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	<title>Kastration Archive - Dr. Rogalla + Dr. Rummel</title>
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	<description>Das Wohlergehen Ihrer kleinen und großen Tiere liegt uns am Herzen</description>
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		<title>Bobby erzählt warum Kaninchen kastriert werden &#8211; Oktober 2008</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/bobby-erzahlt-warum-kaninchen-kastriert-werden-oktober-2008/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 10:31:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kastration]]></category>
		<category><![CDATA[kastriert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Also, nicht nur wir Hunde werden kastriert (siehe Kastration d. Rüden &#124; Kastration d. Hündin), meine Katzenfreunde (siehe Kastration d. weiblichen Katze &#124; Kastration d. Katers) zuhause sind es auch und natürlich werden alle anderen Genossen, die mit Euch Menschen leben, auch kastriert. Abgesehen davon, dass sich Krankheiten entwickeln können und eine Kastration notwendig machen, können wir auch ganz schön „nickelig“ werden, was bei Kaninchen ganz auffällig ist. Weibliche Kaninchen bespringen sich, wenn sie geschlechtsreif werden und durch die ständige Ausschüttung der Geschlechtshormone werden sie aggressiv gegenüber ihren Partnertieren oder auch gegen ihre Besitzer/ innen. Sie können scheinschwanger werden, reißen sich Fell aus und bauen ein Nest, das Gesäuge kann anschwellen und Milch produzieren. Das ist schmerzhaft und so fressen die Kleinen schlecht und nehmen ab. Sind die Kleinen öfter scheinschwanger, kann die Gebärmutter erkranken und sich Krebs ausbilden. Manchmal sammelt sich auch so viel Blut oder Eiter in der Gebärmutter, dass der Darm verdrängt wird und die Tiere Durchfall bekommen. So spricht Durchfall nicht immer für eine Darmerkrankung oder Blut im Urin für eine Blasenentzündung, sondern kann auch durchaus auf eine Gebärmutterentzündung hinweisen. Aber auch die männlichen Kaninchen ändern mit der Geschlechtsreife ihr Verhalten. Sie sind bedeutend aggressiver untereinander – also, die unkastrierten Böcke beißen sich oft sogar gegenseitig die Hoden ab. Ist gerade kein Artgenosse in der Nähe, beißen sie auch schon mal Ihr Herrchen und Frauchen. Außerdem sind wir Tiere es gewohnt, unser Revier zu markieren. Ich kann sagen – als ich noch nicht kastriert war, hat es mein Frauchen manchmal ganz schön genervt, wenn ich alle 5 m markiert habe. Ich konnte es einfach nicht lassen, doch kaum war ich kastriert, hatte ich keine Lust mehr dazu. Ehrlich gesagt, gefällt es mir auch viel besser, denn ich muss mich jetzt nicht mehr jedes Mal in die Brust werfen, wenn ein anderer Rüde kommt, da steh ich einfach drüber! Naja, was ich sagen wollte &#8211; Kaninchenböcke sind da nicht viel besser- sie markieren überall in der Wohnung und machen auch vor einem Sofa nicht halt, außerdem riecht das ganz schön streng! Na, und die Kaninchen sind sehr früh geschlechtsreif. Im dritten Lebensmonat können sie schon ihre Geschwister und Mutter decken- und so sind nach kurzer Zeit nicht nur zwei kleine Hoppel im Stall, sondern Sie haben bald wortwörtlich einen ganzen Stall voll. Das wollte Sinah nicht! Sie hat sich erst ein kleines männliches Kaninchen gekauft, ihn kastrieren lassen und dann 3 Wochen später eine kleine Freundin dazugekauft. Denn nach der Kastration können die Böcke theoretisch noch 2 bis 4 Wochen decken. Siehe auch: Wissenswertes: Kastration des männlichen und weiblichen Kaninchens</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/bobby-erzahlt-warum-kaninchen-kastriert-werden-oktober-2008/">Bobby erzählt warum Kaninchen kastriert werden &#8211; Oktober 2008</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" class=" alignnone" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2008/10/akt_fall_200810_01.jpg" alt="" width="339" height="352" border="0" /></p>
<p>Also, nicht nur wir Hunde werden kastriert (siehe <a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kastration-des-rueden-maerz-2006/">Kastration d. Rüden</a> | <a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kastration-der-huendin-februar-2006/">Kastration d. Hündin</a>), meine Katzenfreunde (siehe <a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kastration-der-weiblichen-katze-oktober-2006/">Kastration d. weiblichen Katze</a> | <a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kastration-des-katers-februar-2007/">Kastration d. Katers</a>) zuhause sind es auch und natürlich werden alle anderen Genossen, die mit Euch Menschen leben, auch kastriert. Abgesehen davon, dass sich Krankheiten entwickeln können und eine <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/kastration-des-maennlichen-und-weiblichen-kaninchens/">Kastration</a> notwendig machen, können wir auch ganz schön „nickelig“ werden, was bei Kaninchen ganz auffällig ist.<br />
<b>Weibliche Kaninchen</b> bespringen sich, wenn sie geschlechtsreif werden und durch die ständige Ausschüttung der Geschlechtshormone werden sie aggressiv gegenüber ihren Partnertieren oder auch gegen ihre Besitzer/ innen. Sie können scheinschwanger werden, reißen sich Fell aus und bauen ein Nest, das Gesäuge kann anschwellen und Milch produzieren. Das ist <b>schmerzhaft</b> und so fressen die Kleinen schlecht und nehmen ab. Sind die Kleinen öfter scheinschwanger, kann die Gebärmutter erkranken und sich <a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/mein-liebling-hat-krebs-bobby-erzaehlt-den-fall-des-monats-august-2008/">Krebs</a> ausbilden. Manchmal sammelt sich auch so viel Blut oder Eiter in der Gebärmutter, dass der Darm verdrängt wird und die Tiere Durchfall bekommen. So spricht Durchfall nicht immer für eine Darmerkrankung oder Blut im Urin für eine Blasenentzündung, sondern kann auch durchaus auf eine <a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/gebaermutteroperation-beim-kaninchen-april-2005/">Gebärmutterentzündung</a> hinweisen.<br />
<b>Aber auch die männlichen Kaninchen</b> ändern mit der Geschlechtsreife ihr Verhalten. Sie sind bedeutend aggressiver untereinander – also, die unkastrierten Böcke beißen sich oft sogar gegenseitig die Hoden ab. Ist gerade kein Artgenosse in der Nähe, beißen sie auch schon mal Ihr Herrchen und Frauchen.<br />
Außerdem sind wir Tiere es gewohnt, unser Revier zu markieren. Ich kann sagen – als ich noch nicht kastriert war, hat es mein Frauchen manchmal ganz schön genervt, wenn ich alle 5 m markiert habe. Ich konnte es einfach nicht lassen, doch kaum war ich kastriert, hatte ich keine Lust mehr dazu. Ehrlich gesagt, gefällt es mir auch viel besser, denn ich muss mich jetzt nicht mehr jedes Mal in die Brust werfen, wenn ein anderer Rüde kommt, da steh ich einfach drüber!<br />
Naja, was ich sagen wollte &#8211; Kaninchenböcke sind da nicht viel besser- sie markieren überall in der Wohnung und machen auch vor einem Sofa nicht halt, außerdem riecht das ganz schön streng!<br />
Na, und die Kaninchen sind sehr früh geschlechtsreif. Im dritten Lebensmonat können sie schon ihre Geschwister und Mutter decken- und so sind nach kurzer Zeit nicht nur zwei kleine Hoppel im Stall, sondern Sie haben bald wortwörtlich einen ganzen Stall voll.</p>
<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2008/10/akt_fall_200810_02.jpg" alt="" width="437" height="204" border="0" /></p>
<p>Das wollte Sinah nicht! Sie hat sich erst ein kleines männliches Kaninchen gekauft, ihn kastrieren lassen und dann 3 Wochen später eine kleine Freundin dazugekauft. Denn nach der Kastration können die Böcke theoretisch noch 2 bis 4 Wochen decken.</p>
<p>Siehe auch: Wissenswertes: <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/kastration-des-maennlichen-und-weiblichen-kaninchens/">Kastration des männlichen und weiblichen Kaninchens</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/bobby-erzahlt-warum-kaninchen-kastriert-werden-oktober-2008/">Bobby erzählt warum Kaninchen kastriert werden &#8211; Oktober 2008</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kastration des Katers &#8211; Februar 2007</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kastration-des-katers-februar-2007/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Feb 2007 11:37:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kastration]]></category>
		<category><![CDATA[Kater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute ist ein aufregender Tag für den kleinen Kater Anouk von Frau Lochmann. Eigentlich  fing die Aufregung schon gestern an, denn abends gab es kein Futter, nur Wasser. Das konnte Anouk nun gar nicht verstehen und zu allem Überfluss hatte er noch Ausgangssperre. Aber genau sein Streunern hat sein Frauchen zu der schnellen Entscheidung zur Kastration bewogen. In der letzten Zeit ist Anouk schon mehrere Male über Nacht nicht mehr heimgekommen und es hat schon viele Stunden bangen Wartens gegeben. Außerdem hat er auf seinen Ausflügen immer wieder Verletzungen durch andere Kater zugefügt bekommen. So wurde er heute zur Kastration in unsere Praxis gebracht. Vor der Narkose wurde Anouk noch einmal untersucht, der Kleine war gesund und neugierig, einige Kratzer am Hals und im Gesicht, die ihm seine Artgenossen bei seinen Ausflügen draußen zugefügt hatten, schon wieder verheilt.  So wurde er gleich in den Operations-vorbereitungsraum gebracht, wo er seine Narkosespritze erhielt. Nach 10 Minuten schlief er fest und Dr. Rummel entfernte die Hoden. Den Narkoserausch schlief der Kleine auf der Station auf der Wärmematte aus und mittags holte Frauchen ihn schon wieder nach Hause. Obwohl schon wieder munter, bekam er noch einige Tage Ausgangssperre verordnet. Sein Bruder Jamie  war froh, seinen Spielgefährten wieder zuhause zu haben. Siehe auch: Wissenswertes: Kastration des Katers</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kastration-des-katers-februar-2007/">Kastration des Katers &#8211; Februar 2007</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2007/02/akt_fall_200702_01.jpg" alt="" width="213" height="285" align="left" border="0" hspace="10" />Heute ist ein aufregender Tag für den kleinen Kater Anouk von Frau Lochmann. Eigentlich  fing die Aufregung schon gestern an, denn abends gab es kein Futter, nur Wasser. Das konnte Anouk nun gar nicht verstehen und zu allem Überfluss hatte er noch Ausgangssperre. Aber genau sein Streunern hat sein Frauchen zu der schnellen Entscheidung zur <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/kastration-des-katers/">Kastration</a> bewogen. In der letzten Zeit ist Anouk schon mehrere Male über Nacht nicht mehr heimgekommen und es hat schon viele Stunden bangen Wartens gegeben. Außerdem hat er auf seinen Ausflügen immer wieder Verletzungen durch andere Kater zugefügt bekommen. So wurde er heute zur Kastration in unsere Praxis gebracht.</p>
<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2007/02/akt_fall_200702_02.jpg" alt="" width="270" height="191" align="right" border="0" hspace="10" />Vor der Narkose wurde Anouk noch einmal untersucht, der Kleine war gesund und neugierig, einige Kratzer am Hals und im Gesicht, die ihm seine Artgenossen bei seinen Ausflügen draußen zugefügt hatten, schon wieder verheilt.  So wurde er gleich in den <a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kastration-des-katers-februar-2007/#">Operations-vorbereitungsraum</a> gebracht, wo er seine Narkosespritze erhielt. Nach 10 Minuten schlief er fest und Dr. Rummel entfernte die Hoden.</p>
<div style="clear:both;"></div>
<p><img loading="lazy" class=" alignright" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2007/02/akt_fall_200702_03.jpg" alt="" width="169" height="180" border="0" />Den Narkoserausch schlief der Kleine auf der Station auf der Wärmematte aus und mittags holte Frauchen ihn schon wieder nach Hause. Obwohl schon wieder munter, bekam er noch einige Tage Ausgangssperre verordnet. Sein <a href="https://www.rogalla-rummel.de/januar-2007/#jamie">Bruder Jamie</a>  war froh, seinen Spielgefährten wieder zuhause zu haben.</p>
<div style="clear:both;"></div>
<p><b><a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/kastration-des-katers/">Siehe auch: Wissenswertes: Kastration des Katers</a></b></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kastration-des-katers-februar-2007/">Kastration des Katers &#8211; Februar 2007</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kastration der weiblichen Katze &#8211; Oktober 2006</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kastration-der-weiblichen-katze-oktober-2006/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Oct 2006 19:46:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kastration]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frau Orthey hat zwei hübsche Katzendamen, Lilly und Maxi, die Ende März geboren wurden. Jetzt im Oktober sind sie 7 Monate geworden und alt genug für die Kastration. Natürlich wollte Frau Orthey wissen, was mit Ihren beiden Kleinen an diesem Tag passiert. Dr. Rummel klärte sie genau auf. Am frühen Morgen wurden die Beiden bei uns vorbeigebracht. Neugierig krabbelten sie aus ihren Körbchen und machten es sich auf der Station erst mal gemütlich, es gab soviel Neues zu sehen. Doch bald wurde Lilly von Steffi auf den Arm genommen, gewogen und in den OP- Vorbereitungsraum getragen. Hier gab es von Dr. Rogalla einen Pieks in den Po mit dem Narkosemittel und eine Spritze gegen Schmerzen. Es ist erwiesen, dass Operationen besser verlaufen und die Wundheilung schneller ist, wenn absolute Schmerzfreiheit besteht. Dann ging es zurück auf die Station zum Einschlafen. Lilly wurde bald sehr müde, die Narkose zeigte ihre Wirkung und sie kuschelte sich auf der geheizten Unterlage gemütlich zurecht. Als sie nach gut 10 Minuten eingeschlafen war, wurde sie wieder von Steffi abgeholt und für die Operation vorbereitet, d.h., Bäuchlein freirasieren, desinfizieren, im OP auf den Rücken lagern und abdecken, dann wurde sie von Dr. Rogalla kastriert. Anschließend erhielt sie noch ihre Tätowierung ins Ohr, damit sie auch immer wiedererkannt werden kann, weiterhin wurde noch Blut abgenommen, um zu testen, dass sie mit keiner der schlimmen Katzenviruskrankheiten wie Leukose , Katzenaids( FIV) infiziert ist. Sie waren zum Glück beide gesund, so dass sie bald ihre Schutzimpfungen erhalten können. Lilly bekam von all dem gar nichts mit, sondern fand sich beim Erwachen wieder auf ihrer geheizten Unterlage auf der Station wieder, neben ihr , in der Nachbarbox schlief noch Maxi, die in der Zwischenzeit auch schon operiert worden ist. Die zwei blieben noch bis zum Abend bei uns unter Aufsicht, hauptsächlich schliefen sie den Tag über. Als Frauchen sie wieder abholte, waren sie zwar noch etwas verschlafen, aber schon wieder recht munter. Am nächsten Tag wurden sie nochmals von Dr. Rummel kontrolliert. Hier waren sie schon wieder ganz die verspielten Racker, wie Frau Orthey sie kannte, die Operation hatten die beiden schon wiedervergessen. Siehe auch: Wissenswertes: Kastration der Katze</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kastration-der-weiblichen-katze-oktober-2006/">Kastration der weiblichen Katze &#8211; Oktober 2006</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Frau Orthey hat zwei hübsche Katzendamen, Lilly und Maxi, die Ende März geboren wurden. Jetzt im Oktober sind sie 7 Monate geworden und alt genug für die Kastration. Natürlich wollte Frau Orthey wissen, was mit Ihren beiden Kleinen an diesem Tag passiert.<br />
<img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2006/10/akt_fall_200610_01.jpg" alt="" width="168" height="248" align="left" border="0" hspace="10" />Dr. Rummel klärte sie genau auf.<br />
Am frühen Morgen wurden die Beiden bei uns vorbeigebracht. Neugierig krabbelten sie aus ihren Körbchen und machten es sich auf der Station erst mal gemütlich, es gab soviel Neues zu sehen. Doch bald wurde Lilly von Steffi auf den Arm genommen, gewogen und in den OP- Vorbereitungsraum getragen. Hier gab es von Dr. Rogalla einen Pieks in den Po mit dem Narkosemittel und eine Spritze gegen Schmerzen. Es ist erwiesen, dass Operationen besser verlaufen und die Wundheilung schneller ist, wenn <b>absolute</b> Schmerzfreiheit besteht.</p>
<div style="width: 157px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2006/10/akt_fall_200610_02.jpg" alt="" width="147" height="276" align="right" border="0" hspace="10" /><p class="wp-caption-text">Maxi wird noch in Narkose tätowiert</p></div>
<p>Dann ging es zurück auf die Station zum Einschlafen. Lilly wurde bald sehr müde, die Narkose zeigte ihre Wirkung und sie kuschelte sich auf der geheizten Unterlage gemütlich zurecht. Als sie nach gut 10 Minuten eingeschlafen war, wurde sie wieder von Steffi abgeholt und für die Operation vorbereitet, d.h., Bäuchlein freirasieren, desinfizieren, im OP auf den Rücken lagern und abdecken, dann wurde sie von Dr. Rogalla kastriert.<br />
Anschließend erhielt sie noch ihre Tätowierung ins Ohr, damit sie auch immer wiedererkannt werden kann, weiterhin wurde noch Blut abgenommen, um zu testen, dass sie mit keiner der schlimmen Katzenviruskrankheiten wie Leukose , Katzenaids( FIV) infiziert ist. Sie waren zum Glück beide gesund, so dass sie bald ihre Schutzimpfungen erhalten können.</p>
<div style="clear:both;"></div>
<p>Lilly bekam von all dem gar nichts mit, sondern fand sich beim Erwachen wieder auf ihrer geheizten Unterlage auf der Station wieder,<br />
neben ihr , in der Nachbarbox schlief noch Maxi, die in der Zwischenzeit auch schon operiert worden ist.<br />
Die zwei blieben noch bis zum Abend bei uns unter Aufsicht, hauptsächlich schliefen sie den Tag über.<br />
Als Frauchen sie wieder abholte, waren sie zwar noch etwas verschlafen, aber schon wieder recht munter.</p>
<div style="width: 165px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2006/10/akt_fall_200610_03.jpg" alt="" width="155" height="264" border="0" /><p class="wp-caption-text">Lilly turnt am nächsten Tag schon wieder auf dem Arm von Frauchen herum&#8230;</p></div>
<div style="width: 151px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2006/10/akt_fall_200610_04.jpg" alt="" width="141" height="294" border="0" /><p class="wp-caption-text">&#8230; während Maxi sich brav untersuchen lässt.</p></div>
<p><i><br />
</i><br />
Am nächsten Tag wurden sie nochmals von Dr. Rummel kontrolliert. Hier waren sie schon wieder ganz die verspielten Racker, wie Frau Orthey sie kannte, die Operation hatten die beiden schon wiedervergessen.</p>
<p>Siehe auch: Wissenswertes: <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/kastration-der-katze/">Kastration der Katze</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kastration-der-weiblichen-katze-oktober-2006/">Kastration der weiblichen Katze &#8211; Oktober 2006</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kastration des Rüden &#8211; März 2006</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kastration-des-rueden-maerz-2006/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Mar 2006 12:29:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kastration]]></category>
		<category><![CDATA[Rüde]]></category>
		<guid isPermaLink="false"></guid>

					<description><![CDATA[<p>Foxi ist ein Jahr alt und sein Frauchen; Frau Mahr, hat sich zur Kastration entschlossen. Natürlich wird vorher ein Untersuchungstermin bei Dr. Rummel ausgemacht, um noch Fragen zu diesem Eingriff zu besprechen und um den Gesundheitszustandzustand von „Foxi“ zu überprüfen. Foxi ist kerngesund und der Narkosetermin wird vereinbart. Frauchen hat sich für eine Injektionsnarkose &#8211; dabei wird das Narkosemittel über einen Venenverweilkatheter (Braunüle) direkt ins Blut verabreicht &#8211; entschieden. Bevor die Braunüle gelegt wird, erhält der Kleine eine Beruhigungsspritze in den Po. Foxi schläft genau wie die kleine Paula in einem ruhigen Raum auf dem Arm von Frauchen ein und wird erst in den Operationvorbereitungsraum geholt, als er schon ganz schläfrig geworden ist. Nun wird der Venenverweilkatheter in die Vene geschoben, die Infusion zur Kreislaufstabilisierung angeschlossen und über diesen Zugang die Narkose vertieft und das Schmerzmittel zur sofortigen Wirkung direkt in die Vene verabreicht. Wie bei der Hündin muß auch beim Rüden das Operationsfeld freirasiert werden. Nach diesen Vorbereitungen wird der kleine Foxi in den Operationsraum getragen. Dr. Rogalla führt die Kastration wie im Kastrationsartikel beschrieben durch. Schon wenig später – als Foxi versucht aufzustehen- wird er seinem glücklichem Frauchen wieder übergeben. Alles ist überstanden. &#160; Foxi ist noch etwas benommen vom Narkosemittel, doch am nächsten Tag kommt er schon wieder schwanz- wedelnd in die Praxis. Natürlich muß er bis zum Fädenziehen (10 Tage nach der Operation) einen Trichter tragen, da er unter keinen Umständen die Naht beknabbern darf. Siehe auch: Wissenswertes: Kastration des Rüden</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kastration-des-rueden-maerz-2006/">Kastration des Rüden &#8211; März 2006</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<table style="height: 267px;" width="437">
<tbody>
<tr>
<td><img loading="lazy" class=" alignnone" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2006/03/akt_fall_200603_01.jpg" alt="Foxi" width="211" height="223" border="0" /></td>
<td><img loading="lazy" class=" alignnone" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2006/03/akt_fall_200603_02.jpg" alt="Foxi" width="139" height="231" border="0" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><b><br />
</b>Foxi ist ein Jahr alt und sein Frauchen; Frau Mahr, hat sich zur Kastration entschlossen.<br />
Natürlich wird vorher ein Untersuchungstermin bei Dr. Rummel ausgemacht, um noch Fragen zu diesem Eingriff zu besprechen und um den Gesundheitszustandzustand von „Foxi“ zu überprüfen.<br />
Foxi ist kerngesund und der Narkosetermin wird vereinbart. Frauchen hat sich für eine Injektionsnarkose &#8211; dabei wird das Narkosemittel über einen Venenverweilkatheter (Braunüle) direkt ins Blut verabreicht &#8211; entschieden.<br />
Bevor die Braunüle gelegt wird, erhält der Kleine eine <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/zahnkrankheiten/#narkoserisiko">Beruhigungsspritze</a> in den Po.<br />
Foxi schläft genau wie die kleine Paula in einem ruhigen Raum auf dem Arm von Frauchen ein und wird erst in den Operationvorbereitungsraum geholt, als er schon ganz schläfrig geworden ist. Nun wird der Venenverweilkatheter in die Vene geschoben, die Infusion zur Kreislaufstabilisierung angeschlossen und über diesen Zugang die Narkose vertieft und das Schmerzmittel zur sofortigen Wirkung direkt in die Vene verabreicht.</p>
<p><img loading="lazy" class=" alignleft" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2006/03/akt_fall_200603_03.jpg" alt="Foxi" width="188" height="309" border="0" /><br />
<a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kastration-der-huendin-februar-2006/">Wie bei der Hündin</a> muß auch beim Rüden das Operationsfeld freirasiert werden. Nach diesen Vorbereitungen wird der kleine Foxi in den Operationsraum getragen. Dr. Rogalla führt die Kastration wie im Kastrationsartikel beschrieben durch. Schon wenig später – als Foxi versucht aufzustehen- wird er seinem glücklichem Frauchen wieder übergeben. Alles ist überstanden.</p>
<div style="clear:both;"></div>
<div style="width: 193px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2006/03/akt_fall_200603_04.jpg" alt="Foxi" width="183" height="292" border="0" /><p class="wp-caption-text">Foxi kommt mit seinem Trichter super klar</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Foxi ist noch etwas benommen vom Narkosemittel, doch am nächsten Tag kommt er schon wieder schwanz- wedelnd in die Praxis.<br />
Natürlich muß er bis zum Fädenziehen<br />
(10 Tage nach der Operation) einen Trichter tragen, da er unter keinen Umständen die Naht beknabbern darf.</p>
<div style="clear:both;"></div>
<p><b><a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/kastration-des-rueden/">Siehe auch: Wissenswertes: Kastration des Rüden</a></b></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kastration-des-rueden-maerz-2006/">Kastration des Rüden &#8211; März 2006</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
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		<title>Kastration der Hündin &#8211; Februar 2006</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kastration-der-huendin-februar-2006/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2006 12:39:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hündin]]></category>
		<category><![CDATA[Kastration]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einem ausführlichen Beratungsgespräch mit Dr. Rummel hat sich Frau Walther für die Kastration Ihren kleinen Hündin „Paula“ entschieden. Heute morgen um 11.00 Uhr ist es soweit und Frauchen ist ganz aufgeregt. „Paula“ hingegen ist ganz unbeeindruckt, natürlich hat sie nicht verstanden , warum es schon am Abend zuvor nichts zu fressen gab und auch zum Frühstück gab es nur Wasser. Aber für eine Operation müssen die kleinen Patienten ganz nüchtern sein. Sie begrüßte Dr. Rummel schwanzwedelnd wie immer. Nun ging es mit Frauchen in einen extra Behandlungsraum. Damit keine unnötige Aufregung entsteht, erhalten unsere Kleinen Ihre Beruhigungsspritze in einem ruhigen Raum, wo sie im Beisein von Herrchen oder Frauchen einschlafen können. Paula erhält einen kleinen Pieks in den Po. Das war die Beruhigungsspritze und innerhalb der nächsten 10 Minuten wird Paula schläfrig. Dabei ist sie mit Frauchen allein, die sie beim Einschlafen streichelt und auf dem Arm hält. Wir legen großen Wert darauf, dass Sie in der Einschlafphase bei Ihrem Hund bleiben können. So empfinden die Hunde keine Angst und gehen ohne Stress und unnötige Kreislaufbelastung in die Operation. Paula schläft ganz ruhig ein. Nun holt Tanja sie ab und sie wird in den Operationsvorbereitungsraum getragen. Jetzt wird zügig gehandelt. Paula wird ein Venenverweilkatheter in die Vorderbeinvene geschoben, damit sie zur Aufrechterhaltung des Kreislaufes und Blutdrucks Flüssigkeit erhält, außerdem können so alle Medikamente sofort ins Blut verabreicht werden. Das hat den großen Vorteil, dass sie sofort wirken. Das ist besonders wichtig für das Schmerzmittel. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass die gesamte Heilungsphase besser verläuft, wenn überhaupt keine Schmerzhormone ausgeschüttet werden. Früher hat man geglaubt, dass die Narkose, währenddessen der Patient keine Schmerzen empfindet, ausreichend ist. Heute weiß man, dass der Körper &#8211; unabhängig vom Bewusstsein &#8211; Schmerz registriert und trotz Narkose alle Schmerzstresshormone ausschüttet. So kann es heute absolut nicht verantwortet werden, Tiere während einer Operation ohne Schmerzmittel zu belassen! Als nächstes wird das Operationsfeld am Bauch freirasiert. Auch wenn der Schnitt nur einige Zentimeter lang sein wird, muss großzügig für die Desinfektion freirasiert werden, denn es muss absolut steril gearbeitet werden. Danach wird in die Luftröhre von Paula ein steriler TUBUS (kleiner Gummischlauch) geschoben. An diesen Tubus wird dann die Narkosemaschine angeschlossen, über die dann das Narkosegas und der Sauerstoff eingeatmet wird. Die Inhalationsnarkose ist die sicherste Art der Narkose. Die Inhalationsnarkose hat bei längeren Eingriffen (länger als 15 min) gegenüber der Injektionsnarkose deutliche Vorteile. Die Narkose ist sicher steuerbar, da bei jedem Atemzug die Menge des Narkosegases und des Sauerstoffs reguliert werden kann. Außerdem wird das Tier nach Beendigung der Narkose schnell wieder wach, da das Gas rasch abgeatmet wird. So vorbereitet, wird die kleine Paula in den Operationsraum getragen und auf eine weiche Unterlage auf den Operationstisch gelegt. Sie legt auf einer speziellen Heizdecke, damit es nicht zu einem gefährlichen Temperaturverlust während der Operation kommt. Während Tanja nun das Operationsfeld desinfiziert und Paula an den Herzmonitor, Pulsoximeter, der den Sauerstoffgehalt des Blutes kontrolliert, und den Blutdruckmesser anschließt, zieht Dr. Rogalla die sterile OP-Kleidung und Handschuhe an. Nun wird das Operationsfeld mit sterilen Tüchern abgedeckt, nur der Kopf bleibt zur Narkoseüberwachung frei. Während der gesamten Operation werden bei uns die Körperfunktionen von der Operationsassistenz überwacht und protokolliert. Die Kastration wird nun wie im Kastrationsartikel beschrieben durchgeführt. Noch während die Hautnaht erfolgt, wird schon Frau Walther angerufen, damit sie rechtzeitig zum Aufwachen der kleinen Paula wieder in der Praxis ist. Paula wird von der Narkosemaschine abgehängt und sobald der Schluckreflex wieder einsetzt, wird der Tubus aus der Luftröhre gezogen. Alle Körperfunktionen werden weiterhin mit dem Monitor überwacht, bis die Narkose überstanden ist. Als die kleine Paula wenig später ihre Augen öffnet, ist Frauchen schon wieder da, die sie liebevoll streichelt. Für Paula war es wie ein Traum, aber für Frau Walther ist die Zeit des bangen Wartens endlich vorbei, und sie ist glücklich, Ihren kleinen Liebling wieder wohlbehalten im Arm zu halten. Paula hat alles gut überstanden und darf nach Hause, wo sie sich ausschlafen soll. Frau Walther wird nochmals ausführlich erklärt, dass Paula warmgehalten werden muss, trinken darf, aber noch nicht fressen, dass sie keine Scherzen hat und auch keine Übelkeit von der Narkose haben wird, weil sie dagegen Medikamente erhalten hat. Zum Schutz für die Naht wird der Kleinen ein Bauchverband angelegt. Paula hat einen ganz besonders schicken Body von Frauchen erhalten. Siehe auch: Wissenswertes: Kastration der Hündin</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kastration-der-huendin-februar-2006/">Kastration der Hündin &#8211; Februar 2006</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b><br />
<img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2006/02/akt_fall_200602_01.jpg" alt="" width="214" height="316" align="left" border="0" hspace="5" /></b>Nach einem ausführlichen Beratungsgespräch mit Dr. Rummel hat sich Frau Walther für die Kastration Ihren kleinen Hündin „Paula“ entschieden. Heute morgen um 11.00 Uhr ist es soweit und Frauchen ist ganz aufgeregt.<br />
„Paula“ hingegen ist ganz unbeeindruckt, natürlich hat sie nicht verstanden , warum es schon am Abend zuvor nichts zu fressen gab und auch zum Frühstück gab es nur Wasser.<br />
<b>Aber für eine Operation müssen die kleinen Patienten ganz nüchtern sein</b>.</p>
<p>Sie begrüßte Dr. Rummel schwanzwedelnd wie immer. Nun ging es mit Frauchen in einen extra Behandlungsraum. Damit keine unnötige Aufregung entsteht, erhalten unsere Kleinen Ihre Beruhigungsspritze in einem ruhigen Raum, wo sie im Beisein von Herrchen oder Frauchen einschlafen können.<br />
Paula erhält einen kleinen Pieks in den Po. Das war die Beruhigungsspritze und innerhalb der nächsten 10 Minuten wird Paula schläfrig. Dabei ist sie mit Frauchen allein, die sie beim Einschlafen streichelt und auf dem Arm hält.<br />
<b>Wir legen großen Wert darauf, dass Sie in der Einschlafphase bei Ihrem Hund bleiben können</b>. So empfinden die Hunde keine Angst und gehen ohne Stress und unnötige Kreislaufbelastung in die Operation.</p>
<p>Paula schläft ganz ruhig ein. Nun holt Tanja sie ab und sie wird in den Operationsvorbereitungsraum getragen. Jetzt wird zügig gehandelt.<br />
Paula wird ein Venenverweilkatheter in die Vorderbeinvene geschoben, damit sie zur Aufrechterhaltung des Kreislaufes und Blutdrucks Flüssigkeit erhält, außerdem können so alle Medikamente sofort ins Blut verabreicht werden. Das hat den großen Vorteil, dass sie sofort wirken.<br />
Das ist besonders wichtig für das Schmerzmittel.<br />
Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass die gesamte<br />
Heilungsphase besser verläuft, wenn überhaupt keine Schmerzhormone ausgeschüttet werden. Früher hat man geglaubt, dass die Narkose, währenddessen der Patient keine Schmerzen empfindet, ausreichend ist. Heute weiß man, dass der Körper &#8211; unabhängig vom Bewusstsein &#8211; Schmerz registriert und trotz Narkose alle Schmerzstresshormone ausschüttet.<br />
<b>So kann es heute absolut nicht verantwortet werden, Tiere während einer Operation ohne Schmerzmittel zu belassen!</b><br />
Als nächstes wird das Operationsfeld am Bauch freirasiert. Auch wenn der Schnitt nur einige Zentimeter lang sein wird, muss großzügig für die Desinfektion freirasiert werden, denn es muss absolut steril gearbeitet werden.<br />
Danach wird in die Luftröhre von Paula ein <b>steriler TUBUS</b> (kleiner Gummischlauch) geschoben. An diesen Tubus wird dann die Narkosemaschine angeschlossen, über die dann das Narkosegas und der Sauerstoff eingeatmet wird. Die Inhalationsnarkose ist die sicherste Art der <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/zahnkrankheiten/#narkoserisiko">Narkose</a>.<br />
<b>Die Inhalationsnarkose hat bei längeren Eingriffen (länger als 15 min) gegenüber der Injektionsnarkose deutliche Vorteile. Die Narkose ist sicher steuerbar, da bei jedem Atemzug die Menge des Narkosegases und des Sauerstoffs reguliert werden kann. Außerdem wird das Tier nach Beendigung der Narkose schnell wieder wach, da das Gas rasch abgeatmet wird</b>.<br />
So vorbereitet, wird die kleine Paula in den Operationsraum getragen und auf eine weiche Unterlage auf den Operationstisch gelegt. Sie legt auf einer speziellen Heizdecke, damit es nicht zu einem gefährlichen Temperaturverlust während der Operation kommt.<br />
Während Tanja nun das Operationsfeld desinfiziert und Paula an den Herzmonitor, Pulsoximeter, der den Sauerstoffgehalt des Blutes kontrolliert, und den Blutdruckmesser anschließt, zieht Dr. Rogalla die sterile OP-Kleidung und Handschuhe an. Nun wird das Operationsfeld mit sterilen Tüchern abgedeckt, nur der Kopf bleibt zur Narkoseüberwachung frei.<br />
<b>Während der gesamten Operation werden bei uns die Körperfunktionen von der Operationsassistenz überwacht und protokolliert</b>.<br />
Die Kastration wird nun wie im Kastrationsartikel beschrieben durchgeführt. Noch während die Hautnaht erfolgt, wird schon Frau Walther angerufen, damit sie rechtzeitig zum Aufwachen der kleinen Paula wieder in der Praxis ist. Paula wird von der Narkosemaschine abgehängt und sobald der Schluckreflex wieder einsetzt, wird der Tubus aus der Luftröhre gezogen. Alle Körperfunktionen werden weiterhin mit dem Monitor überwacht, bis die Narkose überstanden ist.<br />
Als die kleine Paula wenig später ihre Augen öffnet, ist Frauchen schon wieder da, die sie liebevoll streichelt. Für Paula war es wie ein Traum, aber für Frau Walther ist die Zeit des bangen Wartens endlich vorbei, und sie ist glücklich, Ihren kleinen Liebling wieder wohlbehalten im Arm zu halten.<br />
Paula hat alles gut überstanden und darf nach Hause, wo sie sich ausschlafen soll. Frau Walther wird nochmals ausführlich erklärt,<br />
dass Paula warmgehalten werden muss, trinken darf, aber noch nicht fressen, dass sie<b> keine Scherzen hat und auch keine Übelkeit</b> von der Narkose haben wird, weil sie dagegen Medikamente erhalten hat.</p>
<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2006/02/akt_fall_200602_02.jpg" alt="" width="270" height="205" align="left" border="0" hspace="5" />Zum Schutz für die Naht wird der Kleinen ein Bauchverband angelegt.<br />
Paula hat einen ganz besonders schicken Body von Frauchen erhalten.</p>
<div style="clear:both;"></div>
<p><b></b></p>
<p>Siehe auch:<br />
<a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/kastration-der-huendin/">Wissenswertes: Kastration der Hündin</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kastration-der-huendin-februar-2006/">Kastration der Hündin &#8211; Februar 2006</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
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		<title>Das erste halbe Jahr eines Katzenwelpen – von der Entwurmung bis zur Kastration &#8211; Januar 2004</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/das-erste-halbe-jahr-eines-katzenwelpen-von-der-entwurmung-bis-zur-kastration-januar-2004/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 2004 19:40:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entwurmung]]></category>
		<category><![CDATA[erstes halbe Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Kastration]]></category>
		<category><![CDATA[Katzenwelpe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Die Katze als Haustier fasziniert uns Menschen seit Jahrtausenden. Ihre Eigenwilligkeit, Ihre Unabhängigkeit kombiniert mit ihrer großen Anhänglichkeit und ihrem Schmusebedürfnis macht sie mit zu einem der geliebtesten Haustiere. Kommt eine kleine Katze zu uns, übernehmen wir eine lebenslange Verantwortung. &#160; Sie sollten sich jedoch entscheiden, ob das Kätzchen männlich oder weiblich sein soll: Im allgemeinen wird gesagt, dass Kater größer werden und unabhängiger seien, Kätzinnen hingegen intelligenter, pfiffiger und selbständiger, doch im Zusammenleben – insbesondere nach der Kastration- sind beide schmusig und anhänglich – der Kater, der unkastriert ausgedehnt streunen und sich raufen würde, wird sogar extrem menschengebunden und verschmust. Es ist kein Problem Kater und Kätzchen zusammen einziehen zu lassen, sie müssen nur beide mit einem halben Jahr kastriert werden. Bei aller Unhabhängigkeit müssen wir höchste Sorgfalt walten lassen, damit das enge Zusammenleben für den vierbeinigen Zuwachs und auch für uns selbst frei ist von gesundheitlichen Risiken. Sie sollten immer einen Kontrollbesuch in unserer Praxis machen, damit wir Sie über alles aufklären können und in der Erstuntersuchung feststellen können, ob Ihr „ Mini“ auch gesund ist. Anhand von Willow, dem kleinen Liebling von Herrn Althun, möchte ich Ihnen den Werdegang eines Katzenwelpen demonstrieren. &#160; Für Herrn Althun war die Entscheidung leicht : Willow , das bildhübsche rauchfarbene Katerchen, das seine ersten Wochen auf einem Bauernhof gelebt hatte, eroberte sein Herz sofort. &#160; Willow war gerade 6 Wochen alt, als er Frau Dr. Rummel vorgestellt wurde. Der Kleine wurde ganz duchgescheckt; d.h., Herz- und Lunge wurden abgehört, Augen, Nase und Ohren kontrolliert und der Kot untersucht. Willow hatte Flöhe und Würmer, ansonsten ist er sehr fidel. Dann musste der kleine Kerl auch gewogen werden. Die Waageschüssel machte ihm sichtlich Spaß. Willow erforscht neugierig die Waage, der kleine König ist, sein Lieblingsspielzeug. Willow wird gleich in der Praxis entfloht und entwurmt und Herr Althun erhält die Medikamente, damit er die Entwurmung noch an den zwei aufeinanderfolgenden Tagen zu Hause durchführen kann. Eine Woche später wird der Kot in unserem Labor nochmals untersucht .Der kleine Willow ist nun wurmfrei, hat auch schon einige Gramm zugenommen und erhält seine erste Schutzimpfung. Solange die kleinen Katzenwelpen noch von ihrer Mutter gesäugt werden, erhalten sie alle Nährstoffe über die Milch und mit der sog. ersten Kolostralmilch werden sie sogar „ geimpft“. Erst wenn die Milchzähnchen durchbrechen und die Mutter seltener und weniger Milch gibt, erlischt der Mutterschutz vor Erkrankungen. Nun müssen die Kleinen sich ihren eigenen Schutz aufbauen. Dabei hilft die Impfung. Zunächst wird Willow gegen Katzenseuche und Katzenschnupfen (RCP) geschützt. Vier Wochen später erfolgt die zweite Impfung, diesmal ist Willow schon über 12 Wochen alt. Nun wird zusätzlich zu der RCP noch die Tollwut hinzugefügt (2. Impfung = RCPT ). Herr Althun ist von uns ausführlich über die gefährlichen Infektionskrankheiten bei der Katze aufgeklärt. Da er nur das Beste für seinen Willow möchte , macht er gleich einen neuen Termin zum Schutz gegen die Leukose – Erkrankung (FeLV) aus. Noch immer ist der Leukosevirus eine der Haupttodesursachen bei den Katzen in Deutschland, jede 6. Katze fällt der Leukose zum Opfer. Da Willow von einem Bauernhof stammt, ist nicht auszuschließen, dass er über seine Mutter infziert ist. Um dies zu überprüfen, wird Ihm eine Blutprobe zur Testung abgenommen. Bei diesem Test wird gleichzeitig geprüft ob eine Erkrankung mit dem FIV- Erreger (Katzen-AIDS) vorliegt. Bei uns in Deutschland gibt es bis dato noch keine Impfung gegen FIV. In den USA gibt es allerdings seit einigen Monaten einen Impfstoff, auf dessen Zulassung wir jetzt für uns in Deutschland warten. Bei uns in der Praxis wird dieser Kombinations-Test sofort durchgeführt, so daß Herr Althun schon 15 Minuten später das Ergebnis erfährt. Zum Glück ist Willow nicht infiziert. Er kann nun gegen Leukose geimpft werden. Auch diese Impfung muß nach 3 Wochen wiederholt werden. Nun ist Willow korrekt grundimmunisiert. &#160; &#160; &#160; Willow brauchte nicht gegen FIP ( Feline Infektiöse Peritonitis ) geimpft werden, was so viel wie ansteckende Bauchfellentzündung bedeutet. Diese Impfung bietet freilaufenden Katzen Schutz, doch für Herrn Althun war klar, dass Willow als Frankfurter Stadtkatze in der Wohnung bleibt, sollte Willow in Zukunft die Möglichkeit haben, draußen spielen zu können, so kann diese Impfung jederzeit nachgeholt werden. Willow ist zu einem prächtigen Kater herangewachsen. Mit 6 Monaten haben wir ihn wiedergesehen. Nun musste er kastriert werden. Die Kastration wird im Alter von 6 – 8 Monaten bei den Katern durchgeführt. Der Zeitpunkt ist abhängig von der Geschlechtsreife. Das wird deutlich bemerkt: der Urin des Katers beginnt sehr intensiv zu riechen und ihr Liebling beginnt, an den Wänden ihrer Wohnung mit Urinspritzen sein Revier zu markieren. Achtung: Kater können schon mit fünf und Kätzinnen mit sechs Monaten geschlechtsreif sein. Bei der Kastration werden die zwei Hoden entfernt .Das geschieht in Vollnarkose und der Kater merkt nichts davon. Es ist ein kurzer Routine-Eingriff. Natürlich wird er in der Narkose auch gleich tätowiert. Am gleichen Tag wird er von Herrn Althun wieder nach Hause geholt. Wir freuen uns auf das Wiedersehnen mit Willow zur Jahresimpfung, dann wird er noch um Einiges größer sein.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/das-erste-halbe-jahr-eines-katzenwelpen-von-der-entwurmung-bis-zur-kastration-januar-2004/">Das erste halbe Jahr eines Katzenwelpen – von der Entwurmung bis zur Kastration &#8211; Januar 2004</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Katze als Haustier fasziniert uns Menschen seit Jahrtausenden.<br />
Ihre Eigenwilligkeit, Ihre Unabhängigkeit kombiniert mit ihrer großen Anhänglichkeit und ihrem Schmusebedürfnis macht sie mit zu einem der geliebtesten Haustiere.<br />
<b>Kommt eine kleine Katze zu uns, übernehmen wir eine lebenslange<br />
Verantwortung.<br />
</b></p>
<div style="width: 244px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2004/01/akt_fall_200401_01.jpg" alt="" width="234" height="225" border="0" /><p class="wp-caption-text">Willow ist gerade sechs Wochen alt</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="width: 444px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2004/01/akt_fall_200401_02.jpg" alt="" width="434" height="300" border="0" /><p class="wp-caption-text">Herr Althun mit Willow im Alter von 6 Wochen</p></div>
<p><i><br />
</i>Sie sollten sich jedoch entscheiden, ob das Kätzchen männlich oder weiblich sein soll: Im allgemeinen wird gesagt, dass Kater größer werden und unabhängiger seien, Kätzinnen hingegen intelligenter, pfiffiger und selbständiger, doch im Zusammenleben – insbesondere nach der Kastration- sind beide schmusig und anhänglich – der Kater, der unkastriert ausgedehnt streunen und sich raufen würde, wird sogar extrem menschengebunden und verschmust.<br />
<b>Es ist kein Problem Kater und Kätzchen zusammen einziehen zu lassen, sie müssen nur beide mit einem halben Jahr kastriert werden</b>.<br />
Bei aller Unhabhängigkeit müssen wir höchste Sorgfalt walten lassen, damit das enge Zusammenleben für den vierbeinigen Zuwachs und auch für uns selbst frei ist von gesundheitlichen Risiken.<br />
Sie sollten immer einen Kontrollbesuch in unserer Praxis machen, damit wir Sie über alles aufklären können und in der Erstuntersuchung feststellen können, ob Ihr „ Mini“ auch gesund ist.<br />
<b>Anhand von Willow, dem kleinen Liebling von Herrn Althun, möchte ich</b> <b>Ihnen den Werdegang eines Katzenwelpen demonstrieren</b>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für Herrn Althun war die Entscheidung leicht :<br />
Willow , das bildhübsche rauchfarbene Katerchen, das seine ersten Wochen auf einem Bauernhof gelebt hatte, eroberte sein Herz sofort.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" class=" alignleft" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2004/01/akt_fall_200401_03.jpg" alt="" width="198" height="190" border="0" /></p>
<p>Willow war gerade 6 Wochen alt, als er Frau Dr. Rummel vorgestellt wurde.<br />
Der Kleine wurde ganz duchgescheckt; d.h., Herz- und Lunge wurden abgehört, Augen, Nase und Ohren kontrolliert und der Kot untersucht. Willow hatte Flöhe und Würmer, ansonsten ist er sehr fidel.</p>
<div style="clear:both;"></div>
<p>Dann musste der kleine Kerl auch gewogen werden. Die Waageschüssel machte ihm sichtlich Spaß.</p>
<table border="0" width="500" cellspacing="0" cellpadding="5">
<tbody>
<tr>
<td><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2004/01/akt_fall_200401_04.jpg" alt="" width="127" height="194" border="0" /></td>
<td><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2004/01/akt_fall_200401_05.jpg" alt="" width="128" height="194" border="0" /></td>
<td><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2004/01/akt_fall_200401_06.jpg" alt="" width="116" height="198" border="0" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><i>Willow erforscht neugierig die Waage, der kleine König ist, sein Lieblingsspielzeug.</i></p>
<p>Willow wird gleich in der Praxis <b>entfloht und entwurmt</b> und Herr Althun erhält die Medikamente, damit er die Entwurmung noch an den zwei aufeinanderfolgenden Tagen zu Hause durchführen kann.<br />
Eine Woche später wird der Kot in unserem Labor nochmals untersucht .Der kleine Willow ist nun wurmfrei, hat auch schon einige Gramm zugenommen und erhält seine<b> <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/schutzimpfungen-der-katze/">erste Schutzimpfung</a>.<br />
</b>Solange die kleinen Katzenwelpen noch von ihrer Mutter gesäugt werden, erhalten sie alle Nährstoffe über die Milch und mit der sog. ersten Kolostralmilch werden sie sogar „ geimpft“. Erst wenn die Milchzähnchen durchbrechen und die Mutter seltener und weniger Milch gibt, erlischt der Mutterschutz vor Erkrankungen. Nun müssen die Kleinen sich ihren eigenen Schutz aufbauen. Dabei hilft die Impfung.</p>
<p>Zunächst wird Willow gegen <b><a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/schutzimpfungen-der-katze/">Katzenseuche und Katzenschnupfen</a> (RCP)<br />
geschützt.</b></p>
</div>
<div>
<div style="width: 216px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2004/01/akt_fall_200401_07.jpg" alt="" width="206" height="237" border="0" /><p class="wp-caption-text">Willow ist bei seinem zweiten Besuch schon ganz mutig und zutraulich.</p></div>
<p><i><br />
</i></p>
</div>
<div>
<div style="width: 343px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2004/01/akt_Fall_200401_08.jpg" alt="" width="333" height="260" border="0" /><p class="wp-caption-text">Willow hält ganz still, so daß die Blutentnahme schnell fertig ist. Er ist so klein, daß er kaum unter den Händen hervorschaut.</p></div>
<p>Vier Wochen später erfolgt die zweite Impfung, diesmal ist Willow schon über 12 Wochen alt. <b>Nun wird zusätzlich zu der RCP noch die <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/schutzimpfungen-der-katze/">Tollwut</a> </b>hinzugefügt <b>(2. Impfung = RCPT ).<br />
</b>Herr Althun ist von uns ausführlich über die gefährlichen Infektionskrankheiten bei der Katze aufgeklärt. Da er nur das Beste für seinen Willow möchte , macht er gleich einen neuen Termin zum Schutz gegen die <b><a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/katzenleukaemie-oder-leukose/">Leukose</a> </b>– Erkrankung <b>(FeLV)</b> aus.<br />
<b>Noch immer ist der Leukosevirus eine der Haupttodesursachen bei den Katzen in Deutschland, jede 6. Katze fällt der Leukose zum Opfer.<br />
</b>Da Willow von einem Bauernhof stammt, ist nicht auszuschließen, dass er über seine Mutter infziert ist.<br />
Um dies zu überprüfen, wird Ihm eine Blutprobe zur Testung abgenommen.</p>
<p><i><br />
</i>Bei diesem Test wird gleichzeitig geprüft ob eine Erkrankung mit dem <b>FIV- Erreger (Katzen-AIDS)</b> vorliegt. Bei uns in Deutschland gibt es bis dato noch keine Impfung gegen FIV. In den USA gibt es allerdings seit einigen Monaten einen Impfstoff, auf dessen Zulassung wir jetzt für uns in Deutschland warten.<br />
Bei uns in der Praxis wird dieser Kombinations-Test sofort durchgeführt, so daß Herr Althun schon 15 Minuten später das Ergebnis erfährt.<br />
Zum Glück ist Willow nicht infiziert. Er kann nun gegen <b>Leukose</b> geimpft werden. Auch diese Impfung muß nach 3 Wochen wiederholt werden. Nun ist Willow korrekt <b>grundimmunisiert.</b></p>
<p>&nbsp;</p>
<div style="width: 152px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2004/01/akt_fall_200401_09.jpg" alt="" width="142" height="200" border="0" /><p class="wp-caption-text">HerrAlthun ist glücklich, alle Impfungen sind geschafft.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Willow brauchte nicht gegen <b><a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/schutzimpfungen-der-katze/">FIP</a> ( Feline Infektiöse Peritonitis ) geimpft </b>werden, was so viel wie ansteckende Bauchfellentzündung bedeutet.<br />
Diese Impfung bietet freilaufenden Katzen Schutz, doch für Herrn Althun war klar, dass Willow als Frankfurter Stadtkatze in der Wohnung bleibt, sollte Willow in Zukunft die Möglichkeit haben, draußen spielen zu können, so kann diese Impfung jederzeit nachgeholt werden.<br />
Willow ist zu einem prächtigen Kater herangewachsen. Mit 6 Monaten haben wir ihn wiedergesehen. Nun musste er kastriert werden.</p>
<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2004/01/akt_fall_200401_10.jpg" alt="" width="213" height="224" border="0" /></p>
<p><b>Die Kastration wird im Alter von 6 – 8 Monaten bei den Katern durchgeführt. Der Zeitpunkt ist abhängig von der Geschlechtsreife</b>.<br />
Das wird deutlich bemerkt: der Urin des Katers beginnt sehr intensiv zu riechen und ihr Liebling beginnt, an den Wänden ihrer Wohnung mit Urinspritzen sein Revier zu markieren.<br />
<b>Achtung: Kater können schon mit fünf und Kätzinnen mit sechs Monaten geschlechtsreif sein.</b><br />
Bei der Kastration werden die zwei Hoden entfernt .Das geschieht in Vollnarkose und der Kater merkt nichts davon.</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="5">
<tbody>
<tr>
<td><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2004/01/akt_Fall_200401_11.jpg" alt="" width="180" height="126" border="0" /></td>
<td><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2004/01/akt_fall_200401_12.jpg" alt="" width="180" height="128" border="0" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Es ist ein kurzer Routine-Eingriff. Natürlich wird er in der Narkose auch gleich tätowiert.</p>
</div>
<div></div>
<div>
<div style="width: 235px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2004/01/akt_fall_200401_13.jpg" alt="" width="225" height="164" border="0" /><p class="wp-caption-text">Willow schläft auf der Station unter der Wärmelampe seine Narkose aus.</p></div>
</div>
<div></div>
<div>
<div><img loading="lazy" class=" alignleft" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2004/01/akt_fall_200401_14.jpg" alt="" width="195" height="297" border="0" /></div>
<p>Am gleichen Tag wird er von Herrn Althun wieder nach Hause geholt.</p>
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<div>Wir freuen uns auf das Wiedersehnen mit Willow zur Jahresimpfung, dann wird er noch um Einiges größer sein.</div>
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		<title>Kastration des weiblichen Frettchens &#8211; Juni 2003</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kastration-des-weiblichen-frettchens-juni-2003/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2003 19:43:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frettchen]]></category>
		<category><![CDATA[Kastration]]></category>
		<category><![CDATA[weibliches Frettchen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frettchen erfreuen sich in den letzten Jahren als Haustier immer größerer Beliebtheit und so gehört die Kastration der Rüden und Fähen zur routinemäßigen Operation in unserer Praxis. Die Frettchenrüden werden kastriert, weil sie als erwachsene Tiere einen sehr aufdringlichen Eigengeruch entwickeln, der sich insbesondere während der Ranzzeit intensiviert. Bei der Fähe, die nicht gedeckt wird, ist die Kastration medizinisch indiziert. Der Brunstzyklus wiederholt sich während der Fortpflanzungsperiode alle 36 – 42 Tage. Werden die Fähen nicht gedeckt, so passiert es häufig, dass die Tiere eine Dauerbrunst entwickeln, und zwar während der gesamten Reproduktionsphase. Dabei steigt der Östrogenspiegel im Blut stark an. Wird die vermehrte Östrogenproduktion (Hyperöstrogenismus = Dauerbrunst) nicht gestoppt, so kommt es zur Knochenmarkshypoplasie mit lebensbedrohlichen Störungen in der Blutbildung. Soll die Fähe nicht werfen, so muß das Tier kastriert werden. Erfolgt keine Behandlung, erkranken die Fähen. Sie werden bewegungsunlustig und magern ab. Die Schleimhäute sind blaß, das Haarkleid wird dünn und struppig, die Unterwolle ist oft gräulich verfärbt. Die Vulva ist stark geschwollen, aber statt normal dunkelrot bis bläulich, porzellanfarbig blaß. Der hohe Östrogenspiegel führt zum Knochenmarksversagen mit in der Regel tödlichem Ausgang. (Siehe auch Wissenswertes: Fortpflanzungsverhalten bei den Frettchen) Das kleine Frettchen „ Fiona“ von Herrn Dillahunty wurde aus genau diesen Gründen kastriert. Fiona erhielt eine schonende Narkose. Während des Eingriffs und auch in der Aufwachphase lag sie zur Vermeidung von Unterkühlung auf einem Wärmekissen. Während des gesamten Eingriffs wurde sie mit Sauerstoff versorgt. Nach der Vorbereitung des Operationsfeldes wurde der Bauchraum in der Linea Alba (Mitte) eröffnet, und mit einem kleinen Haken wurden die Eierstöcke aus der Wunde vorgelagert und mit einer Ligatur vom Uterushorn abgetrennt. Danach wurde die Bauchwunde wieder verschlossen. Der Bauchschnitt ist nur ganz klein, trotzdem muß darauf geachtet werden ,dass die Frettchen sich nicht zuhause die Fäden frühzeitig abnagen. Um dies zu verhindern erhalten sie entweder einen Bauchverband oder einen kleinen Halskragen. Nach 10 Tagen werden die Fäden gezogen. Herr Dillahunty füttert „Fiona“ während des Fadenziehens mit einem Leckerbissen. So lässt sich „Fiona“ völlig problemlos die Fäden ziehen. Dunja trennt sich ungern von der putzigen Dame. Siehe auch Wissenswertes: Fortpflanzungsverhalten bei den Frettchen</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Frettchen erfreuen sich in den letzten Jahren als Haustier immer größerer Beliebtheit und so gehört die Kastration der Rüden und Fähen zur routinemäßigen Operation in unserer Praxis.<br />
Die Frettchenrüden werden kastriert, weil sie als erwachsene Tiere einen sehr aufdringlichen Eigengeruch entwickeln, der sich insbesondere während der Ranzzeit intensiviert.<br />
Bei der Fähe, die nicht gedeckt wird, ist die Kastration medizinisch indiziert.</p>
<p>Der Brunstzyklus wiederholt sich während der Fortpflanzungsperiode alle 36 – 42 Tage.<br />
Werden die Fähen nicht gedeckt, so passiert es häufig, dass die Tiere eine <b>Dauerbrunst</b> entwickeln, und zwar während der gesamten Reproduktionsphase.<br />
Dabei steigt der Östrogenspiegel im Blut stark an. Wird die vermehrte Östrogenproduktion<br />
(<b>Hyperöstrogenismus = Dauerbrunst</b>) nicht gestoppt, so kommt es zur <b>Knochenmarkshypoplasie</b> mit lebensbedrohlichen Störungen in der Blutbildung.<br />
<b>Soll die Fähe nicht werfen, so muß das Tier kastriert werden</b>.<br />
Erfolgt keine Behandlung, erkranken die Fähen. Sie werden bewegungsunlustig und magern ab.<br />
Die Schleimhäute sind blaß, das Haarkleid wird dünn und struppig, die Unterwolle ist oft gräulich verfärbt. Die Vulva ist stark geschwollen, aber statt normal dunkelrot bis bläulich, porzellanfarbig blaß.<br />
<b>Der hohe Östrogenspiegel führt zum Knochenmarksversagen mit in der Regel tödlichem Ausgang</b>.</p>
<p>(Siehe auch Wissenswertes: <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/fortpflanzungsverhalten-bei-den-frettchen/">Fortpflanzungsverhalten bei den Frettchen)</a></p>
<p>Das kleine Frettchen „ Fiona“ von Herrn Dillahunty wurde aus genau diesen Gründen kastriert.<br />
Fiona erhielt eine schonende Narkose. Während des Eingriffs und auch in der Aufwachphase lag sie zur Vermeidung von Unterkühlung auf einem Wärmekissen.<br />
Während des gesamten Eingriffs wurde sie mit Sauerstoff versorgt.<br />
Nach der Vorbereitung des Operationsfeldes wurde der Bauchraum in der Linea Alba<br />
(Mitte) eröffnet, und mit einem kleinen Haken wurden die Eierstöcke aus der Wunde vorgelagert und mit einer Ligatur vom Uterushorn abgetrennt.</p>
<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2003/06/akt_fall_200306_1.jpg" alt="" width="190" height="249" border="0" /></p>
<p>Danach wurde die Bauchwunde wieder verschlossen.<br />
Der Bauchschnitt ist nur ganz klein, trotzdem muß darauf geachtet werden ,dass die Frettchen sich nicht zuhause die Fäden frühzeitig abnagen. Um dies zu verhindern erhalten sie entweder einen Bauchverband oder einen kleinen Halskragen.<br />
Nach 10 Tagen werden die Fäden gezogen.</p>
<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2003/06/akt_fall_200306_2.jpg" alt="" width="214" height="289" border="0" /><br />
Herr Dillahunty füttert „Fiona“ während des Fadenziehens mit einem Leckerbissen. So lässt sich „Fiona“ völlig problemlos die Fäden ziehen. Dunja trennt sich ungern von der putzigen Dame.</p>
<p><b>Siehe auch Wissenswertes: <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/fortpflanzungsverhalten-bei-den-frettchen/">Fortpflanzungsverhalten bei den Frettchen</a></b></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kastration-des-weiblichen-frettchens-juni-2003/">Kastration des weiblichen Frettchens &#8211; Juni 2003</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
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		<title>Kastration männlicher Mäuse &#8211; April 2003</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kastration-maennlicher-maeuse-april-2003/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Apr 2003 00:39:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Maus]]></category>
		<category><![CDATA[Kastration]]></category>
		<category><![CDATA[männliche Maus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Monat beschreiben wir einen Eingriff an unseren ganz kleinen Patienten. Herr Möldner bringt 4 kleine männliche Mäuschen zur Kastration. Sie sind putzmunter und toben bei ihrer klinischen Voruntersuchung wild durch ihren kleinen Transportkäfig. Herr Möldner ist ausführlich über das Narkoserisiko aufgeklärt. Wie alle kleinen Heimtiere sind auch die Mäuse verstärkt narkoseempfindlich. So verwenden wir eine möglichst schonende Anästhesie: grundsätzlich unterscheidet man bei den kleinen Nagern auch zwischen einer Injektions- und einer Inhalationsnarkose, wobei die Inhalationsnarkosen sicher den Vorteil einer leichteren Steuerbarkeit bergen. Bei unseren 4 Minis entscheiden wir uns für die Inhalationsnarkose, eingeleitet wird die Narkose in einer transparenten Narkosekammer, wo sie genau kontrolliert werden können. Während sie einschlafen, bereitet Dunja das Wärmekissen vor und legt die Infusionen für die kleinen Kerlchen bereit, diese müssen stets vor dem operativen Eingriff verabreicht werden. Dann wird der erste Patient an die Maske angeschlossen und mit einem kleinen Schnitt werden die Hoden entfernt. Bald sind alle vier Mäuschen kastriert und schlafen auf der Wärmematte ihren Narkoserausch aus. Bis sie richtig wach sind, werden sie im regelmäßigem Rhythmus mit Sauerstoff versorgt. Zur Mittagspause toben sie schon wieder durch ihre Box und können wieder nach Hause. Postoperativ müssen sie für 5 Tage auf Küchenpapier (keine Zeitungen wegen der Druckerschwärze) oder Zellstoff gehalten werden. Am nächsten Tag kontrollieren wir noch einmal die Wunden und dann sind die Vier endgültig nach Hause entlassen. Siehe auch Wissenswertes: Haltung und Fütterung der Maus</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kastration-maennlicher-maeuse-april-2003/">Kastration männlicher Mäuse &#8211; April 2003</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Monat beschreiben wir einen Eingriff an unseren ganz kleinen Patienten.</p>
<table border="0" width="400" cellspacing="0" cellpadding="5">
<tbody>
<tr>
<td>
<div><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2003/04/akt_fall_200304_1.jpg" alt="" width="150" height="188" border="0" /></div>
</td>
<td></td>
<td>
<div><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2003/04/akt_fall_200304_2.jpg" alt="" width="146" height="188" border="0" /></div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Herr Möldner bringt 4 kleine männliche Mäuschen zur Kastration. Sie sind putzmunter und toben bei ihrer klinischen Voruntersuchung wild durch ihren kleinen Transportkäfig.<br />
Herr Möldner ist ausführlich über das Narkoserisiko aufgeklärt. Wie alle kleinen Heimtiere sind auch die Mäuse verstärkt narkoseempfindlich.<br />
So verwenden wir eine möglichst schonende Anästhesie: grundsätzlich unterscheidet man bei den kleinen Nagern auch zwischen einer Injektions- und einer Inhalationsnarkose, wobei die Inhalationsnarkosen sicher den Vorteil einer leichteren Steuerbarkeit bergen.<br />
<img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2003/04/akt_fall_200304_3.jpg" alt="" width="320" height="209" border="0" /><br />
Bei unseren 4 Minis entscheiden wir uns für die Inhalationsnarkose, eingeleitet wird die Narkose in einer transparenten Narkosekammer, wo sie genau kontrolliert werden können.<br />
Während sie einschlafen, bereitet Dunja das Wärmekissen vor und legt die Infusionen für die kleinen Kerlchen bereit, diese müssen stets vor dem operativen Eingriff verabreicht werden.<br />
Dann wird der erste Patient an die Maske angeschlossen und mit einem kleinen Schnitt werden die Hoden entfernt.<br />
Bald sind alle vier Mäuschen kastriert und schlafen auf der Wärmematte ihren Narkoserausch aus. Bis sie richtig wach sind, werden sie im regelmäßigem Rhythmus mit Sauerstoff versorgt.</p>
<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2003/04/akt_fall_200304_4.jpg" alt="" width="320" height="195" border="0" /><br />
Zur Mittagspause toben sie schon wieder durch ihre Box und können wieder nach Hause.<br />
Postoperativ müssen sie für 5 Tage auf Küchenpapier (keine Zeitungen wegen der Druckerschwärze) oder Zellstoff gehalten werden.<br />
Am nächsten Tag kontrollieren wir noch einmal die Wunden und dann sind die Vier endgültig<br />
nach Hause entlassen.</p>
<p><b><a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/haltung-und-fuetterung-der-maus/">Siehe auch Wissenswertes: Haltung und Fütterung der Maus</a></b></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kastration-maennlicher-maeuse-april-2003/">Kastration männlicher Mäuse &#8211; April 2003</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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