p>Die Zuckerkrankheit ist eine <b>hormonelle Störung</b>, und zwar eine Störung des Nahrungsstoffwechsels, die durch einen Mangel des <b>Hormons Insulin</b> ausgelöst wird. <b>Insulin</b> wird natürlicherweise in der <b>Bauchspeicheldrüse</b> produziert.<br />
Das Insulin ist dafür verantwortlich, dass der aus der Nahrung gewonnene Zucker , die Glukose (= Blutzucker ) aus dem Blut in die Körperzellen gelangt.<br />
Die Zellen brauchen die Glukose als Energielieferant, ohne Energie können sie ihre Arbeit nicht verrichten.<br />
<b>Deswegen hat ihr zuckerkrankes Tier auch immer Hunger</b>. Es frisst viel mehr, nimmt aber trotzdem ab. Das hängt damit zusammen, dass den Körperzellen nur noch wenig oder schlimmstenfalls gar keine Energie zugeführt werden kann. Dieses Energiedefizit versucht Ihr Tier nun durch eine gesteigerte Futteraufnahme auszugleichen, was natürlich aufgrund des Insulinmangels nicht gelingt. <b>So verliert Ihr Liebling immer mehr an Gewicht!</b><br />
Der mit der Nahrung aufgenommene Zucker verbleibt in der Blutbahn – das Tier hat nun einen erhöhten Blutzuckerspiegel &#8212;&gt; <b>Hyperglykämie</b>.<br />
Um den überschüssigen Zucker mit dem Blut über die Nieren ausscheiden zu können, braucht der Körper sehr viel Flüssigkeit.<br />
<b>Deshalb trinkt Ihr zuckerkrankes Tier auch viel mehr als vorher!</b></p>
<h2>Symptome bei Diabetes<b><span style="text-decoration: underline;"><br />
</span></b></h2>
<ul>
<li>Verstärkten Durst</li>
<li>Häufiges Wasserlassen</li>
<li>Bauchschmerzen</li>
<li>Schwäche</li>
<li>Viel Appetit oder aber er fehlt völlig</li>
<li>Im fortgeschrittenem Stadium Linsentrübung, die auch zur plötzlichen Blindheit führen kann</li>
<li>Katzen sacken mit den Hinterpfoten ein (sog. Fersengang)</li>
</ul>
<h2>Ursachen</h2>
<p>Es liegt immer eine Schädigung der Bauchspeicheldrüse zugrunde. Begünstigende Faktoren für die Erkrankung können sein: Übergewicht, erbliche Veranlagung, minderwertiges Futter, Stress, bestimmte Medikamente &#8230;<br />
Auch das Geschlecht kann eine Rolle spielen: bei Hunden sind eher die weiblichen Tiere, bei Katzen hingegen eher männliche Tiere betroffen.</p>
<h2>Diagnose</h2>
<p>Die Blutuntersuchung macht eine eindeutige Aussage über den Blutzuckerspiegel, manchmal finden wir auch schon bei der Harnuntersuchung Hinweis auf diese Erkrankung. Bei erhöhtem Blutzucker ist oft eine Nüchtern – Blutuntersuchung nötig. Häufig wird das Blut noch zur weiteren Untersuchung ins Labor versandt. (Katzen z.B. haben in der Praxis bei der Blutentnahme häufig erhöhte Werte aufgrund von Stress)<br />
Wird im Labor auch noch ein erhöhter Fructosaminspiegel festgestellt, ist der Diabetes eindeutig diagnostiziert.</p>
<h2>Therapie</h2>
<p>Es gibt keine Heilung, aber wie beim Menschen kann diese Krankheit mit Insulininjektionen, einer speziellen Diät und angepasster Bewegung gemeistert werden. Mit einer solchen Behandlung wird Ihr Liebling ein langes, zufriedenes Leben führen.</p>
<ol>
<li>Als erstes werden wir mit Ihnen gemeinsam den spezifischen Insulinbedarf feststellen. Das ist bei Hunden oft einfacher als bei Katzen. Zunächst muss herausgefunden werden, auf welches Insulin Ihr Tier anspricht. Es ist leider so, dass unsere Tiere manchmal nicht mit den gängigen Insulinarten auf dem Markt zurechtkommen ( siehe Fall des Monats Februar 2005 ).<br />
<i>Wir müssen eine Glukosekurve über mehrere Tage erstellen. Dazu ist es möglich, Ihr Tier auch bei uns stationär aufzunehmen.</i></li>
<li>Ihr Tier muss ab jetzt regelmäßig gefüttert werden: 2x täglich gleiche Futtermengen immer zur selben Zeit. Bei Katzen hingegen wird häufig die freie Futteraufnahme bevorzugt. Empfehlenswert ist eine Umstellung auf ein speziell für zuckerkranke Tiere entwickeltes Futter. Das erhalten Sie selbstverständlich bei uns in der Praxis, wobei ein übergewichtiges Tier natürlich ein anderes Futter erhalten muss als ein schon viel zu magerer Patient.<br />
<i>Tips und Tricks wie Sie Ihren kleinen Freund an das neue Futter gewöhnen können, geben wir Ihnen auch mit auf den Weg.</i></li>
<li>Haben wir die nötige Insulinmenge berechnet, so müssen Sie Ihren Liebling zuhause täglich regelmäßig ein- bis zweimal diese Insulinmenge unter die Haut spritzen, und zwar immer die gleiche Dosis nach der Fütterung, bei Katzen, die ad libitum Futter aufnehmen immer zum gleichen Zeitpunkt.<br />
<i><b>Denken Sie immer daran: Insulin ist für Ihren Liebling lebensnotwendig</b>. Wir zeigen Ihnen ganz genau, wie das geht und üben mit Ihnen. Die anfängliche Angst vor dem Spritzen, weicht ganz schnell der Routine. Sie lernen das alles sehr schnell!</i></li>
<li>Auch müssen Sie in der ersten Zeit Ihr Tier mit einem Blutzuckermessgerät zuhause mitkontrollieren.<br />
Wir zeigen Ihnen selbstverständlich, wie Blutentnahme und Blutzuckermessung am einfachsten durchzuführen sind.</p>
<div style="width: 366px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/03/wiss_diabet_02.jpg" alt="" width="356" height="192" border="0" /><p class="wp-caption-text">Messgerät / Insulinspritze / Blutentnahmestift</p></div></li>
</ol>
<p>Das ist nötig, da sich am Anfang aufgrund des Futterwechsels, unangepasster Bewegung, Stress, und vieles mehr der Insulinbedarf ändern kann.<br />
Ist das alles geschafft, überprüfen wir die Einstellung regelmäßig bei uns in der Praxis.<br />
Es ist auch nötig bei Zuckerpatienten in regelmäßigen Abständen vorbeugend eine Urinkontrolle durchzuführen, da Diabetespatienten dazu neigen, Harnwegsinfektionen zu entwickeln.</p>
<h2>Was tun bei Unterzucker (Hypergykämie)?</h2>
<p>Auch wenn Sie alle Anweisungen befolgt und noch so sorgfältig gehandelt haben, kann es manchmal zu einer Unterzuckerung kommen; z.B., wenn Ihr Tier seine Mahlzeit nicht ganz auffrisst oder es sehr viel getobt (zu viel Leistung ‡ hoher Energieverbrauch) hat.<br />
Keine Angst – eine Unterzuckerung merken Sie Ihrem Tier an:<br />
es wird unruhig, zittert, kann sich nicht mehr koordiniert bewegen, Katzen laufen oft im Kreis immer an der Wand lang. Ganz zum Schluss werden sie bewusstlos.<br />
Tritt ein solcher Fall ein, müssen Sie ruhig und besonnen handeln, regen Sie sich nicht auf!</p>
<p class="wichtigbox">Ist Ihr Tier noch ansprechbar, geben Sie ihm etwas zu fressen, am besten Honig.<br />
Kann es nicht mehr fressen, verabreichen Sie Ihm eine Zuckerlösung mit der Spritze ins Maul.<br />
<b>Faustregel: 1 Gramm Zucker / pro Kilogramm Körpergewicht</b> Traubenzuckerdragees in die Lefzentaschen geben oder ins Zahnfleisch einmassieren.</p>
<p><b>Danach stellen Sie Ihr Tier unbedingt bei uns in der Praxis vor!</b></p>
<p>Wichtig: bei allen Verhaltensänderungen und Abweichungen nehmen Sie bitte sofort Kontakt mit uns auf! Es ist durchaus möglich, dass Ihr Tier neu eingestellt werden muss.<i></i></p>
<p><a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/diabetes-mellitus-februar-2005/"><b>(Siehe auch Fall des Monats Februar 2005)</b></a><i><br />
</i></p>
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		<title>Was Sie über Flöhe wissen sollten</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/was-sie-ueber-floehe-wissen-sollten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2015 15:17:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Flöhe]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.rogalla-rummel.de/?post_type=wissenswertes&#038;p=4404</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es gibt wohl kaum einen Hund und nur wenige Wohnungskatzen, die noch nie Flöhe hatten. &#8222;Igittigitt!&#8220; möchten Sie jetzt vielleicht sagen, &#8222;Aber wir pflegen doch unser Tier! Und unsauber sind wir auch nicht&#8230;&#8220;Natürlich nicht. Der Flohbefall von Hund und Katze hat damit auch gar nichts zu tun. Auch das gepflegteste Tier kann von diesen Untermietern befallen werden. Und das funktioniert so: Nehmen wir einmal an, irgendein Wirtstier (ein Igel im Garten, ein fremder Hund auf der Wiese, ein Wildkaninchen, sogar Vögel) hätte einige Flöhe. Die Flöhe verlassen es nicht, denn sie sind wirtstreu. Aber ein einziges Flohweibchen produziert täglich etwa 30 Eier, im Schnitt also bis ca. 3.000 Eier im Verlauf eines Flohlebens. Diese Eier fallen nun aus dem Fell des befallenen Tieres herunter, denn sie sind ja nicht klebrig und können sich auch sonst nicht festhalten. Sie fallen also herunter, auf den Rasen, auf die Wiese, wohin auch immer. Daraus entwickeln sich Flohlarven, dann Puppen und schließlich neue Flöhe. Und was glauben Sie, was die tun? Genau, sie warten hungrig und sehnsüchtig darauf, dass Ihr Tier vorbeikommt. Sie springen auf das neue Wirtstier, nehmen die erste Blutmahlzeit und beginnen sofort mit dem Eierlegen. Diese Eier fallen aus dem Fell herunter, auf den Rasen, auf die Wiese, auf den Teppichboden &#8230; Und der ganze Spuk beginnt von neuem. Natürlich werden Sie die Flöhe, wenn sie einmal da sind, bekämpfen. Ihr Tier bekommt ein Flohhalsband, wird eingesprüht oder ähnliches. Und dennoch, ist Ihre Wohnung erst einmal mit Floheiern infiziert, scheint der Alptraum häufig kein Ende nehmen zu wollen. Immer neue Flohgenerationen wachsen heran und manches Mal bedarf es größerer Anstrengungen und noch größerer Mengen von Sprays und sonstiger Mittelchen, um solch eine Wohnung wieder flohfrei zu bekommen. Aber Vorsicht, alle diese Mittel sind mehr oder weniger toxisch! Wenn man sie denn schon benutzen muss, dann ist es wichtig, es effektiv und kontrolliert zu tun. So, dass mit einer möglichst unbedenklichen Menge des Wirkstoffes die maximale Wirkung erzielt wird. Noch besser ist es freilich, wenn es zu einer Flohinfestation (also zu einer Verseuchung Ihrer Wohnung mit Floheiern) gar nicht erst kommt. Unsere Empfehlung daher: Möglichst bereits im zeitigen Frühjahr mit einer vorbeugenden Strategie beginnen. Monatliche Gaben einer Tablette bei Hunden und einer Suspension bei Katzen sorgen dafür, dass die Flöhe, die Ihr Tier eventuell befallen, unfruchtbar werden. Dieses Mittel ist für Ihr Tier und für seine Menschen unschädlich. Es tötet adulte Flöhe allerdings nicht ab, sondern wirkt vielmehr wie eine Art &#8222;Floh-Antibabypille&#8220;. Es sorgt jedoch giftfrei dafür, dass sich in Ihrer Wohnung keine Flöhe vermehren können. Von Zeit zu Zeit, besonders im Sommer, wird es wahrscheinlich trotzdem nötig sein, Ihr Tier auch vor erwachsenen Flöhen zu schützen. Bei der Wahl eines geeigneten Mittels sollten allerdings die Rasse, die Lebensgewohnheiten, das Alter und der Gesundheitszustand des Tieres berücksichtigt werden ebenso wie die Jahreszeit, das Vorhandensein von Kindern in der Familie und schließlich die Art und Beschaffenheit der Bodenbeläge der Wohnung. Es gibt also viel zu bedenken dabei, will man sich und sein Tier nicht unnötig giftigen Stoffen aussetzen. Und weil gerade diese Materie gar nicht so einfach ist, wie man vielleicht denkt, sollten Sie sich unbedingt kompetent beraten lassen. Wir sind für Sie und Ihr Tier da. Auch wenn es um Flöhe geht.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/was-sie-ueber-floehe-wissen-sollten/">Was Sie über Flöhe wissen sollten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt wohl kaum einen Hund und nur wenige Wohnungskatzen, die noch nie Flöhe hatten. &#8222;Igittigitt!&#8220; möchten Sie jetzt vielleicht sagen, &#8222;Aber wir pflegen doch unser Tier! Und unsauber sind wir auch nicht&#8230;&#8220;Natürlich nicht. Der Flohbefall von Hund und Katze hat damit auch gar nichts zu tun. Auch das gepflegteste Tier kann von diesen Untermietern befallen werden. Und das funktioniert so:</p>
<p>Nehmen wir einmal an, irgendein Wirtstier (ein Igel im Garten, ein fremder Hund auf der Wiese, ein Wildkaninchen, sogar Vögel) hätte einige Flöhe. Die Flöhe verlassen es nicht, denn sie sind wirtstreu. Aber ein einziges Flohweibchen produziert täglich etwa 30 Eier, im Schnitt also bis ca. 3.000 Eier im Verlauf eines Flohlebens. Diese Eier fallen nun aus dem Fell des befallenen Tieres herunter, denn sie sind ja nicht klebrig und können sich auch sonst nicht festhalten. Sie fallen also herunter, auf den Rasen, auf die Wiese, wohin auch immer. Daraus entwickeln sich Flohlarven, dann Puppen und schließlich neue Flöhe. Und was glauben Sie, was die tun? Genau, sie warten hungrig und sehnsüchtig darauf, dass Ihr Tier vorbeikommt. Sie springen auf das neue Wirtstier, nehmen die erste Blutmahlzeit und beginnen sofort mit dem Eierlegen. Diese Eier fallen aus dem Fell herunter, auf den Rasen, auf die Wiese, auf den Teppichboden &#8230; Und der ganze Spuk beginnt von neuem.</p>
<p>Natürlich werden Sie die Flöhe, wenn sie einmal da sind, bekämpfen. Ihr Tier bekommt ein Flohhalsband, wird eingesprüht oder ähnliches. Und dennoch, ist Ihre Wohnung erst einmal mit Floheiern infiziert, scheint der Alptraum häufig kein Ende nehmen zu wollen. Immer neue Flohgenerationen wachsen heran und manches Mal bedarf es größerer Anstrengungen und noch größerer Mengen von Sprays und sonstiger Mittelchen, um solch eine Wohnung wieder flohfrei zu bekommen.</p>
<p>Aber Vorsicht, alle diese Mittel sind mehr oder weniger toxisch! Wenn man sie denn schon benutzen muss, dann ist es wichtig, es effektiv und kontrolliert zu tun. So, dass mit einer möglichst unbedenklichen Menge des Wirkstoffes die maximale Wirkung erzielt wird.</p>
<p>Noch besser ist es freilich, wenn es zu einer Flohinfestation (also zu einer Verseuchung Ihrer Wohnung mit Floheiern) gar nicht erst kommt.</p>
<p>Unsere Empfehlung daher:<br />
Möglichst bereits im zeitigen Frühjahr mit einer vorbeugenden Strategie beginnen. Monatliche Gaben einer Tablette bei Hunden und einer Suspension bei Katzen sorgen dafür, dass die Flöhe, die Ihr Tier eventuell befallen, unfruchtbar werden. Dieses Mittel ist für Ihr Tier und für seine Menschen unschädlich. Es tötet adulte Flöhe allerdings nicht ab, sondern wirkt vielmehr wie eine Art &#8222;Floh-Antibabypille&#8220;. Es sorgt jedoch giftfrei dafür, dass sich in Ihrer Wohnung keine Flöhe vermehren können.</p>
<p>Von Zeit zu Zeit, besonders im Sommer, wird es wahrscheinlich trotzdem nötig sein, Ihr Tier auch vor erwachsenen Flöhen zu schützen. Bei der Wahl eines geeigneten Mittels sollten allerdings die Rasse, die Lebensgewohnheiten, das Alter und der Gesundheitszustand des Tieres berücksichtigt werden ebenso wie die Jahreszeit, das Vorhandensein von Kindern in der Familie und schließlich die Art und Beschaffenheit der Bodenbeläge der Wohnung. Es gibt also viel zu bedenken dabei, will man sich und sein Tier nicht unnötig giftigen Stoffen aussetzen.</p>
<p>Und weil gerade diese Materie gar nicht so einfach ist, wie man vielleicht denkt, sollten Sie sich unbedingt kompetent beraten lassen.</p>
<p>Wir sind für Sie und Ihr Tier da. Auch wenn es um Flöhe geht.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Fuchsbandwurm</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/der-fuchsbandwurm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2015 22:17:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fuchsbandwurm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hauptgebiete, in denen der Fuchsbandwurm verbreitet ist, sind Hessen, Bayern, Niedersachsen, Brandenburg, Rheinland Pfalz und die Schwäbische Alb. Auch in Frankreich, Österreich und in der Schweiz ist er nachgewiesen. Hier sind stellenweise bis zu 80% aller Füchse befallen. Der Fuchsbandwurm ist im Gegensatz zu den anderen Bandwurmarten mit denen unsere Katzen und Hunde infiziert werden können und welche eine Länge von 2 m erreichen, sehr klein. Er hat nur eine Länge von 1,5 –3 mm, doch tritt er in Massen auf. Eine Befallszahl von 20. 000 Würmern / pro Fuchs sind keine Seltenheit. Die Fuchsbandwürmer leben in den Schleimhautfalten des Dünndarms und legen dort Eier – 100.000 / pro Tag! Diese werden mit dem Kot ausgeschieden und dann von Zwischenwirten , z.B. Mäusen, aufgenommen. In der Leber des Zwischenwirtes entwickelt sich das Ei zur Finne. Das sind zystenartige Gebilde, die Vorstufen des Bandwurmes. Wird die infizierte Maus nun von Hund, Katze oder Fuchs gefressen, werden die Finnen im Dünndarm freigesetzt und es können sich wieder adulte Bandwürmer entwickeln, die sofort mit der Eiablage beginnen. Nun beginnt der Kreislauf von vorne. Hunde. Katzen, Füchse zeigen generell keine Krankheitserscheinungen! Fuchsbandwurmeier sind mit dem bloßem Auge nicht sichtbar. Sie können aber leicht im Garten und im Wald über Regen, Wind und Insekten verbreitet werden und haften dann an Walderdbeeren, Brombeeren, Pilzen, Obst, Salat und Gemüse. Da die Füchse des Nachts auch durch die Städte streichen, bleibt die Infektionsgefahr nicht nur auf die Landgebiete beschränkt (z.B. in Zürich wurden 14 % der Innenstadtparkanlagen als infiziert befunden). Der Fuchsbandwurm wird durch den Verzehr solcher kontaminierten Nahrungsmittel auf den Menschen übertragen, der dann schwer erkrankt: die Erkrankung beim Menschen bezeichnet man als Alveoläre Echinococcose. Zu über 95 % ist es die Leber, die befallen wird. Hier kommt es zu zystenartigen Wucherungen, die das Lebergewebe zerstören, auch kann es zu „Metastasenbildungen“ in anderen Organen kommen. Da das Zystenwachstum extrem langsam ist – von der Eiaufnahme bis zu den ersten Krankheitssymptomen aufgrund der Zerstörung des Lebergewebes vergehen im Schnitt 15 Jahre – so dass beim Erkennen der Krankheit der Mensch stets lebensbedrohlich erkrankt ist. Es hilft dann nur die radikale chirurgische Entfernung von Leberteilen. Vom Bild und von den Symptomen her unterscheidet sich die Alv. Echinococcose nicht von einer Krebserkrankung der Leber und ist auch in der Nachbehandlung so schwierig- Todesfälle infolge der Erkrankung sind nicht selten. Wie kann sich der Mensch schützen? Waschen von Obst und Gemüse Kochen tötet die Eier ab, Tiefgefrieren nicht Regelmäßige Entwurmung der Mäusejäger ,d.h. von Hund und Katze ! Fragen Sie bei uns nach, welches die besten Mittel zur Entwurmung Ihres Hausfreundes sind.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/der-fuchsbandwurm/">Der Fuchsbandwurm</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b><span style="text-decoration: underline;"><br />
</span></b>Hauptgebiete, in denen der Fuchsbandwurm verbreitet ist, sind <b>Hessen</b>, Bayern, Niedersachsen, Brandenburg, Rheinland Pfalz und die Schwäbische Alb. Auch in Frankreich, Österreich und in der Schweiz ist er nachgewiesen. Hier sind stellenweise bis zu 80% aller Füchse befallen.</p>
<p>Der Fuchsbandwurm ist im Gegensatz zu den anderen Bandwurmarten mit denen unsere Katzen und Hunde infiziert werden können und welche eine Länge von 2 m erreichen, sehr klein. Er hat nur eine Länge von 1,5 –3 mm, doch tritt er in Massen auf. Eine Befallszahl von 20. 000 Würmern / pro Fuchs sind keine Seltenheit. Die Fuchsbandwürmer leben in den Schleimhautfalten des Dünndarms und legen dort Eier – 100.000 / pro Tag! Diese werden mit dem Kot ausgeschieden und dann von Zwischenwirten , z.B. Mäusen, aufgenommen.<br />
In der Leber des Zwischenwirtes entwickelt sich das Ei zur Finne. Das sind zystenartige Gebilde, die Vorstufen des Bandwurmes. Wird die infizierte Maus nun von Hund, Katze oder Fuchs gefressen, werden die Finnen im Dünndarm freigesetzt und es können sich wieder adulte Bandwürmer entwickeln, die sofort mit der Eiablage beginnen. Nun beginnt der Kreislauf von vorne.</p>
<p>Hunde. Katzen, Füchse zeigen generell keine Krankheitserscheinungen!</p>
<p>Fuchsbandwurmeier sind mit dem bloßem Auge nicht sichtbar. Sie können aber leicht im Garten und im Wald über Regen, Wind und Insekten verbreitet werden und haften dann an Walderdbeeren, Brombeeren, Pilzen, Obst, Salat und Gemüse.<br />
Da die Füchse des Nachts auch durch die Städte streichen, bleibt die Infektionsgefahr nicht nur auf die Landgebiete beschränkt (z.B. in Zürich wurden 14 % der Innenstadtparkanlagen als infiziert befunden).</p>
<p>Der Fuchsbandwurm wird durch den Verzehr solcher kontaminierten Nahrungsmittel auf den Menschen übertragen, der dann schwer erkrankt: die Erkrankung beim Menschen bezeichnet man als <b><span style="text-decoration: underline;">Alveoläre Echinococcose.<br />
</span></b>Zu über 95 % ist es die Leber, die befallen wird. Hier kommt es zu zystenartigen Wucherungen, die das Lebergewebe zerstören, auch kann es zu „Metastasenbildungen“ in anderen Organen kommen. Da das Zystenwachstum extrem langsam ist – von der Eiaufnahme bis zu den ersten Krankheitssymptomen aufgrund der Zerstörung des Lebergewebes vergehen im Schnitt 15 Jahre – so dass beim Erkennen der Krankheit der Mensch stets lebensbedrohlich erkrankt ist. Es hilft dann nur die radikale chirurgische Entfernung von Leberteilen. Vom Bild und von den Symptomen her unterscheidet sich die Alv. Echinococcose nicht von einer Krebserkrankung der Leber und ist auch in der Nachbehandlung so schwierig- Todesfälle infolge der Erkrankung sind nicht selten.</p>
<h2>Wie kann sich der Mensch schützen?</h2>
<ul>
<li>Waschen von Obst und Gemüse</li>
<li>Kochen tötet die Eier ab, Tiefgefrieren nicht</li>
<li><b>Regelmäßige Entwurmung der Mäusejäger ,d.h. von Hund und Katze !<br />
</b></li>
</ul>
<p><b>Fragen Sie bei uns nach, welches die besten Mittel zur Entwurmung Ihres Hausfreundes sind.</b></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Geriatrisches Vestibulär Syndrom</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/geriatrisches-vestibulaer-syndrom/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2015 15:30:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geriatrisches Syndrom]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichgewichtsorgan]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichgewichtsstörung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.rogalla-rummel.de/?post_type=wissenswertes&#038;p=4412</guid>

					<description><![CDATA[<p>Geriatrisches Vestibulärsyndrom Idiopathisches Vestibulärsyndrom All diese medizinischen Ausdrücke kennzeichnen ein und dasselbe Krankheitsbild – eine Störung des Gleichgewichtorgans. Gleichgewichtsorgan = Vestibulärapparat Idiopathisch in der Medizinsprache bedeutet, dass es für dieses Krankheitsbild bis jetzt keinen bekannten Grund gibt. Geriatrisch beschreibt die Altersgruppe = alt, doch auch bei jüngeren Tieren kann die Krankheit auftreten. Betroffen sind alle Tierarten; bei uns in der Kleintierpraxis also nicht nur Hunde und Katzen, sondern auch Heimtiere wie z.B. Meerschweinchen und Kaninchen. Die Krankheit betrifft in der Regel Tiere, die bis zum Auftauchen der ersten Symptome völlig normal erscheinen. Sie dauert einige Tage bis zu sechs bis manchmal auch acht Wochen. Das Gleichgewichtsorgan – bestehend aus 3 halbkreisförmigen Bogengängen und 2 miteinander verbundenen Säckchen (im Bild oben) &#8211; ist ein äußerst diffizil aufgebautes System, das es ermöglicht, uns im dreidimensionalen Raum zu orientieren und die Bewegungen des Körpers entsprechend der Lage zu koordinieren. Es liegt gleich am Ohr und informiert das Gehirn ununterbrochen über unsere Position im Raum, die wir dann ständig nachkorrigieren. Versagt dieses System, gerät man aus dem Gleichgewicht, man kann sich buchstäblich nicht mehr auf den Beinen halten. Vom Menschen weiß man, dass man sich fühlt, als säße man in einem sich schnell drehendem Karussel. Man ist seekrank: alles schaukelt, es kommen Schwindelanfälle verbunden mit Übelkeitsattacken bis hin zum Erbrechen. Die Tiere fallen um, stolpern, beginnen im Kreis zu rotieren, erbrechen, verweigern das Futter – nicht weil sie nicht fressen möchten, aber vor ihnen dreht sich buchstäblich der Futternapf. In solchen Fällen müssen wir unsere Lieblinge per Hand füttern, was in der Regel auch klappt. Das Erbrechen kann medikamentös gestoppt werden. Auch für das ständige Übelkeitsgefühl gibt es Medikamente. Auffallend sind rhythmische horizontale Augenbewegungen (= Nystagmus) und eine Kopfschiefhaltung zur betroffenen Seite der Schädigung. Da der Gesamtzustand unserer Lieblinge erheblich gestört ist – in der Regel sind ja die älteren Tiere betroffen, ist es ratsam sie über eine Infusionstherapie zu unterstützen. Mit dieser Hilfe durchleben sie die Krankheit erfahrungsgemäß viel stabiler. Manche Tiere behalten kleine Schäden zurück wie z.B. eine leichte Kopfschiefhaltung. Diese beeinträchtigt sie in der Zukunft allerdings nicht. Selbstverständlich müssen alle Differentialdiagnosen, die eine ähnliche Symptomatik hervorrufen können, ausgeschlossen werden – Ohrentzündungen (=Otitis media / interna / Labyrinthitis) Fremdkörper / Tumore/ Infektionskrankheiten / Staupe / FIP bei Katzen / Toxoplasmose bei Hund und Katze/ Meningoenzephalitis / Medikamente, die toxisch auf das Hör- und das Gleichgewichtsorgan wirken. Doch das ist uns heute mit den diagnostischen Möglichkeiten in der Tiermedizin gut möglich. Siehe auch Fall des Monats : Januar 2005</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/geriatrisches-vestibulaer-syndrom/">Geriatrisches Vestibulär Syndrom</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Geriatrisches Vestibulärsyndrom<br />
Idiopathisches Vestibulärsyndrom<b><br />
</b></h2>
<p>All diese medizinischen Ausdrücke kennzeichnen ein und dasselbe Krankheitsbild – eine <b>Störung des Gleichgewichtorgans</b>.<br />
Gleichgewichtsorgan = <b>Vestibulärapparat</b></p>
<p><b>Idiopathisch</b> in der Medizinsprache bedeutet, dass es für dieses Krankheitsbild bis jetzt keinen bekannten Grund gibt.<br />
<b>Geriatrisch</b> beschreibt die Altersgruppe = alt, doch auch bei jüngeren Tieren kann die Krankheit auftreten.<br />
Betroffen sind alle Tierarten; bei uns in der Kleintierpraxis also nicht nur Hunde und Katzen, sondern auch Heimtiere wie z.B. Meerschweinchen und Kaninchen.<br />
Die Krankheit betrifft in der Regel Tiere, die bis zum Auftauchen der ersten Symptome völlig normal erscheinen. Sie dauert einige Tage bis zu sechs bis manchmal auch acht Wochen.</p>
<div style="width: 344px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/03/wiss_vestibulsyndr.jpg" alt="" width="334" height="319" border="0" /><p class="wp-caption-text">Das Ohr (äußeres Ohr / Mittelohr / Innenohr und das Gleichgewichtsorgan)</p></div>
<p><i> </i><br />
Das Gleichgewichtsorgan – bestehend aus 3 halbkreisförmigen Bogengängen und 2 miteinander verbundenen Säckchen (im Bild oben) &#8211; ist ein äußerst diffizil aufgebautes System, das es ermöglicht, uns im dreidimensionalen Raum zu orientieren und die Bewegungen des Körpers entsprechend der Lage zu koordinieren. Es liegt gleich am Ohr und informiert das Gehirn ununterbrochen über unsere Position im Raum, die wir dann ständig nachkorrigieren.<br />
Versagt dieses System, gerät man aus dem Gleichgewicht, man kann sich buchstäblich nicht mehr auf den Beinen halten. Vom Menschen weiß man, dass man sich fühlt, als säße man in einem sich schnell drehendem Karussel. Man ist seekrank: alles schaukelt, es kommen Schwindelanfälle verbunden mit Übelkeitsattacken bis hin zum Erbrechen.</p>
<p>Die Tiere fallen um, stolpern, beginnen im Kreis zu rotieren, erbrechen, verweigern das Futter – nicht weil sie nicht fressen möchten, aber vor ihnen dreht sich buchstäblich der Futternapf. In solchen Fällen müssen wir unsere Lieblinge per Hand füttern, was in der Regel auch klappt. Das Erbrechen kann medikamentös gestoppt werden. Auch für das ständige Übelkeitsgefühl gibt es Medikamente.<br />
Auffallend sind rhythmische horizontale Augenbewegungen (= Nystagmus) und eine Kopfschiefhaltung zur betroffenen Seite der Schädigung.</p>
<p>Da der Gesamtzustand unserer Lieblinge erheblich gestört ist – in der Regel sind ja die älteren Tiere betroffen, ist es ratsam sie über eine Infusionstherapie zu unterstützen. Mit dieser Hilfe durchleben sie die Krankheit erfahrungsgemäß viel stabiler.<br />
Manche Tiere behalten kleine Schäden zurück wie z.B. eine leichte Kopfschiefhaltung. Diese beeinträchtigt sie in der Zukunft allerdings nicht.</p>
<p>Selbstverständlich müssen alle Differentialdiagnosen, die eine ähnliche Symptomatik hervorrufen können, ausgeschlossen werden – Ohrentzündungen (=Otitis media / interna / Labyrinthitis) Fremdkörper / Tumore/ Infektionskrankheiten / Staupe / FIP bei Katzen / Toxoplasmose bei Hund und Katze/ Meningoenzephalitis / Medikamente, die toxisch auf das Hör- und das Gleichgewichtsorgan wirken. Doch das ist uns heute mit den diagnostischen Möglichkeiten in der Tiermedizin gut möglich.</p>
<p><b>Siehe auch <a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/geriatrisches-vestibulaersyndrom-beim-hund-stoerung-des-gleichgewichtsorgans-beim-alten-hund-januar-2005/">Fall des Monats : Januar 2005</a></b></p>
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		<title>Hauterkrankungen</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/hauterkrankungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2015 15:33:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hauterkrankungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.rogalla-rummel.de/?post_type=wissenswertes&#038;p=4414</guid>

					<description><![CDATA[<p>Obwohl die Haut als einziges Organ der direkten klinischen Untersuchung zugänglich ist, ist die Diagnosefindung bei Hauterkrankungen auch nicht einfacher als bei anderen Organerkrankungen. Die Haut ist ein sehr diffiziles Organ. Sie reagiert extrem empfindlich auf Angriffe jeder Art. So können z.B. so einfache Faktoren wie Feuchtigkeit oder Trockenheit die Haut verändern, Bakterien oder Pilze zu schweren Entzündungen führen, aber auch innere Krankheiten zeigen sich oft in Hautveränderungen. So wird zu recht gesagt, dass die Haut der Spiegel der Gesundheit ist. So haben Sie schon sicher selbst an Ihrem Tier beobachtet, daß sich das Fell verschlechtert, wenn es krank ist. Diagnostisch erschwerend kommt hinzu, daß die Haut nur über ein begrenztes Reaktionsmuster verfügt, d.h., unterschiedliche Krankheiten können sich auf der Haut gleich darstellen. So können klinische Erscheinungsbilder identisch sein, obwohl die Ursachen sehr unterschiedlich sind. Auch innere Erkrankungen können sich auf der Haut darstellen (Hypothyreose, Cushing-Syndrom..). Um eine genaue Aussage zu machen, muß dann von der veränderten Haut eine histopathologische Analyse durchgeführt werden, wobei oft noch blutdiagnostische Parameter hinzugezogen werden müssen. Oftmals führt erst die Kombination von verschiedenen Untersuchungsergebnissen zur richtigen Diagnose und ermöglicht dann ein korrektes therapeutisches Vorgehen. So ist es auch bei Felis der Fall. Siehe auch: Fall des Monats November 2003: Das eosinophile Granulom bei der Katze Fall des Monats Oktober 2004: Nasengranulom bei einer Katze Fall des Monats Dezember 2004: Dermatophytose (Pilzinfektion) bei der Katze Wissenswertes &#60; Krankheitsbilder: Der eosinophiile Granulomkomplex der Katze (EGK)</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl die Haut als einziges Organ der direkten klinischen Untersuchung zugänglich ist, ist die Diagnosefindung bei Hauterkrankungen auch nicht einfacher als bei anderen Organerkrankungen.</p>
<p>Die Haut ist ein sehr diffiziles Organ. Sie reagiert extrem empfindlich auf Angriffe jeder Art. So können z.B. so einfache Faktoren wie Feuchtigkeit oder Trockenheit die Haut verändern, Bakterien oder Pilze zu schweren Entzündungen führen, aber auch innere Krankheiten zeigen sich oft in Hautveränderungen.<br />
So wird zu recht gesagt, dass die <b>Haut der Spiegel der Gesundheit</b> ist. So haben Sie schon sicher selbst an Ihrem Tier beobachtet, daß sich das Fell verschlechtert, wenn es krank ist.</p>
<p>Diagnostisch erschwerend kommt hinzu, daß die Haut nur über ein begrenztes Reaktionsmuster verfügt, d.h., unterschiedliche Krankheiten können sich auf der Haut gleich darstellen. So können klinische Erscheinungsbilder identisch sein, obwohl die Ursachen sehr unterschiedlich sind. Auch innere Erkrankungen können sich auf der Haut darstellen (Hypothyreose, Cushing-Syndrom..).</p>
<p>Um eine genaue Aussage zu machen, muß dann von der veränderten Haut eine histopathologische Analyse durchgeführt werden, wobei oft noch blutdiagnostische Parameter hinzugezogen werden müssen. Oftmals führt erst die Kombination von verschiedenen Untersuchungsergebnissen zur richtigen Diagnose und ermöglicht dann ein korrektes therapeutisches Vorgehen.<br />
So ist es auch bei Felis der Fall.</p>
<p><b>Siehe auch:</b></p>
<ul>
<li><a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/das-eosinophile-granulom-bei-der-katze-november-2003/">Fall des Monats November 2003: Das eosinophile Granulom bei der Katze<br />
</a></li>
<li><a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/nasengranulom-bei-einer-katze-oktober-2004/">Fall des Monats Oktober 2004: Nasengranulom bei einer Katze</a></li>
<li><a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/dermatophytose-pilzinfektion-bei-der-katze-dezember-2004/">Fall des Monats Dezember 2004: Dermatophytose (Pilzinfektion) bei der Katze<br />
</a></li>
<li><a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/der-eosinophile-granulomkomplex-der-katze-egk/">Wissenswertes &lt; Krankheitsbilder: Der eosinophiile Granulomkomplex der Katze (EGK)</a></li>
</ul>
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		<title>Achtung vor Hitzschlag bei Haustieren</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/achtung-vor-hitzschlag-bei-haustieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2015 08:51:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Hitze]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzschlag]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.rogalla-rummel.de/?post_type=wissenswertes&#038;p=4375</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es ist heiß, diese hochsommerlichen Temperaturen sind eine große Gefahr für unsere Haustiere. Hitzschläge, mitunter auch mit Todesfolge, sind bei Temperaturen über 25 Grad Celsius nicht ungewöhnlich. Ganz besonders gefährlich ist der Aufenthalt in Auto. Bei dieser Hitze genügen oft nur wenige Minuten, um ein vorbelastetes Tier in eine gefährliche Situation zu bringen. Es reicht nicht aus, die Fenster zu öffnen! Selbst im Schatten kann es im Auto zu gefährlichen Wärmestaus kommen. Denken Sie daran, dass die Tiere nicht schwitzen. Sie können nicht wie wir über Transpiration die Wärme ableiten! Betroffen sind nicht nur Hunde und Katzen, sondern auch andere Kleintiere, z.B. Meerschweinchen, Häschen und auch Vögel. Um einen gefährlichen Wärmestau im Körper des Haustieres zu vermeiden, sollten Sie dafür Sorge tragen, dass dem Vierbeiner ein Schattenplatz und genügend Trinkwasser zur Verfü?gung stehen. Besonders gefährdet sind herzkranke, hochträchtige, ältere oder auch sehr junge Tiere. Gehen Sie bei dieser Hitze nur am frühen Morgen und am kühleren Abend mit diesen Hunden spazieren, mittags reicht es völlig aus, wenn Ihr Liebling kurz das Nötigste erledigt. Auch kräftig wirkende Tiere sind gegen einen Hitzschlag nicht gefeit. Sie sollten auf jeden Fall bei Symptomen wie weit heraushängende Zunge mit gestrecktem Hals, Unruhe oder Taumeln beim Ihrem Tier aufmerksam werden und es genau beobachten. Dies könnten Anzeichen für einen Hitzschlag sein. In einem solchen Fall empfiehlt es sich, das Tier mit feucht-kalten Tüchern zu bedecken, die Beine zu kühlen und umgehend eine tierärztliche Praxis aufzusuchen. Zu den häufigsten Hitzeopfern zählen übrigens Ziervögel, Kaninchen und Meerschweinchen. Diese sind in ihrem Bewegungsradius auf ihren Käfig oder Gehege beschränkt und sind im Ernstfall der sengenden Sonne wehrlos ausgesetzt. Bei diesen Temperaturen reicht als Schutz auch nicht der Sonnenschirm auf dem Balkon. Holen Sie notfalls die Tiere tagsüber in die Wohnung uns verbringen Sie sie erst später am Nachmittag wieder ins Freie! Was passiert beim Hitzschlag? Tiere können nicht wie wir Menschen schwitzen, sie leiten die Hitze nur über das Hecheln ab. Dabei kommt es zusätzlich zu einem erheblichen Flüssigkeitsverlust, die Tiere dehydrieren. Das begünstigt die Hyperthermie, d.h., die Körpertemperatur steigt noch weiter an! Ab 40 ° treten erhebliche Kreislaufbeschwerden auf, lebenswichtige Organe werden nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt, was zum Schock führen kann. Steigt die innere Temperatur noch weiter an, gerinnt das körpereigene Eiweiß, Bewusstlosigkeit ist die Folge. Das Tier kollabiert und stirbt nach einem qualvollen Kampf letztendlich an Herzversagen!</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist heiß, diese hochsommerlichen Temperaturen sind eine große Gefahr für unsere Haustiere. Hitzschläge, <b>mitunter auch mit Todesfolge</b>, sind bei Temperaturen über 25 Grad Celsius nicht ungewöhnlich.</p>
<p>Ganz besonders gefährlich ist der Aufenthalt in Auto. Bei dieser Hitze genügen oft nur wenige Minuten, um ein vorbelastetes Tier in eine gefährliche Situation zu bringen. <b>Es reicht nicht aus, die Fenster zu öffnen!</b></p>
<p>Selbst im Schatten kann es im Auto zu gefährlichen Wärmestaus kommen. Denken Sie daran, dass die Tiere nicht schwitzen. Sie können nicht wie wir über Transpiration die Wärme ableiten!</p>
<p>Betroffen sind nicht nur Hunde und Katzen, sondern auch andere Kleintiere, z.B. Meerschweinchen, Häschen und auch Vögel. Um einen gefährlichen Wärmestau im Körper des Haustieres zu vermeiden, sollten Sie dafür Sorge tragen, dass dem Vierbeiner ein Schattenplatz und genügend Trinkwasser zur Verfü?gung stehen.</p>
<p>Besonders gefährdet sind herzkranke, hochträchtige, ältere oder auch sehr junge Tiere. Gehen Sie bei dieser Hitze nur am frühen Morgen und am kühleren Abend mit diesen Hunden spazieren, mittags reicht es völlig aus, wenn Ihr Liebling kurz das Nötigste erledigt.</p>
<p>Auch kräftig wirkende Tiere sind gegen einen Hitzschlag nicht gefeit. Sie sollten auf jeden Fall bei Symptomen wie weit heraushängende Zunge mit gestrecktem Hals, Unruhe oder Taumeln beim Ihrem Tier aufmerksam werden und es genau beobachten. Dies könnten Anzeichen für einen Hitzschlag sein. In einem solchen Fall empfiehlt es sich, das Tier mit feucht-kalten Tüchern zu bedecken, die Beine zu kühlen <b>und umgehend eine tierärztliche Praxis aufzusuchen</b>.</p>
<p>Zu den häufigsten Hitzeopfern zählen übrigens Ziervögel, Kaninchen und Meerschweinchen. Diese sind in ihrem Bewegungsradius auf ihren Käfig oder Gehege beschränkt und sind im Ernstfall der sengenden Sonne wehrlos ausgesetzt. Bei diesen Temperaturen reicht als Schutz auch nicht der Sonnenschirm auf dem Balkon.</p>
<p>Holen Sie notfalls die Tiere tagsüber in die Wohnung uns verbringen Sie sie erst später am Nachmittag wieder ins Freie!</p>
<h2>Was passiert beim Hitzschlag?</h2>
<p>Tiere können nicht wie wir Menschen schwitzen, sie leiten die Hitze nur über das Hecheln ab. Dabei kommt es zusätzlich zu einem erheblichen Flüssigkeitsverlust, die Tiere dehydrieren. Das begünstigt die Hyperthermie, d.h., die Körpertemperatur steigt noch weiter an! Ab 40 ° treten erhebliche Kreislaufbeschwerden auf, lebenswichtige Organe werden nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt, was zum Schock führen kann. Steigt die innere Temperatur noch weiter an, gerinnt das körpereigene Eiweiß, Bewusstlosigkeit ist die Folge. Das Tier kollabiert und stirbt nach einem qualvollen Kampf letztendlich an Herzversagen!</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/achtung-vor-hitzschlag-bei-haustieren/">Achtung vor Hitzschlag bei Haustieren</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
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		<title>Diagnose Krebs: was tun?</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/diagnose-krebs-was-tun/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2015 18:31:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Diagnose]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.rogalla-rummel.de/?post_type=wissenswertes&#038;p=4428</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Alter und die Lebenserwartung unserer vierbeinigen Lieblinge liegt dank der Weiterentwicklung und Spezialisierung in der Tiermedizin um Jahre höher als früher. Internationale intensive Forschungen in der Tiermedizin haben dazu geführt, dass das Wissen um Gesundheit und Krankheit zugenommen hat, wir kennen inzwischen Krankheiten und Wirkungsmechanismen von unseren Tieren, die vor Jahren noch völlig im Dunkeln lagen. So ist zum Beispiel die Internistik der Katzen heute ein Spezialgebiet, in England und Amerika gibt es nur auf Katzen ausgerichtete Praxen und Kliniken, auf internationaler Ebene werden nur zu diesem Thema Kongresse geführt. Desgleichen verhält es sich mit unseren Kleinsten, auch die Heimtiere unterliegen einer intensiven medizinischen Betreuung und komplizierte Operationen können am Kaninchen genauso gut durchgeführt werden wie am Hund oder an der Katze. Natürlich haben wir auch immer mehr Möglichkeiten zur Diagnose und Therapie. Labor, Röntgen Ultraschall sind Standard, spezialisierte Kliniken bieten sogar Computertomographie, Kernspintomographie an. All das ist zum Vorteil unserer Lieblinge. Jährliche Gesundheitsuntersuchungen sollen helfen, Krankheiten frühzeitig zu erkennen. Ab einem bestimmten Alter werden wie bei und Menschen die Kontrollen engmaschiger und umfassender. Hier helfen uns nicht nur Blutuntersuchungen. So achtet man bei den älteren Tieren auch verstärkt auf das Risiko Krebs. Bei der Hündin wird die Zitzenleiste immer mituntersucht und mit dem Ultraschall wie bei der Frau auf Tumore kontrolliert. Beim Rüden kontrolliert man ab dem vierten Lebensjahr die Prostata mit Ultraschall. Und bei Hündinnen und Rüden wird ab dem 8. Lebensjahr die Milz immer mit untersucht per Ultraschall, da die Gefahr des Milztumors sehr hoch ist. Auch die Leber wird beim Seniorcheck mitgeschallt, da auch hier sich Tumore entwickeln können. Auch beim Tier gilt der Grundsatz, dass eine Krankheit, die frühzeitig erkannt wird, die größten Chancen auf Heilung hat. Die Haut hat die größte Tumorrate. Veränderungen, die Sie entdecken, sollten Sie immer sofort in der Praxis vorstellen, wo wir Sie dann beraten, was zu tun ist. Abzuwarten und zu beobachten, ob sich die Knoten verändern, ist der schlimmste Fehler, den man begehen kann. Auch der kleinste Knoten kann bösartig sein, und hat er erst mal im Körper gestreut, sinken die Heilungschancen. Die weitläufige Meinung, dass ein Tumor durch die Operation erst erwachen kann und bösartig wird, ist in keiner Weise wahr. Abwarten hat schon manchem kleinen Patienten das Leben gekostet. Wir sind in der Tiermedizin so gut ausgerüstet, dass wir sehr schonend operieren können. Erst der entfernte Tumor und die anschließende histo-pathologische Untersuchung des Gewebes macht uns eine Aussage darüber, ob der Tumor gutartig oder bösartig ist. Bei invasiv in das Gewebe hineinwachsende Tumore nehmen wir auch immer Proben vom Tumorbett. So wissen wir, dass wir bis ins Gesunde das Tumorgewebe entfernt haben. Auch heute ist die Chirurgie noch immer die wichtigste Säule in der Krebsbehandlung. Bei einigen Krebsarten ist die Chemotherapie die wirksamste Waffe (z.B. beim Hypophysentumor, der das Cushing Syndrom (CS) [siehe Fall des Monats 04-2007 und 06-2007] auslöst). Heutzutage haben wir auch die Möglichkeit der Strahlentherapie. Bei Tumoren im Nasen – und Rachenraum ist sie sogar der Chirurgie überlegen. Dazu werden Sie von uns in Spezialkliniken überwiesen. Jeder Einzelfall erfordert seine individuelle Behandlung. Die Entscheidung, welches das Beste für Ihren Liebling ist, besprechen wir stets sehr sorgfältig mit Ihnen. Auch nach der Tumoroperation ist die Behandlung nicht beendet. Jetzt sollten alle Chancen genutzt werden, welche die Überlebenszeit verlängern und die Lebensqualität Ihres Lieblings verbessern. Hier sind neben der Schulmedizin unsere ganzheitlichen Therapiemöglichkeiten nicht zu unterschätzen. Krankheit ist immer eine Störung des biologischen Gleichgewichts. Bestimmte Mechanismen im Körper entgleisen und bleiben diese Störungen lange genug bestehen, entsteht Krankheit, Die Widerstandskraft des Körpers gegen krankmachende Faktoren hat abgenommen. Ganzheitliche Therapien wie z.B. Homöopathie, Akupunktur, biologische Medizin können helfen, dieses Gleichgewicht wiederherzustellen, um den Körper zu stärken und die Selbstheilungsprozesse wieder in Gang zu setzen. In der Krebsnachbehandlung spielen diese Therapieformen eine nicht unbedeutende Rolle. Für uns steht immer die Lebensqualität Ihres Lieblings im Vordergrund und wir bemühen uns gemeinsam mit Ihnen, das Beste für Ihren kleinen Vierbeiner zu tun. Als Fazit möchte ich nochmals unterstreichen: Stellen Sie Ihren Liebling regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung vor, mindesten einmal im Jahr sollte ein Gesundheitscheck durchgeführt werden, bei älteren Patienten ist zweimal pro Jahr nötig. Entdecken Sie an Ihrem Tier Unfangsvermehrungen oder Knoten, so zeigen Sie diese so schnell wie möglich. Früherkennung ist der beste Schutz gegen den Krebs und seine Folgen. Nehmen Sie die Möglichkeiten der Nachsorge in Anspruch. So können Sie Ihren Tier helfen noch einige glückliche Jahre mit Ihnen zu verbringen. Siehe auch Fall des Monats : August 2008 Siehe auch Mastzellenkrebs beim Hund</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Alter und die Lebenserwartung unserer vierbeinigen Lieblinge liegt dank der Weiterentwicklung und Spezialisierung in der Tiermedizin um Jahre höher als früher.<br />
Internationale intensive Forschungen in der Tiermedizin haben dazu geführt, dass das Wissen um Gesundheit und Krankheit zugenommen hat, wir kennen inzwischen Krankheiten und Wirkungsmechanismen von unseren Tieren, die vor Jahren noch völlig im Dunkeln lagen.<br />
So ist zum Beispiel die Internistik der Katzen heute ein Spezialgebiet, in England und Amerika gibt es nur auf Katzen ausgerichtete Praxen und Kliniken, auf internationaler Ebene werden nur zu diesem Thema Kongresse geführt.<br />
Desgleichen verhält es sich mit unseren Kleinsten, auch die Heimtiere unterliegen einer intensiven medizinischen Betreuung und komplizierte Operationen können am Kaninchen genauso gut durchgeführt werden wie am Hund oder an der Katze.<br />
<b>Natürlich haben wir auch immer mehr Möglichkeiten zur Diagnose und Therapie.<br />
Labor, Röntgen Ultraschall sind Standard, spezialisierte Kliniken bieten sogar Computertomographie, Kernspintomographie an. </b><br />
All das ist zum Vorteil unserer Lieblinge.<br />
Jährliche Gesundheitsuntersuchungen sollen helfen, Krankheiten frühzeitig zu erkennen.<br />
Ab einem bestimmten Alter werden wie bei und Menschen die Kontrollen engmaschiger und umfassender. Hier helfen uns nicht nur Blutuntersuchungen.</p>
<p><b>So achtet man bei den älteren Tieren auch verstärkt auf das Risiko Krebs.<br />
</b><br />
Bei der Hündin wird die Zitzenleiste immer mituntersucht und mit dem Ultraschall wie bei der Frau auf Tumore kontrolliert.<br />
Beim Rüden kontrolliert man ab dem vierten Lebensjahr die Prostata mit Ultraschall.<br />
Und bei Hündinnen und Rüden wird ab dem 8. Lebensjahr die Milz immer mit untersucht per Ultraschall, da die Gefahr des Milztumors sehr hoch ist.<br />
Auch die Leber wird beim Seniorcheck mitgeschallt, da auch hier sich Tumore entwickeln können.<br />
<b>Auch beim Tier gilt der Grundsatz, dass eine Krankheit, die frühzeitig erkannt wird, die größten Chancen auf Heilung hat.<br />
</b>Die Haut hat die größte Tumorrate. Veränderungen, die Sie entdecken, sollten Sie immer sofort in der Praxis vorstellen, wo wir Sie dann beraten, was zu tun ist.</p>
<p><b>Abzuwarten und zu beobachten, ob sich die Knoten verändern, ist der schlimmste Fehler, den man begehen kann.<br />
</b><br />
Auch der <a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/mein-liebling-hat-krebs-bobby-erzaehlt-den-fall-des-monats-august-2008/">kleinste Knoten</a> kann bösartig sein, und hat er erst mal im Körper gestreut, sinken die Heilungschancen.<br />
Die weitläufige Meinung, dass ein Tumor durch die Operation erst erwachen kann und bösartig wird, ist in keiner Weise wahr.<br />
<b>Abwarten hat schon manchem kleinen Patienten das Leben gekostet.<br />
</b>Wir sind in der Tiermedizin so gut ausgerüstet, dass wir sehr schonend operieren können.<br />
Erst der entfernte Tumor und die anschließende histo-pathologische Untersuchung des Gewebes macht uns eine Aussage darüber, ob der Tumor gutartig oder bösartig ist.<br />
Bei invasiv in das Gewebe hineinwachsende Tumore nehmen wir auch immer Proben vom Tumorbett. So wissen wir, dass wir bis ins Gesunde das Tumorgewebe entfernt haben.<br />
<b>Auch heute ist die Chirurgie noch immer die wichtigste Säule in der Krebsbehandlung. </b><br />
Bei einigen Krebsarten ist die Chemotherapie die wirksamste Waffe (z.B. beim Hypophysentumor, der das Cushing Syndrom (CS) [siehe Fall des Monats <a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/cushing-syndrom-beim-hund-april-2007/">04-2007</a> und <a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/addison-krise-beim-hund-juni-2007/">06-2007</a>] auslöst).<br />
Heutzutage haben wir auch die Möglichkeit der Strahlentherapie. Bei <a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/mein-liebling-hat-krebs-bobby-erzaehlt-den-fall-des-monats-august-2008/">Tumoren im Nasen – und Rachenraum</a> ist sie sogar der Chirurgie überlegen. Dazu werden Sie von uns in Spezialkliniken überwiesen.</p>
<p><b>Jeder Einzelfall erfordert seine individuelle Behandlung. Die Entscheidung, welches das Beste für Ihren Liebling ist, besprechen wir stets sehr sorgfältig mit Ihnen.</b></p>
<p>Auch nach der Tumoroperation ist die Behandlung nicht beendet. Jetzt sollten alle Chancen genutzt werden, welche die Überlebenszeit verlängern und die Lebensqualität Ihres Lieblings verbessern.<br />
<b>Hier sind neben der Schulmedizin unsere ganzheitlichen Therapiemöglichkeiten nicht zu unterschätzen.<br />
</b>Krankheit ist immer eine Störung des biologischen Gleichgewichts. Bestimmte Mechanismen im Körper entgleisen und bleiben diese Störungen lange genug bestehen, entsteht Krankheit, Die Widerstandskraft des Körpers gegen krankmachende Faktoren hat abgenommen.<br />
<b>Ganzheitliche Therapien wie z.B. Homöopathie, Akupunktur, biologische Medizin können helfen, dieses Gleichgewicht wiederherzustellen, um den Körper zu stärken und die Selbstheilungsprozesse wieder in Gang zu setzen.<br />
</b>In der Krebsnachbehandlung spielen diese Therapieformen eine nicht unbedeutende Rolle.<br />
Für uns steht immer die Lebensqualität Ihres Lieblings im Vordergrund und wir bemühen uns gemeinsam mit Ihnen, das Beste für Ihren kleinen Vierbeiner zu tun.</p>
<p><b>Als Fazit möchte ich nochmals unterstreichen: </b></p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li><b>Stellen Sie Ihren Liebling regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung vor, mindesten einmal im Jahr sollte ein Gesundheitscheck durchgeführt werden, bei älteren Patienten ist zweimal pro Jahr nötig.</b></li>
<li><b>Entdecken Sie an Ihrem Tier Unfangsvermehrungen oder Knoten, so zeigen Sie diese so schnell wie möglich.</b></li>
<li><b>Früherkennung ist der beste Schutz gegen den Krebs und seine Folgen. </b></li>
<li><b><b>Nehmen Sie die Möglichkeiten der Nachsorge in Anspruch. So können Sie Ihren Tier helfen noch einige glückliche Jahre mit Ihnen zu verbringen.</b></b></li>
</ul>
<p><b>Siehe auch <a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/mein-liebling-hat-krebs-bobby-erzaehlt-den-fall-des-monats-august-2008/">Fall des Monats : August 2008</a><br />
Siehe auch <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/mastzelltumor-beim-hund/">Mastzellenkrebs beim Hund</a></b></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/diagnose-krebs-was-tun/">Diagnose Krebs: was tun?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
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