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	<title>Fall des Monats Archiv - Dr. Rogalla + Dr. Rummel</title>
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	<description>Das Wohlergehen Ihrer kleinen und großen Tiere liegt uns am Herzen</description>
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		<title>Penisprolaps beim Hund &#8211; Operation &#8211; Mai 2014</title>
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		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2014 00:20:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Penisprolaps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das ist Mowgli. Er wurde von Frau Coblitz von der Tierhilfe übernommen. Er ist ein fröhlicher kniehoher Mischlingsrüde, auch wenn er in seiner Heimat einen schweren Unfall überlebt hat, zurückgeblieben ist ein verletzter , aber verheilte Hinterlauf. Da er verkürzt ist hat sein Frauchen zu uns gefunden und Mowgli wurde vergoldet mit einer Goldimplantation zur allgemeinen Schmerzverminderung. Er braucht nun keine Tabletten mehr. Aber das war nicht sein einziges Problem! Er litt an einem permanenten Penisvorfall, das bedeutet, dass der arme Kerl seinen Penis nicht mehr in die Vorhaut zurückziehen konnte. Es lag aber kein Defekt vor, weder hatte er einen zu engen Eingang ins Präputium (Phimose), noch eine Paraphimose, was bedeutet, dass der Penis nach Anschwellung nicht mehr in die Vorhaut zurückgeht. Auf dem Bild ist deutlich die heraushängende Penisspitze erkennbar, bei Mowglis Größe waren es gut 6 cm. Bei Hunden gibt es auch einen Vorfall, dessen Ursache unbekannt ist, man geht von neurologischen Defiziten aus. Der Penis läßt sich manuell ohne Probleme wieder zurückschieben , aber dann fällt er einfach wieder vor. Das ist problematisch, da so die vorstehende Penisspitze immer gereizt ist, trocken und wund wird, auch wenn der Penis ständig eincremt wird, bleibt er auf Dauer entzündet. Das ist sehr schmerzhaft. Zusätzlich versucht der Hund die Penisspitze ständig zu belecken, wodurch der Zustand sich nur verschlimmert. Als Therapie der Wahl wird in der Literatur die Amputation der glans Penis oder die komplette Penisamputation mit skrotaler Urethrostomie empfohlen mit gleichzeitiger Kastration. Es gibt aber auch einige Berichte über eine Operationmethode, bei der die Haut cranial (vor) des Präputium gestrafft wird, doch dabei ist die Rezidivrate relativ hoch, sodass sie nicht routinemäßig durchgeführt wird. Wir entschlossen uns nach eingehender Beratung für die letztere Methode, da wir Mowgli gerne den Penis erhalten wollten. Ein Operationstermin wurde vereinbart. Die Operation erfolgte wie immer bei uns in Inhalationsnarkose mit gleichzeitiger Kastration. Die Kastrationswunde verheilte sehr schnell, die Abheilung der Straffungswunde der Vorhaut dauerte allerdings etwas länger. Wir wandelten die in der Fachliteratur beschriebene Methode etwas ab. Wir haben die Vorhaut zusätzlich caudal großflächig von ihrer Unterbauchfixierung gelöst, um eine bessere Retraktion des Penis zu ermöglichen. Allerdings den Verschiebelappen cranial tief an der abdominalen Faszie verankert, damit das Präputium sich nicht wieder zurückziehen kann. Dadurch entwickelte sich in der Unterhaut ein Serom, die Wunde näßte, wodurch die Wundheilung sich verzögerte . Doch von Anfang an blieb der Penis im Präputium. Nach 18 Tagen konnten wir endlich die Fäden ziehen. Die Wunde war trocken und die Penisspitze dort, wo sie hingehört – im Präputium ! Nun galt es abzuwarten, ob der Zustand auch dauerhaft ist, immerhin wissen wir aus der Fachliteratur, dass der Penis häufig wieder vorfallen kann. Inzwischen sind 3 Monate vergangen, der Penis ist nicht mehr vorgefallen und wir glauben, dass nicht nur Frau Coblitz zufrieden und glücklich ist, sondern ganz insbesondere Mowgli ! Mowgli zufrieden zuhause mit seinen Freunden</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/penisprolaps-beim-hund-operation-mai-2014/">Penisprolaps beim Hund &#8211; Operation &#8211; Mai 2014</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2014/05/fall_201405_01.jpg"><img loading="lazy" class="  wp-image-80 alignleft" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2014/05/fall_201405_01-265x300.jpg" alt="fall_201405_01" width="211" height="239" srcset="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2014/05/fall_201405_01-265x300.jpg 265w, https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2014/05/fall_201405_01.jpg 488w" sizes="(max-width: 211px) 100vw, 211px" /></a>Das ist Mowgli. Er wurde von Frau Coblitz von der Tierhilfe übernommen. Er ist ein fröhlicher kniehoher Mischlingsrüde, auch wenn er in seiner Heimat einen schweren Unfall überlebt hat, zurückgeblieben ist ein verletzter , aber verheilte Hinterlauf. Da er verkürzt ist hat sein Frauchen zu uns gefunden und Mowgli wurde vergoldet mit einer Goldimplantation zur allgemeinen Schmerzverminderung. Er braucht nun keine Tabletten mehr.<br />
Aber das war nicht sein einziges Problem! Er litt an einem permanenten Penisvorfall, das bedeutet, dass der arme Kerl seinen Penis nicht mehr in die Vorhaut zurückziehen konnte. Es lag aber kein Defekt vor, weder hatte er einen zu engen Eingang ins Präputium (Phimose), noch eine Paraphimose, was bedeutet, dass der Penis nach Anschwellung nicht mehr in die Vorhaut zurückgeht.</p>
<div style="clear:both;"></div>
<p><a href="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/01/fall_201405_02.jpg"><img loading="lazy" class="  wp-image-85 alignleft" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/01/fall_201405_02-300x207.jpg" alt="fall_201405_02" width="243" height="168" srcset="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/01/fall_201405_02-300x207.jpg 300w, https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/01/fall_201405_02.jpg 550w" sizes="(max-width: 243px) 100vw, 243px" /></a><a href="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/01/fall_201405_03.jpg"><img loading="lazy" class="  wp-image-86 alignleft" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/01/fall_201405_03-291x300.jpg" alt="fall_201405_03" width="219" height="226" srcset="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/01/fall_201405_03-291x300.jpg 291w, https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/01/fall_201405_03.jpg 645w" sizes="(max-width: 219px) 100vw, 219px" /></a>Auf dem Bild ist deutlich die heraushängende Penisspitze erkennbar, bei Mowglis Größe waren es gut 6 cm.</p>
<p>Bei Hunden gibt es auch einen Vorfall, dessen Ursache unbekannt ist, man geht von neurologischen Defiziten aus. Der Penis läßt sich manuell ohne Probleme wieder zurückschieben , aber dann fällt er einfach wieder vor. Das ist problematisch, da so die vorstehende Penisspitze immer gereizt ist, trocken und wund wird, auch wenn der Penis ständig eincremt wird, bleibt er auf Dauer entzündet. Das ist sehr schmerzhaft. Zusätzlich versucht der Hund die Penisspitze ständig zu belecken, wodurch der Zustand sich nur verschlimmert.</p>
<p>Als Therapie der Wahl wird in der Literatur die Amputation der glans Penis oder die<br />
komplette Penisamputation mit skrotaler Urethrostomie empfohlen mit gleichzeitiger <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/kastration-des-rueden/">Kastration</a>.</p>
<p>Es gibt aber auch einige Berichte über eine Operationmethode, bei der die Haut cranial (vor) des Präputium gestrafft wird, doch dabei ist die Rezidivrate relativ hoch, sodass sie nicht routinemäßig durchgeführt wird.<br />
<b>Wir entschlossen uns nach eingehender Beratung für die letztere Methode, da wir Mowgli gerne den Penis erhalten wollten.</b></p>
<p>Ein Operationstermin wurde vereinbart.</p>
<p>Die <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/mein-tier-muss-operiert-werden/">Operation</a> erfolgte wie immer bei uns in <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/narkose/#inhalationsnarkose">Inhalationsnarkose</a> mit gleichzeitiger Kastration. Die Kastrationswunde verheilte sehr schnell, die Abheilung der Straffungswunde der Vorhaut dauerte allerdings etwas länger. Wir wandelten die in der Fachliteratur beschriebene Methode etwas ab.</p>
<p>Wir haben die Vorhaut zusätzlich caudal großflächig von ihrer Unterbauchfixierung gelöst, um eine bessere Retraktion des Penis zu ermöglichen. Allerdings den Verschiebelappen cranial tief an der abdominalen Faszie verankert, damit das Präputium sich nicht wieder zurückziehen kann. Dadurch entwickelte sich in der Unterhaut ein Serom, die Wunde näßte, wodurch die Wundheilung sich verzögerte . Doch von Anfang an blieb der Penis im Präputium. Nach 18 Tagen konnten wir endlich die Fäden ziehen.</p>
<p><a href="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/01/fall_201405_04.jpg"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-87" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/01/fall_201405_04-300x225.jpg" alt="fall_201405_04" width="300" height="225" srcset="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/01/fall_201405_04-300x225.jpg 300w, https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/01/fall_201405_04.jpg 563w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a href="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/01/fall_201405_05.jpg"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-88" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/01/fall_201405_05-300x225.jpg" alt="fall_201405_05" width="300" height="225" srcset="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/01/fall_201405_05-300x225.jpg 300w, https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/01/fall_201405_05.jpg 563w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p><b>Die Wunde war trocken und die Penisspitze dort, wo sie hingehört – im Präputium !<br />
</b></p>
<p>Nun galt es abzuwarten, ob der Zustand auch dauerhaft ist, immerhin wissen wir aus der Fachliteratur, dass der Penis häufig wieder vorfallen kann.</p>
<p>Inzwischen sind 3 Monate vergangen, der Penis ist nicht mehr vorgefallen und wir glauben, dass nicht nur Frau Coblitz zufrieden und glücklich ist, sondern ganz insbesondere Mowgli !</p>
<p><a href="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/01/fall_201405_06.jpg"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-89" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/01/fall_201405_06-300x202.jpg" alt="fall_201405_06" width="300" height="202" srcset="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/01/fall_201405_06-300x202.jpg 300w, https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2015/01/fall_201405_06.jpg 568w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p><b><i>Mowgli zufrieden zuhause mit seinen Freunden</i></b></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das tierärztliche Dispensierrecht &#8211; Information und Hintergründe &#8211; März 2012</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/artikel-zum-dispensierrecht-und-hinweis-zu-epetition-maerz-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 00:32:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dispensierrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Dosierung und Verkauf von Medikamenten]]></category>
		<category><![CDATA[Tierarzt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ePetition: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=22430 Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie &#8230;&#8230;&#8230;. Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt, wen sonst? Das tierärztliche „Dispensierrecht“, was ist das eigentlich? Damit ist das Recht gemeint, Arzneimittel für Tiere herzustellen, zu verkaufen und abzufüllen, die für die Behandlung eigener Patienten bestimmt sind. Das Studium der Tiermedizin schließt deshalb auch die Fächer „Pharmakologie“ und „Arzneimittel – Verordnungslehre“ als Prüfungsfächer ein. Im Gegensatz zu den Apotheken, die grundsätzlich eine gesamte, unangebrochene Medikamentenpackung abgeben müssen, dürfen Tierärzte Teilmengen „abfüllen“ also z.B. aus einer Gesamtpackung mit 100 Tabletten 8 für Ihre Katze oder Ihren Hund abgeben. Was würde denn passieren, wenn die Tierärzte dieses Recht verlieren würden? Wenn Tierärzte keine Medikamente mehr verkaufen dürften, würde die Behandlung Ihres Tieres erheblich teurer, die Behandlung Ihres Tieres für Sie erheblich unbequemer die Zeit, die Sie selbst aufwenden müssten, damit Ihr Tier behandelt werden kann, erheblich länger Warum? Ein ganz alltägliches Beispiel: Angenommen, Sie haben eine Katze. Weiter angenommen, dass sie seit gestern gerötete, verklebte Augen hat. Und heute morgen hat sie nicht mehr gefressen. Sie gehen mit ihr nachmittags in eine Tierarztpraxis. Bisher, mit„Dispensierrecht“ Sie verbringen 10 Minuten im Wartezimmer Ihre Katze wird im Sprechzimmer untersucht. Die Diagnose: „fieberhafte, eitrige Conjunctivitis und Bronchopneumonie“ , also Entzündung der Bindehäute, der Bronchien und der Lunge. Ihre Katze bekommt 2 Injektionen. Eine davon enthält ein Antibiotikum Sie bekommen 12 Antibiotikumtabletten aus einer größeren, in der Praxis vorhandenen Packung „abgefüllt“, mit denen Sie die Katze in den nächsten 6 Tagen behandeln müssen und Augentropfen, die Sie einträufeln sollen. &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.. &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. . &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.. &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.. Das war’s, Sie bezahlen die gesamte Behandlung Ihrer Katze und verlassen die Praxis nach 25 bis 30 Minuten, Ihrer Katze wird es bald besser gehen. Ohne „Dispensierrecht“ Sie verbringen 10 Minuten im Wartezimmer Ihre Katze wird im Sprechzimmer untersucht. Die Diagnose: „fieberhafte, eitrige Conjunctivitis und Bronchopneumonie“ , also Entzündung der Bindehäute, der Bronchien und der Lunge. Ihre Katze bekommt 2 Injektionen. Eine davon enthält ein Antibiotikum Bis hierher ist noch alles gleich, nun aber zeigt sich der deutliche Nachteil für Sie und für Ihr Tier: Man stellt ein Rezept für die benötigten Medikamente aus, Rezeptgebühren (1 – 3 facher Satz, d.h. 5,72 – 17,16 €, zusätzliche Kosten für Sie, die bisher nie angefallen sind. Denn Sie haben die Verschreibung“ ja immer gleich erhalten!) Sie fahren oder gehen in die Apotheke (zusätzlich 20 bis 30 Minuten in der Stadt, auf dem Land gern auch mal viel länger) Die Apotheke kann die Vielfalt an tierärztlichen Medikamenten nicht vorrätig halten, man bestellt die benötigten Tabletten. Menschen- Medikamente darf man Ihnen nicht abgeben, das ist gesetzlich verboten. Sie fahren oder gehen erneut in die Apotheke (zusätzlich 20 bis 30 Minuten) Die Apotheke darf nur unangebrochene Packungen abgeben, Sie müssen also 20 Tabletten kaufen (und bezahlen 8 zu viel). Relativ preiswerte Arzneien wie Augentropfen werden häufig mit dem zugelassenen Preisaufschlag von 8,-€ zusätzlich belegt. Ergebnis: Neben den 25 – 30 Minuten in der Tierarztpraxis benötigen Sie bis zu zwei weitere Stunden zusätzliche Zeit. Sie müssen zusätzliche, umständliche Wege zurücklegen. Außerdem wird die Behandlung deutlich teurer, weil Sie ein Rezept benötigen und weil Sie überflüssige Tabletten, die zudem meist teurer sind als in der Tierarztpraxis, kaufen müssen. Und noch ein Wort zur „Fachkompetenz“: Auch jetzt schon gibt es gelegentlich Apotheken, die Tierarzneimittel verkaufen, einige wenige geben illegaler Weise sogar rezeptpflichtige Mittel ohne Rezept oder gar Menschen- statt Tiermedikamente ab. Im Pharmaziestudium spielen aber Tiere KEINE Rolle, es sei denn, als Versuchstiere. Deshalb haben Apotheker naturgemäß KEINERLEI Fachwissen über tierartspezifische Besonderheiten, die richtige Dosierung, Verabreichungsintervalle, Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen. Auch die teilweise zum menschlichen Krankheitsbild sehr unterschiedliche Wirkungsweise von Medikamenten bei Tieren ist Apothekern meist gänzlich unbekannt, denn sie haben in ihrem Studium nichts darüber gelernt, im Gegensatz zu den Tierärzten. Als Nicht – Fachleute für Tierarzneimittel sind Apotheker also in keiner Weise geeignet, Medikamente für den Einsatz am Tier abzugeben oder sie darüber zu beraten. Fragen Sie also bitte, wenn es um TIER- Arzneimittel geht, immer und ausschließlich Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt. Sonst niemanden! Damit Sie nicht unnötig Zeit und Geld verschwenden! Und damit Ihr Tier auch weiterhin fachkundig und sicher behandelt wird! © Dr. med. vet. Petra Sindern, Vorsitzende der Fachgruppe Kleintierpraxis im Bundesverband praktizierender Tierärzte bpt &#160; Liebe Patientenbesitzerinnen und –besitzer, ich möchte Ihnen empfehlen, bei der folgenden Online-Petition mitzuzeichnen: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=22430 Die Politik hat das tierärztliche Dispensierrecht (d.h. das Recht der Tierärzte, eine Hausapotheke zu betreiben und Medikamente für die von ihnen behandelten Tiere abzugeben) auf den Prüfstand gestellt. Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner und viele Landwirtschaftsminister der Länder wollen es abschaffen, mit der Begründung, dass der Antibiotika-Einsatz in der Landwirtschaft reduziert werden müsse. Gerade dafür ist es aber nicht zielführend, den Tierärzten das Dispensierrecht wegzunehmen &#8211; mit Dispensierrecht ist die Abgabe dieser Medikamente einer lückenlosen Kontrolle unterworfen, sowohl beim Tierarzt als auch beim Landwirt, es existieren zahlreiche Dokumentationspflichten. Ohne Dispensierrecht müssten Tierärzte für die verordneten Medikamente Rezepte schreiben und sowohl Landwirte als auch Kleintierbesitzer müßten sich die Medikamente aus öffentlichen Apotheken besorgen. Dies würde offensichtlich zu einer Verschlechterung der Versorgung der tierischen Patienten führen, die ihre Medikamente bisher gleich beim Tierarzt bekommen. Medikamente müssten nach dem Tierarztbesuch extra aus der Apotheke geholt werden, nachts und am Wochenende gerade auf dem Land mit wenigen Notdienst-Apotheken ein hoher Aufwand. Dort, wo die Politik eigentlich angreifen will, bei den großen Großtierpraktikern, würde die Regelung u.U. gar nicht greifen &#8211; die würden sich einfach einen Apotheker einstellen und eine Apotheke gründen, und schon ist die Regelung ausgehebelt. Zudem gibt es für die Apotheken keine Kontrollen, die der amtlichen Kontrolle der tierärztlichen Hausapotheken entsprächen, sondern nur eine Eigen-Kontrolle durch die Apotheker-Kammer. Die Qualität der Beratung würde leiden, denn Apotheker sind für die Abgabe von Tier-Medikamenten nicht ausgebildet und können Tierbesitzer nicht beraten, wie diese anzuwenden sind, es kommen schon jetzt immer wieder krasse Fehlberatungen bei den nicht-verschreibungspflichtigen Medikamenten vor. Gerade für Kleintiere würden die Medikamente teurer, denn neben der Rezeptgebühr beim Tierarzt müßten in der Apotheke immer ganze grosse Packungen des betreffenden Medikaments gekauft werden &#8211; z.B. 20 Tbl., wenn aber</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/artikel-zum-dispensierrecht-und-hinweis-zu-epetition-maerz-2012/">Das tierärztliche Dispensierrecht &#8211; Information und Hintergründe &#8211; März 2012</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>ePetition:<br />
<a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=22430" target="_blank">https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=22430</a><br />
<b>Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie &#8230;&#8230;&#8230;. Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt, wen sonst?<br />
</b><br />
<i><span style="text-decoration: underline;">Das tierärztliche „Dispensierrecht“, was ist das eigentlich?</span></i><br />
Damit ist das Recht gemeint, Arzneimittel für Tiere herzustellen, zu verkaufen und abzufüllen, die für die Behandlung eigener Patienten bestimmt sind. Das Studium der Tiermedizin schließt deshalb auch die Fächer „Pharmakologie“ und „Arzneimittel – Verordnungslehre“ als Prüfungsfächer ein. Im Gegensatz zu den Apotheken, die grundsätzlich eine gesamte, unangebrochene Medikamentenpackung abgeben müssen, dürfen Tierärzte Teilmengen „abfüllen“ also z.B. aus einer Gesamtpackung mit 100 Tabletten 8 für Ihre Katze oder Ihren Hund abgeben.<br />
<i><span style="text-decoration: underline;">Was würde denn passieren, wenn die Tierärzte dieses Recht verlieren würden?</span></i><br />
Wenn Tierärzte keine Medikamente mehr verkaufen dürften, würde</p>
<ol>
<li>die Behandlung Ihres Tieres <i><span style="text-decoration: underline;">erheblich teurer</span></i>,</li>
<li>die Behandlung Ihres Tieres für Sie <i><span style="text-decoration: underline;">erheblich unbequemer</span></i></li>
<li>die Zeit, die Sie selbst aufwenden müssten, damit Ihr Tier behandelt werden kann, <i><span style="text-decoration: underline;">erheblich länger</span></i></li>
</ol>
<p>Warum? <i><span style="text-decoration: underline;">Ein ganz alltägliches Beispiel:</span></i><br />
Angenommen, Sie haben eine Katze. Weiter angenommen, dass sie seit gestern gerötete, verklebte Augen hat. Und heute morgen hat sie nicht mehr gefressen. Sie gehen mit ihr nachmittags in eine Tierarztpraxis.</p>
<table border="0" cellspacing="2" cellpadding="10">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><b>Bisher, mit„Dispensierrecht“</b></p>
<ol>
<li>Sie verbringen 10 Minuten im Wartezimmer</li>
<li>Ihre Katze wird im Sprechzimmer untersucht. Die Diagnose: „fieberhafte, eitrige Conjunctivitis und Bronchopneumonie“ , also Entzündung der Bindehäute, der Bronchien und der Lunge.</li>
<li>Ihre Katze bekommt 2 Injektionen. Eine davon enthält ein Antibiotikum</li>
<li>Sie bekommen 12 Antibiotikumtabletten aus einer größeren, in der Praxis vorhandenen Packung „abgefüllt“, mit denen Sie die Katze in den nächsten 6 Tagen behandeln müssen und Augentropfen, die Sie einträufeln sollen.</li>
</ol>
<div>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.<br />
&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.<br />
&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.<br />
&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..<br />
&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. .<br />
&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.<br />
&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..<br />
&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.<br />
&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..</p>
</div>
<p>Das war’s, Sie bezahlen die gesamte<br />
Behandlung Ihrer Katze und verlassen die Praxis<br />
<i><span style="text-decoration: underline;">nach 25 bis 30 Minuten</span></i>, Ihrer Katze wird es bald besser gehen.</td>
<td valign="top"><b>Ohne „Dispensierrecht“</b></p>
<ol>
<li>Sie verbringen 10 Minuten im Wartezimmer</li>
<li>Ihre Katze wird im Sprechzimmer untersucht. Die Diagnose:<br />
„fieberhafte, eitrige Conjunctivitis und Bronchopneumonie“ , also Entzündung der Bindehäute, der Bronchien und der Lunge.</li>
<li>Ihre Katze bekommt 2 Injektionen. Eine davon enthält ein Antibiotikum<br />
Bis hierher ist noch alles gleich, nun aber zeigt sich der deutliche Nachteil für Sie und für Ihr Tier:</li>
<li>Man stellt ein Rezept für die benötigten Medikamente aus, Rezeptgebühren (1 – 3 facher Satz, d.h. 5,72 – 17,16 €, zusätzliche Kosten für Sie, die bisher nie angefallen sind. Denn Sie haben die Verschreibung“ ja immer gleich erhalten!)</li>
<li>Sie fahren oder gehen in die Apotheke (zusätzlich 20 bis 30 Minuten in der Stadt, auf dem Land gern auch mal viel länger)</li>
<li>Die Apotheke kann die Vielfalt an tierärztlichen Medikamenten nicht vorrätig halten, man bestellt die benötigten Tabletten. Menschen- Medikamente darf man Ihnen nicht abgeben, das ist gesetzlich verboten.</li>
<li>Sie fahren oder gehen erneut in die Apotheke (zusätzlich 20 bis 30 Minuten)</li>
<li>Die Apotheke darf nur unangebrochene Packungen abgeben, Sie müssen also 20 Tabletten kaufen (und bezahlen 8 zu viel). Relativ preiswerte Arzneien wie Augentropfen werden häufig mit dem zugelassenen Preisaufschlag von 8,-€ zusätzlich belegt.</li>
</ol>
<p>Ergebnis: Neben den 25 – 30 Minuten in der Tierarztpraxis benötigen Sie <i><span style="text-decoration: underline;">bis zu zwei weitere Stunden zusätzliche Zeit</span></i>. Sie müssen <i><span style="text-decoration: underline;">zusätzliche, umständliche Wege</span></i> zurücklegen. Außerdem wird die <i><span style="text-decoration: underline;">Behandlung deutlich teurer</span></i>, weil Sie ein Rezept benötigen und weil Sie überflüssige Tabletten, die zudem meist teurer sind als in der Tierarztpraxis, kaufen müssen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><i><span style="text-decoration: underline;">Und noch ein Wort zur „Fachkompetenz“:</span></i></p>
<p>Auch jetzt schon gibt es gelegentlich Apotheken, die Tierarzneimittel verkaufen, einige wenige geben illegaler Weise sogar rezeptpflichtige Mittel ohne Rezept oder gar Menschen- statt Tiermedikamente ab. Im Pharmaziestudium spielen aber Tiere KEINE Rolle, es sei denn, als Versuchstiere. Deshalb haben Apotheker naturgemäß KEINERLEI Fachwissen über tierartspezifische Besonderheiten, die richtige Dosierung, Verabreichungsintervalle, Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen. Auch die teilweise zum menschlichen Krankheitsbild sehr unterschiedliche Wirkungsweise von Medikamenten bei Tieren ist Apothekern meist gänzlich unbekannt, denn sie haben in ihrem Studium nichts darüber gelernt, im Gegensatz zu den Tierärzten. Als Nicht – <i>Fachleute für Tierarzneimittel sind Apotheker also in keiner Weise geeignet, Medikamente für den Einsatz am Tier abzugeben oder sie darüber zu beraten.</i></p>
<div>
<p><b>Fragen Sie also bitte, wenn es um TIER- Arzneimittel geht,<br />
immer und ausschließlich Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt. Sonst niemanden! </b><br />
Damit Sie nicht unnötig Zeit und Geld verschwenden! Und damit Ihr Tier auch weiterhin fachkundig und sicher behandelt wird!</p>
</div>
<p>© Dr. med. vet. Petra Sindern, Vorsitzende der Fachgruppe Kleintierpraxis im Bundesverband praktizierender Tierärzte bpt</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p>Liebe Patientenbesitzerinnen und –besitzer,</p>
<p>ich möchte Ihnen empfehlen, bei der folgenden Online-Petition mitzuzeichnen:<br />
<a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=22430" target="_blank">https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=22430</a></p>
<p>Die Politik hat das tierärztliche Dispensierrecht (d.h. das Recht der Tierärzte, eine Hausapotheke zu betreiben und Medikamente für die von ihnen behandelten Tiere abzugeben) auf den Prüfstand gestellt. Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner und viele Landwirtschaftsminister der Länder wollen es abschaffen, mit der Begründung, dass der Antibiotika-Einsatz in der Landwirtschaft reduziert werden müsse.</p>
<p>Gerade dafür ist es aber nicht zielführend, den Tierärzten das Dispensierrecht wegzunehmen &#8211; mit Dispensierrecht ist die Abgabe dieser Medikamente einer lückenlosen Kontrolle unterworfen, sowohl beim Tierarzt als auch beim Landwirt, es existieren zahlreiche Dokumentationspflichten. Ohne Dispensierrecht müssten Tierärzte für die verordneten Medikamente Rezepte schreiben und sowohl Landwirte als auch Kleintierbesitzer müßten sich die Medikamente aus öffentlichen Apotheken besorgen.</p>
<p>Dies würde offensichtlich zu einer Verschlechterung der Versorgung der tierischen Patienten führen, die ihre Medikamente bisher gleich beim Tierarzt bekommen. Medikamente müssten nach dem Tierarztbesuch extra aus der Apotheke geholt werden, nachts und am Wochenende gerade auf dem Land mit wenigen Notdienst-Apotheken ein hoher Aufwand. Dort, wo die Politik eigentlich angreifen will, bei den großen Großtierpraktikern, würde die Regelung u.U. gar nicht greifen &#8211; die würden sich einfach einen Apotheker einstellen und eine Apotheke gründen, und schon ist die Regelung ausgehebelt.<br />
Zudem gibt es für die Apotheken keine Kontrollen, die der amtlichen Kontrolle der tierärztlichen Hausapotheken entsprächen, sondern nur eine Eigen-Kontrolle durch die Apotheker-Kammer.</p>
<p>Die Qualität der Beratung würde leiden, denn Apotheker sind für die Abgabe von Tier-Medikamenten nicht ausgebildet und können Tierbesitzer nicht beraten, wie diese anzuwenden sind, es kommen schon jetzt immer wieder krasse Fehlberatungen bei den nicht-verschreibungspflichtigen Medikamenten vor. Gerade für Kleintiere würden die Medikamente teurer, denn neben der Rezeptgebühr beim Tierarzt müßten in der Apotheke immer ganze grosse Packungen des betreffenden Medikaments gekauft werden &#8211; z.B. 20 Tbl., wenn aber nur 10 benötigt werden. Der Apotheker darf nicht, wie der Tierarzt, Teilmengen abgeben. Das würde auch dazu führen, dass Restmengen der Medikamente beim Tierbesitzer übrig bleiben und dann auf Verdacht verabreicht werden.<br />
Ein Infoblatt, dass die Folgen für Kleintier-Besitzer beschreibt, habe ich Euch an diese Mail angehängt.</p>
<p>Zusammenfassend kann man sagen, dass es ist angesichts der &#8222;Antibiotika-Skandale&#8220; offenbar sehr leicht ist, einen ganzen Berufsstand unter Generalverdacht zu stellen und mit den Tierärzten ist schnell ein Bauernopfer gefunden, das Schuld hat. So muss man sich nicht damit auseinandersetzen, wodurch der hohe Medikamenten-Einsatz in der Nutztierhaltung eigentlich verursacht wird, nämlich durch die Haltungsbedingungen in der Massentierhaltung.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/artikel-zum-dispensierrecht-und-hinweis-zu-epetition-maerz-2012/">Das tierärztliche Dispensierrecht &#8211; Information und Hintergründe &#8211; März 2012</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
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		<title>Addison-Krise / Hypoadrenokortizismus &#8211; November 2011</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/addison-krise-hypoadrenokortizismus-november-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 00:35:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Addison-Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Hypoadrenokortizismus]]></category>
		<category><![CDATA[Morbus Addison]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://Frau%20Reifenschneider%20war%20noch%20nicht%20lange%20mit%20Maxi%20bei%20uns,%20unsere%20Praxis%20wa</guid>

					<description><![CDATA[<p>Frau Reifenschneider war noch nicht lange mit Maxi bei uns, unsere Praxis war ihr empfohlen worden. Dr. Rogalla hatte für Maxi schon einen Termin für alle weiterführenden Untersuchungen und zur Schmerzbehandlung vereinbart, da er laut Frau Reifenschneider immer wieder Schmerzen wegen eines alten Bandscheibenvorfalls zeigte. Doch zu dem vereinbarten Termin kam es gar nicht. In aller Früh am Montag morgen brachte sein Frauchen Maxi weinend zu uns in Praxis, weil sie glaubte, er müsse jetzt sterben. Max war ganz schlapp, lag auf der Seite und konnte gar nicht mehr laufen und die Beine waren eiskalt, Frau Reifenschneider war sich sicher, dass es wieder ein Bandscheibenvorfall war, doch diesmal viel schlimmer als beim ersten Mal. Da Maxi die Hinterbeinen nicht mehr bewegen konnte, glaubte sie, dass er nun endgültig gelähmt sei. Sicherlich sprachen Anzeichen dafür, doch Dr. Rogalla hatte gleich einen anderen Verdacht: Maxi konnte zwar nicht mehr stehen und brach zusammen, die Hinterbeine waren eiskalt, aber die schneeweißen Schleimhäute und das schwache Herz sprachen deutlich gegen einen Bandscheibenvorfall, insbesondere war das Herz nicht rhythmisch und schlug sehr leise. Dr. Rogalla leitete alle Intensivmaßnahmen ein, als erstes musste ohne Zeitverlust Maxi´s Kreislauf stabilisiert werden. Dazu wurde eine angewärmte Infusion gelegt, da Maxi Untertemperatur hatte. Dann wurde das EKG angelegt und das Blut in unserem Labor untersucht. Das EKG zeigte Ausschläge, die eine Hyperkaliämie nahelegten und Dr. Rogalla ordnete noch zusätzlich die Untersuchung auf Kalium an. Die Werte waren schnell erstellt, der Kaliumwert, wie vermutet, viel zu hoch und die Ergebnisse der Blutuntersuchung und des EKG gemeinsam ergab die Diagnose Morbus Addison. Eine schwere Erkrankung, die nicht sofort erkannt, sehr schnell zu Tode führt. Nun wurde Max gezielt über die Infusion stabilisiert, das Herz würde gestärkt, Elektrolyte ersetzt und vor allem das Wesentliche, das fehlende Kortison, zugeführt. Frau Reifenschneider bangte, doch bald konnte Dr. Rogalla sie beruhigen, Max Temperatur stieg an, die Schleimhäute wurden allmählich rosig, das Herz schlug wieder kräftiger. Als Frau Reifenschneider nach knapp einer Stunde endlich zu Max in den Intensivbehandlunsraum durfte, konnte Max zwar noch nicht stehen, doch er hob den Kopf und wedelte schwach mit seinem Schwänzchen. Frau Reifenschneider weinte vor Freude. Nun galt es abzuwarten. Während Max seine stärkende Infusion erhielt, Dr. Rogalla substituierte weiterhin die Medikamente unter strenger EKG- kontrolle, konnte Frau Reifenschneider Max streicheln. Er wurde nicht nur in eine Decke eingewickelt, sondern auch mit einer Wärmedecke gewärmt. Bis zum Mittag war dann die Krise endlich überwunden, Max konnte den Kopf heben, sich aufsetzen und wenig später sogar wieder stehen. Max blieb zur weiteren Überwachung noch bei uns auf der Station. Doch er erholte sich zusehends und am Abend konnte er schon wieder seinem Frauchen wedelnd entgegen laufen, vergessen, dass er so eben dem Tod davongelaufen war. Das sind die genau die Momente in unserem Beruf, die uns immer wieder Kraft geben und uns glücklich machen: in diesem Fall war es tatsächlich unser Know-how, das Max das Leben gerettet hat. Max ist immer noch in Behandlung, aber inzwischen mit seinen Medikamenten, die er nun ein Leben lang erhalten muß, wieder wohlauf. Bei der letzten Kontrolluntersuchung sagte Frau Reifenschneider, das Max wieder so ist wie zuvor und wüsste man es nicht besser, so würde man glauben er sei gesund. Wir wünschen Max noch eine lange, glückliche Zeit gemeinsam mit seinem Frauchen. siehe auch: Info zu Krankheiten: Morbus Addison Fall des Monats 2007/06 Fall des Monats 2007/04</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/addison-krise-hypoadrenokortizismus-november-2011/">Addison-Krise / Hypoadrenokortizismus &#8211; November 2011</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2011/11/akt_fall_201111_01.jpg" alt="" width="234" height="406" align="left" border="0" hspace="20" />Frau Reifenschneider war noch nicht lange mit Maxi bei uns, unsere Praxis war ihr empfohlen worden. Dr. Rogalla hatte für Maxi schon einen Termin für alle weiterführenden Untersuchungen und zur Schmerzbehandlung vereinbart, da er laut Frau Reifenschneider immer wieder Schmerzen wegen eines alten Bandscheibenvorfalls zeigte. Doch zu dem vereinbarten Termin kam es gar nicht.<br />
In aller Früh am Montag morgen brachte sein Frauchen Maxi weinend zu uns in Praxis, weil sie glaubte, er müsse jetzt sterben. Max war ganz schlapp, lag auf der Seite und konnte gar nicht mehr laufen und die Beine waren eiskalt, Frau Reifenschneider war sich sicher, dass es wieder ein Bandscheibenvorfall war, doch diesmal viel schlimmer als beim ersten Mal. Da Maxi die Hinterbeinen nicht mehr bewegen konnte, glaubte sie, dass er nun endgültig gelähmt sei.<br />
Sicherlich sprachen Anzeichen dafür, doch <a href="https://www.rogalla-rummel.de/#rogalla">Dr. Rogalla</a> hatte gleich einen anderen Verdacht: Maxi konnte zwar nicht mehr stehen und brach zusammen, die Hinterbeine waren eiskalt, aber die schneeweißen Schleimhäute und das schwache Herz sprachen deutlich gegen einen Bandscheibenvorfall, insbesondere war das Herz nicht rhythmisch und schlug sehr leise.<br />
Dr. Rogalla leitete alle Intensivmaßnahmen ein, als erstes musste ohne Zeitverlust Maxi´s Kreislauf stabilisiert werden. Dazu wurde eine angewärmte Infusion gelegt, da Maxi Untertemperatur hatte. Dann wurde das EKG angelegt und das Blut in unserem Labor untersucht. Das <a href="https://www.rogalla-rummel.de/informationen-zu-medizinischen-geraeten/#ekg">EKG</a> zeigte Ausschläge, die eine Hyperkaliämie nahelegten und Dr. Rogalla ordnete noch zusätzlich die Untersuchung auf Kalium an. Die Werte waren schnell erstellt, der Kaliumwert, wie vermutet, viel zu hoch und die Ergebnisse der Blutuntersuchung und des EKG gemeinsam ergab die Diagnose <b><a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/morbus-addison-hypoadrenokortizismus/">Morbus Addison</a></b>.<br />
<span class="rot"><b>Eine schwere Erkrankung, die nicht sofort erkannt, sehr schnell zu Tode führt.</b></span><br />
Nun wurde Max gezielt über die Infusion stabilisiert, das Herz würde gestärkt, Elektrolyte ersetzt und vor allem das Wesentliche, das fehlende Kortison, zugeführt.<br />
Frau Reifenschneider bangte, doch bald konnte Dr. Rogalla sie beruhigen, Max Temperatur stieg an, die Schleimhäute wurden allmählich rosig, das Herz schlug wieder kräftiger. Als Frau Reifenschneider nach knapp einer Stunde endlich zu Max in den Intensivbehandlunsraum durfte, konnte Max zwar noch nicht stehen, doch er hob den Kopf und wedelte schwach mit seinem Schwänzchen. Frau Reifenschneider weinte vor Freude. Nun galt es abzuwarten. Während Max seine stärkende Infusion erhielt, Dr. Rogalla substituierte weiterhin die Medikamente unter strenger EKG- kontrolle, konnte Frau Reifenschneider Max streicheln. Er wurde nicht nur in eine Decke eingewickelt, sondern auch mit einer Wärmedecke gewärmt. Bis zum Mittag war dann die Krise endlich überwunden, Max konnte den Kopf heben, sich aufsetzen und wenig später sogar wieder stehen.<br />
Max blieb zur weiteren Überwachung noch bei uns auf der Station. Doch er erholte sich zusehends und am Abend konnte er schon wieder seinem Frauchen wedelnd entgegen laufen, vergessen, dass er so eben dem Tod davongelaufen war.<br />
<b>Das sind die genau die Momente in unserem Beruf, die uns immer wieder Kraft geben und uns glücklich machen: in diesem Fall war es tatsächlich unser Know-how, das Max das Leben gerettet hat.</b><br />
Max ist immer noch in Behandlung, aber inzwischen mit seinen Medikamenten, die er nun ein Leben lang erhalten muß, wieder wohlauf.<br />
Bei der letzten Kontrolluntersuchung sagte Frau Reifenschneider, das Max wieder so ist wie zuvor und wüsste man es nicht besser, so würde man glauben er sei gesund.<br />
Wir wünschen Max noch eine lange, glückliche Zeit gemeinsam mit seinem Frauchen.</p>
<p>siehe auch:<br />
Info zu Krankheiten: <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/morbus-addison-hypoadrenokortizismus/">Morbus Addison</a><br />
<a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/addison-krise-beim-hund-juni-2007/">Fall des Monats 2007/06</a><br />
<a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/cushing-syndrom-beim-hund-april-2007/">Fall des Monats 2007/04</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/addison-krise-hypoadrenokortizismus-november-2011/">Addison-Krise / Hypoadrenokortizismus &#8211; November 2011</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
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		<title>Leistenbruch bei der Katze (Hernia inguinalis) &#8211; März 2011</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/leistenbruch-bei-der-katze-hernia-inguinalis-maerz-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 01:09:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hernia inguinalis]]></category>
		<category><![CDATA[Leistenbruch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://Die%20kleine%20Nala%20stammt%20aus%20Bulgarien%20Sie%20wurde%20dort%20vom%20Tierschutz%20gerettet</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die kleine Nala stammt aus Bulgarien Sie wurde dort vom Tierschutz gerettet und hat bei Frau Flückinger ein neues Zuhause gefunden. Leider hatte diese kleine Katze in ihrem jungen Leben schon sehr viel durchgemacht. Das wusste Frau Flückinger nicht, als sie die kleine Katze vor 2 Tagen übernahm, doch ihr fiel auf, dass Nala zwischen den Hinterbeinen eine dicke Geschwulst hatte und hinkte. Sie stellte sie deswegen in unserer Praxis vor. Wir haben die Kleine geröngt und festgestellt, dass sie einen länger zurückliegenden, schon verheilten Beckenbruch hatte. Das erklärte das Hinken. Die mandaringroße, derbe Verdickung zwischen den Beinen diagnostizierten wir als einen alten Leistenbruch. Der große Knoten unter der Haut wurde mittels Ultraschall untersucht. So stellten wir fest, dass in dieser Umfangsvermehrung Darm eingelagert war. Wahrscheinlich hat ein Tritt oder Unfall der Kleinen das Becken gebrochen, dabei hat sie einen Leistenbruch erlitten und die inneren Organe waren durch die Leiste aus dem Bauchraum vorgefallen. Nala musste operiert werden. Es schien wie ein kleines Wunder, dass bis jetzt der Darm sich noch nicht verklemmt hatte und funktionierte, obwohl er teilweise aus dem Bauchraum herausgefallen war. Eigentlich war es nur noch eine Frage der Zeit, dass es zu einem lebensbedrohlichen Darmverschluß (Strangulationsileus, siehe: Fall des Monats 1/2011 und Informationen zu Krankheiten -&#62; Ileus) kommen musste. Nala erhielt eine Inhalationsnarkose, die besonders schonend für die narkoseempfindlichen Katzenwelpen ist. Dann wurde sehr vorsichtig die Haut über dem Vorfall eröffnet, vorsichtig, da unter keinen Umständen der Darm verletzt werden durfte. Mit dem Darm war auch Bauchfett vorgefallen und alles hatte sich schon hochgradig entzündet, das gesamte Gewebe war pörös, eitrig suppig und alles zu einem unübersichtlichen Klumpen verklebt. In geduldiger Kleinarbeit wurde das veränderte Gewebe Schicht für Schicht entfernt und dabei zeigte sich, dass noch zusätzlich die Blase sich in der Verklebung befand. Erst als das gesamte kranke Gewebe vorsichtig abgetragen war, konnten die verklebten Darmschlingen und die Blase voneinander gelöst werden. Der Bauchraum musste eröffnet werden, da der Darm auch noch an der inneren Bauchdecke festgewachsen war und auch hier erst abgelöst werden musste. Als das alles geschafft war und die Darmteile und Blase gereinigt waren, konnten sie wieder in den Bauchraum zurückverlagert werden. Der Rest war schnelle Routine, der Bauchraum wurde verschlossen und Nala durfte aus der Narkose aufwachen. Sie erhielt starke Schmerzmittel (Opiate), damit die Heilung schneller vonstatten geht. Noch am gleichen Abend stand sie miauend in ihrer Krankenstation als wäre nichts gewesen. Doch Fressen durfte sie erst am darauffolgenden Tag. Unsere Freude war groß als sie beschwerdefrei Urin und Kot absetzte. Das zeigte, dass der Eingriff komplikationslos verlaufen war. Da Nala guten Appetit zeigte und schon bald anfing, in ihrer Krankenbox neugierig herumzuklettern, durfte sie schon am 3. Tag nach Hause. Nala hat guten Appetit, trotz Kragen klappt das Fressen super</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/leistenbruch-bei-der-katze-hernia-inguinalis-maerz-2011/">Leistenbruch bei der Katze (Hernia inguinalis) &#8211; März 2011</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2011/03/akt_fall_201103_01.jpg" alt="" width="180" height="226" align="left" border="0" hspace="20" />Die kleine Nala stammt aus Bulgarien Sie wurde dort vom Tierschutz gerettet und hat bei Frau Flückinger ein neues Zuhause gefunden. Leider hatte diese kleine Katze in ihrem jungen Leben schon sehr viel durchgemacht. Das wusste Frau Flückinger nicht, als sie die kleine Katze vor 2 Tagen übernahm, doch ihr fiel auf, dass Nala zwischen den Hinterbeinen eine dicke Geschwulst hatte und hinkte. Sie stellte sie deswegen in unserer Praxis vor.<br />
Wir haben die Kleine geröngt und festgestellt, dass sie einen länger zurückliegenden, schon verheilten Beckenbruch hatte. Das erklärte das Hinken.<br />
Die mandaringroße, derbe Verdickung zwischen den Beinen diagnostizierten wir als einen alten Leistenbruch. Der große Knoten unter der Haut wurde mittels Ultraschall untersucht. So stellten wir fest, dass in dieser Umfangsvermehrung Darm eingelagert war.<br />
Wahrscheinlich hat ein Tritt oder Unfall der Kleinen das Becken gebrochen, dabei hat sie einen Leistenbruch erlitten und die inneren Organe waren durch die Leiste aus dem Bauchraum vorgefallen.<br />
Nala musste <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/mein-tier-muss-operiert-werden/">operiert </a>werden.<br />
Es schien wie ein kleines Wunder, dass bis jetzt der Darm sich noch nicht verklemmt hatte und funktionierte, obwohl er teilweise aus dem Bauchraum herausgefallen war. Eigentlich war es nur noch eine Frage der Zeit, dass es zu einem lebensbedrohlichen Darmverschluß (Strangulationsileus, siehe: <a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/ileus-darminvagination-januar-2011/">Fall des Monats 1/2011</a> und Informationen zu Krankheiten -&gt; <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/ileus-darmverschluss-beim-hund/">Ileus</a>) kommen musste.<br />
Nala erhielt eine <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/narkose/#inhalationsnarkose">Inhalationsnarkose</a>, die besonders schonend für die narkoseempfindlichen Katzenwelpen ist. Dann wurde sehr vorsichtig die Haut über dem Vorfall eröffnet, vorsichtig, da unter keinen Umständen der Darm verletzt werden durfte. Mit dem Darm war auch Bauchfett vorgefallen und alles hatte sich schon hochgradig entzündet, das gesamte Gewebe war pörös, eitrig suppig und alles zu einem unübersichtlichen Klumpen verklebt. In geduldiger Kleinarbeit wurde das veränderte Gewebe Schicht für Schicht entfernt und dabei zeigte sich, dass noch zusätzlich die Blase sich in der Verklebung befand.<br />
Erst als das gesamte kranke Gewebe vorsichtig abgetragen war, konnten die verklebten Darmschlingen und die Blase voneinander gelöst werden. Der Bauchraum musste eröffnet werden, da der Darm auch noch an der inneren Bauchdecke festgewachsen war und auch hier erst abgelöst werden musste. Als das alles geschafft war und die Darmteile und Blase gereinigt waren, konnten sie wieder in den Bauchraum zurückverlagert werden.<br />
Der Rest war schnelle Routine, der Bauchraum wurde verschlossen und Nala durfte aus der Narkose aufwachen. Sie erhielt starke Schmerzmittel (Opiate), damit die Heilung schneller vonstatten geht.<br />
Noch am gleichen Abend stand sie miauend in ihrer Krankenstation als wäre nichts gewesen. Doch Fressen durfte sie erst am darauffolgenden Tag.</p>
<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2011/03/akt_fall_201103_02.jpg" alt="" width="161" height="202" align="left" border="0" hspace="20" />Unsere Freude war groß als sie beschwerdefrei Urin und Kot absetzte.<br />
Das zeigte, dass der Eingriff komplikationslos verlaufen war.<br />
Da Nala guten Appetit zeigte und schon bald anfing, in ihrer Krankenbox neugierig herumzuklettern, durfte sie schon am 3. Tag nach Hause.</p>
<p><i>Nala hat guten Appetit, trotz Kragen klappt das Fressen super</i></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/leistenbruch-bei-der-katze-hernia-inguinalis-maerz-2011/">Leistenbruch bei der Katze (Hernia inguinalis) &#8211; März 2011</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
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		<title>Ileus-Darminvagination &#8211; Januar 2011</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/ileus-darminvagination-januar-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 20:33:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Darminvagination]]></category>
		<category><![CDATA[Ileus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.rogalla-rummel.de/?post_type=falldesmonats&#038;p=4511</guid>

					<description><![CDATA[<p>Samstagabend, wir waren bei Freunden zu einem Abendessen geladen, erreichte uns der Anruf unserer Angestellten Sinah, sie sei beunruhigt, da ihr Hund jetzt mehrfach erbrochen habe und so ruhig geworden sei. Brianna ist eigentlich ein lebhafter 5 Monate alter Welpe, temperamentvoll und bewegungsfreudig. Da konnte etwas nicht stimmen! Wir bestellten Sinah sofort in die Praxis, um uns den Hund selbst anzuschauen. Unsere Freunde waren ein wenig traurig, doch so ist es manchmal, wenn man mit Tierärztinnen befreundet ist. Als wir Brianna untersuchten, ahnten wir Ungutes, sie speichelte zähen Schleim, drückte sich mit dem Bauch immer wieder fest auf den Boden, und wollte sich gar nicht bewegen. Beim Palpieren fühlte sich der Bauch ganz pastös an, die Temperatur war normal, doch die Maulschleimhaut erschien etwas verwaschen. Sicherheitshalber fertigten wir noch ein Röntgenbild an, doch ordneten wir schon gleichzeitig an, alles für eine Operation vorzubereiten. Sinah war sehr erschrocken, aber gefasst, immerhin ging es diesmal um das Leben Ihres Hundes. Das Röntgenbild erhärtete den Verdacht des Ileus, aufgegaste Darmschlingen, unklare Zeichnung von Därmen und Organen, unklare Detailerkennung. Brianna hatte großes Vertrauen zu uns, in den Armen von Sinah wurde der Venenverweilkatheter gelegt und darüber erhielt sie sofort ihre Sedation, dann wurde der Tubus geschoben und sie wurde an die Narkosemaschine angeschlossen. Sinah klemmte alle Überwachungsgeräte an, die Aufregung konnten wir ihr ansehen, doch sie erledigte alle Arbeiten routiniert wie immer- am nächsten Tag verriet sie uns, dass sie sich unentwegt sagte, nein- das ist gar nicht mein Hund. Wir fanden die Invaginationsstelle sehr schnell, doch was auf den ersten Blick sehr einfach erschien, war dann doch recht kompliziert, Brianna bot uns eine doppelte Invagination, die oberflächliche löste sich sehr leicht, doch dann zeigte sich eine völlig verklebte Einstülpung; alle Mesenterialgefäße waren mit verklebt. Die Verklebung befand sich direkt vor dem Blinddarm. Da wir den Blinddarm nicht mitentfernen wollten, lösten wir in geduldiger Arbeit die Verklebungen, schafften dadurch Platz und schnitten dann die abgestorbenen Darmanteile heraus. Nachdem diese mühsame Freipräparation abgeschlossen war, war der Rest nur noch Routine, die zwei gut durchbluteten Darmanteile wurden wieder aneinandergenäht, auf Dichtigkeit überprüft, das abgestorbene Netz entfernt und das Abdomen von Brianna wieder geschlossen. Sie wurde schnell wach und wirkte zwar verschlafen, aber viel frischer. Die Schleimhäute waren wieder rosarot. Am Sonntagmorgen kam Brianna schon in die Praxis gelaufen, sie erhielt wieder ihre Schmerzmittel, ein Antibiotikum und wurde wieder infundiert, als Nahrung war strengste Diät in geringen Mengen angesagt, auch wenn Brianna Heißhunger zeigte. Brianna erholte sich schnell, wie es sich für einen jungen Hund gehört, nun, nach zwei Wochen, ist ihr gar nichts mehr von ihrer lebensgefährlichen Krise anzumerken. Sinah ist glücklich und wir mit ihr, weil doch alles sehr gut verlaufen ist.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/ileus-darminvagination-januar-2011/">Ileus-Darminvagination &#8211; Januar 2011</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Samstagabend, wir waren bei Freunden zu einem Abendessen geladen, erreichte uns der Anruf unserer Angestellten Sinah, sie sei beunruhigt, da ihr Hund jetzt mehrfach erbrochen habe und so ruhig geworden sei.</p>
<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2011/01/akt_fall_201101_01.jpg" alt="" width="144" height="125" align="left" border="0" hspace="20" />Brianna ist eigentlich ein lebhafter 5 Monate alter Welpe, temperamentvoll und bewegungsfreudig.<br />
Da konnte etwas nicht stimmen! Wir bestellten Sinah sofort in die Praxis, um uns den Hund selbst anzuschauen. Unsere Freunde waren ein wenig traurig, doch so ist es manchmal, wenn man mit Tierärztinnen befreundet ist.<br />
Als wir Brianna untersuchten, ahnten wir Ungutes, sie speichelte zähen Schleim, drückte sich mit dem Bauch immer wieder fest auf den Boden, und wollte sich gar nicht bewegen.<br />
Beim Palpieren fühlte sich der Bauch ganz pastös an, die Temperatur war normal, doch die Maulschleimhaut erschien etwas verwaschen.<br />
Sicherheitshalber fertigten wir noch ein Röntgenbild an, doch ordneten wir schon gleichzeitig an, alles für eine Operation vorzubereiten.<br />
Sinah war sehr erschrocken, aber gefasst, immerhin ging es diesmal um das Leben Ihres Hundes.<br />
Das Röntgenbild erhärtete den Verdacht des Ileus, aufgegaste Darmschlingen, unklare Zeichnung von Därmen und Organen, unklare Detailerkennung.<br />
Brianna hatte großes Vertrauen zu uns, in den Armen von Sinah wurde der Venenverweilkatheter gelegt und darüber erhielt sie sofort ihre Sedation, dann wurde der Tubus geschoben und sie wurde an die Narkosemaschine angeschlossen. Sinah klemmte alle Überwachungsgeräte an, die Aufregung konnten wir ihr ansehen, doch sie erledigte alle Arbeiten routiniert wie immer- am nächsten Tag verriet sie uns, dass sie sich unentwegt sagte, nein- das ist gar nicht mein Hund.<br />
Wir fanden die Invaginationsstelle sehr schnell, doch was auf den ersten Blick sehr einfach erschien, war dann doch recht kompliziert,<br />
Brianna bot uns eine doppelte Invagination, die oberflächliche löste sich sehr leicht, doch dann zeigte sich eine völlig verklebte Einstülpung; alle Mesenterialgefäße waren mit verklebt.</p>
<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2011/01/akt_fall_201101_02.jpg" alt="" width="453" height="354" border="0" /></p>
<p>Die Verklebung befand sich direkt vor dem Blinddarm. Da wir den Blinddarm nicht mitentfernen wollten, lösten wir in geduldiger Arbeit die Verklebungen, schafften dadurch Platz und schnitten dann die abgestorbenen Darmanteile heraus.<br />
Nachdem diese mühsame Freipräparation abgeschlossen war, war der Rest nur noch Routine, die zwei gut durchbluteten Darmanteile wurden wieder aneinandergenäht, auf Dichtigkeit überprüft, das abgestorbene Netz entfernt und das Abdomen von Brianna wieder geschlossen.<br />
Sie wurde schnell wach und wirkte zwar verschlafen, aber viel frischer. Die Schleimhäute waren wieder rosarot.</p>
<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2011/01/akt_fall_201101_03.jpg" alt="" width="171" height="207" align="left" border="0" hspace="20" />Am Sonntagmorgen kam Brianna schon in die Praxis gelaufen, sie erhielt wieder ihre Schmerzmittel, ein Antibiotikum und wurde wieder infundiert, als Nahrung war strengste Diät in geringen Mengen angesagt, auch wenn Brianna Heißhunger zeigte.<br />
Brianna erholte sich schnell, wie es sich für einen jungen Hund gehört, nun, nach zwei Wochen, ist ihr gar nichts mehr von ihrer lebensgefährlichen Krise anzumerken.<br />
Sinah ist glücklich und wir mit ihr, weil doch alles sehr gut verlaufen ist.</p>
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		<title>Pankreatitis bei der Katze &#8211; September 2010</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/pankreatitis-bei-der-katze-september-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 01:16:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Feline Pankreatitis]]></category>
		<category><![CDATA[Pankreatitis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://Das%20ist%20Blacky,</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das ist Blacky, der Kater der Familie Zeschky aus Schotten, 8 Monate nach seiner schweren Erkrankung- er hat an Gewicht zugelegt und ist wieder aktiv in seinem Revier. Er kam im letzten Jahr zur Weihnachtszeit zu uns in die Praxis. Familie Zeschky war verzweifelt, Blacky frass immer weniger, wurde matter und schien sich aufgeben zu haben. Familie Zeschky fürchtete ihren geliebten Kater zu verlieren. So konsultierten sie Dr. Rummel als Spezialistin für Katzenkrankheiten. Der Zustand von Blacky war besorgniserregend, und Blacky wurde komplett durchgecheckt: Erwurde einer ausführlichen Blutuntersuchung unterzogen, geröngt und mit dem Ultraschallgerät untersucht. Hier zeigte sich der Grund seines extrem schlechten Allgemeinbefindens: Blacky litt an einer schweren Pankreatitis. Diese Krankheit ist lebensbedrohlich, nicht immer schafft man es, die Patienten aus der Krise herauszuholen – und insbesondere ist die Therapie sehr langwierig. Familie Zeschky wurde ausführlich beraten und Blacky wurde stationär aufgenommen und sehr intensiv behandelt. Dr. Rummel begann sofort mit einer Intensivtherapie über Infusionen und Zwangsernährung. Es dauerte einige Tage bis er wieder Interesse am Futter zeigte- er frass wenig von alleine- doch es war ein Lichtblick. Er war inzwischen so weit stabilisiert, dass er von den Infusionen abgehängt werden konnte. Für Blacky, der an großem Heimweh litt, hieß das auch, dass er nach Hause durfte. Doch er musste anfänglich noch jeden Tag zur Medikation kommen und Frauchen musste ihn zuhause füttern. Blacky liebte das zwar nicht, aber Frau Zeschky schaffte es, ihm seine ausgerechneten Futterportionen zu verabreichen. Tägliche Futteraufnahme ist für Katzen lebenswichtig! Die Abstände der Besuche wurden größer und Anfang Februar war es dann endlich geschafft, Blacky war über den Berg und konnte als geheilt aus der Behandlungentlassen werden. Blacky hat noch einmal Glück gehabt und über die erfolgreiche Therapie haben wir uns alle sehr gefreut. Blacky im Januar, es geht aufwärts Inzwischen ist Blacky wieder ein properer Kater, wie man auf dem obigen Bild sieht und ganz besonders hat uns gefreut als wir jetzt – 8 Monate später &#8211; von Blackys Aktivitäten in dieser netten Form erfahren haben. Siehe auch: Wissenswertes: Feline Pankreatitis – eine diagnostische und therapeutische Herausforderung, veröffentlicht in: Tierärztliches Journal für Reise und Medizin, Nr. 4/2010 (115kB pdf)</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2010/09/akt_fall_201009_01.jpg" alt="" width="452" height="252" border="0" /></p>
<p><b>Das ist <a href="https://www.rogalla-rummel.de/februar-2010/#blacky">Blacky, der Kater der Familie Zeschky</a> aus Schotten, 8 Monate nach seiner schweren Erkrankung- er hat an Gewicht zugelegt und ist wieder aktiv in seinem Revier</b>.<br />
Er kam im letzten Jahr zur Weihnachtszeit zu uns in die Praxis.<br />
Familie Zeschky war verzweifelt, Blacky frass immer weniger, wurde matter und schien sich aufgeben zu haben.<br />
Familie Zeschky fürchtete ihren geliebten Kater zu verlieren. So konsultierten sie Dr. Rummel als Spezialistin für Katzenkrankheiten.<br />
Der Zustand von Blacky war besorgniserregend, und Blacky wurde komplett durchgecheckt: Erwurde einer ausführlichen Blutuntersuchung unterzogen, geröngt und mit dem Ultraschallgerät untersucht.<br />
Hier zeigte sich der Grund seines extrem schlechten Allgemeinbefindens:<br />
<b>Blacky litt an einer schweren Pankreatitis.<br />
</b>Diese Krankheit ist lebensbedrohlich, nicht immer schafft man es, die Patienten aus der Krise herauszuholen – und insbesondere ist die Therapie sehr langwierig.<br />
Familie Zeschky wurde ausführlich beraten und Blacky wurde stationär aufgenommen und sehr intensiv behandelt. Dr. Rummel begann sofort mit einer Intensivtherapie über Infusionen und Zwangsernährung. Es dauerte einige Tage bis er wieder Interesse am Futter zeigte- er frass wenig von alleine- doch es war ein Lichtblick. Er war inzwischen so weit stabilisiert, dass er von den Infusionen abgehängt werden konnte.<br />
Für Blacky, der an großem Heimweh litt, hieß das auch, dass er nach Hause durfte. Doch er musste anfänglich noch jeden Tag zur Medikation kommen und Frauchen musste ihn zuhause füttern. Blacky liebte das zwar nicht, aber Frau Zeschky schaffte es, ihm seine ausgerechneten Futterportionen zu verabreichen.<br />
<b>Tägliche Futteraufnahme ist für Katzen lebenswichtig!</b></p>
<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2010/09/akt_fall_201009_02.jpg" alt="" width="243" height="248" align="left" border="0" hspace="20" />Die Abstände der Besuche wurden größer und Anfang Februar war es dann endlich geschafft, Blacky war über den Berg und konnte als geheilt aus der Behandlungentlassen werden.<br />
Blacky hat noch einmal Glück gehabt und über die erfolgreiche Therapie haben wir uns alle sehr gefreut.</p>
<p><b><i>Blacky im Januar, es geht aufwärts<br />
</i></b></p>
<p>Inzwischen ist Blacky wieder ein properer Kater, wie man auf dem obigen Bild sieht und ganz besonders hat uns gefreut als wir jetzt – 8 Monate später &#8211; von Blackys Aktivitäten in dieser netten Form erfahren haben.</p>
<div>
<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2010/09/akt_fall_201009_03.gif" alt="" width="238" height="262" border="0" /></p>
</div>
<p><b>Siehe auch: Wissenswertes: <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/feline-pankreatitis-eine-diagnostische-und-therapeutische-herausforderung/">Feline Pankreatitis – eine diagnostische und therapeutische Herausforderung, veröffentlicht in: Tierärztliches Journal für Reise und Medizin, Nr. 4/2010</a> (115kB pdf)</b></p>
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		<title>Nickhautdrüsenhyperplasie beim Hund &#8211; Mai 2010</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/nickhautdruesenhyperplasie-beim-hund-mai-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 May 2010 01:18:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nickhautdrüsenhyperplasie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://Toby,%20der%20kleine%20Pugglerüde%20der%20Familie%20Kirchner%20wurde%20uns%20vorgestellt,%20weil%20Herrchen%20aufgefallen%20war,%20dass%20das%20Unterlid%20des%20linken%20Auges%20sich%20nach%20außen%20wölbte%20und%20feuerrot%20war.</guid>

					<description><![CDATA[<p>Toby, der kleine Pugglerüde der Familie Kirchner wurde uns vorgestellt, weil Herrchen aufgefallen war, dass das Unterlid des linken Auges sich nach außen wölbte und feuerrot war. Wir haben es hier mit einer Vergrößerung und Vorfall der Nickhautdrüse zu tun. Es tritt häufig bei jungen brachyzephalen Hunden auf, wobei die Glandula sich als hellrotes, kugeliges, über den Nickhautrand vorwulstendes Gebilde darstellt. Es wird auch „cherry eye“ genannt. Dr. Rogalla vereinbarte für den kleinen Kerl einen Augenoperationstermin in Vollnarkose. Die Drüse muß mit einer feinen Rafftechnik zurückverlagert werden. Die Drüse ist mit für die Tränenproduktion zuständig, so dass sie unter keinen Umständen entfernt werden darf. Die Entfernung der Nickhautdrüse, so wie man es früher gemacht hat, ist heutzutage obsolet, d.h. nicht mehr angesagt, da die Extirpation in der Zukunft zu einem trockenem Auge (Kerato-conjunctivitis sicca = KCS ) führen kann. Das würde dem Hund dauerhafte Probleme bereiten, das Auge müsste immer mit bestimmten Salben behandelt werden, da ansonsten es zu schwerwiegenden Hornhauterosionen kommen kann. Bei Toby ging alles erwartungsgemäß gut. In der Narkose wurde die Nickhautdrüse unter Eröffnung der Innenschleimhaut des Auges in ihre ursprüngliche Position zurückgesetzt und mit ganz feinen , resorbierbaren Fäden wurde die Wunde vernäht. Da Hunde keine Augenklappe tragen können, wurde das Auge mit einer sog. Bindehautschürze verschlossen. Somit wurde verhindert, dass Toby sich die feine Naht mit der Pfote oder beim Rutschen mit dem Kopf über den Teppich, wieder aufreißt. Toby war vorbildlich, nicht einmal kratzte er sich am Auge und nach 8 Tagen wurde die Schutznaht entfernt. Das Auge war wunderbar verheilt und nichts deutete mehr auf die Augenoperation hin. Herrchen und Frauchen waren sehr zufrieden. Siehe auch: Wissenswertes: Nickhautdrüsenhyperplasie und Nickhautdrüsenvorfall beim Hund</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/nickhautdruesenhyperplasie-beim-hund-mai-2010/">Nickhautdrüsenhyperplasie beim Hund &#8211; Mai 2010</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Toby, der kleine Pugglerüde der Familie Kirchner wurde uns vorgestellt, weil Herrchen aufgefallen war, dass das Unterlid des linken Auges sich nach außen wölbte und feuerrot war.</p>
<div>
<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2010/05/akt_fall_201005_01.jpg" alt="" width="306" height="296" border="0" /></p>
</div>
<p>Wir haben es hier mit einer Vergrößerung und Vorfall der Nickhautdrüse zu tun. Es tritt häufig bei jungen brachyzephalen Hunden auf, wobei die Glandula sich als hellrotes, kugeliges, über den Nickhautrand vorwulstendes Gebilde darstellt.<br />
Es wird auch „cherry eye“ genannt.<br />
Dr. Rogalla vereinbarte für den kleinen Kerl einen Augenoperationstermin in <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/narkose/">Vollnarkose</a>. Die Drüse muß mit einer feinen Rafftechnik zurückverlagert werden. Die Drüse ist mit für die Tränenproduktion zuständig, so dass sie unter keinen Umständen entfernt werden darf.<br />
Die Entfernung der Nickhautdrüse, so wie man es früher gemacht hat, ist heutzutage obsolet, d.h. nicht mehr angesagt, da die Extirpation in der Zukunft zu einem trockenem Auge (<b>K</b>erato-<b>c</b>onjunctivitis <b>s</b>icca<br />
= <b>KCS</b> ) führen kann. Das würde dem Hund dauerhafte Probleme bereiten, das Auge müsste immer mit bestimmten Salben behandelt werden, da ansonsten es zu schwerwiegenden Hornhauterosionen kommen kann.<br />
Bei Toby ging alles erwartungsgemäß gut.<br />
In der Narkose wurde die Nickhautdrüse unter Eröffnung der Innenschleimhaut des Auges in ihre ursprüngliche Position zurückgesetzt und mit ganz feinen , resorbierbaren Fäden wurde die Wunde vernäht.<br />
Da Hunde keine Augenklappe tragen können, wurde das Auge mit einer sog. Bindehautschürze verschlossen. Somit wurde verhindert, dass Toby sich die feine Naht mit der Pfote oder beim Rutschen mit dem Kopf über den Teppich, wieder aufreißt.<br />
Toby war vorbildlich, nicht einmal kratzte er sich am Auge und nach 8 Tagen wurde die Schutznaht entfernt.</p>
<div>
<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2010/05/akt_fall_201005_02.jpg" alt="" width="453" height="339" border="0" /></p>
</div>
<p>Das Auge war wunderbar verheilt und nichts deutete mehr auf die Augenoperation hin. Herrchen und Frauchen waren sehr zufrieden.</p>
<p><b>Siehe auch: Wissenswertes: <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/nickhautdruesenhyperplasie-und-nickhautdruesenvorfall-beim-hund/">Nickhautdrüsenhyperplasie und Nickhautdrüsenvorfall beim Hund</a></b></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/nickhautdruesenhyperplasie-beim-hund-mai-2010/">Nickhautdrüsenhyperplasie beim Hund &#8211; Mai 2010</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
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		<title>Hydronephrose bei der Katze &#8211; Januar 2010</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/hydronephrose-bei-der-katze-januar-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 01:20:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hydronephrose]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://Als</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als Selina, unsere Auszubildende, ihr Katerchen Santos zur Kastration vorstellte, stellten wir fest, dass er an einer Hydronephrose litt. Die Ultraschalluntersuchung zeigte links eine apfelsinengroße Niere, die nur noch mit Urin gefüllt war. Die Niere hatte keine normale Struktur mehr, nur die derbe Kapsel hielt die Flüssigkeit, das Nierenbecken war überdehnt (Wassersackniere). Der Befund war für Selina ein Schock, ihr Katerchen war doch immer putzmunter. Wir untersuchten sofort alle Blutwerte und zum Glück hatte Santos keinerlei Anzeichen einer Niereninsuffizienz (siehe Wissenswertes: CNI und Niereninsuffizienz). Die Operation wurde mit der ganzen Familie beschlossen. Santos hatte seinen Termin genau im Weihnachtsurlaub von Selina. Sie schlief kaum noch nachts &#8211; denn zu gut wusste sie, was es bedeuten kann, eine Niere zu entfernen. Dr. Rogalla war hingegen optimistisch. Sicherlich ist es eine komplizierte Operation, die Niere liegt dicht an der Aorta, der „Wassersack“ muss sehr vorsichtig aus seiner retroperitonealen (die Niere liegt hinter dem Bauchfell = Peritoneum) Position freipräpariert und vorgelagert werden, vorsichtig, da er unter keinen Umständen auslaufen darf. Dann müssen die Gefäße, die von der Aorta zur Niere führen, abgebunden werden. Die Verbindung zur Blase, d. h., der Ureter muss natürlich mit entfernt werden. Doch die Exstirpation der Niere ist für eine erfahrene Chirurgin eine Routineoperation. So war es auch bei Santos. Santos erhielt seine Infusion und wurde sediert, dann erfolgte die Narkose mittels Inhalation durch die Narkosemaschine, selbstverständlich wurde während der gesamten Operation, Santos gemonitort, d.h., Blutdruck, Sättigung des Blutes mit Sauerstoff, Herz- und Atemfrequenz wurden ständig überwacht. Es lief alles glatt und am Nachmittag saß Santos trotz des schweren Eingriffs schon wieder maunzend in der Station. Es schien, als wollte er schon wieder fressen, doch das war natürlich für Santos verboten. Er wurde am Tag noch mehrmals infundiert und erleichtert waren wir, als er seinen ersten Urin absetzte. Santos musste noch einige Tage zur Intensivbehandlung bei uns bleiben. Täglich wurden die Blutwerte kontrolliert und er erhielt weiterhin Infusionen. Sein Appetit wurde von Tag zu Tag größer und Santos immer munterer – er wollte am liebsten den ganzen Tag lang spielen und schmusen und hielt unsere Tierarzthelferinnen ganz schön auf Trab. Santos in seinem schicken Bauchanzug wird abgeholt Es war das schönste Weihnachtsgeschenk für die ganze Familie, als sie Santos gemeinsam wieder nach Hause holten. Inzwischen spielt der kleine Kater wieder mit den anderen Katzen und Hunden von Selina als wäre nichts gewesen. Siehe auch: Wissenswertes: Hydronephrose bei Hund und Katze</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/hydronephrose-bei-der-katze-januar-2010/">Hydronephrose bei der Katze &#8211; Januar 2010</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2010/01/akt_fall_201001_01.jpg" alt="" width="162" height="202" align="left" border="0" hspace="20" />Als Selina, unsere Auszubildende, ihr Katerchen Santos zur Kastration vorstellte, stellten wir fest, dass er an einer <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/hydronephrose-bei-hund-und-katze/">Hydronephrose</a> litt. Die Ultraschalluntersuchung zeigte links eine apfelsinengroße Niere, die nur noch mit Urin gefüllt war. Die Niere hatte keine normale Struktur mehr, nur die derbe Kapsel hielt die Flüssigkeit, das Nierenbecken war überdehnt<br />
(Wassersackniere).<br />
Der Befund war für Selina ein Schock, ihr Katerchen war doch immer putzmunter. Wir untersuchten sofort alle Blutwerte und zum Glück hatte Santos keinerlei Anzeichen einer Niereninsuffizienz (siehe Wissenswertes: <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/chronische-niereninsuffizienz-cni-bei-der-katze/">CNI</a> und <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/niereninsuffizienz-bei-hunden/">Niereninsuffizienz</a>).<br />
Die Operation wurde mit der ganzen Familie beschlossen.<br />
Santos hatte seinen Termin genau im Weihnachtsurlaub von Selina. Sie schlief kaum noch nachts &#8211; denn zu gut wusste sie, was es bedeuten kann, eine Niere zu entfernen.<br />
<a href="https://www.rogalla-rummel.de/#rogalla">Dr. Rogalla</a> war hingegen optimistisch.<br />
Sicherlich ist es eine komplizierte <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/mein-tier-muss-operiert-werden/">Operation</a>, die Niere liegt dicht an der Aorta, der „Wassersack“ muss sehr vorsichtig aus seiner retroperitonealen (die Niere liegt hinter dem Bauchfell = Peritoneum) Position freipräpariert und vorgelagert werden, vorsichtig, da er unter keinen Umständen auslaufen darf.<br />
Dann müssen die Gefäße, die von der Aorta zur Niere führen, abgebunden werden. Die Verbindung zur Blase, d. h., der Ureter muss natürlich mit entfernt werden.<br />
Doch die Exstirpation der Niere ist für eine erfahrene Chirurgin eine Routineoperation.<br />
So war es auch bei Santos. Santos erhielt seine Infusion und wurde sediert, dann erfolgte die <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/narkose/">Narkose</a> mittels <a href="https://www.rogalla-rummel.de/informationen-zu-medizinischen-geraeten/#operation">Inhalation</a> durch die Narkosemaschine, selbstverständlich wurde während der gesamten Operation, Santos <a href="https://www.rogalla-rummel.de/informationen-zu-medizinischen-geraeten/#blutdruck">gemonitort</a>, d.h., Blutdruck, Sättigung des Blutes mit Sauerstoff, Herz- und Atemfrequenz wurden ständig überwacht.<br />
Es lief alles glatt und am Nachmittag saß Santos trotz des schweren Eingriffs schon wieder maunzend in der <a href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/hydronephrose-bei-der-katze-januar-2010/#">Station</a>. Es schien, als wollte er schon wieder fressen, doch das war natürlich für Santos verboten. Er wurde am Tag noch mehrmals infundiert und erleichtert waren wir, als er seinen ersten Urin absetzte.<br />
Santos musste noch einige Tage zur Intensivbehandlung bei uns bleiben. Täglich wurden die Blutwerte kontrolliert und er erhielt weiterhin Infusionen.<br />
Sein Appetit wurde von Tag zu Tag größer und Santos immer munterer – er wollte am liebsten den ganzen Tag lang spielen und schmusen und hielt unsere Tierarzthelferinnen ganz schön auf Trab.</p>
<div>
<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2010/01/akt_fall_201001_02.jpg" alt="" width="454" height="259" border="0" /></p>
<p><b><i>Santos in seinem schicken Bauchanzug wird abgeholt</i></b></p>
</div>
<p>Es war das schönste Weihnachtsgeschenk für die ganze Familie, als sie Santos gemeinsam wieder nach Hause holten.<br />
Inzwischen spielt der kleine Kater wieder mit den anderen Katzen und Hunden von Selina als wäre nichts gewesen.</p>
<p><b>Siehe auch: Wissenswertes: <a href="https://www.rogalla-rummel.de/wissenswertes/hydronephrose-bei-hund-und-katze/">Hydronephrose bei Hund und Katze</a></b></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/hydronephrose-bei-der-katze-januar-2010/">Hydronephrose bei der Katze &#8211; Januar 2010</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
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		<item>
		<title>Kleiner Welpe im Unterzucker &#8211; November 2009</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kleiner-welpe-im-unterzucker-november-2009/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 01:23:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Unterzucker]]></category>
		<category><![CDATA[Unterzuckerung]]></category>
		<category><![CDATA[Welpe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://Frau%20Menzel,%20das%20Frauchen%20von%20Gismo,%20dem%20fünf%20Monate%20altem%20Chihuahua%20–%20Welpe</guid>

					<description><![CDATA[<p>Frau Menzel, das Frauchen von Gismo, dem fünf Monate altem Chihuahua – Welpen, stand frühmorgens mit ihm völlig aufgelöst in der Praxis, Gismo war auf einmal umgefallen und regte sich kaum noch, auf der Fahrt in die Praxis ging es ihm immer schlechter, er lag auf der Seite, atmete flach und selbst das Köpfchen zu heben, schaffte er nicht mehr. Frau Menzel bangte ängstlich um Gismo. Es fing damit an, dass er zu Hause nicht mehr koordiniert laufen konnte und umfiel, auf dem Weg in die Praxis erlitt er Zitteranfälle und Krämpfe, er schien blind zu sein, reagierte auf gar nichts mehr und lag jetzt dort wie im Koma. Dr. Rogalla startete die Notbehandlung und behandelte ihn sofort auf den Verdacht einer idiopathischen Hypoglykämie der Welpen, von der insbesondere kleine Rassen betroffen sind. In die Minibeinchen wurde eine Babykanüle in die Vene geschoben, einige Tröpfchen Blut für das Sofortlabor entnommen und während die Blutwerte noch analysiert wurden, tropfte schon die Glukose-Infusionslösung zur Kreislaufstabilisierung in das kleine Kerlchen. Auch Sauerstoff wurde ihm über eine Maske zugeführt. Der Verdacht, den wir hatten, bestätigte sich durch die Blutuntersuchung: Gismo hatte Unterzucker. Dr. Rogalla berechnete die erforderliche Menge Glukose für Gismo und fügte diese Menge der Infusion zu. Damit wurde aus der schwach konzentrierten Lösung eine hochkonzentrierte Zuckerlösung. Es war wie ein Wunder, innerhalb von Sekunden öffnete Gismo seine Augen, hob den Kopf und wedelte freudig mit dem Schwänzchen. Das sind die Momente, wo uns das Herz aufgeht und wir alle wissen, warum wir in diesem Beruf arbeiten. Sinah kümmerte sich noch weiterhin um den kleinen Kerl, er bekam eine Wärmeflasche, wurde in ein warmes Deckchen gewickelt und nach einer ? Stunde legte wir ihn fröhlich wedelnd in die Arme seines Frauchens. Frau Menzel weinte vor Freude. Kurze Zeit später konnte Frau Menzel- ausgerüstet mit einer Glukoselösung zur oralen Verabreichung – mit Gismo nach Hause entlassen werden. Gismo schien von nichts zu wissen, er hüpfte schon wieder fröhlich an der Leine. Für uns begann jetzt ein wenig verspätet der Operationstagesplan. Der eigentlich erste Patient auf dem Plan, der Neufundländer Odin, dessen Tatze so groß ist wie der ganze kleine Gismo, wurde nun in Narkose gelegt. Sein Frauchen, die im Wartezimmer den Notfall miterlebt hatte, hatte großes Verständnis für die Verspätung und freute sich mit Frau Menzel, dass noch einmal alles gut gegangen ist. Am Nachmittag wurde Gismo nochmals untersucht, er war ausgelassen und verspielt wie immer, musste aber noch brav seine Zuckerlösung trinken, um einen Rückfall zu vermeiden. Das war ihm egal, sie schmeckte ihm gut, doch seinem Frauchen saß der Schreck und die Angst noch in den Gliedern. Doch auch die Untersuchung am nächsten Tag verlief gut und erst jetzt konnte sich Frau Menzel wieder richtig über den munteren Kerl freuen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/kleiner-welpe-im-unterzucker-november-2009/">Kleiner Welpe im Unterzucker &#8211; November 2009</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2009/11/akt_fall_200911_01.jpg" alt="" width="150" height="222" align="left" border="0" hspace="20" />Frau Menzel, das Frauchen von Gismo, dem fünf Monate altem Chihuahua – Welpen, stand frühmorgens mit ihm völlig aufgelöst in der Praxis, Gismo war auf einmal umgefallen und regte sich kaum noch, auf der Fahrt in die Praxis ging es ihm immer schlechter, er lag auf der Seite, atmete flach und selbst das Köpfchen zu heben, schaffte er nicht mehr.<br />
Frau Menzel bangte ängstlich um Gismo. Es fing damit an, dass er zu Hause nicht mehr koordiniert laufen konnte und umfiel, auf dem Weg in die Praxis erlitt er Zitteranfälle und Krämpfe, er schien blind zu sein, reagierte auf gar nichts mehr und lag jetzt dort wie im Koma.</p>
<p>Dr. Rogalla startete die Notbehandlung und behandelte ihn sofort auf den Verdacht einer <b>idiopathischen Hypoglykämie der Welpen</b>, von der insbesondere kleine Rassen betroffen sind.</p>
<p>In die Minibeinchen wurde eine Babykanüle in die Vene geschoben, einige Tröpfchen Blut für das Sofortlabor entnommen und während die Blutwerte noch analysiert wurden, tropfte schon die Glukose-Infusionslösung zur Kreislaufstabilisierung in das kleine Kerlchen. Auch Sauerstoff wurde ihm über eine Maske zugeführt.<br />
Der Verdacht, den wir hatten, bestätigte sich durch die Blutuntersuchung:<br />
<b>Gismo hatte Unterzucker</b>. Dr. Rogalla berechnete die erforderliche Menge Glukose für Gismo und fügte diese Menge der Infusion zu. Damit wurde aus der schwach konzentrierten Lösung eine hochkonzentrierte Zuckerlösung.<br />
Es war wie ein Wunder, innerhalb von Sekunden öffnete Gismo seine Augen, hob den Kopf und wedelte freudig mit dem Schwänzchen.<br />
Das sind die Momente, wo uns das Herz aufgeht und wir alle wissen, warum wir in diesem Beruf arbeiten.<br />
Sinah kümmerte sich noch weiterhin um den kleinen Kerl, er bekam eine Wärmeflasche, wurde in ein warmes Deckchen gewickelt und nach einer ? Stunde legte wir ihn fröhlich wedelnd in die Arme seines Frauchens. Frau Menzel weinte vor Freude. Kurze Zeit später konnte Frau Menzel- ausgerüstet mit einer Glukoselösung zur oralen Verabreichung – mit Gismo nach Hause entlassen werden. Gismo schien von nichts zu wissen, er hüpfte schon wieder fröhlich an der Leine.</p>
<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2009/11/akt_fall_200911_02.jpg" alt="" width="144" height="181" align="left" border="0" hspace="20" />Für uns begann jetzt ein wenig verspätet der Operationstagesplan. Der eigentlich erste Patient auf dem Plan, der Neufundländer Odin, dessen Tatze so groß ist wie der ganze kleine Gismo, wurde nun in Narkose gelegt.</p>
<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2009/11/akt_fall_200911_03.jpg" alt="" width="121" height="78" border="0" /></p>
<p>Sein Frauchen, die im Wartezimmer den Notfall miterlebt hatte, hatte großes Verständnis für die Verspätung und freute sich mit Frau Menzel, dass noch einmal alles gut gegangen ist.<br />
Am Nachmittag wurde Gismo nochmals untersucht, er war ausgelassen und verspielt wie immer, musste aber noch brav seine Zuckerlösung trinken, um einen Rückfall zu vermeiden. Das war ihm egal, sie schmeckte ihm gut, doch seinem Frauchen saß der Schreck und die Angst noch in den Gliedern.<br />
Doch auch die Untersuchung am nächsten Tag verlief gut und erst jetzt konnte sich Frau Menzel wieder richtig über den munteren Kerl freuen.</p>
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		<title>Fenstersturz von Katerchen Jerome &#8211; Oktober 2009</title>
		<link>https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/fenstersturz-von-katerchen-jerome-oktober-2009/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frauadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 19:53:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unfall]]></category>
		<category><![CDATA[Fenstersturz]]></category>
		<category><![CDATA[Sturz]]></category>
		<category><![CDATA[Sturz aus dem Fenster]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jerome mit seinen drei Monaten ist ein überaus neugieriges Katerchen. Als am Mittwoch Vormittag in seinem Zuhause das Fenster aufstand, trieb es ihn aufs Fensterbrett. Hier beugte er sich weit vor, um ganz genau die interessanten Dinge sieben Meter unter ihm zu betrachten, sein Kopf wurde immer länger und dann verlor er sein Gleichgewicht. Er stürzte sieben Meter in die Tiefe und landete sehr hart auf den Pflastersteinen. Sein Herrchen, Herr Rust, rannte völlig verzweifelt die Treppen hinunter und fand Jerome zusammengekauert und völlig unter Schock auf den Steinen sitzend, er war ein wenig erleichtert, zumindest hatte Jerome den Sturz überlebt. Sofort eilte er mit dem kleinen Kater zu uns in die Praxis, wo er sofort untersucht und notfallbehandelt wurde. Jerome war mit dem Kinn aufgeschlagen und seine kleinen Schneidezähne waren abgebrochen, doch zum Glück ist der Kiefer ganz geblieben. Aber leider zeigten die Röntgenaufnahmen, dass beide Vorderbeinchen komplett frakturiert waren. Jerome wurde wegen der massiven Gehirnerschütterung stationär aufgenommen und erhielt zunächst ein stark wirksames Schmerzmittel. Das machte ihn ein wenig müde. Unter einer leichten Sedierung wurden dann beide Vorderbeinchen geschient. Wir entschlossen uns zu einer konservativen Schienung, da die Fraktur ganz glatt und die Frakturenden nur geringgradig gegeneinander verschoben waren. Jerome hat alles im Blick Jerome kam mit den Leichtschienen sehr gut zurecht. Natürlich durfte er damit noch nicht durch die Gegend laufen und deswegen behielten wir ihn bei uns auf der Krankenstation. Da er ja nicht aufstehen konnte, wurde er auf ein kleines Luftkissen gelegt, damit er keine Druckstellen vom Liegen bekommen konnte. Damit sah er aus wie ein Rettungsschwimmer. Es gefiel ihm aber ausgesprochen gut, da er so das Geschehen auf der Station bequem beobachten konnte. Jerome versucht aufzustehen Wir müssen gar nicht erst erwähnen, dass Jerome bald der Liebling aller wurde, und er ließ sich nur zu gerne verwöhnen. Kaum lief jemand an der Station vorbei, machte er sich mit einem lauten Miau bemerkbar – nie vergebens, denn immer kam dann jemand von uns zum Streicheln. Nach einigen Tagen lernte er sich aufzurichten und nach 2 Wochen konnte er unter Verband nach Hause. Seine Beinchen müssen jetzt immer noch geschient bleiben, doch Jerome kommt damit ausgezeichnet zurecht. Nach 3 Wochen haben wir die Vorderläufe kontrollgeröngt und zu unserer Freude ist das linke Beinchen schon zu 90 % verheilt. Das rechte Beinchen wird wohl noch einige Zeit unter Verband bleiben müssen, da hier die Fraktur viel schlimmer war. Der Verlauf der Heilung ist aber sehr zufriedenstellend, sodass wir sicher sind, dass bald beide Beinchen wieder voll funktionsfähig sind und die Schienen entfernt werden können. Jerome scheint das inzwischen egal zu sein, denn er turnt auch mit den Schienen wieder herum, ihn scheinen die Schienen nicht mehr zu stören.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jerome mit seinen drei Monaten ist ein überaus neugieriges Katerchen.<br />
Als am Mittwoch Vormittag in seinem Zuhause das Fenster aufstand, trieb es ihn aufs Fensterbrett. Hier beugte er sich weit vor, um ganz genau die interessanten Dinge sieben Meter unter ihm zu betrachten, sein Kopf wurde immer länger und dann verlor er sein Gleichgewicht.<br />
<b>Er stürzte sieben Meter in die Tiefe und landete sehr hart auf den Pflastersteinen.<br />
</b>Sein Herrchen, Herr Rust, rannte völlig verzweifelt die Treppen hinunter und fand Jerome zusammengekauert und völlig unter Schock auf den Steinen sitzend, er war ein wenig erleichtert, zumindest hatte Jerome den Sturz überlebt.<br />
Sofort eilte er mit dem kleinen Kater zu uns in die Praxis, wo er sofort untersucht und notfallbehandelt wurde.<br />
Jerome war mit dem Kinn aufgeschlagen und seine kleinen Schneidezähne waren abgebrochen, doch zum Glück ist der Kiefer ganz geblieben. Aber leider zeigten die Röntgenaufnahmen, dass beide Vorderbeinchen komplett frakturiert waren.<br />
Jerome wurde wegen der massiven Gehirnerschütterung stationär aufgenommen und erhielt zunächst ein stark wirksames Schmerzmittel. Das machte ihn ein wenig müde.</p>
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<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2009/10/akt_fall_200910_01.jpg" alt="" width="297" height="234" border="0" /></p>
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<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2009/10/akt_fall_200910_02.jpg" alt="" width="221" height="228" align="left" border="0" hspace="10" /></p>
<p>Unter einer leichten Sedierung wurden dann beide Vorderbeinchen geschient.<br />
Wir entschlossen uns zu einer konservativen Schienung, da die Fraktur ganz glatt und die Frakturenden nur geringgradig gegeneinander verschoben waren.</p>
<p><b><i>Jerome hat alles im Blick<br />
</i></b></p>
<p>Jerome kam mit den Leichtschienen sehr gut zurecht. Natürlich durfte er damit noch nicht durch die Gegend laufen und deswegen behielten wir ihn bei uns auf der Krankenstation. Da er ja nicht aufstehen konnte, wurde er auf ein kleines Luftkissen gelegt, damit er keine Druckstellen vom Liegen bekommen konnte.<br />
<img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2009/10/akt_fall_200910_03.jpg" alt="" width="210" height="168" align="right" border="0" hspace="10" />Damit sah er aus wie ein Rettungsschwimmer. Es gefiel ihm aber ausgesprochen gut, da er so das Geschehen auf der Station bequem beobachten konnte.</p>
<p><b><i>Jerome versucht aufzustehen<br />
</i></b></p>
<p><img loading="lazy" src="https://www.rogalla-rummel.de/wp-content/uploads/2009/10/akt_fall_200910_04.jpg" alt="" width="163" height="252" align="left" border="0" hspace="10" /> Wir müssen gar nicht erst erwähnen, dass Jerome bald der Liebling aller wurde, und er ließ sich nur zu gerne verwöhnen. Kaum lief jemand an der Station vorbei, machte er sich mit einem lauten Miau bemerkbar<br />
– nie vergebens, denn immer kam dann jemand von uns zum Streicheln.<br />
Nach einigen Tagen lernte er sich aufzurichten und nach 2 Wochen konnte er unter Verband nach Hause. Seine Beinchen müssen jetzt immer noch geschient bleiben, doch Jerome kommt damit ausgezeichnet zurecht. Nach 3 Wochen haben wir die Vorderläufe kontrollgeröngt und zu unserer Freude ist das linke Beinchen schon zu 90 % verheilt. Das rechte Beinchen wird wohl noch einige Zeit unter Verband bleiben müssen, da hier die Fraktur viel schlimmer war. Der Verlauf der Heilung ist aber sehr zufriedenstellend, sodass wir sicher sind, dass bald beide Beinchen wieder voll funktionsfähig sind und die Schienen entfernt werden können. Jerome scheint das inzwischen egal zu sein, denn er turnt auch mit den Schienen wieder herum, ihn scheinen die Schienen nicht mehr zu stören.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de/falldesmonats/fenstersturz-von-katerchen-jerome-oktober-2009/">Fenstersturz von Katerchen Jerome &#8211; Oktober 2009</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.rogalla-rummel.de">Dr. Rogalla + Dr. Rummel</a>.</p>
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